Unsere Schule

Ein paar Fakten über unsere Schule:

  • Schülerzahl bei Schuljahresbeginn 2017:  55 Schülerinnen u. Schüler,
    davon 23 Mädchen und 32 Jungen
  • 5 Klassen vom 6.- 10. Jahrgang:
    Klassen:   6a;   6b;  7/8;   9a;   10a;
    Durch die Einführung der inklusiven Schule gibt es keine Primarstufe (Klassen 1-4) und keine Klasse im 5. Jahrgang mehr. In der 10. Klasse können Schüler den Hauptschulabschluss erreichen .
  • Die Schule ist die Dienststelle für 53 Lehrkräfte, davon 7 Männer.
    Sie sind ganz überwiegend im Bereich der Friedrich-Fröbel-Schule und des Förderzentrums Freiburg tätig, in einem Fall auch zeitweise im Einzugsbereich der Förderschule Harsefeld.
    5 Klassenlehrer(innen) und fünf weitere Lehrkräfte arbeiten stundenweise in der FFS und darüber hinaus im Rahmen der Inklusion an Grund- oder Sekundarschulen. Alle anderen Kolleginnen und Kollegen sind an den Regelschulen tätig, ohne Einsatz an der Förderschule.
    In der Regel arbeitet jede Lehrkraft an zwei Schulen oder im Mobilen Dienst bzw. im Beratungssystem BESE.
  • Seit Sommer 2015 ist die Friedrich-Fröbel-Schule auch die Dienststelle für die Lehrkräfte des Förderzentrums Freiburg. Die Förderschule Freiburg hat keine Schüler mehr, sie werden bereits inklusiv in den allgemeinen Schulen der Region unterrichtet oder haben ihre Schulzeit inzwischen beendet. Einige hatten nach dem 1.2.2015 noch die Friedrich-Fröbel-Schule besucht.
    Bericht im Wochenblatt

 

Einzugsgebiet der Friedrich-Fröbel-Schule:
Stadt Stade, Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten, Samtgemeinde Lühe (nur westlich der Lühe), Samtgemeinde Horneburg (nur westlich der Lühe)

zum Vergrößern anklicken
Einzugsgebiet-mini

 

Friedrich-Fröbel-Schule –
Förderschule -Schwerpunkt Lernen-   und Förderzentrum

Es werden Kinder unterrichtet, die einen besonderen Bedarf sonderpädagogischer Unterstützung haben, und deren Eltern diese Schule gewählt haben. Kinder mit  Unterstützungsbedarf können auch an der zuständigen Schule des Wohngebietes bleiben und dort gefördert werden. Wir unterstützen die anderen Schulen durch unsere Förderschullehrkräfte.

Haben Kinder nicht nur Probleme mit dem Lernen, sondern ist auch ihre gesamte geistige Entwicklung unzureichend verlaufen, so kommt die Förderschule Ottenbeck – Schwerpunkt Geistige Entwicklung, Claus-von Stauffenberg-Weg 25, 21684 Stade-Ottenbeck in Betracht. Kinder, die überwiegend körperliche Behinderungen haben, können in der Seepark-Schule Wesermünde unterrichtet werden. Alle Kinder können natürlich auch an ihrer Grundschule bzw. Sekundarschule bleiben.

Wenn Ihr Kind große Lernprobleme hat, …

muss der besondere Bedarf sonderpädagogischer Unterstützung amtlich festgestellt werden. Meistens erfolgt das an der Grundschule, wo die Klassenlehrerin mit einer Förderschullehrkraft zusammenarbeitet. Über ihr Kind wird ein Gutachten erstellt. Eine Förderkommision, der auch sie als Eltern angehören, beschließt eine Empfehlung. Die Landesschulbehörde bestimmt den Förderbedarf anschließend aufgrund dieser Empfehlung.
Ggf. kann das Verfahren auch noch nach der Grundschulzeit eingeleitet werden.

 Wenn Ihr Kind die Förderschule besucht, …

müssen Ihr Kind und Sie als Eltern mit vielen Veränderungen zurecht kommen. Einerseits verliert Ihr Kind seine vertraute Schulumgebung und seine Schulfreunde. Manche Eltern und die älteren Schüler befürchten auch, als „Hilfsschüler/Sonderschüler“ benachteiligt oder gedemütigt zu werden.  Daher werden heute keine Kinder mehr gegen den Willen der Eltern an die Förderschulen überwiesen sondern inklusiv beschult.
Andererseits leben viele Kinder wieder auf, wenn sie der ständigen Überforderung entkommen, die sie in der Grundschule erlebt haben. Nicht mehr tagtäglich erleben zu müssen, dass man Letzter ist, sondern erleben können, dass man die Aufgaben der Schule schafft, das gefällt den Kindern.

Was ist anders in der Förderschule?

Die Klassen sind kleiner. Die größten Klassen haben nur bis zu 14 Schülerinnen und Schüler, manche Klassen beginnen sogar zunächst mit nur 7 Kindern. Das gibt den Lehrerinnen mehr Möglichkeiten, den Unterricht teilweise individuell zu gestalten und für besondere Fälle auch besondere Aufgaben zu stellen. Nicht alle müssen immer genau das Gleiche tun!

Der Leistungsdruck ist geringer. Die Kinder und ihr Leistungsvermögen bestimmen den Unterricht viel stärker, als das in anderen Schulen sein kann. Die Lehrkräfte können die Ziele der Klasse dem Leistungsvermögen der Schülerinnen besser anpassen.

Aber nicht alles ist anders als in der Grundschule oder der Hauptschule. Auch in der Förderschule gibt es die üblichen Fächer, von Deutsch und Mathematik bis hin zu Kunst oder Hauswirtschaft. Allerdings gibt es nur wenig Englischunterricht, um die Schüler zu entlasten. Der Unterricht setzt andere Schwerpunkte als in der Grundschule oder Hauptschule.

Oftmals gilt es, erst einmal das Zusammenleben zu bewältigen. Klare, nachvollziehbare Regeln sind die Grundlage des sozialen Miteinanders. Die Schüler lernen, Rücksicht zu nehmen und Streit ohne Gewalt zu lösen.

Welche Schulabschlüsse gibt es hier ?

  • Nach  Klasse 9  –  Förderschulabschluss
  • Nach Klasse 10 –  Hauptschulabschluss

Wer die Schule ohne Abschluss verlässt, erhält ein Abgangszeugnis.