Berufsorientierung

Das schuleigene Konzept zur Berufsorientierung ist Teil des Arbeitsplans für das Fach Wirtschaft (vormals AW) an der GTS 2001.
Es bildet die Grundlage für alle Maßnahmen, die den Schülerinnen und Schülern zu einer umfassenden und grundlegenden Vorbereitung auf der Basis der geltenden Erlasse und curricularen Vorgaben auf die Berufs- und Arbeitswelt verhelfen sollen.

Das schuleigene Konzept zur Berufsorientierung besteht aus den Bereichen Theorie (Fach Wirtschaft) und den Praxisanteilen (durch Profile und Projekte). Ab dem siebten Jahrgang erhält jede Klasse einen Berufspraxistag, in denen die Bereiche Theorie und Praxis sinnstiftend integriert werden. Der Jahrgang 10 erhält im 1. Schulhalbjahr 2 Berufspraxistage.

Das Konzept zur Berufsorientierung besteht aus mehreren Bausteinen:

  • Theoriebildung durch das Fach Wirtschaft

  • Praktische Berufsweltorientierung durch das praktische Kennenlernen und Ausprobieren unterschiedlichster Berufe

  • Praktische Berufsweltorientierung durch Spezialisierung in drei Profilen

  • Erkunden von Berufsfeldern durch Betriebserkundungen, Praktika und Besuchen von Ausbildungsbörsen

  • Individuelle Kontakte und Begegnungen mit Betrieben in der Schule z. B. durch „Tage der Betriebe“

  • Entwicklung und Stärkung der Berufswahlkompetenz durch praktisches Training

  • Feststellen von Kompetenzen

 

Baustein 1: Theoriebildung durch das Fach Wirtschaft.

Das Fach Wirtschaft wird an den Berufspraxistagen zwei- oder dreistündig unterrichtet. Am Unterricht nehmen alle Schülerinnen und Schüler teil.

Baustein 2: Praktische Berufsweltorientierung durch das praktische Kennenlernen und Ausprobieren unterschiedlichster Berufe. Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit an den Berufspraxistagen ab Klasse sieben praktische Erfahrungen zu machen.

Baustein 3: Berufsorientierung durch Spezialisierung in drei Profile. Die Schüler können die Berufswelt in drei Profilen erkunden:

  1. Gesundheit und Soziales

  2. Technik und Naturwissenschaft

  3. Wirtschaft und Verwaltung

 

Baustein 4: Erkunden von Berufsfeldern durch Betriebserkundungen, Praktika und Besuchen von Ausbildungsbörsen.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit durch Betriebserkundungen, Praktika und den Besuch von Ausbildungsbörsen ihre Kenntnisse und Kompetenzen in den verschiedensten Berufsfeldern zu vertiefen. Das große Schulpraktikum (Dauer 3 Wochen) findet im achten Schuljahrgang grundsätzlich ca. 6 -7 Wochen vor den Sommerferien statt. Im 10. Schuljahr findet im 1. Schulhalbjahr das Berufsorientierungspraktikum (an 2 Tagen) statt.

Grundsätzlich kann jede Schülerin und jeder Schüler des Abschluss-jahrgangs ein individuelles Praktikum zur Berufswahl beantragen.

Baustein 5: Individuelle Kontakte und Begegnungen mit Betrieben in der Schule, z. B. durch Tage der Betriebe

Die Schule ermöglicht Ausbildungsbetrieben sich in der Schule zu präsentieren. Der Schule ist daran gelegen, möglichst intensive Kontakte zu Berufsorganisationen (Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer) und Betrieben aufzubauen und zu pflegen, damit die Schülerinnen und Schüler optimal auf die Berufswelt vorbereitet werden können.

Baustein 6: Entwicklung und Stärkung der Berufswahlkompetenz durch praktisches Training.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten im Rahmen des Berufs-orientierungskonzepts ein intensives praxisorientiertes Training zur Entwicklung und Stärkung der Berufswahlkompetenz. Dazu gehören u. a. Sozial- und Bewerbungstrainings.

Baustein 7: Feststellen von Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler erhalten im Rahmen des Berufsorientierungskonzepts vielfältige theoretische und praktische Gelegenheiten zur Überprüfung ihrer Berufswahlkompetenz.

Organisation der Berufspraxistage
Die Organisation und Umsetzung der Berufspraxistage sieht für die Jahrgänge 7 – 10 folgende Stundenanteile vor:

Jahrgang 7:

  • Am Ende des 7. Schuljahres wählen die Schülerinnen und Schüler zwei der Profile, die sie im 1. und 2. Halbjahr des 8. Schuljahres praktisch erkunden wollen.
  • Die Schüler lernen die Struktur der drei Profile kennen.
  • Zusätzlich gibt es mögl. 2 Stunden Informatik.
  • 4 Stunden Praxisanteile unter der Einbeziehung der Fächer Hauswirtschaft, Werken, Textil undTechnik (vierteljährlicher Wechsel.
  • 2 Stunden Wirtschaft (Theorie).

Jahrgang 8:

  • 3 Stunden Wirtschaft (Theorie) und fünf Stunden Praxis.
  • Die Schüler erhalten pro Halbjahr einen praktischen Einblick in eines der drei Profile.
  • Ca. 6 – 7 Wochen vor den Sommerferien soll das Schulpraktikum stattfinden.
  • Am Ende des 8.Schuljahres wählen Schüler das Profil, das sie im 9. Schuljahr ganzjährig erproben wollen.

Jahrgang 9:

  • 3 Stunden Wirtschaft (Theorie) und fünf Stunden Praxis.
  • Die Schülerinnen und Schüler erhalten durchgängig einen praktischen Einblick in eines der drei Profile. Dieser Einblick erfolgt durch Projekte.
  • Am Ende des 9. Schuljahres wählen die Schülerin und Schüler, die Betriebe in denen sie ihr Langzeitpraktikum absolvieren wollen und bewerben sich.

Jahrgang 10:

  • Im 1. Halbjahr absolvieren die Schülerinnen und Schüler ein vierwöchiges Blockpraktikum. Vier Tage pro Woche sind die Schülerinnen und Schüler im Betrieb, am fünften Tag haben sie Hauptfachunterricht in der Schule und können an den Praktikumsberichten arbeiten.
  • Im 2. Halbjahr haben sie einen Berufspraxistag mit Profilangeboten aus den Fächern Hauswirtschaft, Werken, Textil und Technik.