Die vierten Klassen im Museum Industriekultur

Wir sind die Zukunft!

Unsere 4. Klassen waren im Rahmen der Mobilitätswoche, parallel zum Sachunterrichtsthema „Strom“, im Museum Industriekultur, um sich in die Grundlagen der Automobiltechnik einzuarbeiten. Und das großzügigerweise sogar mit dem Bus von Tür zu Tür durch die Stadtwerke Osnabrück. Ganz herzlichen Dank an alle Veranstalter!

Sehr gerne sind wir der freundlichen Einladung gefolgt und haben uns mitnehmen lassen auf eine inspirierende technische Zeitreise.

Als Auftakt sahen wir einen bunten Bilderreigen, angefangen bei hölzernen römischen Wagenaufbauten, über dampfbetriebene Fahrzeuge, die um 1770 eine Sensation waren, bis zur ersten „Tankstelle“ der Welt.

Im Sommer 1880 wagte nämlich Bertha Benz, die Ehefrau von Carl Benz, der das erste praxistaugliche Automobil konstruiert hatte, mit ihren beiden Söhnen eine heimliche Fahrt über insgesamt 106 Kilometer nach Pforzheim. Unterwegs gab es einige kleinere Reparaturen und der Treibstoff ging auch noch aus. Den gab es damals nur in Apotheken und so wurde die Stadt-Apotheke in Wiesloch berühmt!

Nach diesem mutigen Abenteuer ging es mit dem Auto steil bergauf, was heute dazu beiträgt, dass viele Städte, auch Osnabrück, mit starker Luftverschmutzung zu kämpfen haben.

Nach diesen anschaulichen Einblicken konnten die Kinder an verschiedenen Stationen im Praxistest interessante Experimente zu Getriebe, Lenkung, Bremswirkung, Federung und Elektromotor durchführen und ihr Wissen auf wichtigen technischen Gebieten erweitern.

Zum Schluss durften alle sogar noch einen Elektromotor zusammenbauen, ihn in ein Auto einsetzen und sich über ein großartiges Finale dieser tollen Aktion freuen. Wir waren begeistert!

Liebe Kinder, nehmt euch der Herausforderung an und baut gute Autos, die auch noch umweltfreundlich sind!

Text: Katja Grimm