Schulprogramm

Die Hauptschule Bramsche  – Schülerschaft und regionales Umfeld

 

 Informationen zur Schule

Hauptschule Bramsche

Heinrichstraße 7

49565 Bramsche

Telefon           (05461)7038670

Fax                 (05461)7038699

Email              info@hauptschule-bramsche.de

Web                www.hauptschule-bramsche.de

Schulleitung(kommissarisch): Frau Brigitte Cesar-Rothfeld
Konrektoren(kommissarisch): Frau Britta Herzberg, Frau Dorte Hierse
Sekretärin: Frau Kerstin Hackmann
Hausmeister: Herr Uwe Klose
Schulassistent: Herr Jürgen Wittenbrink

 

Hauptschule Bramsche

Die Hauptschule Bramsche ist eine selbständige Hauptschule in der Trägerschaft der Stadt Bramsche, gut 20 Kilometer entfernt von Osnabrück. Es gibt keine weiteren Schulen dieser Schulform in der Stadt Bramsche. Weil es sich bei dem Ort um eine Flächengemeinde handelt, kommen die Schülerinnen und Schüler aus vielen unterschiedlichen Ortsteilen der Stadt.

Die Hauptschule Bramsche wird seit Herbst 2006 als Offene Ganztagsschule geführt, seit Herbst 2013 gibt es in der Schule auch inklusive Jahrgänge, derzeit wird in den Jahrgängen 5, 6 und 7 inklusiv unterrichtet.

Die Hauptschule Bramsche führt freiwillige 10. Schuljahre, die das Erreichen des Sekundarabschlusses I – Realschulabschluss oder des Erweiterten Sekundarabschlusses I, ermöglichen. Ein Großteil der Schülerinnen und Schüler des neunten Schuljahrgangs wechselt in die Klassen 10, ein geringerer Teil verlässt die Schule mit einem Hauptschulabschluss, um nach Klasse 9 eine Ausbildung zu beginnen.

Seit 2002 ist die Hauptschule Bramsche durchgehend bis heute zertifizierte Umweltschule.

Im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ beteiligen sich die Schüler in den Wettkampfklassen Handball und Fußball.

 Schülerschaft

Zurzeit werden 210 Schülerinnen und Schüler in 12 Klassen von insgesamt 23 Lehrkräften unterrichtet.

Im laufenden Schuljahr gibt es 2 Klassen  5, 1 Klasse 6, 2 Klassen 7, 2 Klasse 8, 3 Klassen 9 und 2 Klassen 10 in der Sekundarstufe I.

In den Gebäuden der Heinrichstraße befinden sich 12 Klassen.

Schüler erreichen die Schule im Stadtgebiet zu Fuß oder per Fahrrad. Aus den weiter entfernten Ortsteilen fahren sie mit dem Bus im Rahmen des Öffentlichen Personennahverkehrs zur Schule und auch wieder nach Hause zurück.

Lehrkräfte

25 Lehrkräfte sind ständige Mitglieder des Kollegiums der Hauptschule Bramsche,

4 Kollegen sind von der Wilhelm-Busch-Schule Bramsche abgeordnet, um Schüler mit Unterstützungsbedarf zu fördern,

1 Kollege ist von den Berufsbildenden Schulen Bersenbrück abgeordnet, um das Fach Informatik zu unterrichten,

3 Lehrer unterrichten einen Teil der Klassen 9 im Rahmen einer Kooperation in den Fachwerkstätten der Berufsbildenden Schulen Bersenbrück.

Mit 20 Stunden wöchentlich steht uns ein Sozialpädagoge mit dem Schwerpunkt „Berufsorientierung“ zur Verfügung, mit 5 Stunden wöchentlich die Stadtjugendpflegerin für alle übrigen Belange der Schüler.

Gebäude

Die beiden Gebäude der Hauptschule Bramsche sind in der Innenstadt von Bramsche auf einem Gelände an der Heinrichstraße untergebracht. Die Schule verfügt über eine entsprechende Anzahl von Klassenräumen und alle notwendigen Fachräume folgender Fächer: Physik, Chemie, Biologie, Gestaltendes Werken / Technik, Textiles Gestalten, Hauswirtschaft und Kunst.

Zusätzlich gibt es eine eigene Turnhalle für den Sportunterricht. Außerdem stehen drei moderne Computerräume mit über 50 Arbeitsplätzen zur Verfügung.

Für den Ganztagsbetrieb gibt es im Haupthaus eigene Räume und eine schuleigene Mensa.

Unterrichtszeiten / Wochen – und Tagesstruktur

Kernzeiten des Unterrichts sind die Zeit zwischen 7.45 Uhr und 13.05 Uhr. Unterrichtsstunden dauern am Vormittag 45 Minuten. Im Nachmittagsbereich finden dann im Rahmen des Ganztagskonzeptes freiwillige Arbeitsgemeinschaften an den Tagen von Montag bis Donnerstag statt. Am Freitag gibt es keinen Ganztagsbetrieb.

  1. Stunde   7.50 – 8.35 Uhr
  2. Stunde   8.40 – 9.25 Uhr
  3. Stunde   9.40 – 10.25 Uhr
  4. Stunde 10.30 – 11.15 Uhr
  5. Stunde 11.30 – 12.15 Uhr
  6. Stunde 12.20 – 13.05 Uhr
  7. Stunde 13.10 – 13.50 Uhr
  8. Stunde 13.50 – 14.30 Uhr
  9. Stunde 14.30 – 15.15 Uhr
10. Stunde 15.15 – 16.00 Uhr

Zwischen zwei Unterrichtsstunden am Vormittag findet jeweils eine Wechselpause von 5 Minuten statt, nach der 2. und 4. Stunde eine Pause von 15 Minuten.

Für alle Schüler, die im Ganztagsbetrieb verbleiben findet ab 13.05 Uhr eine Mittagspause von 40 Minuten statt. Im Anschluss an die Mittagspause bietet die Schule durch ihren Kooperationspartner  eine „Übungsinsel“ in Form von Begleitung selbstständigen Übens an.

Arbeitsgemeinschaften finden ab 14.30 Uhr statt. Sie sind entweder 45 oder 90 Minuten lang. Die AGs werden entweder von den Lehrern der Hauptschule Bramsche oder von Mitarbeitern des Kooperationspartners „Universum e.V.“ angeboten.

Die Anmeldung für das freiwillige Ganztagsangebot erfolgt zu Beginn des Halbjahres. Eine Anmeldung ist für ein ganzes Schulhalbjahr verbindlich.

Speisen und Getränke

Die Schülerfirma der Hauptschule Bramsche versorgt im schuleigenen Kiosk Schüler und Lehrer am Vormittag mit frischen Brötchen, anderen Backwaren, Getränken und Leckereien zu günstigen Preisen.

Von Montag bis Donnerstag besteht in der Mittagspause die Möglichkeit in der Schulmensa ein Mittagessen zum Preis von 3 € zu erhalten. Die Anmeldung erfolgt über ausgelegte Bestellzettel, die Bezahlung über Vorauskasse auf ein dafür ausgewiesenes Schulkonto.

Förderverein

Der Förderverein der Hauptschule Bramsche besteht seit mehr als 20 Jahren und hat seitdem viele Projekte wie das „Native Speakers“-Projekt der Klassen 10, aber auch einzelne Schüler gefördert. Der Verein wird von allen Mitgliedern des Vorstandes engagiert betreut.

Seit mehr als 15 Jahren ist der Förderverein der Hauptschule Bramsche Veranstalter des jährlich vor Weihnachten stattfindenden Kunsthandwerkermarktes.

 

Leitbild

Im Leitbild sind das gemeinsame pädagogische Ziel- und Werteverständnis sowie die Grundsätze der Erziehung und des Unterrichtens unter Berücksichtigung der Zusammenhänge der Schülerschaft und des Regionalen Umfeldes beschrieben.

Eine schulische Steuergruppe hat in Zusammenarbeit mit dem gesamten Kollegium, den Eltern und Schülern folgende Sätze als Leitbild formuliert, auf die sich die Schulgemeinschaft geeinigt hat:

 

Es ist uns wichtig, dass der Umgang zwischen Schülern, Lehrern, Eltern und Mitarbeitern von Respekt und Wertschätzung getragen wird.

 

Ein positives Lernklima ist für uns die Voraussetzung für Leistungsbereitschaft und Freude am Lernen und Lehren. Daher ist es uns wichtig, die Schüler darin zu unterstützen, ihr Verhalten im Unterricht zu reflektieren und gegebenenfalls zu verändern.

 

Wir sind uns einig, dass wir jeden Schüler nach seinen individuellen Möglichkeiten fördern, fordern und dies auch dokumentieren.

 

Schule kann nur gelingen, wenn alle (Schüler, Eltern und Lehrer) gemeinsam Verantwortung übernehmen und aktiv mitarbeiten.

 

Wir führen an unserer Schule regelmäßig Projekte als Ergänzung zum täglichen Unterricht durch und wir veranstalten regelmäßig gemeinsame Feste und Feiern zur Stärkung der Schulgemeinschaft.

 

Wir sind eine Ganztagsschule und finden es wichtig, dass wir das Konzept weiterentwickeln und viele Schüler, Eltern und Lehrer dafür gewinnen.

 

Wir verstehen uns als Schule, die in Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern besonders diejenigen Fähigkeiten und Interessen der Schüler fördert, die für eine erfolgreiche und zufriedenstellende Berufsfindung und Ausbildung nötig sind.

 

Als Schulgemeinschaft sind wir bereit, die Ausstattung der Schule zu erhalten und an der weiteren Verschönerung des Gebäudes und des Schulgeländes zu arbeiten.

 

Uns ist wichtig, dass unsere Arbeit in der Öffentlichkeit präsentiert und gewürdigt wird, um eine breite Unterstützung für die Hauptschule Bramsche zu erhalten.

 

 

Angestrebte Entwicklungsziele und Entwicklungsschwerpunkte

Abgeleitet aus dem Leitbild sowie den identifizierten Stärken und Verbesserungsbereichen sind realistische Ziele und Schwerpunkte für die pädagogische Arbeit und die sonstigen Tätigkeiten der Schule bestimmt.

Dezember 2013

Der Schulvorstand schlägt am 16.12.2013 vier langfristige Entwicklungsschwerpunkte  zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung vor:

  1. Optimale Förderung aller Schülerinnen und Schüler
  2. Befähigung der Schülerinnen und Schüler zur Aufnahme einer Berufstätigkeit
  3. Integration aller Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrer in die Schulgemeinschaft
  4. Förderung der Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler

März 2014

Die Schulleitung informiert die Gesamtkonferenz über die Vorschläge des Schulvorstandes. Die Mitglieder der Gesamtkonferenz

konkretisieren die vier Entwicklungsschwerpunkte:

  1. Alle Schülerinnen und Schüler (leistungsstark und leistungsschwach) der Hauptschule Bramsche sollen optimal gefördert werden. Der Förderbedarf wird anhand von Lernstandanalysen festgestellt, individuelle Förderpläne und Maßnahmen zur Differenzierung unterstützen alle Schülerinnen und Schüler beim Lernen.
  2. Alle Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Bramsche sollen am Ende der 9. bzw. 10. Klasse zur Aufnahme einer Berufstätigkeit befähigt sein. Ausbildungsreife zeigt sich in der Beherrschung der Basiskompetenzen (Lesen, Schreiben Rechnen), sowie einer guten Sozial – (Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Kritik- und Konfliktfähigkeit) und Methodenkompetenz (Planungsfähigkeit, Präsentationsfähigkeit, Problemlösefähigkeit).

Handlungsorientierte Maßnahmen zur Berufsorientierung in Kooperation mit außerschulischen Partnern (Betrieben) sollen dazu führen, dass die Schülerinnen und Schüler viele Berufsfelder intensiv kennen lernen und auf dieser Grundlage eine begründete Berufswahl treffen können.

  1. Für alle Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte gelten verbindliche Regeln, damit das Leben in der Gemeinschaft gelingt. Auf Doppeljahrgänge festgelegte Arbeitstechniken, Methoden zur Gestaltung des Unterrichts und Medien unterstützen die Integration aller Schüler.
  2. Die Schule entwickelt weitere Angebote zur Stärkung der Persönlichkeitsentwicklung. Das Angebot freiwilliger Arbeitsgemeinschaften im Nachmittagsbereich soll vielfältiger werden und zu mehr Beteiligung anregen. Gemeinsame Ausflüge, Versammlungen und verbindlich stattfindende Sozialtrainings sollen ein Wir-Gefühl stärken.

 

Die Mitglieder der Gesamtkonferenz werden am März 2014 beauftragt, bis zu Beginn des Schuljahres 2014/15 in Kleingruppen eine Bestandsaufnahme der Stärken und der Verbesserungsbereiche bezogen auf die vier gesetzten Entwicklungsschwerpunkte zu erstellen.

Die Ergebnisse werden aus Gründen der Übersichtlichkeit von der Schulleitung nach den Kriterien des zu der Zeit aktuellen „Orientierungsrahmen Schulqualität in Niedersachsen“ geordnet. Wünschenswerte Maßnahmen der Lehrkräfte werden gebündelt, eine Dopplung in der Bestandsaufnahme vermieden.

In der Bestandsaufnahme wird deutlich, dass die Planung und Organisation des Unterrichts unter Berücksichtigung der individuellen Lernvoraussetzungen stärker in den Fokus genommen werden muss. Gerade die zunehmende Heterogenität innerhalb der Lerngruppen erfordert eine andere Herangehensweise an Unterricht. Eine methodische Vielfalt sowie die Dokumentation der individuellen Lernentwicklung sind unerlässlich, um einen hohen Lernerfolg bei den Schülerinnen und Schülern zu erreichen.

Das Berufsorientierungskonzept sowie einzelne Maßnahmen müssen evaluiert werden. Das Berufsorientierungsteam wird sich auf das Gütesiegel Berufsorientierung bewerben.

In der Hauptschule Bramsche gibt es Klassenregeln und eine verbindliche Schulordnung. Ein einheitliches Vorgehen bezüglich der Umsetzung von Regeln sowie den Konsequenzen bei Regelverstößen ist gewünscht. Inkonsequentes Verhalten führt zu Desorientierungen und zu einer Ausnutzung der Sozialräume durch die Schülerinnen und Schüler. Klare gemeinsame Regeln erleichtern das Zusammenleben in einem sozialen System und fördern die Verantwortung des Einzelnen zur Mitgestaltung der Gemeinschaft.

 

 Maßnahmen und Aktivitäten ab dem Schuljahr 2014/15

Geeignete Maßnahmen und Aktivitäten zur Zielerreichung sind vereinbart und in eine verbindliche Maßnahmenplanung umgesetzt.

 

Schuljahr 2014/15

Oktober 2014

Befähigung aller Schülerinnen und Schüler zur Aufnahme einer Berufstätigkeit

IST-Stand Die Berufsorientierung ist ein wesentlicher Aspekt unserer Arbeit an der Hauptschule Bramsche. Wichtig ist uns, den Schülerinnen und Schülern im Unterricht die Basiskompetenzen zu vermitteln, die für die Aufnahme einer Berufstätigkeit unerlässlich sind. Darüber hinaus wollen wir unsere Schülerinnen und Schüler auf eine begründete Berufswahl vorbereiten und sie während ihrer Schulzeit ihre Fähigkeiten und Stärken entdecken lassen.
Ziele Das Ziel unserer Arbeit ist es, allen Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen, einen ihren Interessen und Fähigkeiten entsprechenden Ausbildungsberuf zu finden. Damit sie die Ausbildung erfolgreich abschließen, müssen sie die dafür notwendigen Kompetenzen erwerben.
Verantwortung Ansprechpartner und verantwortlich für das Berufsorientierungskonzept sind der Schulsozialpädagoge Herr Gerke, der Leiter der Fachkonferenz Wirtschaft Herr Rudys sowie die Schulleiterin Frau Castrup.
Zeitrahmen/

Ressourcen

Vier jährliche Treffen des Berufsorientierungsteams werden benötigt, um Maßnahmen intensiv zu besprechen, Aufgabenbereiche zu verteilen.
Unterstützung Unterstützung finden wir bei unseren Kooperationspartnern:

–          Thomas Feik

– Semco Glas

–          Fuchs Konzepte

– Agentur Konzeptwerk

–          Netzwerk Schule Wirtschaft der Stadt Bramsche

–          Wirtschaftsförderer der Stadt Bramsche

– Maßarbeit

–          Präventionsrat

Qualifizierung Die Verantwortlichen haben sich durch zahlreiche regionale Fortbildungen sowie durch Eigeninitiative stets fortgebildet und das Konzept ständig überarbeitet.

2015 haben wir das Gütesiegel „Startklar für den Beruf – Weser-Ems macht Schule“ erhalten.

Umsetzung Das Berufsorientierungskonzept der Hauptschule Bramsche ist ein aufeinander aufbauendes, ineinander verzahntes Konzept, welches dazu führt, dass weit über 50% unserer Hauptschüler im Anschluss an ihre Schulzeit einen für sie passenden Beruf ergreifen. Handlungsorientierte Maßnahmen bauen aufeinander auf und werden stets mit den Schülerinnen und Schülern ausgewertet und reflektiert. Eine Einbeziehung der Eltern, der Erziehungsberechtigten sowie den Berufsberatern (Schulsozialpädagoge, Maßarbeit, Agentur für Arbeit) hat bei uns eine sehr hohe Priorität. Eine konkrete Darstellung der einzelnen Maßnahmen findet sich im Berufsorientierungskonzept der Hauptschule Bramsche (http://wordpress.nibis.de/hsbramsche/berufsorientierung)

 Oktober 2014

 

Dokumentation der individuellen Lernentwicklung

IST-Stand Mit Einführung der Inklusion gehört der Förderplan zum festen Bestandteil der gezielten Förderung von Schülerinnen und Schülern. Lernergebnisse, Stärken und Entwicklungen einzelner Schülerinnen und Schüler werden in ihm dokumentiert
Ziele In einem Förderplan wird von den Lehrkräften die Lernausgangslage des Schülers sowie Maßnahmen dokumentiert, die zum Erreichen bestimmter Kompetenzen nötig sind. Sie können sich auf folgende Bereiche beziehen: Arbeitsverhalten, Sozialverhalten, fachliche Kompetenzen, Motorik, Wahrnehmung, Kognition, Emotionalität, Kommunikation und Lebensgestaltung/Selbstverwirklichung. Es wird der konkrete Planungszeitraum benannt, in welchem die gesteckten Ziele erreicht werden sollen.
Verantwortung Zum Förderplanteam gehören in der Regel Klassen- und Förderlehrer. Die Fachlehrer werden hinzugezogen.

Die Erstellung eines Förderplanes erfolgt für die Schülerinnen und Schüler mit festgestelltem sonderpädagogischen Förderbedarf und für diejenigen Schüler, die durch eine Diagnose des Klassenlehrers einen Förderbedarf aufweisen. Um ein sinnvolles Umsetzen aller Maßnahmen möglich zu machen, ist eine Begrenzung auf 6-7 Schülerinnen und Schüler pro Klasse wünschenswert.

Zeitrahmen/

Ressourcen

Schuljahr 2015/16

Durchgeführt wurde eine Jahrgangskonferenz im 1. Halbjahr, Dauer 30 Minuten

Schuljahr 2016/17

Vorgesehen sind 1-2 pädagogische Konferenzen pro Klasse, Dauer maximal 30 Minuten.

Unterstützung Unterstützung erfahren die Klassen- und Fachlehrer durch ausgebildete Förderschullehrer der Wilhelm-Busch-Schule Bramsche.
Umsetzung Die Lehrkräfte einer Klasse entscheiden einmal pro Schulhalbjahr, bei welchen Schülerinnen und Schülern es Anzeichen für einen Förderbedarf gibt. Dazu haben wir im Schuljahr 2014/15 erstmals Jahrgangskonferenzen eingeführt, um die Gesamtübersicht zu erhalten. Diese erwiesen sich jedoch als zu unübersichtlich, so dass im Schuljahr 2016/17 pädagogische Klassenkonferenzen im ersten Schulhalbjahr stattfinden.

Halbjährlich wird der Förderplan erneuert, um eine fortlaufende Entwicklung des Kindes zu erhalten. Die Dokumentation erfolgt auf einem eigens erstellten Vordruck und wird halbjährlich mit den Erziehungsberechtigten besprochen.

Evaluation Jahrgangskonferenzen erwiesen sich im Schuljahr 2015/16 als ungeeignet, auf Wunsch der Lehrkräfte wurde das Konzept intern überarbeitet.

Zu Beginn des Schuljahres 2017/18 sollen die vorhandenen Pläne auf ihre tatsächliche Aussagekraft überprüft und gegebenenfalls überarbeitet werden. Verantwortlich für die Initiierung dieses Prozesses ist die Schulleiterin.

 

September 2014 – Juli 2015

 

Erarbeitung eines Methodenangebotes

IST-Stand Inklusion und zunehmende Heterogenität stellt die Lehrkräfte täglich vor neue Herausforderungen.  Methodenkenntnis ist vorhanden, der Austausch der Methoden, die Arbeit im Lehrerteam haben noch nicht den gewünschten Stellenwert.
Ziel Ziel ist es, sich auf einen Methodenpool zu einigen, die eine Rolle im Umgang mit Heterogenität spielen, um auf unterschiedliche Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler eingehen zu können.
Verantwortung Schulleiterin, zuständig für die Qualitätsentwicklung
Zeitrahmen/

Ressourcen

Schuljahr 2014/15 Planung – Durchführung der SchiLF – Erprobung – Abstimmung

Vorgesehen sind 10 Treffen der Steuergruppe zur Umsetzung der Maßnahme

Unterstützung Steuergruppe bestehend aus Frau Sundermann, Frau Herzberg, Frau Martin und Herr Meyer
Qualifizierung Konzeptentwicklung unterstützt durch SEB Heike Brauer

Schulinterne Lehrerfortbildung am 17./18. Februar 2015

Umsetzung und

Maßnahmen 

Auf Beschluss der Gesamtkonferenz vom 20. Juli 2015 wird der erarbeitete Methodenpool ab dem 1.9. 2015 verbindlich eingeführt.

Material: Bereitstellung eines Methodenordners ab dem 20.7.2015 im Lehrerzimmer. Die Methoden aus dem Pool werden hier kurz vorgestellt, Lehrkräfte können auf freiwilliger Basis den Ordner mit Unterrichtsmaterial zu den jeweiligen Methoden ergänzen.

Verantwortlich: Mitglieder der Steuergruppe

Dokumentation: Durchgeführte Methoden werden von den Lehrkräften im Klassenbuch dokumentiert.

Verantwortlich: Alle Lehrkräfte

Durchführung: Auf einem Methodentag am 8. September 2015 wird mit der Einführung der Methoden begonnen. Fachlehrer und Klassenlehrer bilden zu diesem Zweck entsprechende Teams.

Verantwortlich: Alle Lehrkräfte

Evaluation: Am Ende des Schuljahres 2014/15 werden alle Methoden des Pools in den Fachkonferenzen evaluiert, inwiefern sie tatsächlich geeignet und im Schulalltag umsetzbar sind.

Verantwortlich: Mitglieder der Steuergruppe/Fachkonferenzleitungen

Ergänzung Die Methoden werden im Schuljahr 2015/16 in die schuleigenen Arbeitspläne übernommen und mit geeigneten Unterrichtseinheiten verknüpft.

 

 

Schuljahr 2015/16

September 2015 – Juli 2017

 

 Ergänzung des Methodenangebotes

IST-Stand Die Steuergruppe „Methodenangebot“ bekommt von der Gesamtkonferenz am 20. Juli 2015 ein Mandat zur Weiterarbeit für ein weiteres Jahr, um weitere Methoden in den Schulalltag zu implementieren.
Ziel Die Lehrkräfte erhalten ein größeres Handlungsrepertoire im Umgang mit Heterogenität. Die tägliche Arbeit wird durch Rückgriff auf bekannte und eingeführte Methoden aus den Bereichen „Binnendifferenzierung“ und  „Methoden zum selbstständigen Lernen“  erleichtert.
Verantwortung Mitglieder der Steuergruppe, bestehend aus der Schulleiterin Frau Castrup, Frau Sundermann, Frau Herzberg und Frau Martin
Zeitrahmen/

Ressourcen

Schuljahr 2015/16 Planung – Durchführung der SchiLF – Erprobung – Abstimmung

Vorgesehen sind 5 Treffen der Steuergruppe zur Umsetzung der Maßnahme

Unterstützung Querenburg Institut
Qualifizierung Schulinterne Lehrerfortbildung am 3./4. Mai 2016
Umsetzung Material: Ergänzung des Methodenordners im Lehrerzimmer. Die Methoden aus dem Pool werden hier kurz vorgestellt, Lehrkräfte können auf freiwilliger Basis den Ordner mit Unterrichtsmaterial zu den jeweiligen Methoden ergänzen.

Verantwortlich: Mitglieder der Steuergruppe

Dokumentation: Durchgeführte Methoden werden von den Lehrkräften im Klassenbuch dokumentiert.

Verantwortlich: Alle Lehrkräfte

Durchführung: Fachlehrer und Klassenlehrer werden angehalten, die Methoden in ihrem Unterricht einzusetzen. In Teams werden gemeinsame Unterrichtseinheiten unter Berücksichtigung der Methoden geplant und gemeinsam/parallel durchgeführt.

Verantwortlich: Alle Lehrkräfte

Evaluation: Bis Ende des Schuljahres 2016/17 sollen alle geeigneten und umsetzbaren Methoden in die SAPs aufgenommen werden. Die Zuordnung zu entsprechenden Unterrichtseinheiten ist vorgesehen.

Verantwortlich: Mitglieder der Steuergruppe/Fachkonferenzleitungen

 

Oktober 2015- Juli 2017

Förderung der Sozialkompetenz durch ein Erziehungskonzept

IST-Stand Eine qualitativ gute Schule zeichnet sich durch einen hohen Anteil personaler und sozialer Kompetenzen aller Beteiligten aus. Ein Zusammenleben im Lebensraum Schule gelingt gut, wenn für alle verbindliche Regeln und Rituale eingehalten werden, Verstöße einheitlich geahndet werden. Einheitliches Handeln/ Absprachen bei Regelverstößen erfolgten nicht konsequent.
Ziel Ziel unserer Arbeit war und ist es durch konsequentes Verhalten unseren Schülerinnen und Schülern Orientierung zu geben. Klare gemeinsame Regeln erleichtern das Zusammenleben in sozialen Systemen und fördern die Verantwortung des  Einzelnen zur Mitgestaltung der Gemeinschaft. Maßnahmen bei Verstößen sollen konsequent bei allen Schülerinnen und Schülern angewendet werden. Dabei sollen die Maßnahmen einen direkten Bezug zur Regel haben, damit den Schülerinnen und Schülern der Zusammenhang stets deutlich wird.
Verantwortung Schulleiterin, zuständig für die Qualitätsentwicklung
Unterstützung Steuergruppe bestehend aus Frau Backhaus, Frau Sundermann, Frau Schallenberg, Frau Martin, Herr Rudys
Zeitrahmen/

Ressourcen

Im Schuljahr 2015/16 waren 5 Treffen der Steuergruppe angesetzt, sowie 3 Gesamtkonferenzen. Aufgrund der sehr intensiven Arbeit wurde der Zeitrahmen zur Erarbeitung auf das Schuljahr 2016/17 ausgedehnt.
Qualifizierung Konzepterstellung mit SEB Heike Brauer
Umsetzung Folgende Regeln und Maßnahmen sind als Konsens von Lehrkräften, Eltern und Schüler erarbeitet worden:

1.    Wir essen ausschließlich außerhalb der Unterrichtszeit.

2.    Wir halten uns an Gesprächsregeln.

3.    Wir gehen sorgsam mit dem Schulinventar um.

4.    Wir erledigen unsere Hausaufgaben.

5.    Wir halten unseren Klassenraum sauber.

6.    Wir gehen respektvoll miteinander um.

7.    Wir rauchen nicht auf dem Schulgelände.

8.    Wir legen unsere Füße nicht auf den Möbeln ab.

9.    Wir werfen nicht mit Gegenständen.

10. Wir kämpfen nicht, auch nicht zum Spaß.

11. Wir spucken nicht auf den Boden.

12. Wir werfen Müll in die Mülleimer.

13. Wir benutzen die Handys im Unterricht nur, wenn es die Lehrkraft erlaubt.

Der Regel- und Maßnahmenkatalog für den Bereich Werte und Normen soll im Schuljahr 2016/17 erarbeitet werden, da der gesetzte Zeitrahmen nicht ausreichte.


Schuljahr 2016/2017

Evaluation

  • Ergänzung des Methodenangebotes/ Aufnahme geeigneter Methoden in die schuleigenen Arbeitspläne

Verantwortlich: Lehrkräfte/ Fachkonferenzen

  • Überprüfung der Maßnahmen der Berufsorientierung

Verantwortlich: Das Berufsorientierungsteam

Weiterarbeit

  • am Erziehungskonzept mit dem Schwerpunkt Regeln und Maßnahmenkatalog für den Bereich Werte und Normen

Verantwortlich: Steuergruppe Erziehungskonzept

Fortbildung (schulintern)

  • Classroommanagement

Verantwortlich: Schulleitung, Frau Hierse, Frau Herzberg und Frau Martin

 

Schuljahr 2017/18

Evaluation

  • Überprüfung der Dokumentationsbögen der individuellen Lernentwicklung (ILE)

Verantwortlich: Schulleitung

  • Überarbeitung des Leitbildes anhand der neugewonnenen Erkenntnisse

Verantwortlich: Schulleitung