Wahlkampf ohne uns!!!

Warum waren bei der Podiumsdiskussion nur der 10. Jahrgang, Q1 und Q2 vertreten und warum durften die 8. und die 9. Klassen nicht den Politikern zuhören?

Am Mittwoch, dem 20.9 und Donnerstag, dem 21.9 waren die Projekttage zur Juniorwahl, an denen von der 8. Klasse bis zur Oberstufe jeder mehr über Politik lernen und am Freitag seine Erst- und Zweitstimme abgeben konnte, die dann am Ende ausgezählt wurden. Am Wahlabend wurde das Ergebnis auf IServ eingestellt.

An dem Mittwoch wurden die Klassen in Kleingruppen aufgeteilt und jeder bekam ein Projekt, dass man am Mittwoch vorbereiten und am Donnerstag vorstellen sollte. Zum Beispiel war das ein Videodreh zum Thema „Warum sollte man wählen gehen?“ oder ein Projekt, den 5.Klassen Demokratie zu erklären.

Der Höhepunkt der Juniorwahl-Projekttage war die Podiumsdiskussion mit den Bundestagskandidaten Dr. Maria Flachsbarth (CDU), Dr. Matthias Miersch (SPD), Dr. Diether Dehm (Die Linke) und dem Landtagskandidaten Liam Harrold (Bündnis 90 / Die Grünen). Es wurde hierbei unter anderem heiß über das Thema Drogenlegalisierung diskutiert, bei dem fast alle dafür waren und Liam Harrold sogar zugab, dass er selbst auch gerne mal kiffe. Nur Dr. Maria Flachsbarth wehrte sich gegen eine mögliche Legalisierung von Drogen, da man zum Beispiel gar nicht wissen könne was die Drogenhändler in die Drogen tun würden.

Bei dieser hitzigen Diskussion wäre ich auch gerne dabei gewesen, da ich mir gerne selbst ein Urteil gebildet hätte, wen ich an dem Freitag wählen sollte. Der Grund, warum die 8. und 9. Klasse nicht zuhören durfte, war, dass die Aula sonst zu voll gewesen wäre und man aus Sicht der Schule die Brandschutzbedingungen einhalten müsste. Ich meine aber, da man ja auch nicht erst 5 Minuten vorher wusste, dass die 8. und 9. Klasse nicht mit reindurfte, hätte man die Veranstaltung auch in den Ratskeller oder ganz einfach nach draußen verlegen können, aber da das nicht der Fall war, durften die 8. und 9. Klassen nicht zuhören, was mich und auch andere sehr geärgert hat. Denn am Ende zählten unsere Stimmen genauso viel wie die der 10. Klassen und der Oberstufe.

Schade, dass uns nicht die Möglichkeit gegeben wurde an der spannenden und für uns wichtigen Diskussion teilzunehmen. Ich hätte es besser gefunden, wenn sich die Schule hier besser organisiert hätte. Die Politiker hätte es sicherlich nicht gestört nach draußen zu gehen, denn ihnen geht es um jede einzelne Stimme.

T.Hel

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