Gibt es trotz des Neubaues Probleme?

Am 24. November war es endlich soweit. Nach 2 Jahren Wartezeit, gab es wieder den so lang ersehnten und vermissten Novembertee an der ERS.

Schüler, Eltern und auch Lehrer, Ehemalige und auch viele Pattenser waren mit dabei und viele diskutierten über das eine Thema – das neue Schulgebäude. Wie bewerten die Besucher denn das Gebäude?

Kurz zurückgeblickt: Die Stadt Pattensen entschloss sich vor einigen Jahren dazu, ein neues Gebäude für die Jahrgänge 5 bis 10 zu errichten und den schon vorhanden A- Trakt für die Oberstufenschüler zu sanieren.

Im Januar 2017 kam es dann zum Umzug ins neue Gebäude. Nach den Osterferien folgte der A-Trakt. Die Erwartungen von Schülern und Lehrern waren sehr groß. Auch die Vorfreude auf die neuen 2 Schulhöfe hielt sich kaum noch in Grenzen. Nach knapp einem Jahr gibt es viele Sachen am neuen Gebäude, die gefallen und eine absolute Verbesserung sind. Hierüber berichtete das damalige Schülerredaktionsteam zum Beispiel auch sehr früh in einer kleinen Fotoreportage.

Mülleimer im Foyer des neuen B-Traktes

Doch leider gibt es trotz der vielen positiven Aspekte auch einige negative, die aus unserer Sicht schnellstmöglich geklärt werden sollten.

In Anbetracht der Tatsache, dass es im neuen Gebäude so gut wie keine Mülleimer gibt, kommt es häufig zu Verschmutzungen in den Gängen und auf den Böden. Als Grund für die fehlenden Mülleimer werden häufig Brandschutzbestimmungen genannt. Es gibt zum Beispiel nur einen Mülleimer, der im Eingangsbereich steht, doch hilft das wirklich? Wir sagen NEIN! Ein Mülleimer für 1000 Schüler ist definitiv zu wenig, denn die Folgen sind deutlich zu sehen…

Nicht zu verschweigen ist allerdings auch, dass viele Lehrer, Eltern und auch Schüler über die teilweise wenig verantwortungsvolle Nutzung des neuen Gebäudes von den Schülern schockiert sind, da an den klinikweißen Wänden mittlerweile

Verschmutzungen im Neubau

schon viele Fußabdrücke zu sehen sind und an der gleichen Stelle oder auch auf den Böden mit Essen herumgespielt wurde und die Reste dort noch zu sehen sind. Sehr genau sah man das an den vielen herumliegenden Sonnenblumenkernen in vielen Ecken von Bereichen, in denen sich Schüler aufhalten. Diese Verschmutzung führte sogar dazu, dass das Mitbringen von Sonnenblumenkernen mittlerweile verboten wurde.

 

Beachvolleyballfeld

Ein weiteres Gesprächsthema war auch der in der Presse nachzulesende schlechte Zustand des Sportplatzes. Sei es zum Beispiel die Sprunggrube (oder was davon übrig ist), die Laufbahn und das Beachvolleyballfeld – Orte, die sehr stark mit Unkraut bewachsen sind. Geht man weiter auf die Außenanlagen, sieht man, dass auch die Seilbahn fast ständig von Schülern für andere Zwecke genutzt wird, wodurch sie zwischenzeitlich auch nicht mehr funktionsfähig war.

Einig waren sich viele Besucher beim Novembertee aber auch darüber, dass alle, Schüler und Lehrer, aber auch die Stadt ihren Beitrag dazu leisten müssen, dass das neue Schulgebäude nicht so aussieht, wie der in diesem Jahr abgerissene alte B-Trakt.

Text, Bilder: J.Bkn

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