Was läuft momentan schief?

  Was ist momentan los? Warum gibt es keine Mülleimer?

Baustellenschilder (von pixabay)

All diese Fragen können sich die meisten von uns nicht beantworten, doch wie wir alle wissen, liegen die größten Probleme an dem Neubau, welcher am 9. Januar 2017 eingeweiht wurde. Daher habe ich mit Herrn Ulrich, dem Fachbereichsleiter in Deutsch aus unserer Schule ein Interview über all diese Probleme geführt. Doch wer ist überhaupt Herr Ulrich?

     

Andreas Ulrich                                                           

Herr Ulrich

Warum und wie sind Sie Lehrer geworden?                                                                             Am Ende meiner Schulzeit stand fest Lehrer zu werden, das hat sich in der Oberstufe herauskristallisiert.

Alter: 32

Studiengang: Ich begann 2004 Grund-, Haupt- und Realschullehramt an der Universität Hildesheim zu studieren, wechselte aber nach einem Jahr in den gymnasialen Lehramtsstudiengang an der Leibniz Universität Hannover.

Fächer: Deutsch, Politik-Wirtschaft. Darüber hinaus betreue ich seit mehreren Jahren die                                                 Schülerredaktion an unserer Schule, welche in diesem Jahr aus unserem Profilkurs besteht.

An welcher Schule haben Sie Ihr Referendariat absolviert? Am Gymnasium Stolzenau. Das liegt nördlich vom Steinhuder Meer, zwischen Nienburg und Loccum.

 

Vielen Dank, für die kurze Beschreibung ihres Lebenslaufes. Jetzt hätte ich allerdings noch ein paar Fragen, bezüglich des Themas „Schule“.

 

Was sind Ihrer Meinung nach die größten Probleme an unserer Schule?                                                      Herr Ulrich: Es gibt natürlich noch einige Probleme an unserem Neubau, die aber sicher bald gelöst werden können. Ich glaube, dass das aber auch normal ist bei so einem großen Projekt. Aber natürlich müssen wir zusehen, dass wir die noch bestehenden Probleme mit dem Müll bei uns an der Schule in den Griff bekomme.  Schon selbst, wenn man unsere Schule durch den Eingangsbereich des B- Gebäudes betritt,  fällt ein klein

Foje mit einem Schwarzen Mülleimer

er schwarzer Mülleimer fast gar nicht auf. Der ist am Ende eines Arbeitstages überfüllt mit Bonbonpapier, Essensresten, Müsliriegelpapier etc. Viele Verpackungen landen leider aber auch auf dem Boden..                                                                                                                                      Offensichtlich ist bei vielen noch nicht angekommen, dass die Schulgemeinschaft das neue Schulgebäude auch sauber halten muss. Leider erlebe ich das immer wieder in meinen Aufsichten, zum Beispiel in den Auditorien. Natürlich gibt es Ordnungsdienste, aber dennoch ist jeder dafür verantwortlich, dass offene Verpackungen etc. nicht auf dem Boden liegen. Das hat mit der Nutzung des Neubaus durch die Schulgemeinschaft zu tun. Ein weiteres Problem besteht aber auch darin, dass einige Räume im A- Trakt noch nicht ganz fertig sind. Dazu zählen zum Beispiel die Beamer- Tafeleinheiten in einigen Klassenräumen,  die Fachbereichsbüros und vor allem die Bibliothek.

 

Wie gehen Sie zum Beispiel mit dem Müllproblem um?                                                                                          

Müll im 6. Jahrgang

Herr Ulrich: Ich versuche, meinen Teil dazu beizutragen, dass wir ein sauberes Schulgebäude haben. Schließlich habe ich als Lehrer auch eine Vorbildfunktion. Meinen Müll werfe ich daher nicht auf den Boden, sondern in die Mülleimer. Als Lehrer achte ich in meinen Aufsichten und außerhalb darauf, dass auch andere das tun. Ich muss aber auch gestehen, dass, wenn ich in Eile bin, das auch mal zu kurz kommt. Hier wäre es schön, wenn ich mir darum keine Sorgen machen müsste, weil ich weiß, dass zumindest eine Mehrheit der Schulgemeinschaft selber darauf achtet, dass es sauber ist.

 

 

Glauben Sie, durch mehr Mülleimer wird die Schule ordentlicher?                                                                Herr Ulrich: Ja, das glaube ich tatsächlich. Das ist jedoch nicht der einzige Grund, wodurch die Schule ordentlicher und vor allem sauberer werden kann. Die Mülleimer gehören zu den Rahmenbedingungen, die an der Schule stimmen müssen. Es ist einfach nicht in Ordnung, dass sich zum Beispiel in einem Eingangsbereich wie dem Foyer zu unserem Neubau, in dem sich am Tag viele Menschen aufhalten, nur ein zugegeben viel zu kleiner Mülleimer befindet. Damit ist es aber nicht getan. Denn so etwas wie Fußabdrücke an den weißen Wänden werden dadurch nicht beseitigt und vor allem nicht verhindert. Ich finde, so etwas ist nicht nachvollziehbar und sehr ärgerlich.

 

Leiten Sie an unserer Schule freiwillige AGs?                                                                                                           Herr Ulrich: Nein, ich persönlich würde keine AG zu dem Thema leiten, doch es gibt an unserer Schule eine Arbeitsgemeinschaft, in der Lehrer, Schüler als auch Eltern versuchen, die von Dir angesprochenen Probleme aufzugreifen und zu verbessern. Darüber hinaus gibt es auch gerade wieder einmal ein Toilettenproblem, zu dem wir gerade versuchen eine Lösung zu finden.

 

Was halten Sie von unserem Sportplatz?                                                                                                                   Herr Ulrich: Der Sportplatz ist zwar vorhanden, doch in einem schlechten Zustand und somit nicht für den Sportunterricht geeignet. Ich bin kein Sportlehrer, aber ich kenne durchaus andere Schulen, bei denen der Sportplatz definitiv in besserem Zustand ist. Ich begrüße es, wenn die Stadt  Pattensen im nächsten Jahr die Außenanlagen instand setzen möchte. Denn ich kann mir vorstellen, dass Schüler gerne auch wieder draußen Sportunterricht machen würden.

Sprunggrube

 

Würden Sie freiwillig Geld für den Sportplatz spenden?                                                                                   Herr Ulrich: Das ist eigentlich eine Sache, die die Stadt bezahlen müsste. Denn diese ist als Schulträger der Sachkosten träger für die Schule. Grundsätzlich würde ich selbst für so etwas auch einen kleinen Betrag spenden. Das käme aber auf die Aktion an.

 

Aus welchen Gründen werden die Probleme nicht behoben?                                                                           Herr Ulrich: Deiner Frage könnte man den versteckten Vorwurf entnehmen, dass nichts zur Lösung der angesprochenen Probleme getan werde. Das ist meiner Ansicht aber ganz und gar nicht der Fall. Ich glaube, dass dieser Eindruck dadurch entstanden ist, dass wir erst am 9. Januar 2017 im laufenden Schulbetrieb umgezogen sind und zu dieser Zeit der A- Trakt noch gesperrt war. Deswegen brauchen viele Lösungen einfach Zeit, da man sich grundsätzlich mit den Problemen auseinandersetzen muss, um Lösungen zu finden.

 

Vielen Dank für das Interview!

 

J.bkn Interview mit Herr Ulrich

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.