Anti-Rassismus-Workshop schafft gemeinsames Verständnis eines weltweiten Problems

Themensammlung der 7G1 zu den Arten des Rassismus

Im 7.Jahrgang ging es heute in den ersten beiden Stunden um verschiedene Arten des Rassismus und was Rassismus eigentlich ist. Die Schüler sollten sich zunächst eigene Meinungen bilden, die anschließend besprochen wurden.

Nachdem die Schüler zunächst persönliche Eindrücke zum Thema Rassismus gesammelt haben, haben wir mit einigen gesprochen. Auf die Frage, was Rassismus ist, antworteten sie folgendermaßen: Ihrer Meinung nach sei Rassismus Ausgrenzung anhand von Aussehen, religiöser Ansichten oder der Hautfarbe. Dass Rassismus so viel diskutiert werde, liege ihrer Meinung nach daran, dass der Austausch zwischen den Ländern immer besser werde. Und da Rassismus in jedem Land eine Rolle spiele, werde es auch in der ganzen Welt diskutiert. Diese Aussage der Siebtklässler beweist, wie stark auch die Globalisierung den Rassismus fördert.

Wir können das nur bestätigen und fügen hinzu, dass Rassismus überall zu finden ist. Auch wenn die meisten es nicht wahrnehmen, gibt es vermutlich auch im Umfeld von jedem Menschen mit rassistischen Ansichten. Wir fragten die Siebtklässler auch danach, ob sie eine Idee hätten, was gegen Rassismus helfen könnte. Sie meinten, dass noch mehr Anti-Rassismus Projekte wie dieses helfen würden. Damit könnten insbesondere Jugendliche für das Thema engagiert werden.

Unserer Meinung nach ist das aber so eine Sache, da es schon viele Bemühungen gibt, aber dennoch ist Rassismus immer noch an vielen Stellen zu finden. Eine Schülerin meinte dann noch, dass es schon helfen würde, wenn jeder Ausländer als gleichwertige Menschen ansehe. Dieser Grundgedanke ist gut, und theoretisch hat sie auch Recht. Jedoch wird es immer vereinzelte Personen mit rassistischen Ansichten geben und deren Meinung kann man dann auch höchstwahrscheinlich nicht mehr ändern. Wir haben jedoch das Gefühl, dass dieses Projekt dazu führt, dass zumindest die Schüler dieser Klasse nicht zu dieser Gruppe gehören wollen. Zum Projekt an sich sagen sie noch, dass sie es sehr gut fänden, so wie es ist. Da sie dabei viel über den Rassismus und was man dagegen tun kann lernen, würden sie auch nichts am Projekt ändern und hätten auch keine Verbesserungsvorschläge.

T.Hel, B.Vl, M.Kolle

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.