„Erst sehen lernen, dann malen lernen“

Am zweiten Tag der Portraitmalerei ging es mit dem Künstlersein weiter, diesmal aber eindeutig schneller als am ersten Tag. Wir Schülerinnen und Schüler, die aus unterschiedlichen Jahrgängen kamen und am Workshop „Porträtmalerei“ mit Frank Rosenzweig teilnahmen, hatten sehr viel Spaß beim Malen und arbeiteten fleißig an unseren Portraits.

 

Der erste Tag der Projekttage verlief eher schleppend, denn die Technik wollte nicht so, wie Frank Rosenzweig wollte. Wir zeichneten mit Hilfe eines Beamers unsere Portraits ab und danach erklärte uns Frank, wie man mit Blautönen arbeitet – denn in diesen Tönen haben wir die Portraits gemalt. Am ersten Tag wurden wir leider noch nicht ganz fertig, sodass wir am zweiten Tag noch Zeit hierfür bekamen. Freitag bekamen dann fast alle Schüler ihre Bilder fertig, außer eine Schülerin. Frank lobte unsere Arbeit und war sehr zufrieden mit uns. Er bedankte sich und plante mit seiner Frau Valerie die Präsentation auf der Bühne mit freiwilligen Schülern.

Als wir dann ein kleines Interview mit ihm führten sagte er, er sei ein Familienmensch und verbringe auch sehr viel Zeit mit seinen Enkeln. Außerdem spiele er in seiner Freizeit gerne Bass. Er male seit circa 16 Jahren und sei seitdem auch als Künstler bekannt. Mit dem Projekt „Many Children One World – Viele Kinder eine Welt“ will er gerne jeden Kontinent bereisen und Portraits mit Kindern aus der ganzen Welt anfertigen. Frank erzählt, als wir ihn zu seinem Team befragen, dass der zu seinem Team gehörende Videograph  gleichzeitig auch der Reisemanager des ganzen Teams sei und der stecke schon mitten in der Planung der nächsten Termine. Er gestalte außerdem mit Schülern kurze Videos zu den Projekttagen. Unser Video wurde zum Beispiel während der großen Bühnenshow präsentiert. In Kürzen möchten wir es hier an dieser Stelle verlinken. Außerdem hätten seine anderen beiden Kolleginnen die Tanz -und Gesangsgruppe geleitet, die dann nachmittags auch bei der Bühnenshow aufgetreten sind.

Als wir auf die Malerei zu sprechen kommen, sagt Frank, dass es wichtig sei, erst sehen zu lernen, bevor man lerne zu malen. Wir finden, dass dieser Satz, das was wir in diesen zwei Tagen gelernt haben, sehr gut zusammenfasst. Insgesamt waren es zwei sehr interessante Projekttage, die uns einen spannenden und interessanten Einblick in die Welt eines Künstlers geben konnten.

 

F.Amk, M.Wld

 

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