Sommertext von Marie Leinpinsel

Mein Sommer

Mit Blasmusik fing mein Sommer an,

Beethoven, Holst, und Filmmusik waren dran 

Gespielt, gelacht und viel erlebt,

Diese Arbeitsphase sich in mein Herz erhebt!

Mit dem Bus zu den Konzerten gefahren,

Lustig die vielen Momente waren

Alte und Neue Musiker sich verbanden,

daraus bleibende Freundschaften entstanden.

Die Zuschauer jeden Ton gespannt verfolgten,

Melodien sich durch die Säle wanden,

Sich in jedem Einzelnem zu einem Ganzen verbanden,

Die Musikanten sich am Schluss verbeugten.

Traurig wir alle auseinander gingen,

Unsere Herzen noch aneinander hingen.

Doch für mich schon ein neues Projekt in Sicht,

Neue Musik – ein hoffnungsvolles Licht.

Lautes Quietschen, schräge Klänge,

Neue Techniken und davon eine Menge

Für uns, die Musiker hoch anspruchsvoll,

Nicht immer die Stücke nur in Dur oder Moll.

Werke, die man kaum gehört,

Für Einige diese Musik in den Ohren stört

Komponisten, die noch leben,

Und uns eine Vielzahl ihrer Empfindungen geben.

Mit diesem Spektrum die Hörer in jetzigen Zeiten,

Altbekannte traditionelle Grenzen überschreiten

Waren die Erwartungen am Anfang nur sehr gering,

änderte sich dies spätestens nach Beginn!

Auch diese Phase endete sehr schnell,

Der Abschied: erneut ein Wirbel

Doch für mich war das Reisen noch nicht zu Ende,

Eine Fahrt nach Italien war die nächste Wende.

Berge, Sonne, blauer See,

Eine Tasse dampfender Tee

Oder doch ein Glas eiskalte Limonade,

Und ein Spaziergang an der schattigen Promenade.

Um den glänzenden See eine Tour,

Manchmal abgekommen von der weiten Spur

Schöner klarer Ausblick, beeindruckende Sicht,

Für ein Erinnerungsfoto die Sonne sticht.

Nach Mailand ein Tag führte,

Wo der Dom mich im Herzen berührte

Hoch, kunstvoll, strahlend und prächtig,

Einst die italienischen Herrscher sehr mächtig.

In die Schweiz, nach Lugano es mich brachte,

Wo die Aussicht großes Staunen entfachte

Mit der Bahn viel Schönheit gesehen,

langsam durch die schillernde Stadt gehen.

Ein goßes Gelato auf die Hand,

Begeistert von einem kleinen Sandstrand 

Im kalten Wasser eine Erfrischung,

Kühl und heiß, eine komische Mischung.

Ganz vergessen die Zeit,

Genossen die Entspanntheit

Gelesen auf einer Liege,

Gefochten viele Dämonenkriege.

Zurückführte mich der Weg nach Deutschland,

Wo die Musik nahm mich erneut in ihre Hand

Ein Sinfonieorchester nahm mich in seinen Reihen auf,

Begann in einem Schloss in Thüringen seinen Lauf.

Ineinander zwei Quellen fanden,

Nach einer Bauernhochzeit sie in Vyšehrad landen

Viel gearbeitet an diesen Stücken,

Die Moldau sollte alle entzücken.

Ein Werk von Bruch als Andenken gespielt,

Eine wundervolle Wirkung es bei allen erzielt

In der Halle des Bergkönigs zur Morgenstimmung von Grieg,

erlebten die Zuschauer einen Kampf und einen Sieg.

In Apolda bei der Landesgartenschau,

Erklangen erneut Grieg und die Moldau

Verschiedene Klänge durch den ganzen Garten zogen,

Verzaubert waren die Gäste von den musikalischen Wogen.

Prächtige Blumen und warmer Sonnenschein,

Prägten sich in den Erinnerungen den Besucher ein

Doch auch dieser traumhafte Tag war nicht ewig,

Das Ende der Ferien war allgegenwärtig.

Mit einem weinenden Auge ich Abschied nahm,

Mit einem lachenden Mund ich Zuhause ankam

In mich aufgenommen hab ich die Ferne,

Aber Zuhause bin ich sehr gerne.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.