Gewinnertext der Realschule Groß Ilsede

Dark Science-Fiction Story„Klartext Wettbewerb“

Kapitel 1:

„Wie ist sein Zustand?“, fragt ein Mann in einem weißen Kittel eine Frau, mit dem gleichen Kleidungsstück, zumindest glaube ich, dass er es fragt, denn er zeigt in meine Richtung.
Ob die Kittel wirklich weiß sind, weiß ich nicht, denn ich sehe alles verschwommen. Ich fühle mich müde und meine Augen sind halb geschlossen, dazu kommt, dass ich in irgendeiner farblosen Flüssigkeit schwimme, die meine Sicht behindert. Schwimme? Nein, ich denke nicht, dass ich schwimme, denn Kabel und Schläuche haften an meinen Körper.

Aus irgendeinem Grund fühle ich meinen Körper nicht – besser gesagt – den größten Teil davon nicht.
Aber für jede Sekunde spüre ich, dass mein Gehirn wacher wird und ich meinen Körper langsam wieder spüre.

Da fielen mir die Zwei auf, die mich durchs Glas beobachten.
Verwundert sehe ich sie an, kurz darauf wirkt die Frau erschrocken und zeigt auf mich.
Der Mann sieht auf mein Gesicht und wirkt so, als würde er fluchen.
Plötzlich zucke ich zusammen, denn meine Haut fühlt sich an, als würde sie brennen. Ich schreie in die Maske, die sich auf meinem Mund befindet, einen schmerzerfühlten Schrei aus und verstumme.
Meine Lungen fühlen sich an, als würden sie gleichzeitig brennen und explodieren. Der Schmerz verbreite sich auf meinen ganzen Körper und wird sekündlich schlimmer.
Ich versuche meinen Kopf zu halten, doch ich kann meine Arme nicht bewegen. „Wieso kann ich meine Arme nicht bewegen?“, denke ich panisch und trete mit meinen Füßen gegen das Glas, was aber alles noch verschlimmert.
Ich zucke mit dem ganzen Körper, doch auf einmal verblasst der Schmerz und die Welt verdunkelt sich vor mir.

Schweratmend schlage ich meine Augen auf und starre direkt auf die Decke.
„Schon wieder einer dieser Träume, der letzte war aber schon eine Weile her“, denke ich.
Für ein oder zwei Sekunden bleibe ich noch im Bett liegen, dann aber schlage ich die Decke weg und stehe auf. Als ich auf dem Bettrand sitze, kreise ich meine rechte Schulter. Danach drehe ich mich zum Lichtschalter, den ich drücke, und die Lampe geht an.
Langsam stehe ich auf und gehe zum Waschbecken. Dort drehe ich den Wasserhahn auf und wasche mein Gesicht. Dreimal fülle ich meine Hände mit Wasser und erfrische mich. Dabei erhasche ich einen Blick auf mein Spiegelbild.
Vor Monaten hätte mich der Anblick erschreckt, aber heute nicht mehr.

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Mit meiner rechten Hand greife ich das Handtuch, das neben dem Spiegel hängt. Zuerst trockne ich mit meiner linken meine mechanische Hand ab, danach kümmere ich mich um mein Gesicht.
Die Brandverletzungen darauf sind recht gut verheilt, aber sie erinnern mich immer an das, was aus mir geworden ist.

Seufzend hänge ich das Handtuch auf die Stange und verlasse das Zimmer.
Im Schlafzimmer ziehe ich mir ein Unterhemd, T-Shirt und den Mantel an.
Träge lasse ich mich auf meinen Sessel fallen, den ich nicht weit von meinem Bett platziert habe.

Neben dem Sessel steht ein Nachttisch, auf dem eine Nachrichtenbox liegt, die diese Piep-Geräusche von sich gibt.
Diese Boxen können Nachrichten und momentane Ereignisse vor einem digitalisieren oder man kann sie zum Telefonieren nutzen.

Doch ich nehme das Handy, das in meine Uhr integriert ist, und lege es um mein Handgelenk.
Träge und noch schlaftrunken lasse ich mich auf den Sessel fallen.
Mit meiner Linken reibe ich mir das Gesicht und gähne dabei.

Betrübt sehe ich mich in meinem Zimmer um, die Wände sind alle grau und außer meinem Bett, Nachttisch und dem Kleiderschrank gibt es keine Möbel.
Doch es gibt noch ein großes Fenster, welches mir immer einen Blick auf den Garten gestattet.

Mit meiner rechten Hand packe ich den Sessel, hebe ihn hoch und trage ihn zum Fenster, wo ich ihn abstelle und mich hinsetze.
Aus dem Fenster sehe ich in einen riesigen Garten, der das Herzstück unserer Stadt ist.

Dieser Garten erstreckt sich so weit, dass man sein Ende nur erahnen kann. Weit am Horizont sehe ich, wie sich einige riesige Windräder träge drehen. Pferde grasen auf der offenen Wiese und Vögel fliegen über die Bäume. In Abständen stehen Säulen, die unsere Energietankstellen sind. Sie setzen Sonnenenergie in Strom um und speichern Energieüberschüsse durch die Spaltung von Wasser. Den gewonnenen Strom und Wasserstoff, kann man dann dort für alle möglichen Zwecke tanken. Die Ausbeute reicht für uns alle, denn wir haben ein superleichtes Material entdeckt, welches 80% der Sonnenenergie nutzen kann. Dazwischen gibt es noch runde Kugeln, ungefähr von der Größe eines Fesselballons. Diese fangen das Kohlenstoffdioxid aus der Luft. Sie sind der Garant für unser Überleben, denn außerhalb unseres Landes ist das Atmen sehr schwer geworden. Nachdem dieriesigen Erdölvorkommen verschwenderisch verbrannt worden waren… schnellwische ich diesen Gedanken an früher wieder aus meinem Gehirn.

Glücklich seufze ich bei dem Anblick des blauen Himmels, nehme einen tiefen Atemzug und genieße die würzige Luft, als ich plötzlich hochschrecke. Die Nachrichtenbox klingelt.
Leise stöhnend stehe ich auf und bleibe vor ihr stehen, um auf den Knopf auf der Seite zu drücken.

Die Box produziert ein Bild vor mir und das Gesicht eines Mannes zeigt sich. Es ist Joshua, der mit mir zu den Kundschaftern gehört, die für den Schutz des

Lagers verantwortlich sind.
Er ist ein junger Mann, Mitte 30, mit einem langen, dichten Bart und kahlem Schädel.„Guten Morgen, Mann“, grüßt er mich und ich erwidere es.
„Bist du bereit?“, fragt er mich und verwundert frage ich ihn: „Es ist doch erst früh am Morgen, warum fahren wir jetzt los?“
„Morgen? Es ist schon Vormittag, um genau zu sein elf Uhr“, antwortet er.
Jetzt sehe ich ihn verblüfft an und er lächelt. „Egal jetzt komm einfach, wir warten schon auf dich.“
„Ok, ich bin gleich da“, sage ich ihm noch und beende somit das Telefonat.
Ich sollte mir langsam mal meinen Wecker stellen, denke ich und streiche mir übers Kinn.
Ich ziehe mir noch meinen Schuh an und verlasse mein Zimmer.

Kapitel 2:

„Morgen!“, rufe ich Joshua zu, der mir zuwinkt.
Vor dem Tor bleibe ich stehen und er fragt mich: „Wie hast du geschlafen?“
„Ganz gut“, antworte ich ihm.
„Ich verstehe immer noch nicht, wie du schlafen kannst“, fragt er sich selbst und schüttelt den Kopf.
„Man gewöhnt sich daran“, sage ich einfach. Er zuckt nur mit den Schultern.
„Nun gut, aber ich habe dich nicht gerufen, damit wir reden können.“ Ich nicke zustimmend.
Zusammen verlassen wir das Haus und da frage ich: „Geht es raus oder müssen wir etwas reparieren?“
Er hebt die Hand und streckt zwei Finger aus – ich verstehe – und vor dem Schuppen, der an der Mauer aufgebaut wurde, bleiben wir stehen, und Joshua holt einen Werkzeugkasten heraus.
„Einer unserer Roboter wurde beschädigt, angeblich von einem Eber.“
„Aha, weißt du wo?“, frage ich ihn, und er nickt.
Am Mauertor holt er den Schlüssel heraus, öffnet es und wir betreten die Stadt.
Im Garten ziehen wir das Tor zu und Joshua verschließt es dann.
Joshua klopft mir auf den Rücken, um mir zu sagen, dass wir die E-Crossbikes nehmen sollen.
Die Geländebikes schnurren fast geräuschlos über der Wiese zum Wald, wo sich die Roboter befinden. Die Bikes produzieren Strom aus Wasserstoff und so stoßen sie nur eine leichte Dampfwolke aus, die sich schnell in der Luft verflüchtigt. An allen einigermaßen zentralen Stellen gibt es solche Fahrzeuge für jeden Zweck, vom Fahrrad bis zum Transporter. Jeder kann sich einloggen und die Fahrzeuge nutzen. Wenn man fertig ist, stellt man das Fahrzeug einfach an der nächsten Sammelstelle wieder ab.
Beim Laufen schrecken wir einige Tiere auf, die sich aber schnell wieder beruhigen, als sie uns erkennen.
Im Wald angekommen, fangen wir an langsamer zu werden.
„Weißt du, ich sollte mir wirklich einen Wecker stellen“, erzähle ich Joshua.

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„Lass es lieber, du brauchst den Schlaf dringender als wir“, meint er.
„Ich muss doch meinen Teil hier ebenfalls erledigen“, meine ich zu ihm.
„Ok, da hast du recht, aber …“ er stoppt kurz: „Alter, ich weiß besser als die Anderen, dass du noch unter Albträumen leidest.“
Ich fasse mir an den rechten Arm und sage dann nichts mehr.
Die Erinnerungen an die Operation und diesen Tag plagen mich zwar nicht mehr so schwer, aber sie werden immer bleiben.
Joshua sagt nichts mehr, schaut aber etwas betroffen.
Da hörte ich etwas und bleibe stehen. Joshua sieht mich erwartungsvoll an.
Es hörte sich an, als würde etwas leise vor sich hin jammern und wir folgten dem Geräusch.
Bald finden wir den Ursprung: Es ist ein Eber, der mit seinem Körper auf dem Boden zuckt.
Was wir noch finden, ist der Roboter, der aber unmöglich von dem Eber zerstört werden konnte.
Er war in Stücke geschlagen worden, ein Arm wurde ihm abgetrennt, die Beine demoliert und der ganze Kopf fehlt.
Wir sahen uns kurz an und Joshua zeigt auf eine verbrannte Stelle.
Ich knie mich hin und schaue mir die Stelle und drum herum alles an.
„Es wurde hier ein Lagerfeuer veranstaltet“, stelle ich fest und hebe eine vonmehreren Flaschen auf, die auf dem Boden verteilt sind. Da bemerke ich noch was anderes im Gras, als ich es aufhebe, zeige ich Joshua einen Zigarettenstummel.
Er beugt sich vor und nimmt es, um es sich genauer anzusehen.
Das Quicken des Ebers lenkt unsere Aufmerksamkeit auf ihn.
Ich wende mich dem Schwein zu, streiche ihm beruhigend über das Fell und hebe ihn hoch.
„Hey, Mann, wir haben etwas gefunden, was sogar dich interessieren dürfte“, sagt Joshua und ich drehe mich um.
Er telefoniert mit seinem Handy am Handgelenk, das ein Hologramm von Sithana projiziert, die nur gähnt.
„Was gibt es denn?“, fragt sie gleichgültig und Joshua richtet die Kamera des Handys auf den Roboter.
„Woha“, sagte sie nur und klang dabei schon etwas wacher.
„Joshua, ich muss jetzt gehen, kommst du hier klar?“, sage ich zu ihm und er nickt nur.
Ich befestige den Eber auf meinem Bike und fahre vorsichtig mit ihm los.
Am Tor hupe ich lautstark, bis ein Mann es öffnet.
„Hallo Rodon.“ Er macht mir dann den Weg frei. Als ich an ihm vorbeigehe, sehe ich, wie er und drei weitere Leute durch das Tor verschwinden.
Ich habe aber keine Zeit darüber nachzudenken und marschiere direkt zum Tierarzt.

Kapitel 3:

Es war etwa 16:30 Uhr als ich zum Büro der Vorsitzenden geschickt werde, um

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meinen Bericht abzuliefern.
Die Vorsitzende ist eine Frau Mitte 40, hat braune lange Haare, ein schmales Gesicht und braune Augen.
Ich verlasse sie, nachdem ich ihr alles gesagt habe, und kehre zum Arzt zurück, um nach dem Keiler zu sehen.
Dort schläft er ruhig auf einer Decke, nachdem man ihm Beruhigungsmittel verabreicht hatte.
Als ich fragte, was mit ihm los sei, sagten sie mir, dass er einen Stromschlag abbekommen habe, weil er wohl am Roboter geschnuppert habe.
Plötzlich klingelt mein Handy und es ist Joshua, der anruft.
„Rodon, wir haben eine Spur zu unserem Übeltäter gefunden.“
„Wirklich? So schnell? Wo führt sie denn hin?“
„Sie führt zum Außentor 4, wir haben dort angerufen.“
„Gut, ich schaue es mir an.“, antworte ich noch, bevor ich auflege.
Ich verlasse das Gebäude, um zur Außenmauer zu marschieren.
Von dort aus laufe ich zum Tor.
Um den ganzen Garten und den einzelnen Stationen ist eine große Mauer, die Schutz gewährt.
Am Tor angekommen, treffe ich schon auf zwei Wachen, die mich zum Wachmeister bringen.
„Hallo Wachmeister.“
„Hallo Rodon.“
„Ihr wisst, warum ich hier bin?“
„Ja, euer Freund hat es uns schon gesagt und ich glaube ich weiß, wer für diesen Tumult verantwortlich ist!“
„Wer?“, frage ich neugierig und der Wachmeister sieht mich beschämt an.
„Ein paar unserer Jungspunde! Komm ich zeig sie dir.“
Ich folge ihm von der Mauer zu einem naheliegenden Gebäude, wo wir in den Keller gehen.
Dort führt er mich zu einem Raum, der mit einem großem Fenster geschmückt ist, durch das man in das Zimmer hineinsehen kann.
„Wie habt ihr sie überführt und seid ihr sicher, dass sie es waren?“, frage ich ihn.
„Ja, wir haben sie vor kurzem in einem ihrer Zimmer gefunden, wo sie sich um einen betrunkenen Freund kümmern wollten.“
„Was habt ihr mit ihnen vor?“
„Na was wohl, wir werden jeden von ihnen rausschmeißen.“
Überrascht sehe ich ihn an. „Warum müsst ihr sie gleich rausschmeißen?“
„Sie haben einen unserer Roboter zerstört und vor allem haben sie zugegeben, mit Räubern gehandelt zu haben.“
„Wie bitte?“, fragte ich erstaunt.
„Ja, sie haben Wasserstoffpatronen gegen Drogen eingetauscht. Sie haben es verdient, verbannt zu werden.“
Ich sehe mir jeden einzelnen der drei Jugendlichen an und mir kommt eine Idee, wie ich sie retten könnte.
„Ich würde gerne mit ihnen reden und bitte kommen sie mit“, er sieht mich fragend

an: „Vertrauen sie mir.“
Er sieht kurz zu ihnen, dann zu mir. „Was habt ihr vor?“
„Ich will ihnen helfen“, sage ich und er nickt dann.
Wir betraten den Raum und dort saßen ein blondes Mädchen mit langen Haaren und hellblauen Augen, die ängstlich dreinblickt.
Eine weitere junge Frau mit roten Haare und grünen Augen, welche unsicher auf einem Nagel kaut.
Dann noch ein Junge mit kurzen schwarzen Haaren und blauen Augen, der zunächst unbekümmert aussieht.
„Das sind Sean“, er zeigt auf den Jungen, „Amy“, auf das blonde, „Martha“, und zeigt dann auf das rothaarige Mädchen.
Ich bleibe vor ihnen stehen und Sean sagt: „Du bist also dieser Rodon“, sagt er mit einem Hauch von Furcht, als er mein Gesicht ansieht.
„Ja, der bin ich und ich bin hier, um euch zu helfen.“ Sie sehen mich skeptisch an. „Helfen? Das bringt nichts, sie verbannen uns doch sowieso“, sagt Amy.
„Nun, das haben sie vor, aber zuerst möchte ich wissen, warum ihr das alles gemacht habt?“
„Wir wollten feiern, aber da kam der Roboter und er hätte uns verraten“, sagt Sean laut.
„Und dafür musstet ihr unsere Energievorräte gegen Zigaretten und Alkohol verscherbeln?“
Dazu sagen sie nichts. „Was denkt ihr, was euch da draußen erwartet?“
„Freiheit! und keine nervigen Aufgaben, sondern ein aufregendes Leben“, sagt Sean trotzig und steht auf.
Nach diesen Worten will der Wachmeister etwas sagen, aber ich hindere ihn daran. Ich beginne meinen Mantel, T-Shirt und Unterhemd auszuziehen.
Zuerst sehen mich alle verwundert an, aber kurz darauf sehe ich den Schrecken in ihren Gesichtern.
Ich stand vor ihnen, den Oberkörper freigemacht und sie sehen das Metall, das meine Brust und meine rechte Seite bedeckt, den mechanischen Arm, einzelne Kabel, die den Arm mit der Brust verbinden und die verbrannte Haut meines Oberköpers, die bis zur Schulter geht.
„Du denkst, du findest Abenteuer? Glaube mir, das einzige, was ihr finden werdet, ist der Tod“, sage ich und lasse es auf sie wirken.
„Ich weiß, ihr seid jung und es kann manchmal etwas eintönig sein, aber wir tun es hier, damit die Menschheit noch eine Zukunft hat.“ Dabei spiele ich auf die Klimakatastrophe an, die dann den 3. Weltkrieg zur Folge hatte, in dem ich mitkämpfte. Nachdem die fossilen Brennstoffe fast aufgebraucht und die Luft mit einem halben Prozent Kohlenstoffdioxid verpestet war, eskalierten die Kämpfe um die letzten Ölfelder.
Sie schluckten und nickten mir zu und ich sagte noch: „Ich werde euch helfen und tun was ich kann.“
„Danke“, ist das einzige, was sie noch zu sagen im Stande sind.
So geschieht es auch, dass die Jugendlichen nicht verbannt werden. Dafür müssen sie die Fahrräder und Bikes putzen, ölen und reparieren. Danach geht es in die

Pferdeställe zum Misten, und das alles für sechs Monate. Am Abend desselben Tages traf ich mich noch mit Joshua.
„Alles haben also nur ein paar Jugendliche angestellt“, sagt er, „Gute Arbeit Rodon!“ „Danke, du hast auch was dafür getan“, sage ich zu ihm und er sagt: „Hey, du warst der, der diese Idioten gerettet hat.“

„Ja, ich habe sie retten können.“
Vor dem Friedhof bleiben wir stehen und verabschieden uns voneinander. Schweren Schrittes gehe ich durch den Friedhof und bleibe vor einem großen Grabstein stehen. Darauf stehen die Namen Maria und Lisa Stein.
Neben dem Grabstein steht ein weiterer kleinerer Grabstein, worauf Johannes Stein steht.
Vor den beiden knie ich mich hin und lege drei Rosen auf sie.
Mein Blick trifft auf meine Hand, die ich dann zur Faust balle.
Wut und Trauer überkommen mich und am Ende auch die Tränen.
„Hallo, meine Lieben, ich bin zurück!“ Ich senke den Kopf und weine vor ihnen, während die Sonne untergeht.

Ende.
Michael Isaak 10a und die Mitglieder der Mofa-AG 8a, b und c.

 

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