1. Platz beim Malwettbewerb des Niedersächsischen Milchwirtschaft!

Kuh-Kunstwerke der Marienschüler überzeugen


Die Kuh-Kunstwerke der Marienschüler aus Damme überzeugten. Als Sieger eines Malwettbewerbes der Niedersächsischen Milchwirtschaft wirken sie in einem Video mit. Foto: Jongebloed

Damme/Hannover. Die „schönste Kuh“ ist gefunden. Zum zweiten Mal hatte die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e. V. (LVN) einen Malwettbewerb für junge Künstler ausgeschrieben. 2.000 Kinder aus 105 niedersächsischen Grund- und Förderschulen haben beim Malwettbewerb „Wer malt die schönste Kuh?“ vielfältige Kunstwerke zum Thema erstellt. An sieben Gewinner konnten jetzt Landwirtschaftsminister Christian Meyer und LVN-Geschäftsführerin Kristine Kindler die Preise überreichen. Den ersten Platz erreichten die Kinder der Marienschule Damme. Die Förderschüler werden in den nächsten Monaten einen Ausflug auf einen niedersächsischen Milcherzeugerbetrieb machen und dabei Darsteller in einem professionellen Video werden.

Einen zweiten Platz gab es für die Kühe der Klassen 2a und 2b der Gertrudenschule in Lohne. Den zweiten Platz erreichte auch eine Grundschule aus Bremerhaven.

Sitzecken im Kuhdesign sowie Shake-Seminare mit Schulmilchwochen gingen auch an Schulen aus Meppen, Neuhaus und Winnigstedt. Den Sonderpreis für die beste Installation erhielt eine Schule in Lehrte-Immensen.

Mehr als 60 Kuh-Kunstwerke werden jetzt im Foyer des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums ausgestellt. Minister Christian Meyer wies bei der Eröffnung der Ausstellung auf die besondere Bedeutung der Kühe für das Agrarland Niedersachsen hin. Fast 800.000 Milchkühe werden in Niedersachsen in rund 10.000 Betrieben gehalten. „Die Kühe auf diesen Bildern sehen alle glücklich und zufrieden aus. Es ist mir sehr wichtig, dass die tatsächliche Haltung der Milchkühe weitestgehend dem Bild von glücklichen Kühen in der Öffentlichkeit entspricht“ unterstrich der Minister. Leider gehe der Trend inzwischen in Richtung ganzjährige Stallhaltung. Dem müsse gegengesteuert werden.

Meyer verlangte eine verpflichtende Kennzeichnung über die Herkunft der Tiere und die Haltungsform. Nur dann hätten Verbraucher mit ihrer Kaufentscheidung die Möglichkeit einer echten Mitbestimmung über die Haltung der Tiere.

Quelle: Sonntagsblatt für den Landkreis Vechta & Rundschau am Mittwoch

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.