Projektverlauf

Project planning gantt chart with tablet and computer keyboardDas Grundkonzept des Projektes wurde 2011 von Ulf Blanke, Hagen Heinrich und Paul R. Hilpert erstellt. Allen Beteiligten wurde deutlich, dass durch den personellen Umfang und die Dauer des Projektes ein externer Projektberater zur Begleitung und Definition der Prozesse sowie zur Entwicklung einer einheitlichen Vorgehensweise auch für künftige Projekte hinzugezogen werden sollte.

Eine erste konstituierende Sitzung fand im Januar 2012 statt. Auf der Basis des Grundkonzeptes wurde der Projektauftrag formuliert, der die messbaren Projektziele und der Projektaufgaben beinhaltet. Dazu wurde ein Projektstrukturplan erstellt, in dem alle Projektaufgaben funktional und hierarchisch gegliedert sind. Er stellt einen Überblick über das gesamte Projekt mit den einzelnen Teilprojekten dar. Der Verlauf des Projektes ist hier mit Hilfe eines Gantt Diagramms dargestellt.

Projektverlauf

Im Anschluss an den Projektauftrag wurde die Projektskizze durch die Niedersächsische Medienberatung, das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung und dem Verein N21 erstellt. Anfang 2012 erfolgte dann die öffentliche Ausschreibung über das Schulverwaltungsblatt. Während der Ausschreibungsphase fand die Zusammenstellung der Beratungsteams statt. Bei der Auftaktveranstaltung im Februar 2012 wurden die zuvor im Planungsteam erstellten Arbeitspakete an die Beraterteams verteilt. Gleichzeitig fanden intensive Schulungen für die Beraterteams im Umgang mit der Technik bezogen auf die Lehrinhalte statt (u.a. in den Fächern Mathematik, Deutsch, Geografie, Naturwissenschaften, Kunst und Musik). Die Anwendung der Projektmanagementwerkzeuge sowie das methodische Vorgehen standen neben der Erstellung und Vermittlung der 10 Arbeitstreffen der Beraterteams mit den projektbeteiligten Lehrkräften in den Schulen im Mittelpunkt. Die klar definierten Inhalte der einzelnen Arbeitstreffen, welche in einem Beraterhandbuch zum Projekt fixiert worden sind, unterstützten die Berater vor Ort in den Schulen und dienten der Sicherstellung einer einheitlichen Vorgehensweise.

Mit Beginn des zweiten Schulhalbjahres 2011/2012 wurden die ausgewählten Schulen in mehreren Arbeitstagungen durch die medienpädagogischen Beraterinnen und Berater in der Regionen bei der Konstruktion eines schulischen Umsetzungskonzeptes geschult und unterstützt.

Kernpunkt in diesem Bereich war es, die enge Verknüpfung zu den schuleigenen Stoffverteilungsplänen und den von der jeweiligen Schule ausgesuchten Lerngruppen/n herzustellen.

Ein Kickoff-Meeting aller projektbeteiligten Schulen fand im Oktober 2012 statt. Die praktische Erprobungsphase begann im Schuljahr 2012/2013 und endete mit dem Schuljahr 2014/2015.

Die Beratung und Unterstützung, die in das Beratungssystem der Medienbildung in Niedersachsen eingebunden war, die Steuerung des Projekts nach Projektstandards, die Vernetzung der einzelnen Projektschulen untereinander und nicht zuletzt die plattformunabhängige 1:1-Ausstattung der Schülerinnen und Schüler mit Tablet-Computern machten dieses Projekt zu einem Vorreiter des Mobilen Lernens in der Bildungslandschaft.