Grundschule Bebelhof arbeitet konsequent mit IServ und interaktiven Tafeln

Die OGS Bebelhof konnte von Beginn an als Partner im Projekt „Interaktive Schule – Whiteboards für den Unterricht“ gewonnen werden.  Die Bürgerstiftung, Smart-Technologies und der Schulträger Stadt Braunschweig statteten jeden Klassenraum mit interaktiver Technik aus. Im Sommer 2010 waren alle konventionellen Tafeln entfernt – das Kollegium machte sich geschlossen auf den Weg mit intensiven technischen Schulungen und Fortbildungen.

Seit diesem Zeitpunkt lernen und arbeiten in der Grundschule Bebelhof alle Klassen mit interaktiven Tafeln. An die Stelle der alten Tafeln treten höhenverstellbare Smartboards der Serie 600i 4 im 16:10-Format mit fest installiertem Rechner, Netzwerkanschluss, Funktastatur und Soundanlage. Dieses Ausstattungsminimum hatte das ITTeam im Jahr 2009 beschlossen und die Stadt Braunschweig setzte es gemäß MEP so um.
Nach anfänglicher Skepsis wuchs bei allen Beteiligten im Laufe der Jahre die Zustimmung zum Medienkonzept der OGS Bebelhof. Heute möchte niemand mehr zurück zur alten grünen Kreidetafel.

Gibt es ein besonderes Merkmal, das die Akzeptanz so entscheidend befördert hat?

Ja, sagen die Kolleginnen. Das Kollegium hat sich selbst aufgetragen, den Unterricht mit allen Materialien auf dem IServ ihrer Schule abzulegen und gemeinsam fortwährend weiterzuentwickeln. Dabei kommt den Lehrerinnen entgegen, dass der Portalserver IServ die Arbeit am häuslichen Arbeitsplatz erheblich erleichtert. Niemand muss noch lange bis zum Abend an den Boards den Unterricht vorbereiten. Vielmehr wird der Löwenanteil der Dateien zuhause mit der Software des Boardherstellers erstellt und sofort über das Internet in den vorgesehenen Ordner auf dem IServ in der Schule hochgeladen. Am nächsten Vormittag steht die Datei unmittelbar im lokalen Netz zur Verfügung. Die fest installierten Notebooks am Smartboard werden bereits vor dem Unterricht eingeschaltet, so dass die „Rüstzeit“ denkbar kurz ist. Und verlässlich ist diese Lösung ebenfalls – das System wird von den Kolleginnen beherrscht und sehr geschätzt. Alle sind davon überzeugt, dass ihnen dieses konzeptionelle Arbeiten Entlastung bringt.

Heute (2013) ist nahezu jede Unterrichtseinheit dokumentiert, sind sehr viele Unterrichtsstunden als Vorlage im Dateiformat .notebook direkt abrufbar, verknüpft damit zugehöriges Material im doc-, odt- und pdf-Format sowie bearbeitete und unbearbeitete Medien aus Merlin. Als besonders hilfreich wird erlebt, dass am Ende der .notebook-Dateien didaktische und methodische Hinweise gesammelt werden, wenn nötig nach jeder Stunde aktualisiert.

Nach vier Jahren mit zahlreichen Fortbildungen für alle Kolleginnen, mit zusätzlicher Systembetreuung finanziert durch den Kooperationspartner Bürgerstiftung, mit intensiver  Vernetzung innerhalb des Kollegiums und auch mit den Kollegien der „Netzwerkschulen“ Süd-Ost ziehen alle eine positive Bilanz.

Ist dieses Medienkonzept übertragbar? Können die zahllosen Erfahrungen anderen Kollegien zugänglich gemacht werden? Gilt das Gesamtkonzept als vorbildlich?

Nicht ganz!

Kooperationspartner sind

Sie möchten mehr darüber erfahren? Sie möchten wissen, ob und ggf. wie die Technik den Unterricht bereichert? Sie hätten gern Einblick in die konzeptionellen Rahmenbedingungen?

Gern über die → Medienberatung oder direkt per Mailanfrage an info@bebelhof.de

Über Juergen Schuppe

Jürgen Schuppe, Medienpädagogischer Berater des NLQ am Medienzentrum Braunschweig (MZBS)
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