Geschichte

1951  207_0730Grundsteinlegung  der Overbergschule. Geplant wurde sie als achtklassige Volksschule.
1952 Am 25. August erfolgten die Einweihung, die Namensgebung sowie die Schlüsselübergabe. Nach den Herbstferien startete der Schulbetrieb.
1963 Overberg,_Bernhard_Heinrich 2Dem pädagogischen Bemühen unseres Namenspatrons Bernard Overberg (1754 – 1828) verpflichtet entwickelte sich von Anfang an eine enge Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Vechta; die Overbergschule war nicht nur durch ihre eingeschossige Bauweise mit drei miteinander verbundenen Gebäudeteilen und einer Turnhalle eine sehr moderne Einrichtung, sondern auch durch die Ausgestaltung des pädagogischen Alltags und des Schullebens.
1968 Fertigstellung eines zweigeschossigen Erweiterungsbaus. Damit stellte man sich auf steigende Schülerzahlen und die Einführung des 9. Schuljahres ein. Es erfolgte  ein zweiter Erweiterungsbau in der gleichen Größe. Dennoch blieb die Raumnot bestehen, für 524 Kinder in 18 Klassen standen nur 13 Klassenräume und Funktionsräume zur Verfügung. “Schichtunterricht” für die Grundschulkinder und “Wanderklassen” waren die Folge.
1969 Die Umsetzung der Schulreform von 1967 geschah 1969 mit der Umwandlung der Overbergschule in eine selbstständige katholische Grundschule und eine selbstständige katholische Hauptschule. 1976 konnten die Hauptschule und die inzwischen eingerichtete Orientierungsstufe in das neu erbaute Schulzentrum Nord am Lattweg umziehen. Fortan war dies die Ludgerusschule. Die Overbergschule als katholische Grundschule blieb am Ort.
1998 Ende der 90er Jahre wurden große Bereiche der Overbergschule saniert. Im Jahre 1998 entstand eine neue Pausenhalle mit Bühne. Sie dient den Kindern als Aufenthaltsraum und wird als Aula für größere Veranstaltungen genutzt.
2007 Fertigstellung eines zweigeschossigen Anbaus. Damit erhielt die Schule Platz für zwei weitere Klassenräume.
2008 Nach der Umgestaltung des Schulhofes durch viel gemeinsame Arbeit von Eltern, Kindern und Lehrkräften sind verschiedene Spielbereiche (Spielplatz, Bolzplatz, Klettergerüste) sowie viel naturnahes Gelände (Streuobstwiese, Insektenhotel, Buschanlagen) entstanden. So wurden viele neue Bewegungsmöglichkeiten für die Kinder geschaffen ebenso wie neue Lerngelegenheiten.
2010 Der Eintritt in das Regionale Integrationskonzept (RIK) bedeutet die Aufnahme von Kindern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf und entsprechende bauliche Anpassungen (z. B. Lärmschutztechnik).
2013 Der Start der inklusiven Schule ersetzt das RIK. Alle Unterrichtsräume wurden durch die Stadt Vechta lärmschutztechnisch saniert. Ebenso wurden die alten Trakte energetisch saniert durch den Einbau neuer Fenster und einer Deckenisolierung. Im gleichen Jahr startete die Schule das Medienprojekt “Zukunft” und installiert Audio-/Beamersysteme in zunächst 6 Klassenräumen, um so einen interaktiveren Unterricht zu ermöglichen.
2014 Ausstattung aller Unterrichtsräume mit Audio-/Beamersystemen.
2018 Umbau des Verwaltungtraktes im Rahmen des Mehrjahresprogrammes der Stadt Vechta.

Schulleiter der Overbergschule waren von

1952 – 1964 Rektor Clemens Pundsack,
1964 – 1976 Rektor Franz Hellbernd,
1976 – 1994 Rektor Alfred Busse,
1994 – 2000 Rektor Helmut Burwinkel,
2000 – 2001 Konrektorin Ulrike Binder (kommissarisch),
2001 – 2015 Rektor Clemens Bernard Feldhaus,
2015 – 2017 Konrektorin Jutta Weisz (kommissarisch),

seit 2017 Kerstin Dieker (kommissarische Leitung), seit 02.2018 Rektorin

Heute ist die Overbergschule eine Verlässliche Katholische Grundschule der Stadt Vechta mit festgelegtem Einzugsbereich, der dem der früheren Kirchengemeinde Maria Frieden entspricht; eingegrenzt wird das Gebiet vom Stoppelmarkt im Norden, Rieden und Stukenborg im Westen, Klemensstraße und Georgstraße im Süden sowie von Botenkamp und Finkenstraße im Osten. Unsere Schülerschaft setzt sich etwa zu 50 % aus Kindern katholischen Bekenntnisses und zu 50 % aus Kindern anderer bzw. ohne Bekenntnis/se zusammen. Wir nehmen alle Kinder aus unserem Einzugsbereich bei uns auf, unabhängig von ihrer Konfession. In allen Jahrgängen bieten wir konfessionell kooperativen Religionsunterricht und parallelen Werteunterricht an. Momentan haben wir 13 Klassen mit insgesamt 264 Kindern. 18 Lehrkräfte sind für den Unterricht verantwortlich. Weitere Mitarbeiter/innen sind die pädagogischen Mitarbeiter/innen, unser Hausmeister, die Sekretärin, drei Förderschullehrkräfte der Elisabethschule, zwei Sprachförderkräfte, zahlreiche ehrenamtliche Helfer/innen in der Hausaufgabenbetreuung und Sprachförderung sowie immer wieder Praktikantinnen und Praktikanten der Universität Vechta, vom Marienhain und von der Justus von Liebig Schule.

Die besondere Aufmerksamkeit der Schule gilt zur Zeit der Integration unserer ’sprachlosen Kinder‘.