Seminare

Die Ausbildung im Studienseminar erfolgt in verschiedenen Fachseminaren.

Das Pädagogische Seminar ist so etwas wie Ihr Klassenverband. Die Leiterin / Der Leiter des Pädagogischen Seminars versteht sich als „Klassenlehrer/in“. Sie / Er koordiniert Ihre Ausbildung, hält Kontakt zu den weiteren Fachseminarleiter/innen und zu Ihrer Schule. Sie / Er kümmert sich ggf. um Sorgen oder Hindernisse und unterstützt Sie bei allen formalen Fragen. Darüber hinaus vefolgt das PS ein eigenes Curriculum, das insbesondere überfachliche (z.B. auch schulrechtliche)  Themen beinhaltet.

Die Leiter der Pädagogischen Seminare gestalten in der Regeln das Einführungsseminar zu Beginn der Ausbildung, wo formale und erste inhaltliche Aspekt der Ausbildung thematisiert werden. Nach einigen Wochen – meist nach den ersten „kleinen Ferien“ (Ostern bzw. Herbst) – organisieren sie eine kompakte dreitägige Seminarveranstaltung zum Thema „Unterrichtsplanung und Verschriftung“. Am Ende der Ausbildung kümmern sie sich um alle Fragen und Abläufe bezüglich der Prüfung. Fast immer sind sie auch die Vorsitzenden in der Prüfungskommission.

Im Lehramt für Sonderpädagogik werden Sie in zwei sonderpädagogischen Fachrichtungen ausgebildet. Nur eine der beiden Fachrichtungen wird Gegenstand / Schwerpunkt  einer Prüfungsstunde sein.Sie müssen sich nach sechs Monaten entscheiden, welche Fachrichtung Sie für die Prüfung nutzen wollen.

Darüber hinaus werden Sie in einer Fachdidaktik ausgebildet, die dann automatisch die weitere Prüfungsstunde zum Schwerpunkt hat. Die Prüfung findet jedoch immer im Kontext „Sonderpädagogik“ statt.

Sie können bis vier Wochen nach Beginn der Ausbildung eine weitere Fachdidaktik (4. Fach) dazuwählen, die Sie dann auch unterrichten. Das ist insbesondere dann sinnvoll, wenn Ihre  erste Fachdidaktik ein „kleines Fach“ mit wenigen Wochenstunden ist. So kann die Anzahl der Lerngruppen im Ausbildungsunterricht reduziert werden. Diese Möglichkeit setzt jedoch das Studium dieses weiteren Fachs auf Masterniveau voraus.