Weiterbildung LbQ – Lehrkräfte in berufsbegleitender Qualifizierung

Ziel der Weiterbildungsmaßnahme

Mit der berufsbegleitenden Qualifizierung können interessierte Lehrkräfte Kompetenzen in der sonderpädagogischen Förderung erwerben und zugleich eine Teilleistung zum Erwerb der Berufsbegleitenden Qualifizierung von Lehrkräften, die in der sonderpädagogischen Förderung tätig sind und nicht über eine Lehrbefähigung für das Lehramt für Sonderpädagogik verfügen, erbringen. Die teilnehmenden Lehrkräfte erhalten die Möglichkeit einer Qualifizierung entsprechend der besonderen Fragestellungen der sonderpädagogischen Förderung.

Zielgruppe

Das Qualifizierungsangebot richtet sich an Lehrkräfte, die an Förderschulen oder in der sonderpädagogischen Förderung an anderen allgemeinen Schulen verbeamtet oder unbefristet beschäftigt sind.

Die Auswahlverfahren werden durch das Niedersächsische Kultusministerium durchgeführt. Ausschreibungen erfolgen im Schulverwaltungsblatt.

Organisation

Im Rahmen der Weiterbildung an den Studienseminaren kann die erste Teilleistung zum Erwerb der Ergänzungsqualifikation für das Lehramt für Sonderpädagogik (s. o.) erbracht werden.

Der erste Teil der Qualifizierungsmaßnahme gliedert sich in 3 Module (18 Monate), die zeitlich den drei Ausbildungshalbjahren zuzuordnen sind:

– Basisqualifizierung (1. Halbjahr)

– Aufbaumodul 1 (2. Halbjahr)

– Aufbaumodul 2 (3. Halbjahr)

Die Weiterbildung erfolgt in zwei zu wählenden sonderpädagogischen Fachrrichtungen. Zwingend erfolgt die Qualifizierung in dem Förderschwerpunkt Pädagogik bei Beeinträchtigungen des schulischen Lernens (LE) oder Pädagogik bei Beeinträchtigungen der emotionalen und sozialen Entwicklung (ESE). Als zweiter Förderschwerpunkt können hinzugewählt werden:

– Pädagogik bei Beeinträchtigungen der geistigen Entwicklung (GE)

– Pädagogik bei Beeinträchtigungen der Sprache und des Sprechens (SR)

– Pädagogik bei Beeinträchtigungen des schulischen Lernens (LE)

– Pädagogik bei Beeinträchtigungen der emotionalen und sozialen Entwicklung (ESE)

Nach jedem Halbjahr werden Bescheinigungen über die erfolgreiche Teilnahme ausgestellt. Die Maßnahme kann halbjährlich beendet werden.

Seminarspezifische und regionale Besonderheiten finden Berücksichtigung. Die Qualifizierung erfolgt an allen vier Seminarstandorten einheitlich und mit vergleichbaren Leistungsanforderungen. In einer einführenden Veranstaltung werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über den Verlauf und den Aufbau der gesamten Qualifizierungsmaßnahme informiert.

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Weiterbildungsmaßnahme wird (gemäß § 18 Nds. ArbZVO-Schul) eine Freistellung vom Unterricht im Umfang von fünf Unterrichtsstunden wöchentlich gewährt. Ein unterrichtsfreier Tag sollte gewährleistet werden.

Der zweite Teil der Ausbildung erfolgt vor Ort in den Schulen, ergänzt durch Studientage im Seminar. Details hierzu entnehmen Sie bitte dem Erlass des MK.

Inhalte

Übersicht Basismodule

FöS Emotionale und Soziale Entwicklung Aufbaumodule

FöS Geistige Entwicklung Aufbaumodule

FöS Lernen Aufbaumodule

FöS Sprache Aufbaumodule

Anforderungen

Leistungserhebung – Grundlagen und Formen im Aufbaumodul I