{"id":1449,"date":"2016-09-16T19:11:38","date_gmt":"2016-09-16T17:11:38","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.nibis.de\/awobs\/?p=1449"},"modified":"2016-09-16T19:11:38","modified_gmt":"2016-09-16T17:11:38","slug":"lerndruck-mal-anders","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/awobs\/lerndruck-mal-anders\/","title":{"rendered":"Lerndruck mal anders"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Rollende Lehrwerkstatt l\u00e4sst Sch\u00fcler der Aller-Weser-Oberschule mit Pneumatik experimentieren<\/strong><\/p>\n<p>Morgens zehn Uhr in D\u00f6rverden: Wo sonst interessiertes Schweigen in der Aller-Weser-Oberschule D\u00f6rverden herrscht, zischt und klackt es heute an jeder Ecke im Klassenraum der Bildungseinrichtung. Unter der Leitung von Eduard Schellin vom Bildungswerk der Nieders\u00e4chsischen Wirtschaft (BNW) verbinden die Sch\u00fcler Pneumatik-Bauteile mit Schl\u00e4uchen. Rollende Lehrwerkstatt nennt sich der praxisnahe Unterricht, der von der Stiftung Niedersachsen Metall gef\u00f6rdert wird und Jugendliche f\u00fcr technische Berufe begeistern m\u00f6chte.<\/p>\n<div id=\"onlineText\">\n<p>\u201eWir versuchen, den Sch\u00fclern einen ersten Einblick in die Metall- und Elektroberufe zu erm\u00f6glichen\u201c, erkl\u00e4rt Eduard Schellin. Daf\u00fcr bieten sich \u00dcbungen rund um Elektro- und normaler Pneumatik sowie Hydraulik besonders an. Die Technik l\u00e4sst sich leicht auf einem Wagen unterbringen, l\u00e4sst sich schnell erlernen und Ergebnisse schnell erzielt werden, z\u00e4hlt Schellin auf. Und das ist wichtig, bleiben den Sch\u00fclern doch nur sechs Unterrichtsstunden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1450\" aria-describedby=\"caption-attachment-1450\" style=\"width: 286px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1450 size-full\" src=\"http:\/\/wordpress.nibis.de\/awobs\/files\/2016\/09\/rollende_lernwerkstatt.jpg\" alt=\"Lass stecken: Die Sch\u00fcler Philipp (v. l.), Yaniz und Dennis stellen sich einer weiteren Aufgabe an der Steckwand. (Bj\u00f6rn Hake)\" width=\"286\" height=\"218\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1450\" class=\"wp-caption-text\">Lass stecken: Die Sch\u00fcler Philipp (v. l.), Yaniz und Dennis stellen sich einer weiteren Aufgabe an der Steckwand. (Bj\u00f6rn Hake)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ausprobiert werden soll das Ganze an den namengebenden Rollwagen. Mit einem Wert von rund 100 000 Euro decken sie mit ihrer Ausstattung die Voraussetzungen f\u00fcr Elektro-Pneumatik-, Pneumatik- und Hydraulik-Experimente ab. Im unteren Teil beherbergen sie dutzende mechanische Bauteile wie Widerst\u00e4nde, Hydraulikzylinder, Druckluftanzeigen und Schl\u00e4uche. \u00dcber die r\u00fcckw\u00e4rtigen Stecker k\u00f6nnen diese frei an den dar\u00fcber befindlichen gro\u00dfen Steckw\u00e4nden angebracht werden.<\/p>\n<p>Eduard Schellin ist Ausbilder im Bereich Computerized-Numerical-Control (CNC) und besch\u00e4ftigt sich vereinfacht ausgedr\u00fcckt mit der elektrisch gesteuerten Bedienung von Industriemaschinen. F\u00fcr ihn kommen Projekte dieser Art eine hohe Bedeutung zu: \u201eTheorie und Praxis sind zwei grundverschiedene Dinge. Die Sch\u00fcler bekommen sonst nur etwas \u00fcber Technik erz\u00e4hlt, k\u00f6nnen sich aber nichts darunter vorstellen.\u201c<\/p>\n<p>Pneumatik sei au\u00dferdem ein wichtiger Bestandteil im Maschinenbau und der Automatisierungstechnik und ist in diesem Bereich laut Schellin nicht mehr wegzudenken: \u201eSie vereint schnelle Bewegungen und einen hohen Kraftaufwand, was sonst in der Form nicht erreicht werden kann. Das macht Pneumatik zukunftssicher, weshalb die Sch\u00fcler Erfahrungen nicht nur f\u00fcr den Moment, sondern auch f\u00fcr sp\u00e4ter sammeln.\u201c Auch im allt\u00e4glichen Leben ist sie ein stetiger, wenn auch oft nicht wahrgenommener Begleiter. \u201eJedes mal, wenn sich eine Bust\u00fcr \u00f6ffnet, h\u00f6ren wir das charakteristische Zischen der Pneumatik\u201c, veranschaulicht der Ausbilder.<\/p>\n<p>Dennis und Yaniz aus der 9. Klasse haben sich sofort f\u00fcr den Kurs eingetragen. Sie stehen gerade an der Steckwand und beraten, welche Bauteile sie ben\u00f6tigen. Schnell haben sie die L\u00f6sung gefunden. F\u00fcr Yaniz ist der Kurs eine Chance, neue Eindr\u00fccke zu erhalten: \u201eIch m\u00f6chte mir einen \u00dcberblick \u00fcber die Berufe und Aufgabenfelder machen.\u201c Auch Dennis wei\u00df das Angebot zu sch\u00e4tzen. \u201eHeutzutage gibt es fast in jedem Unternehmen Roboter, die mit Pneumatik funktionieren. Da ist es gut, wenn man sich schon ein wenig damit auskennt\u201c, findet er. Beide freuen sich \u00fcber die Abwechslung und h\u00e4tten nichts gegen weitere Kurse in ihrer Schule. \u201eVielleicht k\u00f6nnte man mal ein gro\u00dfes Projekt anbieten wie den Bau eines kleineren Roboters mit Programmierung\u201c, regen Dennis und Yaniz an.<br \/>\n\u00a9 Verdener Nachrichten,\u00a0 <span class=\"authors-name\">Dominik Albrecht, 16.09.2016<\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Rollende Lehrwerkstatt l\u00e4sst Sch\u00fcler der Aller-Weser-Oberschule mit Pneumatik experimentieren Morgens zehn Uhr in D\u00f6rverden: Wo sonst interessiertes Schweigen in der Aller-Weser-Oberschule D\u00f6rverden herrscht, zischt und klackt es heute an jeder Ecke im Klassenraum der Bildungseinrichtung. Unter der Leitung von Eduard Schellin vom Bildungswerk der Nieders\u00e4chsischen Wirtschaft (BNW) verbinden die Sch\u00fcler Pneumatik-Bauteile mit Schl\u00e4uchen. 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