{"id":340,"date":"2025-08-06T09:28:10","date_gmt":"2025-08-06T07:28:10","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/bes\/?page_id=340"},"modified":"2025-08-06T09:28:10","modified_gmt":"2025-08-06T07:28:10","slug":"sprache-integration-teilzeit","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/bes\/sprachfoerderung\/strukturelle-rahmenbedingungen\/sprache-integration-teilzeit\/","title":{"rendered":"Sprache \/ Integration Teilzeit"},"content":{"rendered":"\n<p>\u201eZiel ist die individuelle F\u00f6rderung von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern mit Bedarf an Sprachf\u00f6rderung [&#8230;].\u201c<sup>[1]<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aus anderen Herkunftsl\u00e4ndern ein Jahr die Klasse Sprache und Integration Vollzeit besucht haben, ist der Sprachstand oft noch nicht ausreichend, um in weiterf\u00fchrenden Bildungsg\u00e4ngen unterrichtet zu werden oder eine Berufsausbildung zu beginnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ein zweites Jahr mit dem Schwerpunkt auf der Sprachbildung sinnvoll erscheint, ist aber eine Erweiterung durch ein Umfeld empfehlenswert, in dem die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler die Gelegenheit erhalten, sich in der deutschen Sprache zu verst\u00e4ndigen, z. B. k\u00f6nnen in einem Praktikumsbetrieb im berufspraktischen Umfeld die Sprachf\u00e4higkeiten vertieft werden. Der Sprachunterricht in der Schule wird dann durch die Sprachanwendung im Betrieb unterst\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein sehr gro\u00dfer Vorteil der Kombination von Schule und Betrieb ist, dass die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler betriebliche Abl\u00e4ufe kennen lernen und die Betriebe eine Chance haben, die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler und deren Ausbildungsf\u00e4higkeit einzusch\u00e4tzen sowie die Sprachf\u00f6rderung in der Schule fortgef\u00fchrt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schule entscheidet nach Bedarfen der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, nach Lerngruppengr\u00f6\u00dfe und p\u00e4dagogischem Konzept, ob der Unterricht in den unterschiedlichen Lerngruppen getrennt, in einer Lerngruppe oder gemeinsam mit Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern eines anderen Bildungsganges stattfindet.&nbsp;<sup>[1]<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Der Besuch der Klasse Sprache\/Integration Teilzeit erfolgt in Verbindung mit einem Praktikum (vgl. Vorgriffserlass) oder einer gef\u00f6rderten EQ-Ma\u00dfnahme. Dabei liegt der Schwerpunkt vorrangig in der F\u00f6rderung der Sprache.<\/p>\n\n\n\n<p>Hinweise zur Einstiegsqualifizierung<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Angebot<\/strong><\/td><td><strong>Einstiegsqualifizierung (EQ) nach \u00a754a SGB III<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Zielgruppen \/<br>Individuelle Problemlagen<\/td><td>F\u00f6rderungsf\u00e4hig sind:<br>1. bei der Agentur f\u00fcr Arbeit gemeldete Ausbildungsbewerberinnen und -bewerber mit aus individuellen Gr\u00fcnden eingeschr\u00e4nkten Vermittlungsperspektiven, die auch nach den bundesweiten Nachvermittlungsaktionen keine Ausbildungsstelle haben,<br>2. Ausbildungssuchende, die noch nicht in vollem Ma\u00dfe \u00fcber die erforderliche Ausbildungsreife verf\u00fcgen, und<br>3. lernbeeintr\u00e4chtigte und sozial benachteiligte Ausbildungssuchende.<br>Die Vollzeitschulpflicht muss erf\u00fcllt sein.<\/td><\/tr><tr><td>Ziel<\/td><td>&#8211; Vorbereitung\/Anbahnung einer betrieblichen Berufsausbildung<br>&#8211; Vermittlung und Vertiefung von Grundlagen f\u00fcr den Erwerb beruflicher Handlungsf\u00e4higkeit<br>&#8211; Erwerb eines Kammerzertifikats \u00fcber eine erfolgreiche Teilnahme<br>&#8211; ggf. Vermittlung von Ausbildungsbausteinen anerkannter Ausbildungsberufe (sofern diese bereits vom BiBB entwickelt wurden)<\/td><\/tr><tr><td>Dauer<\/td><td>&#8211; mindestens 6 Monate jedoch bis maximal 12 Monate<br>&#8211; auch in Teilzeitform m\u00f6glich bei Erziehung eigener Kinder oder Pflege von Familienangeh\u00f6rigen (mind. 20 Wochenstunden)<br>&#8211; befristet bis zum Ende des Monats vor Ausbildungsbeginn (01.08\/01.09 eines Jahres)<\/td><\/tr><tr><td>Lernorte<\/td><td>&#8211; Betrieb (grds. mind. 70 % der Gesamtzeit, Ausnahme bei Besuch eines Sprachkurses + Vorliegen eines entsprechenden TV: dann mind. 50 % der Gesamtzeit)<br>&#8211; Gerne zus\u00e4tzlich Berufsschule<sup>[2]<\/sup><\/td><\/tr><tr><td>Konzeption<\/td><td>Junge Menschen haben die M\u00f6glichkeit, \u00fcber ein Praktikum in einem Betrieb den ausgew\u00e4hlten Beruf intensiv kennen zu lernen und hierbei zu pr\u00fcfen, ob er passend ist. Der Betrieb kann im Gegenzug den jungen Menschen kennenlernen und seine F\u00e4higkeiten erproben. Hierdurch steigen die Chancen, danach in Ausbildung \u00fcbernommen zu werden.<br>Sollte dies nicht gelingen, sind die erworbenen Grundkenntnisse n\u00fctzlich, um sich in einem anderen Betrieb zu bewerben.<\/td><\/tr><tr><td>F\u00f6rderung durch AG<\/td><td>ab 01.08.2019: 243,- \u20ac (Prak.-verg. f\u00fcr Tn) + 121,- \u20ac (SV-Pauschale)<br>ab 01.08.2020: 247,- \u20ac (Prak.-verg. f\u00fcr Tn) + xxx,- \u20ac (SV-Pauschale)<\/td><\/tr><tr><td>zust\u00e4ndige Institution<\/td><td>BA \/ JC<\/td><\/tr><tr><td>Anschlussoption<\/td><td>Berufsausbildung<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Quelle: Regionaldirektion Niedersachsen\/Bremen, Stand Januar 2020<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<p>[1] vgl. 4.4.1.1 EB-BbS<\/p>\n\n\n\n<p>[2] Teilnahme am Unterricht<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eZiel ist die individuelle F\u00f6rderung von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern mit Bedarf an Sprachf\u00f6rderung [&#8230;].\u201c[1] Nachdem die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aus anderen Herkunftsl\u00e4ndern ein Jahr die Klasse Sprache und Integration Vollzeit besucht haben, ist der Sprachstand oft noch nicht ausreichend, um in weiterf\u00fchrenden Bildungsg\u00e4ngen unterrichtet zu werden oder eine Berufsausbildung zu beginnen. 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