MATTHIAS BRODOWY – persönliches Statement

Foto: Tom Figiel

Matthias Brodowy, Kabarettist aus Hannover, ist prominenter Pate des Projekts „Bildung 2040“. Er überzeugt nicht nur durch seine preisgekrönten Bühnenauftritte, sondern auch durch sein soziales Engagement als Schirmherr des ambulanten Hospiz- und Palliativdienstes der Malteser sowie der „Selbsthilfe nierenkranker Kinder und Jugendliche e.V.“. Sein ganz persönliches Statement zum Projekt „Bildung 2040“ und zur Bildung der Zukunft lesen Sie hier:

„Die Digitalisierung hat unsere Welt verändert und wird dies in rasantem Tempo weiter tun. In der Schule scheint dies noch nicht wirklich angekommen zu sein. Schule muss sich viel intensiver auf die Welt von morgen einstellen, die unaufhaltsam eine andere sein wird, und dies schneller als wir es uns vorstellen können. 

Zugleich sollte die Schule dabei auf etwas Altbewährtes setzen: Gemeinsamkeit! Wissen alleine ist nichts! Der gemeinsame Weg des Lernens, die Verknüpfung des Gelernten, die Diskussion, der Diskurs, die Kontroverse – all dies gelingt nicht ohne ein Gegenüber! 

Der soziale Aspekt, gemeinsam Wege zu gehen, Lebenswege und im besten Sinne des Wortes auch Schulwege gemeinsam zu gehen, versteht sich dabei von selbst. 

Der einsame Blogger in seiner Filterblase wäre eine düstere Zukunftsvision! 

Eine Schule, die mit den Medien der Gegenwart umgehen lernt und ihren Umgang lehrt, gleichwohl aber den Menschen im Mittelpunkt belässt, den Menschen und die Menschlichkeit, gibt nicht nur den Schülerinnen und Schülern eine Zukunftsperspektive, sondern auch diesem Staat, der nicht reine Wikipedia-Leser braucht, sondern engagierte und aufgeklärte Menschen, die sich des Wertes der Freiheit bewusst sind und die Demokratie mit Leben füllen. 

Gerne möchte ich meine Ideen und Hoffnungen im Rahmen des Projekts „Bildung 2040“ einbringen.“

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