{"id":2138,"date":"2025-09-12T10:26:40","date_gmt":"2025-09-12T08:26:40","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/bm-news\/?p=2138"},"modified":"2026-01-08T12:05:40","modified_gmt":"2026-01-08T11:05:40","slug":"die-kmk-strategie-zur-digitalisierung-bildung-in-der-digitalen-welt-2016-und-lehren-und-lernen-in-der-digitalen-welt-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/bm-news\/die-kmk-strategie-zur-digitalisierung-bildung-in-der-digitalen-welt-2016-und-lehren-und-lernen-in-der-digitalen-welt-2021\/","title":{"rendered":"Die KMK-Strategie zur Digitalisierung: \u201eBildung in der digitalen Welt\u201c (2016) und \u201eLehren und Lernen in der digitalen Welt\u201c (2021)"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Digitalisierung stellt weiterhin eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen f\u00fcr die Bildung dar. Sie ist ein wichtiges Thema u. A. f\u00fcr Forschung und wird in internationalen Schulleistungsstudien (ICILS, TIMSS) fokussiert. Angesichts der nicht nachlassenden Intensit\u00e4t und der st\u00e4ndigen Erneuerung der Herausforderungen durch diesen gesellschaftlichen Megatrend ist aber auch ein Blick zur\u00fcck interessant.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits im Dezember 2016 hat die Kultusministerkonferenz (KMK) die Strategie &#8222;Bildung in der digitalen Welt&#8220; ver\u00f6ffentlicht, um den digitalen Wandel in Bildungsprozessen zu gestalten und voranzutreiben. Die Empfehlung &#8222;Lehren und Lernen in der digitalen Welt&#8220; folgte im Jahr 2021. Sie ber\u00fccksichtigt erg\u00e4nzend die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie und erweitert die Strategie um die Bedeutung von Unterrichtsqualit\u00e4t und Schulentwicklung beim Einsatz neuer Technologien. In diesem Beitrag stellen wir die Strategie geb\u00fcndelt vor.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Strategie werden <strong>zwei Ziele formuliert<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Kompetenzen zur aktiven und selbstbestimmten Teilhabe in der digitalen Welt werden in Bildungs-, Lehr- und Rahmenpl\u00e4ne einbezogen. Diese Kompetenzen k\u00f6nnen keinem isolierten Lernbereich zugeordnet werden und gehen \u00fcber informatische Grundkenntnisse hinaus. KMK-Bildungsstandards und Bildungs- und Lehrpl\u00e4ne sind perspektivisch anzupassen.<\/li>\n\n\n\n<li>Lehr- und Lernprozesse werden unter sinnvoller Einbindung von digitalen Lernumgebungen entsprechend curricularer Vorgaben neugestaltet. Traditionelle Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen) k\u00f6nnen durch den kompetenten Umgang mit digitalen Medien erg\u00e4nzt werden, sodass alle Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler digitale Lernumgebungen nutzen k\u00f6nnen und Verantwortung f\u00fcr pers\u00f6nliche Lernziele und Lernwege \u00fcbernehmen. Das prozess- und ergebnisorientierte Lernen \u2013 unter kritischer Reflektion des p\u00e4dagogisch sinnvollen Einsatzes digitaler Medien und Werkzeuge \u2013 r\u00fcckt dabei in den Fokus. Gleichzeitig nehmen Lehrkr\u00e4fte st\u00e4rker die Rolle der Lernbegleitenden ein und machen individualisierte Lernarrangements verf\u00fcgbar.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<div class=\"h5p-iframe-wrapper\"><iframe id=\"h5p-iframe-42\" class=\"h5p-iframe\" data-content-id=\"42\" style=\"height:1px\" src=\"about:blank\" frameBorder=\"0\" scrolling=\"no\" title=\"Die Strategie bezieht sich auf sechs zentrale Handlungsfelder:\"><\/iframe><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eKompetenzen in der digitalen Welt\u201c \u2013 sechs Kompetenzbereiche<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><em>Suchen, Verarbeiten und Aufbewahren<\/em>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Suchen und filtern, auswerten und bewerten, speichern und abrufen<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li><em>Kommunizieren und Kooperieren<\/em>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Interagieren, teilen, zusammenarbeiten, Umgangsregeln kennen und einhalten (Netiquette), an der Gesellschaft aktiv teilhaben<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li><em>Produzieren und Pr\u00e4sentieren<\/em>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Entwickeln und produzieren, weiterarbeiten und integrieren, rechtliche Vorgaben beachten<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li><em>Sch\u00fctzen und sicher Agieren<\/em>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Sicher in digitalen Umgebungen agieren, pers\u00f6nliche Daten und Privatsph\u00e4re sch\u00fctzen, Gesundheit sch\u00fctzen (z.B. Suchtgefahr), Natur und Umwelt sch\u00fctzen<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li><em>Probleml\u00f6sen und Handeln<\/em>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Technische Probleme l\u00f6sen, Werkzeuge bedarfsgerecht einsetzen, eigene Defizite ermitteln und nach L\u00f6sungen suchen, digitale Werkzeuge und Medien zum Lernen, arbeiten und probleml\u00f6sen nutzen, Algorithmen erkennen und formulieren<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li><em>Analysieren und Reflektieren<\/em>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Medien analysieren und bewerten, Medien in der digitalen Welt verstehen und reflektieren<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zentrale Aspekte der erg\u00e4nzenden Empfehlung aus: \u201eLehren und Lernen in der digitalen Welt\u201c (2021)<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Lernen in der digitalen Welt \u2013 priorit\u00e4re Ma\u00dfnahmen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die fortschreitende Digitalit\u00e4t an Schulen und die damit zusammenh\u00e4ngenden Herausforderungen (s. Abbildung 2) machen eine Weiterentwicklung von Lehr-Lern-Prozessen mit Ber\u00fccksichtigung der individuellen Lebenswirklichkeiten von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern notwendig. Es ist nicht voraussetzbar, dass Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler gleicherma\u00dfen einen selbstst\u00e4ndigen und reflektierten Umgang mit Medien haben. Der fr\u00fchzeitige Erwerb grundlegender digitaler Kompetenzen ist daher von Bedeutung. Es bedarf einer Ver\u00e4nderung und Erweiterung von Lehr-Lern-Prozessen und der Entwicklung einer neuen Aufgaben- und Pr\u00fcfungskultur. Die folgenden Ma\u00dfnahmen der KMK werden als priorit\u00e4r im Zusammenhang mit digitalisierungsbezogenen schulischen Entwicklungsprozessen herausgestellt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1002\" height=\"571\" src=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/bm-news\/files\/2025\/09\/Herausforderungen-3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2151\" srcset=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/bm-news\/files\/2025\/09\/Herausforderungen-3.jpg 1002w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/bm-news\/files\/2025\/09\/Herausforderungen-3-300x171.jpg 300w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/bm-news\/files\/2025\/09\/Herausforderungen-3-768x438.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1002px) 100vw, 1002px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 2: Herausforderungen deutscher Bildungssysteme. Eigene Darstellung. (KMK, 2021, S. 4 ff.)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><em>Kompetenzen<\/em><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die KMK-Strategie ist im Hinblick auf die Entwicklungen europ\u00e4ischer und internationaler Studien- bzw. Forschungsergebnisse zu \u00fcberpr\u00fcfen und weiterzuentwickeln.<\/li>\n\n\n\n<li>Mit Beginn der Primarstufe erwerben Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler systematisch digitale Kompetenzen. Digitale Medien und Werkzeuge werden sinnvoll in ihren (schulischen) Alltag eingebunden.<\/li>\n\n\n\n<li>Jedes Fach leistet einen Beitrag zum Kompetenzerwerb. Digitalisierungsbezogene und informatische Kompetenzen werden curricular weiterentwickelt und verankert.<\/li>\n\n\n\n<li>Der Kompetenzrahmen der KMK-Strategie bildet \u2013 in Anlehnung an die Kompetenzanforderungen der Fachdisziplinen \u2013 die Grundlage f\u00fcr die Weiterentwicklung nationaler Bildungsstandards.<\/li>\n\n\n\n<li>\u00dcber die KMK-Strategie hinaus werden auch Kompetenzen zur Selbststeuerung, sich ver\u00e4ndernde Kulturtechniken sowie informatische Kompetenzen ber\u00fccksichtigt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><em>Potenziale<\/em><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Potenziale der Digitalit\u00e4t sind vor allem im Sinne der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zu nutzen, um die Motivation und Lernfreude zu steigern. Dabei kommen digitale Medien und Werkzeuge zum Einsatz, welche der Individualit\u00e4t und Kreativit\u00e4t der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler gerecht werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Digital erweiterte Formate, die adaptiv, flexibel und kreativ sind, k\u00f6nnen eine vertiefende Aneignung des Lerngegenstandes erm\u00f6glichen (z.B. Simulationen oder Augmented-Reality) und werden zielf\u00fchrend in die Lehr-Lern-Prozesse eingebunden.<\/li>\n\n\n\n<li>F\u00fcr (digitale und analoge) Lernarrangements sollte vermehrt ein digitales und interaktives Feedback zur Reflektion des Lehrens und Lernens genutzt werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Der Zugang zu allen Bildungsinhalten sollte unter Ber\u00fccksichtigung der Barrierefreiheit und individueller Beeintr\u00e4chtigungen sichergestellt und weiterentwickelt werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Mit Hilfe der Wissenschaft sollen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler Zugang zu qualitativen und intelligenten Lernumgebungen haben, die ihre Lernprozesse begleiten, Lernst\u00e4nde diagnostizieren und sie individuell f\u00f6rdern.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><em>Pr\u00fcfungskultur<\/em><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>In m\u00fcndlichen und schriftlichen Pr\u00fcfungen sind neben den fachlichen Kompetenzen auch F\u00e4higkeiten wie u. a. Kreativit\u00e4t, kritisches Denken und Kommunikation mittels wissenschaftsbasierter Pr\u00fcfungsformate zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/li>\n\n\n\n<li>Durch die Nutzung digitaler Werkzeuge werden kommunikative Anteile (z. B. Reflexionsprozesse oder diskursiver Austausch) in m\u00fcndlichen Pr\u00fcfungsformaten umfangreicher ber\u00fccksichtigt. Ebenso sollen metakognitive Kompetenzen in Pr\u00fcfungen st\u00e4rker erfasst werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Nach erfolgreicher Erprobung einer Pr\u00fcfungskultur, die sich an das Lernen in der Kultur der Digitalit\u00e4t richtet, sind Klassenarbeiten und auch zentrale Abschlusspr\u00fcfungen weiterzuentwickeln.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Lehren in der digitalen Welt \u2013 priorit\u00e4re Ma\u00dfnahmen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Relevanz der Digitalit\u00e4t im Unterricht macht eine kontinuierliche Professionalisierung von Lehrkr\u00e4ften erforderlich. Das Lehrkr\u00e4ftehandeln steht zudem im Kontext der Schulentwicklung, welche Unterricht(-sentwicklung) in den Mittelpunkt stellt. Die Entwicklung des Lehrens und Lernens in der digitalen Welt findet unter Anbindung an unterschiedliche Schulentwicklungsprozesse statt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Schulentwicklung<\/em><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Indikatoren einer lernf\u00f6rderlichen und auf Digitalit\u00e4t ausgerichteten Schulentwicklung sind in den Referenz- und Qualit\u00e4tsrahmen der L\u00e4nder zu erg\u00e4nzen.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Mannigfaltigkeit des Lernverst\u00e4ndnisses wird bei der Gestaltung der Schulentwicklungsprozesse ber\u00fccksichtigt.<\/li>\n\n\n\n<li>Eine digitalisierungsbezogene Schulentwicklung umfasst mehrere Dimensionen (zentral z. B. Unterrichtsentwicklung und Personalentwicklung), welche jede Schule im Hinblick auf ihre eigenen p\u00e4dagogischen Ziele zielf\u00fchrend miteinander verbinden muss.<\/li>\n\n\n\n<li>Digitalisierungsbezogene Strukturen, Konzepte und Unterst\u00fctzungssysteme werden auf Systemebene abgestimmt und weiterentwickelt.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Schulentwicklungsprozesse werden durch die Schulaufsicht und Unterst\u00fctzungssysteme begleitet und in der Implementierung von digitalisierungsbezogenen Konzepten und Technologien unterst\u00fctzt.<\/li>\n\n\n\n<li>Wichtig f\u00fcr die Schulentwicklung ist die Ermittlung und das Vorlegen von Daten im Rahmen eines Informationsmanagementkonzepts.<\/li>\n\n\n\n<li>Digitale Technologien werden im berufsbildenden Bereich zur Verkn\u00fcpfung verschiedener Lernorte (berufsschulisch, betrieblich etc.) genutzt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><em>Gestaltung digitaler Lehr-Lern-Prozesse<\/em><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Konzepte f\u00fcr Lehr-Lern-Settings mit neuen Arbeits-, Kommunikations- und Repr\u00e4sentationsformen werden in Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis entwickelt, erprobt, gepr\u00fcft und in den schulischen Alltag transferiert.<\/li>\n\n\n\n<li>Forschungs- und Landesinstitute arbeiten an digital gest\u00fctzten Verfahren zur Diagnostik der Lernfortschritte mit Orientierung an den Bed\u00fcrfnissen von Lerngruppen oder einzelnen Lernenden. Darin eingeschlossen ist die M\u00f6glichkeit des adaptiven Feedbacks zwischen Lehrenden und Lernenden oder Lernenden untereinander.<\/li>\n\n\n\n<li>Landesinstitute entwickeln auf Grundlage aktueller Erkenntnisse der Forschung zu lernwirksamen Merkmalen aus didaktischer, lernpsychologischer und medienp\u00e4dagogischer Perspektive Konzepte f\u00fcr eine digital gest\u00fctzte und individualisierte Unterrichtsgestaltung.<\/li>\n\n\n\n<li>Der Ausbau und die Nutzung von digitalen Vernetzungssystemen erm\u00f6glichen den Austausch von freien Lehr- und Lernmaterialien und die Zusammenarbeit zwischen Lehrenden und Lernenden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><em>Qualifizierung der Lehrkr\u00e4fte und Lehrerbildung<\/em><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Entwicklung landesspezifischer Kompetenzrahmen, welche systematisch und gleicherma\u00dfen die Fachwissenschaften, Fachdidaktiken und die Bildungswissenschaften mit einbeziehen, involviert die KMK-Standards der Lehrerbildung und den Kompetenzrahmen der DigCompEdu.<\/li>\n\n\n\n<li>Dabei sind auch medienp\u00e4dagogische Herausforderungen und medienkritische bzw. medienethische Fragestellungen zu ber\u00fccksichtigen.<\/li>\n\n\n\n<li>Digitale Self-Assessments zur \u00dcberpr\u00fcfung der Kompetenzen von Lehrkr\u00e4ften kommen verst\u00e4rkt zum Einsatz.<\/li>\n\n\n\n<li>Eine Verkn\u00fcpfung der drei Phasen der Lehrerbildung mit theoretischen, empirischen und praktischen Erkenntnissen ist im Rahmen der Digitalisierung anzugehen.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Qualifizierungsprogramme f\u00fcr die Professionalisierung der Lehrkr\u00e4fte sind wissenschaftlich gesichert und nachhaltig.<\/li>\n\n\n\n<li>Professionalisierungsma\u00dfnahmen im Sinne von Fortbildungsangeboten zielen auf den Erwerb von Kompetenzen f\u00fcr das Leben und Arbeiten in der Kultur der Digitalit\u00e4t ab, welche mit den Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften verkn\u00fcpft sind.<\/li>\n\n\n\n<li>Unterst\u00fctzungssysteme bieten auf Basis von aktuellen Forschungserkenntnissen schulspezifische Unterst\u00fctzungskonzepte an.<\/li>\n\n\n\n<li>Durch hybride und digitale Formate k\u00f6nnen auch l\u00e4nder\u00fcbergreifende Angebote verst\u00e4rkt wahrgenommen werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Schulpersonal, welches f\u00fcr den Umgang mit Bildungsdaten befugt ist, soll f\u00fcr Datenverarbeitungsprozesse, Datenschutz und formative Evaluation qualifiziert werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Schulleitungen erwerben im Rahmen von Qualifizierungen digitale Kompetenzen, um ver\u00e4nderte F\u00fchrungsaufgaben in der Kultur der Digitalit\u00e4t wahrzunehmen (\u201eDigital Leadership\u201c).<\/li>\n\n\n\n<li>Die eigene und externe Expertise mit Blick auf den Einsatz digitaler Medien und Werkzeuge soll in Lehrkr\u00e4ftekooperationen bei wahrgenommenen Fortbildungsangeboten ausgetauscht und erprobt werden. Dazu sind geeignete Freir\u00e4ume zur Umsetzung notwendig.<\/li>\n\n\n\n<li>Es bedarf der Kl\u00e4rung von Fragen zur Belegung und Anrechnung digitaler und hybrider Fortbildungsformate.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Weitere Arbeitsschwerpunkte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Konsistenter Ausbau einer fl\u00e4chendeckenden, nachhaltigen und nutzungsfreundlichen IT-Infrastruktur in Schulen und digitale Vernetzungsstrukturen f\u00fcr die Kommunikation und Kooperation<\/li>\n\n\n\n<li>Monitoring der zentralen Kompetenzen der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler und Diskussion eines Monitoringkonzepts f\u00fcr die Kompetenzen der Lehrkr\u00e4fte<\/li>\n\n\n\n<li>Forschungsbasierte Weiterentwicklung der evidenzbasierten Steuerung von Schule<\/li>\n\n\n\n<li>Erarbeitung einer Umsetzungsstrategie zur F\u00f6rderung informatischer Kompetenzen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>us, 12.09.2025<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Links:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.kmk.org\/fileadmin\/Dateien\/veroeffentlichungen_beschluesse\/2016\/2016_12_08-Bildung-in-der-digitalen-Welt.pdf\">https:\/\/www.kmk.org\/fileadmin\/Dateien\/veroeffentlichungen_beschluesse\/2016\/2016_12_08-Bildung-in-der-digitalen-Welt.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.kmk.org\/fileadmin\/Dateien\/veroeffentlichungen_beschluesse\/2021\/2021_12_09-Lehren-und-Lernen-Digi.pdf\">https:\/\/www.kmk.org\/fileadmin\/Dateien\/veroeffentlichungen_beschluesse\/2021\/2021_12_09-Lehren-und-Lernen-Digi.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/joint-research-centre.ec.europa.eu\/system\/files\/2018-09\/digcompedu_leaflet_de_2018-01.pdf\">https:\/\/joint-research-centre.ec.europa.eu\/system\/files\/2018-09\/digcompedu_leaflet_de_2018-01.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kultusministerkonferenz (KMK) (2017). Bildung in der digitalen Welt. Strategie der Kultusministerkonferenz.<\/p>\n\n\n\n<p>Kultusministerkonferenz (KMK) (2021). Lehren und Lernen in der digitalen Welt. Die erg\u00e4nzende Empfehlung zur Strategie \u201eBildung in der digitalen Welt\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Digitalisierung stellt weiterhin eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen f\u00fcr die Bildung dar. Sie ist ein wichtiges Thema u. A. f\u00fcr Forschung und wird in internationalen Schulleistungsstudien (ICILS, TIMSS) fokussiert. Angesichts der nicht nachlassenden Intensit\u00e4t und der st\u00e4ndigen Erneuerung der Herausforderungen durch diesen gesellschaftlichen Megatrend ist aber auch ein Blick zur\u00fcck interessant. 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