{"id":286,"date":"2021-10-02T20:48:18","date_gmt":"2021-10-02T18:48:18","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/campegym\/?page_id=286"},"modified":"2022-10-07T14:39:48","modified_gmt":"2022-10-07T12:39:48","slug":"das-campe-gymnasium","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/campegym\/das-campe-gymnasium\/","title":{"rendered":"Unsere Schule"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sechs Stunden, vier Pausen und ein Mittagessen<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/campegym\/files\/2022\/05\/CBF2A3F3-833F-4634-9A24-647E0426246D.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-609\" width=\"388\" height=\"517\" srcset=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/campegym\/files\/2022\/05\/CBF2A3F3-833F-4634-9A24-647E0426246D.jpeg 640w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/campegym\/files\/2022\/05\/CBF2A3F3-833F-4634-9A24-647E0426246D-225x300.jpeg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 388px) 100vw, 388px\" \/><figcaption>Die freih\u00e4ngende Treppe<\/figcaption><\/figure>\n\n\n<p>Jeden Morgen, an dem ich zur Schule komme, gehe ich vorbei am gro\u00dfen Rolltor Richtung Schule und stolpere jedes Mal \u00fcber die Inschriften \u201edeo\u201c, \u201elitteris\u201c und \u201epatriae\u201c auf dem Boden. Dabei denke ich immer an die Geschichte unserer Schule. Zuerst wurde die Klosterschule in Amelungsborn f\u00fcr \u201eGott\u201c gegr\u00fcndet. Sp\u00e4ter zog sie f\u00fcr die \u201eWissenschaften\u201c nach Holzminden und wurde dann Ende des 19. Jahrhunderts f\u00fcr das \u201eVaterland\u201c neu gebaut. Gespannt warte ich auf die n\u00e4chste Inschrift des Schulmottos, da wir wieder in einem neuen Geb\u00e4ude sind. Wenn ich dann meinen Blick vom Boden in den Himmel richte, sehe ich einen wundersch\u00f6nen Kletterbaum. In diesem Baum klettern jede Pause F\u00fcnft- und Sechstkl\u00e4ssler wie die Affen herum und benehmen sich wie die Tiere. Pl\u00f6tzlich ert\u00f6nt ein Klicken. Die Eingangst\u00fcr zur Schule \u00f6ffnet sich automatisch. Ich betrete das Geb\u00e4ude und sehe ein modernes, futuristisches Innenleben mit viel Helligkeit durch Atrien. Staunend stehe ich vor der freih\u00e4ngenden Treppe. Dabei denke ich an Harry Potter und die sich bewegenden Treppen. \u201eNicht bummeln!\u201c Oben vor meinem Klassenraum erfreue ich mich an immervollen Sitzgelegenheiten und Aufenthaltsr\u00e4umen. Die Stunde beginnt, die Lehrer \u00f6ffnen unsere Klassenr\u00e4ume mit dem elektrischen Schl\u00fcssel. Die elektronischen Tafeln werden hochgefahren, das Tablet verbunden und schon startet der digitale Unterricht. Wer Angst vor Tafelkratzen und Kreideflecken hat, der ist hier genau richtig! Hier ist Technik, die begeistert. Selbst die Jalousien funktionieren. Werde ich dann von der Dunkelheit m\u00fcde, findet mein Kopf einen bequemen Tisch um sich auszuruhen. Bin ich fit, dann erinnern mich die Pinnw\u00e4nde an den Unterricht. Ich gucke auf die Uhr, die Stunde ist vorbei. In der Pause gehe ich schnell auf die modern geflieste Latrine, die selbst Blinde finden k\u00f6nnen, und g\u00f6nne mir einen gro\u00dfen Schluck Wasser, wenn ich mag auch mit Sprudel aus dem Wasserspender in der Mensa. Die Mensa sieht toll aus mit einer Decke aus Eierkarton. Sehe ich die holzverkleideten Tresen, denke ich an das freundliche Mensapersonal, das mir jeden Mittag in der Schule das ganz leckere Essen serviert. Da die Wege in der Schule kurz sind und alles zentral gelegen ist, schaffe ich es auch in der F\u00fcnfminutenpause p\u00fcnktlich zur\u00fcck in den Unterricht. In der n\u00e4chsten Stunde haben wir Sport. Da die Turnhalle nicht so sch\u00f6n und das Wetter gut ist, gehen wir auf den Sportplatz. Den kann ich einfach finden, wie alles andere auch. In der Schule kann man sich sehr gut orientieren. Nach dem anstrengenden Sport habe ich Durst und sehne mich nach einem eisgek\u00fchlten Getr\u00e4nk. Doch leider haben nur die Lehrer einen K\u00fchlschrank. Das finde ich unfair. Was f\u00fcr eine Benachteiligung!<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Ding Dong, es klingelt zur gro\u00dfen Pause. Die Lehrer wollen uns rausschmei\u00dfen, aber wir verstecken uns, denn das Geb\u00e4ude bietet viele tolle Schlupfwinkel. Man findet uns trotzdem, denn dadurch, dass alles zentral erreichbar ist, trifft man unterwegs auf viele Menschen und hat guten Kontakt zu allen Menschen in der Schule. Es sei denn man m\u00f6chte zum Lehrerzimmer, denn dort haben Sch\u00fcler keinen Zutritt. Das ist b\u00f6se, denn dort ist der K\u00fchlschrank. Gegen\u00fcber ist der Wickelraum. Wow, wof\u00fcr ist der denn? Die n\u00e4chsten Stunden vergehen, es gibt gute Zeiten und schlechte Zeiten, manchmal sogar nackte Popos am Glas unseres Klassenraumes. Die arme Putzfrau. Daf\u00fcr gibt es zurzeit relativ wenig M\u00fcll auf dem Boden. Endlich ist es geschafft, die Schule endet und ich darf nach Hause. Leider ist die Schule weit abgelegen von der Stadt, sodass mein Nachhauseweg etwas l\u00e4nger dauert. Zum Gl\u00fcck k\u00f6nnen wir zur St\u00e4rkung vorher noch zu McDonald\u2019s. Das liegt n\u00e4mlich direkt neben unserer Schule.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sechs Stunden, vier Pausen und ein Mittagessen Jeden Morgen, an dem ich zur Schule komme, gehe ich vorbei am gro\u00dfen Rolltor Richtung Schule und stolpere jedes Mal \u00fcber die Inschriften \u201edeo\u201c, \u201elitteris\u201c und \u201epatriae\u201c auf dem Boden. Dabei denke ich immer an die Geschichte unserer Schule. Zuerst wurde die Klosterschule in Amelungsborn f\u00fcr \u201eGott\u201c gegr\u00fcndet. 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