{"id":37,"date":"2016-02-24T14:08:17","date_gmt":"2016-02-24T13:08:17","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.nibis.de\/cosli\/?page_id=37"},"modified":"2025-07-15T11:19:48","modified_gmt":"2025-07-15T09:19:48","slug":"schulprogramm","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/cosli\/schulprogramm\/","title":{"rendered":"Schulprogramm"},"content":{"rendered":"<p><strong>Schulprogramm der Carl-Orff-Schule<\/strong><\/p>\n<p><strong>Leitbild der Carl-Orff-Schule<\/strong><\/p>\n<p>Wir unterst\u00fctzen unsere Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler auf ihren Wegen zu sprachhandlungskompetenten, selbstbewussten Menschen, die \u00fcber die erforderlichen Sozial-, Methoden- und Fachkompetenzen verf\u00fcgen, um Folgeschulen besuchen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wir schaffen eine positive Lernkultur, in der wir wertsch\u00e4tzend, offen und individualisiert Lernchancen erm\u00f6glichen und nutzen.<\/p>\n<p>Unsere intensive Zusammenarbeit mit allen am Entwicklungsprozess des Kindes Beteiligten zeichnet sich durch Achtung, Respekt und Offenheit aus.<\/p>\n<p>Wir sind ein Team von F\u00f6rderschullehrerinnen und F\u00f6rderschullehrern verschiedener Fachrichtungen, die miteinander in Schule, Mobilen Diensten und in inklusiven Settings mit ihrem Fachwissen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, Eltern, Kolleginnen und Kollegen in ihren individuellen Lernprozessen unterst\u00fctzen und beraten.<\/p>\n<p>Die Organisation der Schule erfolgt in Zusammenarbeit der Schulleitung mit dem Kollegium und der Elternschaft.<\/p>\n<p>Wir sichern und entwickeln die Qualit\u00e4t unserer Schule und der Mobilen Dienste durch regelm\u00e4\u00dfige Evaluation und Reflexion in den Bereichen Erziehung und Unterricht, Diagnostik, F\u00f6rderung und Beratung.<\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><span style=\"font-size: 16px\">Einstimmig beschlossen am 11. April 2007<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 16px\"> \u00dcberarbeitet und beschlossen am 16.Februar 2016<\/span><\/p>\n<p><strong>1. Entwicklungsziele und Entwicklungsschwerpunkte der Schule<\/strong><\/p>\n<p><strong>1.1 Schuleigene Schwerpunkte<\/strong><br \/>\nDie Carl-Orff-Schule besuchen Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen im Primarbereich, bei denen ein festgestellter Bedarf an sonderp\u00e4dagogischer Unterst\u00fctzung (BASU) im Bereich H\u00f6ren oder Sprache besteht.<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df \u00a7 14 (2) des NSchG k\u00f6nnen dar\u00fcber hinaus \u201eSch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die in unterschiedlichen F\u00f6rderschwerpunkten auf sonderp\u00e4dagogische Unterst\u00fctzung angewiesen sind, gemeinsam unterrichtet werden, wenn dadurch eine bessere F\u00f6rderung zu erwarten ist.\u201c<\/p>\n<p><strong>1.1.1 F\u00f6rderschwerpunkt H\u00f6ren<\/strong><br \/>\nDie Lerngruppen setzen sich vorrangig aus Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit Beeintr\u00e4chtigungen des H\u00f6rens und \/oder der auditiven Verarbeitung und Wahrnehmung zusammen.<br \/>\nEine H\u00f6rsch\u00e4digung stellt eine chronische Beeintr\u00e4chtigung dar, die trotz einer Versorgung mit H\u00f6rger\u00e4t(en), Cochlear-Implantat(en) und der Verwendung anderer technischer Hilfsmittel nicht vollst\u00e4ndig ausgeglichen werden kann.<br \/>\nDeshalb ist der Unterricht auf wechselseitige Verst\u00e4ndigung ausgerichtet. Er orientiert sich an der nat\u00fcrlichen Lautsprachentwicklung und ber\u00fccksichtigt die sprachlichen F\u00e4higkeiten des Kindes. Eingebunden in kommunikative Situationen erf\u00e4hrt, \u00fcbt und festigt das h\u00f6rgesch\u00e4digte Kind phonetisch-phonologische, semantisch-lexikalische, syntaktische und grammatische Aspekte der Lautsprache.<br \/>\nH\u00f6rgerichtete Erziehung dient im besonderen der Verbesserung der auditiven Wahrnehmung, der auditiven Erfassung sprachlicher Strukturen und rhythmischer, dynamischer, prosodischer und melodischer Sprachmerkmale sowie der Erarbeitung antizipierender Schemata f\u00fcr das Erfassen sprachlicher Inhalte,<br \/>\nDie Schulung des Absehens hat ebenfalls Bedeutung bei der Wahrnehmung gesprochener Sprache. Absehen und technische H\u00f6rhilfen unterst\u00fctzen sich wechselseitig.<\/p>\n<p>H\u00f6rtaktik hilft Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern mit einer H\u00f6rsch\u00e4digung ihre interaktiven, kommunikativen wie auch s\u00e4chlichen Alltagsbedingungen ihren eigenen auditiven Bed\u00fcrfnissen gem\u00e4\u00df zu gestalten und strategisch abzusichern.<\/p>\n<p><strong>1.1.2 F\u00f6rderschwerpunkt Sprache<\/strong><br \/>\nDie Lerngruppen setzen sich vorrangig zusammen aus Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern, die einen Bedarf an sonderp\u00e4dagogischer Unterst\u00fctzung in den Bereichen Phonetik\/Phonologie, Semantik\/Lexikon, Syntax\/ Morphologie und\/oder Kommunikation\/Pragmatik haben. Sie werden nach den curricularen Vorgaben der Grundschule unterrichtet.<br \/>\nUnter Ber\u00fccksichtigung der unterschiedlichen Prinzipien sprachlicher F\u00f6rderung gilt es, der Entstehung und Verfestigung sprachlicher Beeintr\u00e4chtigungen in Laut und Schrift vorzubeugen. Auswirkungen auf andere Entwicklungs- und Lernbereiche sollen so m\u00f6glichst verhindert werden.<\/p>\n<p><strong>1.1.3 Mobile Dienste und Kooperation<\/strong><br \/>\nLehrkr\u00e4fte der Carl-Orff-Schule betreuen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit einem Bedarf an sonderp\u00e4dagogischer Unterst\u00fctzung in den F\u00f6rderschwerpunkten H\u00f6ren sowie k\u00f6rperliche und motorische Entwicklung an anderen allgemein bildenden Schulen. Dar\u00fcber hinaus arbeiten sie in inklusiven Settings in Grund- und Oberschulen.<br \/>\nDie Aufgaben der Mobilen Dienste umfassen die Beratung und Unterst\u00fctzung der Schulen in Fragen r\u00e4umlicher, s\u00e4chlicher, sonderp\u00e4dagogischer, didaktisch-methodischer und unterrichtsorganisatorischer Ma\u00dfnahmen. Zudem k\u00f6nnen die Eltern hinsichtlich p\u00e4dagogischer, sozialer und administrativer Fragen beraten werden.<\/p>\n<p><strong>1.1.4 P\u00e4dagogische \u2013 audiologische Beratung<\/strong><br \/>\nDie p\u00e4dagogische &#8211; audiologische Beratungsstelle der Carl-Orff-Schule ber\u00e4t Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit vermutetem bzw. festgestelltem F\u00f6rderbedarf im Schwerpunkt H\u00f6ren sowie deren Eltern und Schulen bei Fragen der Diagnostik, F\u00f6rderung und anderer rehabilitativer Ma\u00dfnahmen.<br \/>\nEs besteht die M\u00f6glichkeit der Diagnostik peripherer H\u00f6rbeeintr\u00e4chtigungen wie auch von St\u00f6rungen der auditiven Verarbeitung und Wahrnehmung. Das Angebot ist kostenlos.<\/p>\n<p><strong>1.2 Unterricht und Erziehung<\/strong><\/p>\n<p><strong>1.2.1 Erziehungskonzept<\/strong><br \/>\nErziehungsaufgabe der Carl-Orff-Schule ist die Begleitung der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in ihrer ganzheitlichen und individuellen Entwicklung.<\/p>\n<p>Unsere schulische Erziehungsarbeit ist eng verkn\u00fcpft mit allen am Erziehungsprozess beteiligten Personen. Sie wird von allen gemeinsam getragen und in wechselseitiger Beziehung gestaltet. Ausgehend von der Individualit\u00e4t unserer Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler erfolgt Erziehungspersonen-, kontext- und situationsabh\u00e4ngig.<\/p>\n<p>Unser Umgang miteinander ist gepr\u00e4gt von einer werteorientierten Haltung, die wir vorleben. Wir geben unseren Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern Orientierung und Sicherheit, indem wir auch Grenzen aufzeigen, deren \u00dcberschreitung logische Konsequenzen nach sich ziehen.<\/p>\n<p>Wir reflektieren unser Handeln und leiten unsere Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler dazu an, sich selbst zu reflektieren.<\/p>\n<p>Ziel unserer Erziehungsarbeit ist es, die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zu unterst\u00fctzen, in einer immer komplexer werdenden Welt handlungsf\u00e4hig zu sein.<\/p>\n<p>Um das zu erreichen, wollen wir folgende Einstellungen und F\u00e4higkeiten vermitteln:<\/p>\n<p>\u2022 Selbstbewusstsein<br \/>\n\u2022 Verantwortung f\u00fcr sich und andere<br \/>\n\u2022 Respekt im Umgang mit Menschen und Umwelt<br \/>\n\u2022 Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen<br \/>\n\u2022 Selbstst\u00e4ndigkeit<br \/>\n\u2022 Kritikf\u00e4higkeit<br \/>\n\u2022 Demokratieverst\u00e4ndnis<\/p>\n<p><strong>1.2.2 Jahrgangs\u00fcbergreifende Lerngruppen<\/strong><br \/>\nUnterricht und Erziehung erfolgen in der Carl-Orff-Schule aus p\u00e4dagogischen Gr\u00fcnden in jahrgangs\u00fcbergreifenden Lerngruppen, wobei die Schuljahrg\u00e4nge 1 und 2 als Schuleingangsstufe gef\u00fchrt werden.<br \/>\nDie Zusammenlegung zweier Lerngruppen zu einer gr\u00f6\u00dferen Doppel-Lerngruppe ist auf Wunsch der Lerngruppenleiterinnen m\u00f6glich.<br \/>\nDie Umsetzung jahrgangs\u00fcbergreifenden Lernens erfordert verst\u00e4rkt offene Unterrichtsformen zur individuellen Unterst\u00fctzung und F\u00f6rderung. Hierbei wird jeder Sch\u00fclerin oder jedem Sch\u00fcler zu jedem Zeitpunkt das geeignete Lernangebot und so auch das entsprechende Unterrichtsmaterial zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p><strong>1.2.3 Leistungsbewertung<\/strong><br \/>\nF\u00fcr die Leistungsbewertung gelten als Grundlage das Nieders\u00e4chsische Schulgesetz, die Erlasse Sonderp\u00e4dagogische F\u00f6rderung, Die Arbeit in der Grundschule, Zeugnisse in den allgemein bildenden Schulen, Schriftliche Arbeiten in den allgemein bildenden Schulen, F\u00f6rderung von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen und die Kerncurricula f\u00fcr die Grundschule. Die Leistungsbewertung bezieht sich auf die individuelle Lernentwicklung bzw. die individuellen Lernfortschritte und die Leistungen der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler.<br \/>\nDie Ber\u00fccksichtigung des Nachteilsausgleichs ist f\u00fcr uns selbstverst\u00e4ndlich.<\/p>\n<p><strong>1.2.4 Hausaufgaben<\/strong><br \/>\nAuf der Grundlage des Hausaufgabenerlasses werden Hausaufgaben f\u00fcr jede Sch\u00fclerin und jeden Sch\u00fcler individuell und sinnvoll gestellt. Daraus ergibt sich eine dem Leistungsverm\u00f6gen und \u2013tempo angepasste Verteilung (siehe Gesamtkonferenzbeschluss vom 11.12.2001).<\/p>\n<p><strong>1.2.5 Medienkompetenz<\/strong><br \/>\nJeder Klassenraum verf\u00fcgt \u00fcber mehrere Computerarbeitspl\u00e4tze mit Internetzugang und mehreren I-Pads. Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler werden \u00fcber Internetrecherche, Lernprogramme und Schreibprogramme zu einem kompetenten Umgang mit den elektronischen Medien gef\u00fchrt. Zus\u00e4tzlich verf\u00fcgt jeder Klassenraum \u00fcber ein SMART Board, mit dessen Hilfe Unterrichtsinhalte anschaulich und interaktiv vermittelt und verdeutlicht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Im Rahmen der Lesef\u00f6rderung wird eine sorgf\u00e4ltig ausgestattete und ansprechend pr\u00e4sentierte Sch\u00fclerbibliothek regelm\u00e4\u00dfig von allen Lerngruppen genutzt. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler am Antolin-Programm teilnehmen.<\/p>\n<p><strong>1.2.6 Musikkonzept<\/strong><br \/>\nIn Anlehnung an die Elemente des Orffschen Schulwerkes werden beim musikalischen Handeln im Unterricht motorische, wahrnehmungsbezogene, sprachliche und sozial-emotionale F\u00e4higkeiten bzw. Fertigkeiten immanent gef\u00f6rdert. Zur intensiveren Auseinandersetzung mit musikalischen Inhalten werden bereits in der Eingangsstufe 2 Wochenstunden Musik als Fachunterricht erteilt.<\/p>\n<p><strong>1.2.7.Sportunterricht\/ Schwimmunterricht<\/strong><br \/>\nIn der Carl-Orff-Schule werden w\u00f6chentlich zwei Schulstunden Sportunterricht erteilt, in den Eingangsklassen zus\u00e4tzlich zwei Schulstunden Schwimmunterricht.<br \/>\nWir m\u00f6chten dem nat\u00fcrlichen Bewegungsbed\u00fcrfnis der Kinder gerecht werden und ihnen vielf\u00e4ltige positive K\u00f6rper- und Bewegungserfahrungen erm\u00f6glichen. Besonders im Vordergrund steht die Freude an Bewegungen. \u00dcber die Vermittlung von sportmotorischen und auch freizeitorientierten Fertigkeiten wollen wir den Kindern Zug\u00e4nge zur Bewegungskultur in ihrer Schule und Freizeit aufzeigen.<br \/>\nEinmal im Jahr werden die Bundesjugendspiele Leichtathletik sowie Ger\u00e4tturnen durchgef\u00fchrt und das Sportabzeichen abgenommen. Weiterhin wird die Teilnahme an au\u00dferschulischen Sportveranstaltungen wie z.B. dem Lingener Citylauf, dem Lingener Stadtsportfest Leichtathletik, dem Tischtennis Rundlauf Team Cup, Rope Skipping Workshop oder dem Stadtturnfest angestrebt.<\/p>\n<p><strong>1.3 Schulleben<\/strong><\/p>\n<p><strong>1.3.1 Pausengestaltung, Gesundes Fr\u00fchst\u00fcck, Umweltbewusstsein<\/strong><br \/>\nDie gemeinsame Nutzung des Schulhofes (mit seinen vielf\u00e4ltigen Spiel- und Bewegungsm\u00f6glichkeiten) und gleiche Pausenzeiten mit der benachbarten Grundschule Br\u00f6gbern erm\u00f6glichen lerngruppen- und schul\u00fcbergreifende Kontakte. Auch die gemeinsame Nutzung des Spielger\u00e4tehauses f\u00f6rdert das soziale Miteinander.<br \/>\nDie gro\u00dfe Pause beginnt in jeder Lerngruppe mit einem gemeinsamen Fr\u00fchst\u00fcck. Das bietet die Gelegenheit, auf das Ern\u00e4hrungsverhalten der Sch\u00fcler in dem Sinne Einfluss zu nehmen, dass sie ein Bewusstsein f\u00fcr ein gesundes Fr\u00fchst\u00fcck entwickeln. Dabei wird auf die dieses Thema betreffenden Unterrichtsinhalte Bezug genommen. Seit August 2014 nimmt die Carl-Orff-Schule am &#8222;EU-Schulobst &#8211; gem\u00fcseprogramm in Niedersachsen\u201c teil. Das Bio-Obst wird vom Bioland Gem\u00fcseg\u00e4rtnerei Kr\u00fc\u00dfel geliefert.<br \/>\nDer achtsame Umgang mit der Umwelt ist Thema im jeweiligen Sachunterricht, die praktische Umsetzung ist in folgenden Ans\u00e4tzen erkennbar: naturnahe Gestaltung des Schulhofes, Trennung von M\u00fcll, Betreuung von Vogelk\u00e4sten, Beteiligung an der j\u00e4hrlichen Landschaftss\u00e4uberungsaktion der Stadt Lingen.<\/p>\n<p><strong>1.3.2 Aktivit\u00e4ten und Rituale im Schuljahr<\/strong><br \/>\nIm Laufe der Jahre hat sich der in der Anlage aufgelistete Zyklus an Aktivit\u00e4ten und Ritualen im Ablauf eines Schuljahres bew\u00e4hrt:<\/p>\n<p><strong>1. Halbjahr<\/strong><\/p>\n<p><em>Einschulung<br \/>\n<\/em>Kindbezogener Gottesdienst mit einem Vertreter der evangelischen oder der katholischen Kirche, anschlie\u00dfende Begr\u00fc\u00dfung aller G\u00e4ste im Forum, Kennenlernen der Klassenr\u00e4ume, gemeinsames Kaffeetrinken von Eltern f\u00fcr Eltern<\/p>\n<p><em>2. Schulwoche<\/em><strong><br \/>\n<\/strong>Begr\u00fc\u00dfung des neuen Schuljahres und der neuen Kinder &#8211; Treffen im Forum oder auf dem Schulhof, Singen des Schulliedes<\/p>\n<p><em>Erntedankfest \/ Herbstfeier<\/em><br \/>\nAktionstag mit abschlie\u00dfendem Gottesdienst<\/p>\n<p><em>Im November<\/em><br \/>\nSpiele- oder Vorlesenachmittag in Verbindung mit dem bundesweiten Vorlesetag:<br \/>\nSpiele- oder Vorleseangebote in allen Lerngruppen, Kaffee von Eltern f\u00fcr Eltern, B\u00fcchertisch<\/p>\n<p><em>Montags nach den jeweiligen Adventssonntagen<br \/>\n<\/em>Singen am Adventskranz, Gedichte oder kurze Geschichte<\/p>\n<p><em>Klassen- und Schulweihnachtsfeier im 2-Jahres-Rhythmus<\/em><br \/>\nDarbietungen aller Lerngruppen in der Turnhalle am Sp\u00e4tnachmittag im Dezember<\/p>\n<p><em>Heilige Drei K\u00f6nige<\/em><br \/>\nBesuch der Sternsinger aus Br\u00f6gbern in den Lerngruppen in Absprache mit der Gemeindereferentin<\/p>\n<p><strong>2. Halbjahr<\/strong><\/p>\n<p><em>Rosenmontag<\/em><br \/>\nMotto-Karneval, ab der 3. Stunde Umzug in der Schule und organisiertes Feiern aller in der Turnhalle oder externe Feier<\/p>\n<p><em>Fr\u00fchjahr<\/em><br \/>\nTheaterbesuch: Je nach Angebot des TPZs, des Kulturamtes oder der Spielb\u00fchne Lingen im Theater<\/p>\n<p><em>Mitte M\u00e4rz<\/em><br \/>\nFr\u00fchjahrsputz in Verbindung mit der Landschaftss\u00e4uberungsaktion: Sanierung des Spielh\u00fcgels, Schredder auff\u00fcllen, Aufr\u00e4umen des Spieleschuppens, Basteln f\u00fcr die Dekoration in Fluren und im Forum, Reinigung der gemeinsam genutzten Schr\u00e4nke und Regale (B\u00fccherei, Musikschr\u00e4nke, K\u00fcche)<\/p>\n<p><em>Tagesausfl\u00fcge<\/em><em><br \/>\n<\/em>lerngruppenintern oder -\u00fcbergreifend<\/p>\n<p><em>Schulfahrt (mehrt\u00e4gig) im 2-Jahres-Rhythmus<\/em><br \/>\nalle Lerngruppen gemeinsam<\/p>\n<p><em>Freitags nach Fronleichnam<\/em><br \/>\nBundesjugendspiele: Gemeinsam mit der Grundschule gestalten wir die Bundesjugendspiele als Wettbewerb.<\/p>\n<p><em>Zum Schuljahresende<\/em><br \/>\nVerabschiedung der Kinder des 4. Schuljahrgangs: Gottesdienst, Einladung an die Eltern der betreffenden Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, der Eiswagen kommt<\/p>\n<p><em>Vorletzter Schultag vor den Sommerferien<\/em><br \/>\nBesuch der Freilichtb\u00fchne<\/p>\n<p><em>Letzter Schultag, 3. Stunde<\/em><br \/>\nVerabschiedung in die Ferien: Die Schulgemeinschaft trifft sich im Forum oder auf dem Schulhof, Schulfoto als Geschenk f\u00fcr die Abg\u00e4nger, Singen des Schulliedes, Verabschiedungskreisel<\/p>\n<p><strong>1.3.3 Lerngruppenfahrten und Schulfahrten<\/strong><br \/>\nDie Lerngruppen der Eingangsstufe machen in der Regel pro Schuljahr einen Tagesausflug. Die Lerngruppen des dritten und vierten Schuljahrganges machen eine mehrt\u00e4gige Schulfahrt oder einen Tagesausflug. Aber auch eine gemeinsame, mehrt\u00e4gige Schulfahrt aller Jahrg\u00e4nge ist m\u00f6glich.<\/p>\n<p><strong>1.3.4 Arbeitsgemeinschaften und Projektwochen<\/strong><br \/>\nJe Schulhalbjahr findet eine Projektwoche statt, in der die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aller Klassenstufen der Carl-Orff-Schule in jahrgangs\u00fcbergreifenden Gruppen zu einem gemeinsamen vorgegebenen Thema (z.B. \u201eTiere in der Kunst\u201c oder \u201eBewegung und Ern\u00e4hrung\u201c) aktiv werden.<\/p>\n<p><strong>1.3.5 Zusammenarbeit mit Eltern<\/strong><br \/>\nEine enge und intensive Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns wichtig. \u00dcber den gesetzlichen vorgegebenen Rahmen hinaus gestalten wir mit den Eltern zahlreiche Aktivit\u00e4ten (Spielenachmittag, Altstadtfest). Elternsprechtage, Hausbesuche und weitere Gespr\u00e4chstermine erm\u00f6glichen ein intensives Gespr\u00e4ch oder einen Austausch \u00fcber Schul- und Erziehungsangelegenheiten sowie Beratung in Hinsicht auf andere Institutionen.<br \/>\nDurch Gesamtkonferenzbeschluss vom 13.09.2006 wird die Zusammensetzung des Lerngruppenelternrats und des Schulelternrats erweitert (siehe Anlage).<\/p>\n<p>Ein- bis zweimal j\u00e4hrlich bieten wir einen thematischen Elternabend an (z.B. Sprachentwicklung des Kindes, Sprachf\u00f6rderung an der Carl-Orff-Schule, Gefahren im Internet, Mobbing&#8230;) Hierbei nutzen wir auch die M\u00f6glichkeiten durch externe Anbieter oder Institutionen.<\/p>\n<p><strong>1.3.6 Kooperation mit anderen Institutionen<\/strong><br \/>\nIm Austausch mit Kinderg\u00e4rten, Horten, Therapeuten, \u00c4rzten, Beratungsstellen oder Jugend\u00e4mtern informieren wir uns, beraten wir uns, holen uns Hilfe oder vermitteln Hilfe.<\/p>\n<p><strong>1.4 Kollegiumsarbeit<\/strong><\/p>\n<p><strong>1.4.1 Zusammenarbeit im Team<\/strong><br \/>\nAn unserer Schule kann es je nach Anzahl der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler pro Jahrgang Lerngruppen geben, die im \u201eTeamteaching\u201c von zwei Lehrkr\u00e4ften unterrichtet werden (s. 2.2.1.). Die Zweierteams sind gemeinsam f\u00fcr die Lerngruppe verantwortlich. In w\u00f6chentlichen Teamsitzungen planen sie den Unterricht und werten ihn gemeinsam aus. Der Austausch von Kolleginnen und Kollegen mit unterschiedlichen Fachkompetenzen bietet bessere M\u00f6glichkeiten motivierendes, abwechslungsreiches und entspanntes Lehren und Lernen zu verwirklichen.<\/p>\n<p><strong>1.4.2 Eingangsstufenkonferenzen<\/strong><br \/>\nDie Lehrkr\u00e4fte der Eingangsstufen treffen sich regelm\u00e4\u00dfig, um organisatorische, p\u00e4dagogische und fachliche Themen zu diskutieren und Vereinbarungen zu treffen.<br \/>\nZum organisatorischen Bereich geh\u00f6rt unter anderem die Planung von gemeinsamen Aktivit\u00e4ten im Verlauf des Schuljahres: z.B. Einschulungsgottesdienst, Weihnachtsbasteln, gemeinsamer Ausflug usw.<br \/>\nDurch die Diskussion \u00fcber den Einsatz von Unterrichtsmaterialien und Arbeitsmitteln sowie die Umsetzung unterrichtlicher Inhalte und den Austausch pers\u00f6nlicher Erfahrungen profitieren die Kolleginnen und Kollegen im Hinblick auf die Gestaltung ihres eigenen Unterrichts.<br \/>\nIm Gespr\u00e4ch werden Strategien zur L\u00f6sung in der Entwicklung oder im Lernverhalten einzelner Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler auftauchender Schwierigkeiten entwickelt.<\/p>\n<p><strong>1.4.3 P\u00e4dagogische Konferenzen<\/strong><br \/>\n\u00dcber die Fachkonferenzen hinaus bespricht das gesamte Kollegium in p\u00e4dagogischen Konferenzen besondere p\u00e4dagogische Fragestellungen und bearbeitet M\u00f6glichkeiten der konkreten Umsetzung. Dies geschieht auch in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen (z.B. Erziehungsberatungsstellen).<\/p>\n<p><strong>1.4.4 Fortbildungen<\/strong><br \/>\nUm die fachliche und p\u00e4dagogische Qualifikation des gesamten Kollegiums sicherzustellen, wird die vielf\u00e4ltige und umfangreiche Fortbildung aller Kolleginnen und Kollegen seitens der Schulleitung unterst\u00fctzt.<br \/>\nIm Sinne des Multiplikatorenprinzips werden die auf einer Fortbildung erworbenen Kenntnisse, F\u00e4higkeiten und Denkanst\u00f6\u00dfe im Rahmen einer Dienstbesprechung oder Konferenz an das Kollegium weitergegeben. Die Fortbildungsunterlagen werden allen Kolleginnen und Kollegen zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p><strong>1.4.5 Informationsaustausch<\/strong><br \/>\nUm eine zeitnahe Weitergabe und eine problemlose Aufnahme von Informationen sicherzustellen, stehen die Kolleginnen und Kollegen sowie die Schulleitung auch via E-Mail in Kontakt. Das Kollegium ist aufgefordert, den Eingang von Mitteilungen seitens der Schulleitung regelm\u00e4\u00dfig zu \u00fcberpr\u00fcfen und gew\u00fcnschte R\u00fcckmeldungen zeitnah zu geben.<br \/>\nDas Schulverwaltungsblatt und sonstige allgemeinen Informationen gelangen \u00fcber ein Umlaufsystem zu den Kolleginnen und Kollegen, die die Kenntnisnahme jeweils durch Namensk\u00fcrzel dokumentieren.<\/p>\n<p><strong>1.5 \u00dcberg\u00e4nge<\/strong><\/p>\n<p><strong>1.5.1 Gutachtenerstellung<\/strong><br \/>\nDie Basis f\u00fcr die Gutachtenerstellung ist in den entsprechenden rechtlichen Vorgaben und den zur Organisation vorliegenden Beschl\u00fcssen der schulischen Gremien gelegt. In der Regel wird ein Gutachten gemeinsam mit einer Lehrkraft der zust\u00e4ndigen Schule (die das Kind besucht oder in die es eingeschult werden soll) und einer F\u00f6rderschullehrkraft erstellt. Bereits vorliegende Berichte und Gutachten anderer Institutionen, Schulen oder \u00c4rzten sind dabei hilfreich, die Gesamtsituation des Kindes abzubilden und die notwendigen F\u00f6rderma\u00dfnahmen zu benennen<br \/>\nUnser besonderer Fokus liegt in einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Eltern, die in jeder Phase der Gutachtenerstellung gew\u00e4hrleistet ist. Sie entscheiden nach ausf\u00fchrlicher Beratung \u00fcber den Beschulungsort.<\/p>\n<p><strong>1.5.2 Schulwechsel<\/strong><br \/>\nDie Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler unserer Schule wechseln vom Kindergarten oder einer anderen allgemein bildenden Schule zu uns und werden uns (sp\u00e4testens am Ende der Grundschulzeit) wieder verlassen.<br \/>\nDa alle Wechsel durch die ihnen immanenten Ver\u00e4nderungen Auswirkungen auf die Entwicklung der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler haben, werden alle \u00dcberg\u00e4nge von uns sorgf\u00e4ltig und behutsam vorbereitet. Sie finden in enger Zusammenarbeit mit den Eltern und den involvierten Institutionen statt.<\/p>\n<p>In besonderer Weise achten wir darauf, dass unsere Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sobald als m\u00f6glich in ihre zust\u00e4ndige allgemeine Schule wechseln und inklusiv beschult werden. Dabei ist uns eine kontinuierliche Beobachtung und Beurteilung der Lern-, Sprach-, H\u00f6r- und Verhaltensentwicklung sowie die Ber\u00fccksichtigung individueller Bedingungen wichtig.<br \/>\nDer Wechsel in die zust\u00e4ndige Grundschule kann zum Beginn aber auch w\u00e4hrend eines Schuljahres erfolgen (Elternwahlrecht). In Absprache mit der zust\u00e4ndigen Grundschulleitung und den Eltern wird der individuell zu gestaltende \u00dcbergang eingeleitet.<br \/>\nEbenso erfordern auch die \u00dcberg\u00e4nge in eine Schule des Sekundarbereichs I, in ein Landesbildungszentrum H\u00f6ren oder in eine andere F\u00f6rderschule unsere besondere Aufmerksamkeit.<br \/>\nDer Wechsel in eine weiterf\u00fchrende Schule nach der vierten Klasse wird durch zwei dokumentierte Schullaufbahngespr\u00e4che vorbereitet. Das gilt auch f\u00fcr den \u00dcbergang in eine Schulform des Landesbildungszentrums f\u00fcr H\u00f6rgesch\u00e4digte in Osnabr\u00fcck. Die Eltern melden ihr Kind zu den festgesetzten Terminen an den weiterf\u00fchrenden Schulen an.<br \/>\nAuch den Wechsel in eine andere F\u00f6rderschule oder F\u00f6rdereinrichtung gestalten wir mit einem hohen Ma\u00df an Sensibilit\u00e4t und fachlicher Kompetenz. Kann eine Sch\u00fclerin oder ein Sch\u00fcler nach dem dritten Schulbesuchsjahr in der Eingangsstufe nicht in das dritte Schuljahr versetzt werden, oder nach dem vierten Schuljahr nicht in den Sekundarbereich I der allgemeinen Schulen \u00fcbergehen, leiten wir in der Regel das Verfahren zur Feststellung ver\u00e4nderten sonderp\u00e4dagogischen F\u00f6rderbedarfs ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: right\">Nach \u00c4nderungen und Erg\u00e4nzungen erneut beschlossen am 20.05.2025<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schulprogramm der Carl-Orff-Schule Leitbild der Carl-Orff-Schule Wir unterst\u00fctzen unsere Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler auf ihren Wegen zu sprachhandlungskompetenten, selbstbewussten Menschen, die \u00fcber die erforderlichen Sozial-, Methoden- und Fachkompetenzen verf\u00fcgen, um Folgeschulen besuchen zu k\u00f6nnen. 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