Im Westen nicht Neues (1930)

Auf diesen Seiten soll anhand des Films „Im Westen nichts Neues“, der nach dem gleichnamigen Roman von Erich Maria Remarque entstand, vor allem die gesellschaftliche Situation in der Weimarer Republik kurz vor ihrem Scheitern und der damalige Umgang mit der jüngsten deutschen Geschichte beleuchtet werden.

Den Kapiteln Kritik und Zensur und Filme über den Krieg sind Arbeitsvorschläge zugeordnet, die zur Beschäftigung mit dem Thema im Geschichtsunterricht anregen sollen.

Ergänzend steht außerdem ein Medienpaket (aus vordigitalen Tagen) zur Verfügung, das bei einigen kommunalen Medienzentren noch erhältlich ist und u. a. die verschiedenen Fassungen des Films auf Videokassetten enthält.

Filmographie
Originaltitel: All quiet on the western front
   
Angaben im Vorspann der Filmfassung von 1953  
Dialogbearbeitung: Maxwell Anderson
Drehbuch: Del Andrews, George Abbot, C. Gardener Sullivan
   
Angaben im Vorspann der Filmfassung von 1984  
Drehbuch: Maxwell Anderson, Lewis Milestone, Del Andrews, George Abbot
Regie: Lewis Milestone
Kamera: Arthur Edeson, Karl Freund, Tony Gaudio
Schnitt: Edgar Adams, Milton Carruth
Schnittüberwachung: Maurice Pivar
Tonüberwachung: C. Roy Hunter
Musik: David Broekmann
Bearbeitung: Gerd Luft, ZDF
Regieassistenz: Nate Wait
Ausstattung: Charles D. Hall, W.R. Schmitt
Produktion: Universal International Corporation, Carl Lämmle Produktion
Produktionsleitung: Carl Lämmle Jr.
Verleih: Universal International Filmverleih
Deutsche Bearbeitung der Filmfassung von 1953: Ultra-Film Berlin GmbH
Dialogregie: Joseph Wolf
Rekonstruktion und Redaktion der Filmfassung von 1984: Jürgen Labenski, ZDF
Deutsche Bearbeitung im Auftrag des ZDF: Berliner Synchron, Wenzel Lüdecke
Buch und Dialogregie: Ottokar Runze
   
Darsteller:  
Lew Ayres Paul Bäumer
Louis Wolheim Katczinsky
George (Slim) Summerville Tjaden
John Wray Himmelstoß
Arnold Lucy Kantorek
Raymond Griffith Gerard Duval
Ben Alexander Kemmerich
Russel Gleason Müller
William Bakewell Albert
Scott Kolk Leer
Owen Davis Jr. Peter
Walter Browne Rogers Behn
Richard Alexander Westhus
Harold Goodwin Detering
Pat Collins Bertinck
Beryl Mercer Paul Bäumers Mutter
Edmund Breese Herr Meyer
Der Inhalt dieser Seiten basiert im Wesentlichen auf dem Begleitheft zum Medienpaket:
Wolfgang Bartling, Detlef Endeward, Frank Hellberg, Walter Thiele (Hrsg.): „Im Westen nichts Neues“ : Texte, Dokumente, Arbeitshilfen. Hannover: Landesmedienstelle, 1995. (Band 1 der Reihe „Film und Literatur“)
Zitiert werden u. a. die Beiträge von:
Hans Beller: Gegen den Krieg: Im Westen nichts Neues (S. 9-16) Zuerst erschienen in: Werner Faulstich, Helmut Korte (Hrsg.): Fischer Filmgeschichte, Bd. 2: Der Film als gesellschaftliche Kraft 1925-1944, Frankfurt/M. 1991, S. 110-122
Werner Sudendorf: Zensurkämpfe sind Machtkämpfe: „Im Westen nichts Neues“ 1930 in Deutschland (S. 17-22)
Im Westen nichts Neues (1930)

Sequenzprotokoll

Inhalt und Entstehung

Hier können eine kurze Inhaltsangabe und Informationen zur Entstehung des Films sowie biographische Angaben zu Produzent, Regisseur, Kameramann und Hauptdarsteller abgerufen werden.

Zeitgenössische Kritik und politische Bekämpfung

Dieser Teil beschäftigt sich speziell mit den Reaktionen auf den Film in Deutschland im Dezember 1930 – seitens des Publikums und der Presse

Zensurmaßnahmen gegen den Film

Literarische Vorlage und Film

Filmfassungen von 1952 und 1984 und retrospektive Filmbewertungen

Darstellung der unterschiedlichen inhaltlichen Besonderheiten der Filmfassungen von 1952 und 1984 und Filmbewertungen nach dem Zweiten Weltkrieg

Filme über den Krieg

Hier finden Sie eine Liste zeitgenössischer Filme über den Krieg und Anmerkungen zur Problematik des Antikriegsfilms.

Der Film im Unterricht

Hier werden Erfahrungen mit dem Einsatz des Films im Unterricht eines Oberstufenkurses beschrieben und Lehrplanvorschläge unterbreitet. Anhand ausgewählter Fotos aus dem Film, authentischen Kriegsbildern sowie Zeichnungen und Gemälden zum Thema Krieg werden außerdem Vorschläge zur Bildanalyse gemacht.

Medienpaket (1995) zum Film