Morituri (1948)

Inhalt

Fünf KZ-Häftlinge verschiedener Nationalität flüchten mit Hilfe eines polnischen Arztes aus dem Lager. Im Wald treffen sie mehrere Familien, die sich dort vor den Deutschen verbor­gen halten und die russischen Fronttruppen erwarten. Die Schicksale der für Wochen der Not in dem polnischen Wald­versteck zusammentreffenden Menschen werden in der Folge dargestellt. Als ihnen ein deutscher Soldat, selbst nur Voll­strecker einer höheren Befehlswillkür, in die Hände fällt, ringen sie sich zu der Erkenntnis durch, daß Unrecht nur durch Gnade aus der Welt geschafft werden könne. Der Soldat weist ihnen in der Stunde der Entscheidung als Gegengabe den Weg zur Freiheit.

Filmographische Angaben
Originaltitel Morituri
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1948
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Eugen York
Drehbuch Gustav Kampendonk
nach einer Idee von Artur Brauner
Produktion Artur Brauner für CCC
Musik Wolfgang Zeller
Kamera Werner Krien
Schnitt Walter Wischniewsky
Besetzung
  • Walter Richter: Dr. Leon Bronek
  • Winnie Markus: Maria Bronek
  • Lotte Koch: Lydia, die Polin
  • Hilde Körber: die Irre
  • Catja Görna: Stascha Sokol
  • Josef Sieber: Eddy, der Staatenlose
  • Carl-Heinz Schroth: Armand
  • Siegmar Schneider: Gerhard Tenborg
  • Peter Marx: Pjotr, der Russe
  • Alfred Cogho: Roy, der Kanadier
  • Josef Almas: Anwalt Dr. Simon
  • Ellinor Saul: Lucie, seine Tochter
  • Ursula Bergmann: Ruth, seine Tochter
  • Willy Prager: Vater Simon
  • Annemarie Hase: Mutter Simon
  • Karl Vibach: Georg, deutscher Soldat
  • Bob Kleinmann: Janek, 12 Jahre
  • Michael Günther: Wladek, 16 Jahre
  • Erich Dunskus: Sokol, polnischer Bauer
  • David Minster: Invalide
  • Franja Kamienietzka: Frau Steppan
  • Klaus Kinski: Holländischer Häftling
  • Gabriele Hessmann: Die Schwangere
Autoren/Innen

Filmanalyse: Autorengruppe Nachkriegsspielfilme (1993)
Zusammenstellung und Bearbeitung der Materialien: Autorengruppe Nachkriegsspielfilme (1993); aktualisiert: Detlef Endeward (2020)