Der gewöhnliche Faschismus (1965)

Spielende Kinder, Liebespaare, Bilder aus dem Alltag in Moskau, Warschau und Berlin. Sympathische, liebenswerte und glückliche Menschen. Sahen jene Deutschen der dreißiger Jahre, die zu Barbaren wurden, anders aus? Wie werden aus zivilisierten Menschen gewöhnliche Faschisten?

Der russische Regisseur Michail Romm enthüllt vor allem die alltäglichen Aspekte des Nationalsozialismus. In 18 Kapiteln geht er der Frage nach, wie der todbringende Wahn entsteht, was ihm vorausgeht – zu seiner Zeit ein neuer, persönlicher, fast intimer Zugang. Durch das Unspektakuläre der Beispiele lässt er vielfältige Assoziationen zu.

Filmographische Angaben

Regie: Michail Romm

Drehbuch: Juri Chanjutin, Michail Romm

Kamera: German Lavrov

Schnitt: Valentina Kulagina, Michail Romm

Musik: Alemdar Karamanov

Format: 35mm, s/w 138 Min.

Produzent: Mosfilm UdSSR 1965

Laufzeit:

Verleih:

Progress Film-Verleih GmbH
Immanuelkirchstraße 14, Berlin Tel.:+49 030 240 03-0, Fax: +49 030 240 03-499, verleih@progress-film.dewww.progress-film.de

Preise: Spezialpreis der Jury, Leipzig 1965

Der gewöhnliche Faschismus
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