Die Entnazifizierung – Revolution auf dem Papier  

Der Film stellt anhand von Interviews mit Mitgliedern der amerikanischen Militärverwaltung sowie Dokumentarfilmaufnahmen Absicht, Durchführung und Scheitern der Entnazifizierung dar. Die „denazification“ wandelt sich unter dem Druck der amerikanischen Öffentlichkeit sowie des wirtschaftlichen Wiederaufbaues zusehends in einen Rehabilitationsprozeß.

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Mein Kampf/Den blodiga tiden (1960)

Erwin Leisers in Schweden hergestellter, hervorragend gestalteter Dokumentarfilm über die Volksverführung, die Aggressionspolitik und die verbrecherischen Werke Adolf Hitlers, vor allem im Osten. Trotz seines problematischen Umgangs mit Archivmaterial, über das er beliebig verfügt, und der mittlerweile fortgeschrittenen Forschungsergebnisse über Hitler weiterhin ein wichtiger Aufklärungsbeitrag zur Zeitgeschichte.

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Asylrecht – Report on the Refugee Situation, Jan. 1949

„Asylrecht“ entstand in den Jahren 1948/49 als Auftragsarbeit für die britische Besatzungsmacht. Er wurde in Großbritannien unter dem Titel „Report on the Refugee Situation, January 1949“ gezeigt. In Deutschland, wo der Film erstmals im Februar 1949 anlässlich einer ökumenischen Flüchtlingstagung in Hamburg vorgeführt wurde, trug er den Titel „Asylrecht“.

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Shoah (F 1974-1985)

Der neuneinhalbstündige Film „Shoah“ berichtet unter völligem Verzicht auf Archiv-Material von der Vernichtung der europäischen Juden. In langen Interviewsequenzen befragt Claude Lanzmann Überlebende, Zeugen und Täter, während seine Kamera die Orte der Vernichtung aufsucht und Gedenkstätten oder die Spuren zeigt, die die Lager in der Landschaft hinterlassen haben.

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