Morituri (1948)

Die Flucht einer Gruppe von KZ-Häftlingen wird mit den Schicksalen jüdischer und polnischer Familien verknüpft, die der Gestapo entkommen konnten und in einem Waldversteck das Herannahen der sowjetischen Truppen erwarten. Fast dokumentarisch entwickelt, ist der gut gespielte und glänzend fotografierte Film, der sich im ersten Teil eng an Anna Seghers Roman „Das siebte Kreuz“ anlehnt, eine herausragende deutsche Produktion der ersten Nachkriegsjahre.

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Mein Kampf/Den blodiga tiden (1960)

Erwin Leisers in Schweden hergestellter, hervorragend gestalteter Dokumentarfilm über die Volksverführung, die Aggressionspolitik und die verbrecherischen Werke Adolf Hitlers, vor allem im Osten. Trotz seines problematischen Umgangs mit Archivmaterial, über das er beliebig verfügt, und der mittlerweile fortgeschrittenen Forschungsergebnisse über Hitler weiterhin ein wichtiger Aufklärungsbeitrag zur Zeitgeschichte.

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Der vergessene Führer (1982)

Der Film erzählt vom Aufstieg des Biedermannes und Krupp-Generaldirektors Alfred Hugenberg zum konservativen Medienzaren der Weimarer Republik.
Er herrschte über das größte Verlagsimperium Europas und verstand es, die Macht über die deutsche Filmindustrie an sich zu reißen. Der mediale Aufbereiter der Massen für den Faschismus wurde bei Hitlers Machtergreifung Doppelminister der NS-Regierung.

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