Morituri (1948)

Die Flucht einer Gruppe von KZ-Häftlingen wird mit den Schicksalen jüdischer und polnischer Familien verknüpft, die der Gestapo entkommen konnten und in einem Waldversteck das Herannahen der sowjetischen Truppen erwarten. Fast dokumentarisch entwickelt, ist der gut gespielte und glänzend fotografierte Film, der sich im ersten Teil eng an Anna Seghers Roman „Das siebte Kreuz“ anlehnt, eine herausragende deutsche Produktion der ersten Nachkriegsjahre.

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Asylrecht – Report on the Refugee Situation, Jan. 1949

„Asylrecht“ entstand in den Jahren 1948/49 als Auftragsarbeit für die britische Besatzungsmacht. Er wurde in Großbritannien unter dem Titel „Report on the Refugee Situation, January 1949“ gezeigt. In Deutschland, wo der Film erstmals im Februar 1949 anlässlich einer ökumenischen Flüchtlingstagung in Hamburg vorgeführt wurde, trug er den Titel „Asylrecht“.

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Liebe 47 (1949)

Der Film handelt von einem Kriegsheimkehrer namens Beckmann, der feststellen muss, dass sich seine Frau in den Jahren seiner sibirischen Gefangenschaft einem anderen Mann zugewandt hat und sein Sohn tot ist. Verzweifelt sieht er für sich nur noch einen Ausweg, denn er „kann nicht mehr“ – doch da trifft er am Ufer der Elbe Anna Gehrke, eine junge Witwe, die nicht mehr „will“, und beide erzählen einander ihr Leben.

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