Morituri (1948)

Die Flucht einer Gruppe von KZ-Häftlingen wird mit den Schicksalen jüdischer und polnischer Familien verknüpft, die der Gestapo entkommen konnten und in einem Waldversteck das Herannahen der sowjetischen Truppen erwarten. Fast dokumentarisch entwickelt, ist der gut gespielte und glänzend fotografierte Film, der sich im ersten Teil eng an Anna Seghers Roman „Das siebte Kreuz“ anlehnt, eine herausragende deutsche Produktion der ersten Nachkriegsjahre.

Weiterlesen

Die Sünderin (1951)

Marina (Hildegard Knef) ist ein „gefallenes Mädchen“, das durch die Liebe zu dem unheilbar kranken Maler Alexander (Gustav Fröhlich) „geläutert“ wird. Beide verleben ein kurzes Glück, bis Alexander, der zu erblinden droht, von seinem Leiden eingeholt wird. Als er sein Augenlicht verliert, gibt ihm Marina auf seinen Wunsch Veronal und folgt ihm in den Tod.

Weiterlesen

Die Entnazifizierung – Revolution auf dem Papier  

Der Film stellt anhand von Interviews mit Mitgliedern der amerikanischen Militärverwaltung sowie Dokumentarfilmaufnahmen Absicht, Durchführung und Scheitern der Entnazifizierung dar. Die „denazification“ wandelt sich unter dem Druck der amerikanischen Öffentlichkeit sowie des wirtschaftlichen Wiederaufbaues zusehends in einen Rehabilitationsprozeß.

Weiterlesen