Deutschland nach 1945

Im Themenkomplex Deutschland nach 1945 werden sowohl Spiel- als auch Dokumentarfilme behandelt, die sich mit zentralen Themen zur Nachkriegszeit auseinandersetzen. Hier finden sich gegenwärtig die meisten Filmbeispiele, die durch umfangreiche Materialien, darunter Bildergalerien und komprimierte Filmausschnitte präsentiert werden.
(Nach)Kriegserfahrungen in Literaturverfilmungen

Wir sind die Generation ohne Glück, ohne Heimat und ohne Abschied
In den 1990er Jahren verfilmte der Regisseur Wolfgang Küper drei Erzählungen von Wolfgang Borchert und Wolf-Dietrich Schnurre, die sich mit den existenziellen Grenzerfahrungen der Menschen im Krieg und in der Nachkriegszeit beschäftigen.

Kurzfilme im Auftrag der britischen Besatzungsbehörden

Alltagsprobleme im Nachkriegsdeutschland und Erziehung zur Eigeninitiative
Auf diesen Seiten werden zunächst vier Kurzfilme behandelt, die die britischen Besatzungsbehörden seit 1947 in Auftrag gaben. Neben der inhaltlichen Vorstellung der Filme wird hier auch auf die Hintergründe und Rahmenbedingungen eingegangen, die zu ihrer Entstehung führten.

Auseinandersetzung mit der NS-Zeit

Die Vergangenheit in der Gegewart
Von ihrem Gründungsjahr 1946 an war die Beschäftigung mit der NS-Vergangenheit ein zentrales Thema der DEFA: Viele der bekanntesten Kinospielfilme gehören in die „antifaschistische Traditionslinie“.  In den Westzonen bzw. der BRD gab es eine vergleichbare Tradition nicht. Gleichwohl beschäftigten sich viele Filme der unmittelbaren Nachkriegszeit mit der jüngsten Vergangenheit. ⇒ weiter

Die eigene Gegenwart im Nachkriegs-Spielfilm

Geschichten von Hoffnungen und Wünschen
Die hier ausgewählten Spielfilme entstanden im Nachkriegsdeutschland der Jahre 1946 bis 1950. Die Filmproduktion in diesen Jahren hat sich überwiegend mit der eigenen Gegenwart beschäftigt. Vorherrschende Themen und Motive in diesen „Trümmerfilme“ genannten Werken  waren der Krieg mit seinen Folgen physischer und psychischer Zerstörung. ⇒ weiter

Die Nachkriegsjahre als Geschichte(n)

Geschichten von Illusionen und zerstörten Gefühlen

1945: „Die Russen kommen“ und „Wunderkinder“ erleben die „Stunde Null“. „Die Ehe der Maria Braun“ findet ohne Ehemann statt und Kati Zeiler bringt ein Kind zur Welt. Das sind nur wenige Geschichten, mit denen Geschichte der Nachkriegsjahre erzählt wird – zu verschiedenen Zeiten in den letzten 70 Jahren und aus verschiedenen Perspektiven. ⇒ weiter

Hannover nach dem Zweiten Weltkrieg

Die Filme über die Stadt Hannover werden als Ausdruck gesellschaftlicher Strömungen ihrer Entstehungszeit betrachtet. Die Materialien dokumentieren den zeitgeschichtlichen Kontext , in dem die Filme entstanden sind – vor allem thematisieren sie übergreifende sozial- und gesellschaftsgeschichtliche Aspekte. ⇒ weiter

Flucht und Vertreibung

Die Flucht und Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten des damaligen Deutschen Reiches sowie deutscher Minderheiten in Ost- und Mitteleuropa war eine der Folgen faschistischer Poltik und bildet eines der Schlusskapitel des Zweiten Weltkrieges und war gleichzeitig das Resultat der zwischen den alliierten Siegermächten ausgehandelten territorialen Nachkriegsordnung. ⇒ weiter

Die Währungsreform 1948 und der Mythos vom Wirtschaftswunder

„Was ist aus dem westdeutschen Wirtschaftswunder geworden, das in den 50er Jahren so rasant Fahrt aufnahm? Es wurde in der ganzen Welt ein feststehender Begriff für einen unglaublich schnellen Wiederaufbau. Doch war es wirklich so, wie wir alle denken?“ Wir wollen hier ausgehend von Wochenschauberichten, Unterrichts- und Dokumentarfilmen sowie Spielfilmsequenzen (scheinbaren) historischen „Tatsachen“ und der Produktion von Mythen nachgehen. ⇒ weiter

Niedersachsen – Jahre des Aufbaus 1945 bis 1950

Anhand von zeitgenössischen Dokumentarfilmen und späteren Bearbeitungen des vorhandenen Dokumentarmaterials soll die politische und wirtschaftliche Entwicklung in Niedersachsen seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges nachgezeichnet werden.  ⇒ weiter