{"id":79,"date":"2026-02-24T08:00:25","date_gmt":"2026-02-24T07:00:25","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/fme2026\/?p=79"},"modified":"2026-05-11T12:17:55","modified_gmt":"2026-05-11T10:17:55","slug":"workshops","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/fme2026\/workshops\/","title":{"rendered":"Workshops"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><em><strong>Isabell Hoyndorf, Hans-Jakob Erchinger, Ben Quinkenstein, Mike Grauer<\/strong><\/em><\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Workshop 1: Was geht Schule das an? &#8222;Social-Media-Pass&#8220; und &#8222;Regeln zur Handynutzung&#8220; des nds. Kultusministeriums unter der Lupe<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Der Social-Media-Pass (SMP) Niedersachsen ist ein praxisorientiertes Bildungskonzept. Er unterst\u00fctzt Jugendliche der Jahrgangsstufe 7 im Prozess vom unbewussten zum bewussten Umgang mit sozialen Medien. In drei systematisch aufeinander aufbauenden Modulen entwickeln Ihre Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler die Kompetenzen, die sie f\u00fcr einen reflektierten und verantwortungsvollen Umgang mit Social-Media-Plattformen ben\u00f6tigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Besondere: Der Social-Media-Pass Niedersachsen kn\u00fcpft an die bisherigen Erfahrungen der Jugendlichen in den sozialen Medien an und erg\u00e4nzt diese um das, was h\u00e4ufig fehlt: das Verst\u00e4ndnis der Hintergr\u00fcnde, Mechanismen und gesellschaftlichen Zusammenh\u00e4nge. Wider den Verbotsgedanken f\u00f6rdert der Social-Media-Pass Niedersachsen digitale M\u00fcndigkeit und einen kritischen und reflektierten Umgang mit Social Media.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir stellen den SMP vor, testen ihn gemeinsam und diskutieren \u00fcber die Debatte zum Social-Media-Verbot. Dabei nehmen wir die &#8222;Regeln zur Handynutzung an Schulen&#8220; mit ihren Empfehlungen und dem Werkzeugkasten ebenso in den Blick.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong><em>Max Knolle<\/em><\/strong><\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Workshop 2: Zwischen UtoKI und DystoKI<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Einsatzgebiete von KI sind vielf\u00e4ltig. Zu nahezu jedem l\u00e4sst sich eine UtoKI (Utopie) und eine DystoKI (Dystopie) spinnen. Das demoKI-Projekt hat ein Lernprodukt entwickelt, um diese Szenarien spielerisch zu erkunden. Die Teilnehmenden des Workshops bekommen die Gelegenheit, eigene DystoKI- und UtoKI-Szenarien zu entwickeln, ins Gespr\u00e4ch zu kommen und gemeinsam in Fantasien zu versinken.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong><em>Maik Riecken<\/em><\/strong><\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Workshop 3: Verlernen wir durch den Einsatz von KI das Lernen?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler nutzen die Ausgaben von KI-Systemen zunehmend zur Erf\u00fcllung schulischer Aufgabenstellungen. Diese Lernprodukte dienen in den allermeisten F\u00e4llen als Grundlage f\u00fcr eine Bewertung.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Lerntheorie von P. Kirschner und C. Hendrick findet das eigentliche Lernen im Prozess der Erstellung eines Produkts statt. Dieser oft m\u00fchevolle Prozess der Generierung kann durch die Nutzung von KI-Systemen \u00fcbersprungen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie l\u00e4sst sich im Zeitalter von KI der Wert eigener Anstrengung erfahrbar machen? Was bedeutet &#8222;Skill-Skipping&#8220; durch KI auf Dauer f\u00fcr eine Gesellschaft?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte mich mit Ihnen vor dem Hintergrund der Lerntheorie von Kirschner und Hendrick zu diesen Fragen austauschen und Ideen entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei gehen wir von unserem eigenen Medienverhalten und Beobachtungen in der Schule aus.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong><em>Jessica Schattschneider<\/em><\/strong><\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Workshop 4: Fake <em>is<\/em> Future \u2013 Wenn Realit\u00e4t optional wird<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die rasante Entwicklung von KI, Deepfakes und synthetischen Medien f\u00fchrt uns in eine Zukunft, in der echtes und k\u00fcnstlich erzeugtes Material kaum noch zu unterscheiden ist. Was bedeutet das f\u00fcr Schule, Demokratie und Medienbildung? Und wie k\u00f6nnen wir Unterricht gestalten, wenn die klassische Frage \u201eIst das echt?\u201c nicht mehr weiterhilft?<\/p>\n\n\n\n<p>Im Workshop erleben die Teilnehmenden zun\u00e4chst, wie glaubw\u00fcrdig KI-generierte Inhalte bereits heute wirken \u2013 und warum technische Erkennungsm\u00f6glichkeiten in den kommenden Jahren immer h\u00e4ufiger an ihre Grenzen sto\u00dfen werden. Gemeinsam diskutieren wir die medienethischen Herausforderungen einer \u201ePost-Authentizit\u00e4ts-\u00c4ra\u201c und kl\u00e4ren, welche Kompetenzen Sch\u00fcler*innen brauchen, um in einer Welt voller k\u00fcnstlicher Bilder, Stimmen und Texte Orientierung zu finden.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong><em>Paul Jakobs &amp; Christian Reiff<\/em><\/strong><\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Workshop 5: Die gro\u00dfe KI-Transformation der Schulen? Ein eutopischer Realit\u00e4tscheck!<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Wir Lehrkr\u00e4fte haben zu KI ein ambivalentes Verh\u00e4ltnis: Einerseits erhoffen wir uns die &#8222;eierlegende Wollmilchsau&#8220;, die unseren Unterricht vorbereitet, unseren Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern ein individuelles Feedback gibt und die Klassenarbeiten f\u00fcr uns korrigiert. Andererseits haben wir aber auch die Sorge, wie sich unser Beruf durch und mit KI ver\u00e4ndern wird. Altbew\u00e4hrtes wird nicht mehr funktionieren, und vieles muss neu gedacht werden. In diesem Workshop werden wir gemeinsam alle Sorgen und Hoffnungen im Hinblick auf KI im System Schule auf den Pr\u00fcfstand stellen und diese einem eutopischen Realit\u00e4tscheck unterziehen: Was funktioniert bereits gut, was funktioniert noch nicht gut, und was wird niemals funktionieren?<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong><em>Arne Pelka<\/em><\/strong><\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Workshop 6: Vom Produkt zur Selbstbehauptung: Wie wir digitale Dienste nutzen \u2013 und sie uns<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Unser Alltag ist gepr\u00e4gt von digitalen Diensten, mit denen wir unter anderem kommunizieren, organisieren, arbeiten und auch wesentliche Teile unserer Freizeit gestalten. Unserem (utopischen?) Selbstverst\u00e4ndnis nach sind diese Plattformen, Apps, Interaktionsr\u00e4ume etc. uns \u201ezu Diensten\u201c. Diesem Selbstverst\u00e4ndnis wird die Funktionsweise der meisten Dienste jedoch nur eingeschr\u00e4nkt gerecht. Insbesondere die daten- bzw. werbegetriebenen Gesch\u00e4ftsmodelle der Anbieter kennzeichnen uns mehr als Produkt denn als eigenst\u00e4ndige Nutzerinnen und Nutzer. Durch KI wird diese Tendenz nochmals massiv verst\u00e4rkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein inhaltlicher Input veranschaulicht die oben skizzierte Problemlage und das durchaus dystopische Potenzial digitaler Dienste exemplarisch. Es werden aber auch Ans\u00e4tze f\u00fcr den Umgang damit aufgezeigt. Im Anschluss gehen wir in den Austausch \u00fcber Haltungen und Strategien, um digitale Selbstbehauptung zu bewahren bzw. zumindest anzustreben. Dabei spielt eine bewusste eigene Haltung nicht zuletzt deshalb eine wesentliche Rolle, da Aufwand und Nutzen konkreter Handlungsoptionen individuell abgewogen werden m\u00fcssen. Ziel ist es, die eigene Positionierung in diesem Spannungsfeld zu verdeutlichen, um realistisches und wirksames Handeln anzubahnen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Dieser Workshop ist eine aktualisierte und weiterentwickelte Fassung des Angebots aus dem vergangenen Jahr.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong><em>Hauke Tongers<\/em><\/strong><\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Workshop 7: Reflexive Medienbildung im Zeitalter algorithmischer Aufmerksamkeit<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Der Workshop thematisiert die Herausforderungen moderner Meinungsbildung in einer von sozialen Medien und Algorithmen gepr\u00e4gten \u00d6ffentlichkeit. Anhand eines schulischen Praxisbeispiels wird aufgezeigt, wie verk\u00fcrzte Informationsformate, fehlende Quellenpr\u00fcfung und Aufmerksamkeits\u00f6konomien die Urteilsf\u00e4higkeit von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern beeinflussen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Fokus stehen Mechanismen wie algorithmische Selektion, Moralisierung, Framing, Echokammern und datenbasierte Verhaltenssteuerung. Ziel des Vortrags ist es, Medienbildung als reflexiven Prozess zu verstehen, der zur kritischen Einordnung von Informationen, zum Umgang mit Komplexit\u00e4t und zur St\u00e4rkung demokratischer M\u00fcndigkeit bef\u00e4higt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Isabell Hoyndorf, Hans-Jakob Erchinger, Ben Quinkenstein, Mike Grauer Workshop 1: Was geht Schule das an? &#8222;Social-Media-Pass&#8220; und &#8222;Regeln zur Handynutzung&#8220; des nds. Kultusministeriums unter der Lupe Der Social-Media-Pass (SMP) Niedersachsen ist ein praxisorientiertes Bildungskonzept. 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