{"id":371,"date":"2025-06-11T11:44:05","date_gmt":"2025-06-11T09:44:05","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/georg-bloggt\/?p=371"},"modified":"2025-06-11T11:44:05","modified_gmt":"2025-06-11T09:44:05","slug":"portrait-ueber-anke-poerksen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/georg-bloggt\/2025\/06\/11\/portrait-ueber-anke-poerksen\/","title":{"rendered":"Portrait \u00fcber Anke P\u00f6rksen"},"content":{"rendered":"\n<p>Wie ihr vielleicht schon gelesen habt, waren wir vor kurzem in Hannover. Dort hatten wir unter anderem die M\u00f6glichkeit, Anke P\u00f6rksen zu interviewen. Wer sie \u00fcberhaupt ist und was sie macht, k\u00f6nnt ihr hier in einem Portrait \u00fcber sie lesen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Wie ihr vielleicht schon in unserem Artikel dar\u00fcber erfahren habt, waren wir vor ein paar Wochen bei einer Veranstaltung von klartext, dem Projekt an dem wir teilnehmen und durch das dieser Blog entstanden ist, in Hannover. Dort durften zwei von uns die Sprecherin der damaligen Landesregierung von Niedersachsen, Anke P\u00f6rksen interviewen. Aus unseren Aufnahmen davon haben wir dann dieses Portrait \u00fcber sie erarbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Anke P\u00f6rksen ist 58 Jahre alt und seit 2013 bis vor kurzem als Staatssekret\u00e4rin Regierungssprecherin von Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil. Sie ist genau wie er in der SPD. Regierungssprecherin zu sein hei\u00dft, dass man in der \u00d6ffentlichkeit die Meinung der Regierung vor der Presse vertritt. Eine Woche nach unserem Interview trat Stephan Weil, wie vorher angek\u00fcndigt, von seinem Amt als Ministerpr\u00e4sident zur\u00fcck. F\u00fcr Frau P\u00f6rksen bedeutet das, dass sie jetzt erstmal arbeitslos ist. Sie sagt: &#8222;Als Staatssekret\u00e4rin kann man sich nicht so einfach auf einen Job bewerben. Da muss man gefragt werden.&#8220; Da Anke P\u00f6rksen in Hamburg wohnt, k\u00f6nnte sie eigentlich auch dort eine Stelle antreten, aber, weil ihr Mann einen hohen Posten in der Senatskanzlei in Hamburg hat und es ein ungeschriebenes Gesetz gibt, dass Ehepaare nicht gleichzeitig einen solchen Posten innehaben d\u00fcrfen, geht es nicht. Sch\u00f6n findet Anke P\u00f6rksen das nicht, aber sie denkt, dass sie schon irgendwann etwas Neues finden wird. Abgesehen davon findet sie ihren Beruf richtig toll. &#8222;Er ist super abwechslungsreich.&#8220; Frau P\u00f6rksen gef\u00e4llt auch, dass man viel mit Leuten zu tun hat. Eigentlich wollte sie Justizministerin werden, als Herr Weil damals gew\u00e4hlt wurde. Das hat sich dann aber nicht so ergeben und als Stephan Weil Anke P\u00f6rksen fragte, ob sie stattdessen seine Regierungssprecherin werden m\u00f6chte, sagte sie erstmal: &#8222;Sorry, aber ich kann nicht nur f\u00fcr dich reden. [&#8230;] Ich kann dich nicht einfach fragen, was du zu irgendetwas denkst und das dann nach drau\u00dfen tragen. [&#8230;] Das geht nur, wenn wir auch wirklich zusammen Politik machen.&#8220; Das hat aber, wie sie sagt, gut geklappt. Heute sagt Frau P\u00f6rksen, dass Herr Weil und sie durchschnittlich nur noch einmal im Jahr unterschiedlicher Meinung sind.  Zu unserer Frage: &#8222;Was halten Sie davon, dass Herr Weil jetzt zur\u00fccktritt?&#8220;, sagt sie: &#8222;Ich kann es verstehen, aber ich finde es nat\u00fcrlich sehr schade, nicht nur, weil ich dann keinen Job mehr habe. Der Neue h\u00e4tte es aber auch gerne gehabt, dass ich noch ein Jahr bleibe, aber [&#8230;] wenn der N\u00e4chste dann da schon sitzt und an der T\u00fcr kratzt, denkt man auch, dass es auch irgendwann beendet sein muss.&#8220; Zum Schluss haben wir Frau P\u00f6rksen noch gefragt: &#8222;Gibt es etwas, dass Sie Sch\u00fcler*innen generell mit auf den Weg geben m\u00f6chten? &#8220; Darauf hat sie geantwortet: &#8222;Interessiert euch f\u00fcr Demokratie und Politik. Ihr m\u00fcsst auch nicht in eine Partei eintreten [&#8230;]. Aber beim allem, was in der Politik entschieden wird, geht ja um eure Zukunft. [&#8230;] Und umso mehr ihr euch daf\u00fcr interessiert und vielleicht auch an der einen oder anderen Stelle mitmacht, umso besser. Ihr habt auch eine Chance das Schicksal Niedersachsens mit in die Hand zu nehmen. Ich glaube, man kann da ganz viel erreichen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Hoffentlich habt ihr jetzt einiges \u00fcber die beeindruckende Pers\u00f6nlichkeit Anke P\u00f6rksen erfahren. <\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ihr noch mehr \u00fcber unseren Tag in Hannover wissen wollt, schaut doch auch noch einmal in unseren Artikel <a href=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/georg-bloggt\/2025\/05\/14\/unser-tag-in-hannover\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">&#8222;Unser Tag in Hannover&#8220;<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem k\u00f6nnt ihr auch auf unserem<a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/georg_bloggt_schuelerzeitung_\/?igsh=NnZoM2psOTFuMWd0&amp;utm_source=qr\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> Instagram-Account <\/a>ein kurzes Video dar\u00fcber finden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie ihr vielleicht schon gelesen habt, waren wir vor kurzem in Hannover. Dort hatten wir unter anderem die M\u00f6glichkeit, Anke P\u00f6rksen zu interviewen. 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