{"id":998,"date":"2026-05-06T18:23:35","date_gmt":"2026-05-06T16:23:35","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/georg-bloggt\/?p=998"},"modified":"2026-05-06T18:25:48","modified_gmt":"2026-05-06T16:25:48","slug":"es-ist-unsere-schuld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/georg-bloggt\/2026\/05\/06\/es-ist-unsere-schuld\/","title":{"rendered":"Es ist unsere Schuld"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Preistr\u00e4gergeschichte aus dem lila Jahrgang des IGS-Literaturwettbewerbs 2026 von Hanna Hillebrecht<\/h2>\n\n\n\n<p>\u201eAchtung, Wespen!\u201c, schrie mir Claire quasi ins Ohr, und ich duckte mich rasch hinter einen der zahlreichen Tr\u00fcmmerhaufen in der Stadt. Schon h\u00f6rte ich das Schlagen riesiger Fl\u00fcgel und das Brummen eines Schwarms. Binnen Sekunden schien sich die Sonne zu verdunkeln, und eine Schar an riesigen Wespen, gro\u00df wie Autos, flog \u00fcber uns hinweg.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Ich h\u00f6rte Josh neben mir leise wimmern, als eines der Tiere langsamer wurde und in den Sturzflug \u00fcberging. Als das Insekt auf der Stra\u00dfe vor uns landete, musste ich Josh eine meiner H\u00e4nde vor den Mund schlagen, damit dieser uns nicht verriet. Die Wespe bewegte ihre F\u00fchler in alle Richtungen, und ihre Facettenaugen spiegelten die Umgebung: von den gro\u00dfen, grauen Einkaufszentren, die nach und nach zerfielen, \u00fcber die Lianen an jeder Stra\u00dfenlaterne und Kante bis zu den vereinzelten Knochen auf der Stra\u00dfe. Die Wespe breitete mit einem Summen die langen Fl\u00fcgel aus, die die einzige Schwachstelle darstellten, und erhob sich wieder in die Luft, um sich ihren b\u00f6sartigen Artgenossen anzuschlie\u00dfen. Der Schwarm setzte sich wieder in Bewegung, das Brummen verklang, und die Sonne tauchte unsere Stra\u00dfe wieder in ein warmes Licht. Erleichtert atmete ich aus und l\u00f6ste meine Hand von Joshs Lippen.<\/p>\n<p>\u201eGut, weiter geht\u2019s!\u201c, bestimmte Claire, und ihr Tonfall war gespielt heiter. Ich warf ihr einen \u201eEcht jetzt? Wir w\u00e4ren gerade fast gestorben\u201c-Blick zu, und sie zuckte blo\u00df mit den Schultern, als wollte sie sagen: \u201eWas denn? Das passiert uns doch st\u00e4ndig.\u201c Sie hatte nicht ganz unrecht, seit dem Sturm vor einigen Jahren hatte sich unsere Welt ver\u00e4ndert und war unwahrscheinlich gef\u00e4hrlich geworden. Die Erwachsenen waren verschwunden, Tiere und Pflanzen waren riesig geworden, starke Erdbeben sorgten daf\u00fcr, dass auch die letzten Reste menschlicher Zivilisation langsam, aber stetig dem Erdboden gleichgemacht wurden. Seitdem hatten Kinder und Jugendliche angefangen, sich zu Clans zusammenzuraufen. Wir hatten alle Aufgaben, die auf unsere St\u00e4rken abzielten. Claire war einer der F\u00e4lle gewesen, bei denen sie sich hatte aussuchen k\u00f6nnen, was ihre Aufgabe sein sollte. Sie h\u00e4tte sich um die Kleinkinder k\u00fcmmern k\u00f6nnen oder mit auf die Suche nach Essen, Kleidung und anderen Dingen gehen, die wir zum \u00dcberleben brauchten. Zu unserem Gl\u00fcck hatte sich Claire zu den Suchern gesellt. Sie war ein unglaublich freundlicher Mensch, ein echter Sonnenschein, wenn man so wollte.<\/p>\n<p>Dem Clan, dem wir \u2013 der kleine Josh, Claire und ich \u2013 angeh\u00f6rten, ging es verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gut. Wir hatten im letzten Jahr kaum Leute an die Tiere oder Pflanzen verloren, anders als andere Clans in anderen St\u00e4dten, L\u00e4ndern oder Kontinenten. Wir hatten gen\u00fcgend Nahrung, die sich noch Jahrzehnte halten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>\u201eNa los, kommt schon!\u201c, riss mich Claires Stimme aus meinen Gedanken. Sie war schon einige Meter voraus und winkte uns zu, dass wir ihr folgen sollten. Rasch stand ich auf und griff nach der Hand des vierj\u00e4hrigen Joshs, der sie mir auffordernd und \u00e4ngstlich entgegenstreckte. Ich schenkte ihm ein aufmunterndes L\u00e4cheln, das nicht falscher h\u00e4tte sein k\u00f6nnen, und folgte Claire. Wir folgten ihr in eines der zerfallenden Einkaufszentren, und ich scannte rasch die Umgebung ab. Moose und Gras bedeckten den Gro\u00dfteil des Bodens, B\u00fcsche versperrten die T\u00fcren zu einem Fast-Food-Laden, einem Handy-Gesch\u00e4ft und einem urspr\u00fcnglich ziemlich teuren Spielzeugladen. Riesige, bunte Bl\u00fcten wurden von verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kleinen, armlangen Schmetterlingen umflogen, die versuchten, an etwas von dem Nektar der Bl\u00fcten zu gelangen. Die blauen Fl\u00fcgel eines besonders gro\u00dfen Schmetterlings schillerten in der hellen Sonne, deren Strahlen durch die gro\u00dffl\u00e4chigen L\u00fccken in der Decke fielen. Ich blieb kurz stehen, um dem Jungen, der an meinem Arm hing, die Chance zu geben, den durchaus friedlichen Moment in sich aufzunehmen. Seine Augen huschten aufgeregt hin und her und wurden immer gr\u00f6\u00dfer, je l\u00e4nger er die Szene vor uns betrachtete.<\/p>\n<p>Josh hatte bis vor wenigen Monaten noch zu der Schar an Kindern geh\u00f6rt, die die meiste Zeit ihrer ersten vier Lebensjahre im Untergrund verbrachten. Die \u00c4lteren von uns wollten die Verantwortung f\u00fcr so kleine Kinder nicht \u00fcbernehmen, die meisten hatten genug mit sich selbst zu tun. Claire, ich und einige unserer engeren Freunde geh\u00f6rten zu den wenigen, die auch mit den J\u00fcngeren Ausfl\u00fcge an die Oberfl\u00e4che machten, um ihnen m\u00f6glichst fr\u00fch mit den Gefahren vertraut zu machen, die oben auf sie warteten. Sanft zog ich Josh weiter, der gerade zum ersten Mal eine der wenigen friedlichen Szenen in unserer neuen Welt beobachtete. Claire hatte sich bereits daran gemacht, die Lebensmittelgesch\u00e4fte nach Brauchbarem zu durchsuchen. Ich erkannte einige Konservenfr\u00fcchte in ihrer Umh\u00e4ngetasche und verzog das Gesicht. Langsam konnte ich wirklich keine eingelegten Pfirsiche mehr sehen. Ich leitete Josh in einen anderen Laden und suchte mit ihm nach weiteren Konserven. Nach einigen Minuten, in denen wir schweigend G\u00e4nge auf und ab liefen, beobachtete ich mit einem leisen L\u00e4cheln, wie Josh z\u00f6gerlich meine Hand loslie\u00df und einige Meter vor mir umherh\u00fcpfte.<\/p>\n<p>Einige Zeit sp\u00e4ter h\u00f6rte ich ein Schmatzen, und meine Nackenhaare stellten sich auf. \u201eJosh!\u201c, zischte ich, \u201ekomm her!\u201c Der kleine Junge drehte seinen Kopf und starrte mich mit gro\u00dfen, vor Angst geweiteten Augen an. Ich winkte ihn zu mir und bedeutete ihm, wieder nach meiner Hand zu greifen. So leise, wie wir konnten, schlichen wir den Gang herunter, in dem wir standen. Ich drehte mich alle paar Sekunden um und bem\u00fchte mich, flach zu atmen. Am Ende des Ganges lie\u00df ich Joshs Hand los und schubste ihn sanft in Richtung des Ausgangs. Er drehte sich zu mir um und sch\u00fcttelte heftig den Kopf, als ich Anstalten machte, mich umzudrehen. \u201eSuch Claire, ich warte drau\u00dfen auf euch.\u201c Ich schenkte ihm mein zuversichtlichstes L\u00e4cheln und drehte mich um.<\/p>\n<p>Langsam schlich ich den Gang entlang. Zwischen den hohen Regalen wurde ich nicht gesehen, ich konnte aber auch nichts sehen. Ich schlich also bis zum Ende des Ganges, dr\u00fcckte mich gegen das k\u00fchle Metall und sp\u00e4hte um die Ecke. Fell. Fell war das Erste, was ich sehen konnte \u2013 schwarzes, langes Fell, voller Bl\u00e4tter, Schlamm und Knoten. Das N\u00e4chste war die ewig lange Zunge und die spitzen Z\u00e4hne, die aus der Schnauze des Tieres ragten. Ich traute mich fast nicht, auf den Boden vor ihm zu sehen. Mir war bewusst, dass ich Gefahr lief, entdeckt oder traumatisiert zu werden \u2013 bei meinem Gl\u00fcck sogar beides. Ich schluckte meine Angst herunter und heftete meinen Blick auf den Boden, nur um ein W\u00fcrgen unterdr\u00fccken zu m\u00fcssen, als ich sah, was das riesige Tier verschlang. Es fra\u00df es mit Haut und Haar \u2013 wortw\u00f6rtlich \u2013 und ich h\u00f6rte, wie Knochen zwischen den riesigen Z\u00e4hnen zermalmt wurden. Mir drehte sich der Magen um, und ich warf einen letzten Blick auf die Hand, die auf dem Boden vor mir lag, und trat den R\u00fcckzug an.<\/p>\n<p>Meine H\u00e4nde auf die Knie st\u00fctzend, senkte ich den Kopf und erbrach heftig auf den Boden unter meinen F\u00fc\u00dfen. Nachdem ich den kostbaren Inhalt meines Magens auf das Gras entleert hatte, wischte ich mir mit dem Saum meines Oberteils rasch \u00fcber den Mund. Ich hatte nicht vor, Josh zu erz\u00e4hlen, dass ich soeben mit angesehen hatte, wie ein riesiger Mutantenhund ein junges M\u00e4dchen verschlang, das nicht viel \u00e4lter als er selbst h\u00e4tte sein k\u00f6nnen. Eine Hand tippte mir auf die Schulter, und ich zuckte zusammen. \u201eIch bin es\u201c, fl\u00fcsterte eine mir allzu bekannte Stimme, und ich sackte leicht in mich zusammen. Claire strich in sanften, kreisenden Bewegungen \u00fcber meinen R\u00fccken und murmelte beruhigende Worte vor sich hin. Nach einiger Zeit richtete ich mich wieder auf und \u00fcberragte Claire um mindestens einen Kopf. Sie war h\u00fcbsch, gerade jetzt, als sie die Stirn besorgt runzelte und sich fahrig durch das schmutzig blonde Haar fuhr.<\/p>\n<p>\u201eWas hast du gesehen?\u201c, fragte sie angespannt. \u201eNichts.\u201c \u2013 \u201eNichts?\u201c \u2013 \u201eJep, habe wohl was Falsches gegessen.\u201c Ich zuckte mit den Schultern. \u201eWir essen seit Wochen dasselbe, du Idiot\u201c, zischte sie und stemmte die H\u00e4nde in die H\u00fcften. Ich unterdr\u00fcckte ein Grinsen, was wohl das Unpassendste gewesen w\u00e4re, was ich angesichts des Verlustes, den ich soeben bezeugt hatte, tun k\u00f6nnen. \u201eWo ist Josh?\u201c, fragte ich stattdessen und sah mich suchend um. \u201eEr wartet bei den Schmetterlingen\u201c, erkl\u00e4rte sie, und erneut flutete Adrenalin meine Adern. \u201eSchei\u00dfe!\u201c, fluchte ich und rannte los. \u201eWas ist denn?\u201c, rief mir Claire hinterher, und ich h\u00f6rte, wie sie mir folgte. \u201eDa drin ist ein Hund!\u201c, rief ich \u00fcber meine Schulter zur\u00fcck. Ich h\u00f6rte auch sie fluchen und beschleunigte mein Tempo weiter. Ich w\u00fcrde es nicht ertragen k\u00f6nnen, einen weiteren Freund zu verlieren. Und ja, es war komisch, eigenartig und absonderlich, dass ich einen Vierj\u00e4hrigen als einen Freund betrachtete. Aber unsere ganze Welt war komisch, eigenartig und absonderlich.<\/p>\n<p>Ich passierte den Eingang des Gem\u00e4uers und sah Josh vor den gro\u00dfen Bl\u00fcten sitzen. Erleichtert drosselte ich mein Tempo. Je n\u00e4her ich Josh kam, desto deutlicher wurde, dass es ihm doch nicht so gut ging, wie ich dachte. Er hatte seine Arme um die angezogenen Knie geschlungen und schaukelte mit leerem Blick hin und her. \u201eNicht schon wieder\u201c, murmelte Claire und joggte an mir vorbei, um vor dem Jungen auf die Knie zu gehen. \u201eHey, na\u201c, sagte sie mit einem L\u00e4cheln, das erschreckend authentisch aussah, und doch erkannte ich, wie falsch es war. \u201eKannst du mich h\u00f6ren, Josh?\u201c, fragte sie mit besorgt schief gelegtem Kopf. Keine Reaktion. \u201eJosh?\u201c Sie legte eine Hand auf seine Schulter und sch\u00fcttelte ihn sanft. Keine Reaktion. Sie warf mir einen alarmierten Blick zu. \u201eHey, Kleiner\u201c, sagte ich leise und hockte mich neben Claire auf den Boden. Keine Reaktion.<\/p>\n<p>\u201eClaire, wir m\u00fcssen hier weg!\u201c, zischte ich und sah mich um. Je l\u00e4nger wir hier warteten, desto h\u00f6her war die Wahrscheinlichkeit, entdeckt zu werden. Sie nickte. \u201eJosh, h\u00f6r zu. Du hast Angst, und das ist okay. Aber wir m\u00fcssen jetzt wirklich los. Wir m\u00fcssen den anderen doch unsere Ausbeute zeigen und von den Schmetterlingen erz\u00e4hlen, oder nicht?\u201c, plapperte sie drauflos, und ich griff nach Joshs Hand. \u201eKomm jetzt\u201c, erkl\u00e4rte ich strenger, als beabsichtigt. Irgendwas an der Strenge in meiner Stimme schien den Schock, unter dem Josh stand, zu l\u00f6sen, und seine Augen wurden klarer. Er blickte auf, und Tr\u00e4nen f\u00fcllten seine Augen. \u201eNicht weinen\u201c, bat ich und hob den Jungen kurzerhand hoch. \u201eWir sollten jetzt wirklich los!\u201c, dr\u00e4ngte ich und strich sanft \u00fcber Joshs R\u00fccken. He schluchzte leise an meiner Schulter, und es brach mir das Herz, ihn so weinen zu h\u00f6ren. Claire nickte und erhob sich. \u201eLass uns gehen.\u201c<\/p>\n<p>Die Sonne versank hinter den hohen D\u00e4chern der Stadt und tauchte alles in ein sanftes Licht. Ich sa\u00df auf einer Dachkante, lie\u00df meine Beine \u00fcber die Kante h\u00e4ngen und st\u00fctzte mich auf die Ellenbogen. Hinter mir h\u00f6rte ich eine T\u00fcr klicken und Kleidung rascheln. Claire lie\u00df sich mit einem Seufzen neben mir nieder. \u201eSchl\u00e4ft er?\u201c, fragte ich, und sie nickte ersch\u00f6pft. \u201eAlle schlafen jetzt. Aber das h\u00e4tte wirklich schiefgehen k\u00f6nnen. Wir sollten noch einmal \u00fcberdenken, ob\u2014\u201c \u201eBitte, h\u00f6r einfach auf\u201c, unterbrach ich sie, und sie verstummte. \u201eLass uns nur diesen Abend einfach wir sein. Keine Verantwortung, keine Angst und bitte, bitte keine Plan\u00e4nderungen.\u201c Sie seufzte erneut. Auf Claires Schultern lag genauso viel Verantwortung wie auf meinen. Nur war sie st\u00e4rker, viel st\u00e4rker. Ich wusste, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis ich unter der Last zusammenbrechen w\u00fcrde. Also klammerte ich mich an das Wenige, was ich hatte: Claire, Josh und die anderen Kinder \u2013 und Wut. Viel Wut. Wut auf meine Eltern, die mich verlassen hatten. Wut auf jene, die die Anzeichen und Warnungen unseres Planeten ignoriert und uns damit ins Ungl\u00fcck gest\u00fcrzt hatten. Wir hatten unseren au\u00dfergew\u00f6hnlichen, einzigartigen und wunderbaren Planeten \u00fcber Jahrhunderte hinweg zerst\u00f6rt. Wir hatten immer mehr gewollt, immer mehr genommen und immer weniger zur\u00fcckgegeben. Wir hatten sie ausgebeutet. Jetzt mussten wir daf\u00fcr b\u00fc\u00dfen. Die Welt hatte sich zur\u00fcckgeholt, was ihr geh\u00f6rte. Bot der neuen Generation jedoch eine neue Chance. Wir geh\u00f6rten zu jenen, die auserkoren wurden, unserer Existenz eine neue Richtung zu geben. Einen anderen Sinn. Wir wollten nicht mehr ausbeuten. Wir wollten nicht mehr nur nehmen. Wir wollten geben. Wir wollten lassen. Wir wollten leben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Preistr\u00e4gergeschichte aus dem lila Jahrgang des IGS-Literaturwettbewerbs 2026 von Hanna Hillebrecht \u201eAchtung, Wespen!\u201c, schrie mir Claire quasi ins Ohr, und ich duckte mich rasch hinter einen der zahlreichen Tr\u00fcmmerhaufen in der Stadt. Schon h\u00f6rte ich das Schlagen riesiger Fl\u00fcgel und das Brummen eines Schwarms. 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