So arbeiten wir mit Kompetenzrastern, Lernlandschaften und individuellen Lernwegen
So läuft eine Schulstunde- bei uns Lernzeit- ab:
Es gibt gemeinsame Einführungen und gemeinsame Stunden. Somit bleibt es ein gemeinschaftliches und dennoch selbstbestimmtes Lernen. Es gibt Lernlandschaften für Deutsch und Mathematik in allen Jahrgängen. Die Selbstbestimmung und Eigenverantwortlichkeit steigert sich mit den Schuljahrgängen. So wird dies Arbeitsweise in Klasse 1 angebahnt und ab Jahrgang 2 ausgeweitet/ vertieft. Jede Lernzeit läuft nach einem festen Muster ab. Feste Zeiten und ritualisierte Abläufe für die Arbeit mit den Lernlandschaften schafft einen sicheren Rahmen für die Kinder. 1. Start im gemeinsamen Kreis: ggf. Thema besprechen, Einführung eines neuen Themas... 2. Zeit um individuelle Ziele festzulegen und den individuellen Lernweg festhalten 3. ggf. Ziel vorstellen: Heute habe ich mir vorgenommen... 4. Lernzeit 5. Ende im gemeinsamen Kreis: kriteriengeleitete Reflexion
Zur Übersicht gibt im Klassenraum, z.B.: Klammerkarten. - Wer bearbeitet gerade welches Lernfeld? - Helferkinder: Wer hat das Thema schon bearbeitet? Welches Kind kann helfen, wenn man nicht weiterweiß? Während der Lernzeit wählen die Kinder selbstständig die für sie in diesem Moment/ für diese Thema passende Sozialform aus- alleine, mit einem Partner oder in einer Gruppe, sowie geeignete Materialien (Buch, Arbeitsheft, etwas aus der Materialtheke [siehe unten]...) und den Arbeitsplatz.


Ein Weitergehen zum nächsten Lernfeld/ Kompetenzbereich nach ist erst nach erfolgreichem Lernstandstest möglich.
Die Kinder entscheiden, wann sie sich fit genug für den Test fühlen. Sie erhalten eine entsprechende Rückmeldung
auf der Lernlandschaft

und im Kompetenzraster .


Wenn der Lernstandstest nicht erfolgreich war, erhält das Kind weitere Unterstützung, so dass die Kompetenz entwickelt werden kann.

Jedes Kind hat in der Schule einen Ordner zur Dokumentation:
- Kompetenzraster
- Lernlandschaften
- individuelle Lernwege
- Lernstandskontrollen
Dieser Ordner ist die Grundlage für gemeinsame Lernentwicklungsgespräche und Kind- Eltern- Gespräche.

Jeder Klassenraum ist mit entsprechenden Materialtheken ausgestattet, die den Lernlandschaften fortlaufend angepasst werden.

