Ein Schuss mit Folgen

Es geschah an einem schönen, sonnigen Montag. Als der junge Freddy mit seinem neuen Ball im Park spielte. Als er einen Passanten beim Fußball spielen ausversehen traf. Daraufhin drehte der schön gekleidete Herr sich um und fing an zu schimpfen: „Du frecher, kleiner Junge, du schießt mich mit deinem dämlichen Ball ab! Das wird Ärger geben. Das verrate ich dir schon mal.“ Freddy hatte große Angst und dachte leise: „Ich weiß nicht was er hat. Das war doch nicht extra. Hoffentlich kommt Papa bald.“ Durch Zufall kam gerade Marc, Freddys Vater. Und er überlegte leise für sich: „Was hat mein Freddy nun schon wieder ausgefressen?“ Er ging energisch zu den beiden hinüber. „Was ist denn hier passiert?!“, fragte Marc den schreienden Passanten. „Was hier los ist? Ihr Sohn hat mich mit seinem Ball am Kopf attackiert. Und zwar mit Absicht!“, schrie ihn der Herr an. „Oh, wirklich? Er wird sich natürlich dafür entschuldigen.“, versuchte Marc die Lage zu retten, „Freddy, entschuldige dich sofort bei diesem Herrn! Darüber werden wir zuhause noch sprechen müssen.“, schimpfte er auf Freddy ein. „En-entschuldigung das wollte ich doch gar nicht“, stotterte er, „ich war gerade am Fußball spielen da habe ich ihn wohl ausversehen getroffen. Das war über- überhaupt nicht mit Absicht, glaubst du mir das?“. Freddy kamen die Tränen. „Eine Entschuldigung hilft da auch nicht! Und dein Vater steht hier nur doof herum. Er sollte dir besser den Hintern versohlen!“, unterbrach der Mann das Gespräch. Marc dachte leise: „Jetzt reichts aber bald! Mein Sohn hat sich doch entschuldigt!“ Freddys Tränen waren nicht mehr nur Tränen, sondern schon ganze Flüsse. Marc hob den Ball auf und dann…

Plötzlich donnerte er den Ball in das Gesicht des Herrn. Völlig verdattert hielt der Mann sein lautes Fluchen und Brüllen an. Freddy war erstaunt und gleichzeitig stolz auf den Mut seines Vaters. Marc sagte: „Komm Freddy, wir gehen Fußball spielen!“ „Ja, okay, ich zeige dir meine neuen tricks“, jubelte Freddy. Fröhlich gingen sie zum Fußballplatz.

Hilda Tapphorn