Die Nachmittagsbetreuung stellt sich vor

B I T T E  A C H T U N G!!  Stand: 09.05.22

Die zum neuen Schuljahr durch die Schulabgänger frei gewordenen Plätze in der Nachmittagsbetreuung an der Katholischen GS Eversten sind derzeit alle neu vergeben.
Wir bedauern sehr, dass wir nicht alle Kinder, die auf einen Betreuungsplatz warten, auf-nehmen konnten – unsere Plätze sind leider begrenzt.
Bitte melden Sie Ihren Bedarf auf einen Betreuungsplatz trotzdem gern an. Über unsere Warteliste werden Nachrücker informiert, sobald wieder Plätze frei werden.

Bildungsmanufaktur gGmbH
kreativ lernen I individuell fördern

 Nachmittagsbetreuung an der Katholischen Grundschule Eversten

Für die Kinder der Katholischen Grundschule Eversten, die noch keine Ganztagsschule ist, gibt es während der Schulzeit trotzdem die Möglichkeit, nachmittags ein Betreuungsangebot zu besuchen. Die Bildungsmanufaktur kreativ lernen I individuell fördern gGmbH bietet in der vertrauten Umgebung der Schule 60 Plätze für die Schüler/innen aller Jahrgänge an.

Die Nachmittagsbetreuung beginnt im Anschluss an die Unterrichtszeit. Sie umfasst ein warmes Mittagessen, die Hausaufgabenzeit und die Freizeitgestaltung in Form verschiedener Angebote und Projekte.

Unter Betreuung wird den Kindern ermöglicht, ihre Zeit selbständig zu gestalten und durch angebotene Aktivitäten Neues zu entdecken. Sie lernen, die Freizeit als Raum für die Entwicklung ihrer eigenen Persönlichkeit zu nutzen. So können sie Spielpartner, Spiel-material und Spielort bestimmen; sie können auf unterschiedliche Weise ihren Interessen nachgehen und ihre Kompetenzen und Talente entdecken. Die Betreuer/innen sind hier in erster Linie Vermittler/innen und Unterstützer/innen dieses Prozesses.

Es wird das Bedürfnis der Kinder nach Ruhe, Bewegung und/oder sozialer Begegnung und der Bedarf der Eltern nach einer zuverlässigen außerschulischen pädagogischen Betreuung erfüllt.

Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist es, die Erziehung und Bildung der Kinder, altersgerecht und entwicklungsbedingt zu fördern und die gesunde Entwicklung zu reflektierten, verantwortungsvollen und empathischen Menschen zu unterstützen. 

Alles spiegelt sich im Fokus von Teilhabe und Integration.

Die Schwerpunkte

  • Selbstwertgefühl und Selbständigkeit
  • Anerkennung und Wertschätzung jedes Einzelnen
  • Aufmerksamkeit für die Anliegen der einzelnen Schüler/innen 
  • Vertrauen und Hilfsbereitschaft
  • Gemeinschaftsgefühl und Gemeinschaft erfahren
  • Unterstützung der emotionalen und sozialen Entwicklung
  • individuelle Förderung, individuelle Entwicklungspotenziale
  • Förderung der Integration, integrativer Umgang
  • Förderung des sozialen Lernens (bspw. Vereinbarungen treffen, ihre Notwen-digkeit verstehen, Konflikte konstruktiv lösen), der sozialen Kompetenzen, der Soft Skills
  • Umweltbewusstsein
  • haltgebender Rahmen / Vertrauen, Sicherheit, Geborgenheit

bilden die Grundlage für alle Betreuungseinheiten. 

Feste Regeln und Rituale im Miteinander bieten das Gerüst für emotionale Sicherheit. Die Betreuer/innen, als Vermittler/innen, führen die Gruppen heran, sich die Regeln und Rituale für die gesamte Betreuungszeit selbst aufzustellen und bewusst wahrzunehmen, welchen Stellenwert es hat, dass alle die gleichen Rechte haben. Die Kinder lernen, ihr Miteinander in der Gruppe selbst zu steuern und nach ihren Bedarfen auszurichten. Die Regeln werden in alle gruppendynamische Aspekte einbezogen und immer wieder zur Bearbeitung gestellt.

Unterstützer sind die Betreuer/innen auch, wenn die Nachmittagsbetreuung bspw. von Kindern verschiedener Religionsgemeinschaften besucht wird, so dass das Angebot auch auf diese jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt wird und vor allem alle miteinander in die Religionen und Kulturen der Einzelnen eingeführt werden. Unterschiede werden ergründet und in das Miteinander eingefügt.

Nicht deutschstämmige Kinder, die keine bzw. wenig Deutschkenntnisse besitzen, besuchen fast jeden Jahrgang der Grundschule. Diesen Kindern fällt es häufig schwer, in der Freizeit mit deutschsprachigen Kindern Kontakte aufzunehmen und Freundschaften zu schließen. Sie haben in der Nachmittagsbetreuung die Möglichkeit, außerhalb des Unterrichtes andere Kinder kennenzulernen und durch Spiel und Spaß Sprachbarrieren abzubauen.

Tagesstruktur

Die Nachmittagsbetreuung wird montags bis freitags ab 12.50 Uhr angeboten und besteht aus einem pädagogischen Mittagstisch und einer Nachmittagsbetreuung. 

Der Mittagstisch (Kurzgruppe) bietet an 5 Wochentagen bis 13.50 Uhr eine warme Mit-tagsmahlzeit sowie anschließendes Freispiel. 

Das Buchungspaket kann montags bis donnerstags bis 15.50 Uhr ausgeweitet werden (Langgruppe) und umfasst dann zusätzlich die Hausaufgabenbetreuung und ein anschließendes Freizeitangebot.

Ankunft und Mittagessen 

Die Kinder kommen nach dem schulischen Vormittag um 12.50 Uhr selbständig zur Nach-mittagsbetreuung und erst einmal direkt zum Mittagstisch. Sie finden ihre Plätze an vier Tischen, die jeweils von einem/r Mitarbeiter/in betreut werden. 

Die Sinne und Geschmäcker der Kinder entwickeln sich fortwährend und lebenslang. Deshalb ist es uns wichtig, dass die Kinder aktiv aufgefordert und ermuntert, aber nie gezwungen werden etwas zu probieren oder aufzuessen. Es ist uns auch wichtig, dass sie – wenn immer möglich – ein gewisses Maß an Entscheidungsfreiheit haben. In diesem Sinne können die Kinder immer zwischen einer Probierportion und einer normalen Portion wählen und individuelle Wünsche äußern. Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit sich Essen nachzuholen. 

Während des Essens wird viel Wert auf Tischmanieren und eine angenehme Atmosphäre gelegt.

Im Anschluss an das Mittagessen helfen dazu eingeteilte Kinder beim Abräumen und Sau-bermachen. 

Die Schüler/innen lernen das Funktionieren im Team und dabei Spaß an arbeitsteiligen Abläufen zu finden. Sie spüren Selbstverantwortung.

Freispiel

Nach dem Mittagessen haben die Kinder ab 13.20 Uhr für ca. 30 Minuten die Möglichkeit, auf dem Schulhof oder bei schlechtem Wetter in der Pausenhalle oder Turnhalle bzw. den Betreuungsräumen frei zu spielen.

Hausaufgaben

Die Erledigung der Hausaufgaben ist von montags bis donnerstags ab 13.50 Uhr (Lang-gruppe) fester Bestandteil der Nachmittagsbetreuung. 

Die Kinder werden nach Altersstufen aufgeteilt. Sie erledigen in einer ruhigen Umgebung möglichst selbstständig ihre Aufgaben. 

Die Hausaufgaben sollen – wenn möglich – abgeschlossen werden können, so dass die Kinder zuhause davon befreit sind. Da jedes Kind jedoch individuell arbeitet und die Wirkung einer Gruppe untereinander von den Persönlichkeiten der Teilnehmenden abhängt, stellen wir keinen Zeitplan oder Zeitdruck auf. 

Die Teilnehmenden bringen unterschiedliche Leistungs- und Bildungsniveaus mit, die individuelle Einstufungen innerhalb ihrer Gruppe bedürfen. Ein gänzlich wertungsfreier Ansatz für die differenten begabungs- und eignungsgerechten Bedarfe ist hier oberstes Gebot.

Das Betreuerteam kann folgende Ansätze proaktiver Veränderungen in die Lernstrukturen einbringen:

  • zusätzliche Hilfeangebote im Durchsprechen der Aufgaben; Klärung, ob die einzelnen Schüler/innen alle Begriffe und Formulierungen sowie Zusammenhänge verstehen; vorbereitende, hinleitende Aufgaben geben > hier sind individuell zugeschnittene Erklärungsansätze wichtig
  • Fragen entwickelnder Dialog; Fragen zu Problemen in der Aufgabenlösung stellen; die Teilnehmenden anleiten, sich über ähnliche Fragen Problemlösungen zu nähern > vorwärts gerichtete Denkstruktur
  • Zusammenfassung der Inhalte durch die Schülerin bzw. den Schüler mit per-sönlichen Worten 
  • Lerninhalte mit allen Sinnen begreifbar machen; ermöglicht individuellen Zugang > bspw. Visualisierung von Lerninhalten
  • Strukturelemente wie Wiederholungen, Aufzählungen, Überblick, Betonungen von Wichtigem, Zusammenfassungen, Herausstellung von Gemeinsamkeiten und Un-terschieden etc. erarbeiten oder komplexe Sachverhalte in kleine Lerneinheiten zerlegen
  • Interesse wecken mit Kuriosem, Interessantem, Verwunderlichem (Transfer der Inhalte in das Freizeitangebot)
  • Assoziationen > Neues durch Bekanntes einleiten; Vernetzung neuen Lernstoffs mit bereits Erlerntem
  • Tandemlernen; Kinder können sich erstaunlich gut in die Lernhürden Gleichaltriger versetzen. Zuhören ist eine aktive Handlung, den Handlungen und Denkwegen der Mitschüler/innen zu folgen und Handlungsstränge zusammenzufügen, fördert Aufmerksamkeit. Das den Mitschüler/innen Erklären wiederum vertieft erlernten Stoff mit jeder Anwendung. 

Die Aufgaben des Betreuerteams sind auch hier wieder das Anleiten.

Mit der Erarbeitung der Hausaufgaben werden individuelle Lernmethoden vermittelt und zunehmend vertieft. Diese bieten Hilfe zur Selbsthilfe. Die Schüler/innen lernen, den eigenen Lernstand zum Ausgangspunkt ihres Lernens zu machen, weiterführend zu fragen und schließlich Lösungen anzugehen.

Letztlich kann die Arbeit innerhalb des Nachmittagsangebots jedoch nur in Ansätzen die schulische Lernvermittlung ergänzen. 

Die Kontrolle der Hausaufgaben bleibt weiterhin in der Verantwortung der Eltern.

Aktivitäten und Freispiel

Mit Abschluss der Essens- und Hausaufgabenzeit wird den Schüler/innen ein Freizeitangebot zur Wahl gestellt. Sie wählen ihre Beschäftigung im Freizeitangebot selbst.

Kinder wollen spielen und sich bewegen oder wählen ein Programm mit Ruhe. Sie fordern damit ein, was sie sowohl für ihre gesunde körperliche und kognitive Entwicklung als auch für ihre psychosoziale Orientierung brauchen. Viele Kinder gehen auf den weiträumigen Schulhof und können dort die verschiedenen Spielgeräte und Spielflächen nutzen. Zudem haben sie die Möglichkeit, in der Pausenhalle von dem ausgiebigen Spielesortiment Gebrauch zu machen, Schach oder Tisch-Kicker zu spielen etc.

Die verschiedenen Angebote des Betreuerteams verbinden zusätzlich den Einsatz von sowohl kreativen, aktivierenden als auch entspannenden Methoden: Traumreisen, Rollenspiele und Theaterprojekte, Tanzen, Interaktions- und Kooperationsübungen, Sozialtrainings, Projektarbeit, Lernen in Bewegung, Spiele und Übungen aus der Erlebnis- und Naturpädagogik oder Sportspiele für drinnen und draußen werden durch Backen oder Kochen, Bastelangebote, Malen, Zeichnen, Weben, Nähen etc. ergänzt.

Uns ist es wichtig, dass die Schüler/innen motiviert werden, Neues auszuprobieren und sich bspw. in Gruppenspielen und spielerischen Ritualen oder in einer Kreativgruppe zu beschäftigen. Unsere Basis ist, den Schüler/innen die Möglichkeit zu geben, über Selbst-erfahrung ihren Interessenhorizont und ihre Handlungskompetenzen zu erweitern und ihre sozialen Kompetenzen zu stärken … und einfach Spaß zu haben!!

Die Ideen und Gestaltungsmomente der Schüler/innen werden für die Angebotsplanung auf- und ihre Feedbacks ernstgenommen. 

Und noch einmal aus dem Blickwinkel der Pädagogik: Das aktivierende Bewegungsangebot bietet in der Nachmittagsbetreuung einen sinnvollen und wichtigen Ausgleich zu der konzentrierten Arbeit im Schulunterricht und bei den Hausaufgaben an. Ruhezeit bietet eher das Verarbeiten des Erlebten im schulischen Vormittag. Kreativ- und Freizeitangebote haben einen kompensatorischen Charakter und bieten bspw. auch eine Plattform, Konfliktsituationen zu entschärfen. 

Der gemeinsame Austausch und abschließende Reflexionsgespräche vertiefen die Einzel- und Gruppenerfahrungen – das Agieren als Team. 

Außerschulische Kooperationspartner

Die pädagogische Freizeitgestaltung ist ein wesentlicher Bestandteil der Nachmittagsbe-treuung. Um ein ansprechendes Angebot gestalten zu können, werden zu dem Angebot des Betreuerteams immer wieder außerschulische Kooperationspartner/innen miteinbezogen. 

Regelmäßig einmal wöchentlich besuchen wir mir den Kindern der Langgruppe den städtischen Abenteuerspielplatz, der von der Katholischen Grundschule Eversten fußläufig zu erreichen ist. Dort werden ihnen vertieft Lernerfahrungen ohne direkten Einfluss von Erwachsenen sowie wieder die Auseinandersetzung mit den anderen Kindern in einem geschützten Raum ermöglicht.

In regelmäßigen Abständen finden zudem weitere Ausflüge statt, die das Lern- und Ak-tivitätsangebot über die Möglichkeiten des schulischen Umfelds erweitern.

Beispiele von Ausflugszielen:

• Botanischer Garten

• Waldhaus Wildenloh

• Baumhaus Werkstatt gGmbH

• Fridolin Spielscheune 

 Damit die Kinder an den Ausflügen teilnehmen können, müssen von den Personensorge- bzw. Erziehungsberechtigten entsprechende Einwilligungen vorgelegt werden.

Abholzeiten

Um einen ungestörten täglichen Ablauf der Nachmittagsbetreuung zu gewährleisten, wird die Verbindlichkeit der Schließzeiten (13.50/15.50 Uhr) betont. Wir bitten unbedingt darum, die Kinder nicht früher abholen zu wollen und ebenso auch nicht zu spät zur Abholung zu kommen! 

Für die einzelnen Kinder wird im Voraus von den Personensorge- bzw. Erziehungsbe-rechtigten festgelegt, wer sie von der Nachmittagsbetreuung abholen darf oder ob sie allein den Heimweg antreten dürfen. Ohne die Einwilligung zum selbständigen Heimweg, die schriftlich vorgelegt werden muss, müssen sie zu den vereinbarten Zeiten von ihren Eltern oder einer bevollmächtigten Person abgeholt werden. Die Kinder werden ausschließlich bevollmächtigten Personen mitgegeben. 

Feste Abholzeiten ermöglichen dem Team der Betreuer/innen das Angebot von interessanten, lehrreichen und erlebnisvollen Aktivitäten und Projekten zu gestalten und ihre Aufmerksamkeit umfänglich den Kindern zuteil werden zu lassen. 

Aufsicht, Abwesenheit

Unsere Aufsichtspflicht beginnt mit dem Eintreffen und sich Anmelden des Kindes bei den Betreuungskräften am Mittagstisch. 

Vor Aufbruch nach Hause oder bei Abholung verabschiedet sich jedes Kind ebenfalls gezielt bei der aufsichtführenden Betreuungskraft. 

Damit ist die Aufsichtspflicht der Nachmittagsbetreuung beendet.

Sollte ein Kind nicht an der Nachmittagsbetreuung teilnehmen können, müssen die zu-ständigen Betreuungskräfte bitte frühzeitig informiert werden. Außer in dringenden und unvorhergesehenen Situationen, sollten Abmeldungen oder Änderungen in der Abholzeit mit den Betreuungskräften bis 11.00 Uhr angemeldet und besprochen werden. 

Infektionsschutz, Verletzungen

In der Nachmittagsbetreuung arbeiten wir mit einem Hygienekonzept, welches der jeweils aktuellen Rundverfügung der RLSB zur Anwendung der Niedersächsischen Ver-ordnung über infektionspräventive Schutzmaßnahmen gegen das Corona – Virus SARS – CoV-2 und deren Varianten (Niedersächsische Corona – Verordnung) und dem schulinternen Regelwerk dazu angeglichen ist.

Bei fieberhaften oder ansteckenden Erkrankungen darf ein Kind nicht an der Nachmittags-betreuung teilnehmen. Der Verdacht auf solch eine Erkrankung muss unverzüglich dem Betreuungsteam mitgeteilt werden, da bestimmte ansteckende Erkrankungen dem Gesundheitsamt zu melden sind und Maßnahmen gegen eine Weiterverbreitung getroffen werden müssen. Hier arbeiten das schulische Kollegium und die Nachmittagsbetreuung mit den Personensorge- bzw. Erziehungsberechtigten zusammen.

Werden während der Betreuungszeit entsprechende Symptome wahrgenommen, werden die Personensorge- bzw. Erziehungsberechtigten schnellstmöglich informiert und gebeten, das Kind frühzeitig abzuholen. 

Im Falle eines Unfalls teilen die Betreuungskräfte den Personensorge- bzw. Erziehungs-berechtigten das Geschehen und die eingeleiteten Maßnahmen so schnell wie möglich mit. 

Unfälle und Krankheiten kommen selten vor, doch es muss dann schnell gehandelt werden können. Es ist wichtig, dass eine Notfalltelefonliste aktuell geführt werden kann und veränderte Rufnummern stets umgehend durch die Personensorge- bzw. Erziehungs-berechtigten bekannt gegeben werden.

Kooperation mit den Personensorge- bzw. Erziehungsberechtigten

Die Elternarbeit ist für die Nachmittagsbetreuung von großer Bedeutung. Wichtige Infor-mationen werden stets zeitnah schriftlich weitergegeben. Erst durch die entsprechende Mitarbeit der Personensorge-bzw. Erziehungsberechtigten kann ein gutes Angebot umgesetzt werden.

Das Betreuungsteam steht den Personensorge- bzw. Erziehungsberechtigten jederzeit als Anprechpartner/innen zur Verfügung. Während der Betreuungszeit sind die Betreuungskräfte jedoch eingeschränkt erreichbar. Haben Sie daher Verständnis dafür, dass extrem kurzfristige Nachrichten uns nicht sicher rechtzeitig erreichen können. 

Kooperation mit der Schule 

Die Zusammenarbeit mit der Schule, den schulischen Lehrkräften und den Personen-sorge- bzw. Erziehungsberechtigten hat in der Arbeit der Bildungsmanufaktur hohe Priorität. 

Das Betreuungsteam steht in regelmäßigem Austausch mit den Lehrkräften, welcher durch die Dokumentation des Entwicklungs- und Bildungsprozesses der einzelnen Kinder (NKiTaG) gestützt wird. Wir bitten darum um die Schweigepflichtsentbindung durch die Personensorge- bzw. Erziehungsberechtigten. 

Hier bewährt es sich dann aber auch vor allem, dass das Betreuungsteam des Nachmittags im schulischen Vormittag integriert ist. Eine enge Zusammenarbeit ist garantiert. Probleme und Aufgaben können gemeinsam mit der Klassen- und Schulleitung besprochen werden. 

Sollten sich Auffälligkeiten mit individuellen Schüler/innen bemerkbar machen (z.B. regel-mäßiges problematisches Sozialverhalten) wird gemeinsam mit Klassen- und Schulleitung sowie den Personensorge- bzw. Erziehungsberechtigten das weitere Vorgehen besprochen.

Catering

Das Mittagsessen wird täglich von der Baumhaus Werkstatt gGmbH frisch zubereitet und angeliefert. Das Essen ist kindgerecht, gesund und abwechslungsreich gestaltet. Lebens-mittelunverträglichkeiten werden berücksichtigt, religionsbedingte sowie vegetarische Bedingungen aufgenommen und nach den vorgegebenen Qualitätsstandarts angeboten. Es wird wöchentlich vorbestellt. 

Regelmäßig finden Umfragen zur Schülermeinung statt, so dass wir das Angebot den Be-dürfnissen angepasst gestalten können.

Die Kosten der Nachmittagsbetreuung werden über feste Beiträge berechnet.

Der Elternbeitrag ist unabhängig von Ferien- und Schließzeiten während des jeweiligen Schuljahres durch Zahlung von 12 Monatsbeiträgen zu entrichten. 

Die Zahlung erfolgt über Einzug vom Konto per Lastschriftverfahren

Der Elternbeitrag setzt sich wie folgt zusammen: 

Nachmittagsbetreuung Kurzgruppe, 1. Stunde                                    monatlich €   50,00

Nachmittagsbetreuung Langgruppe                                                       monatlich € 110,00

Mittagsessen                                                                              monatlich zuzüglich €   45,00

Eine Geschwisterermäßigung kann aufgrund des zu geringen Stundenumfangs der Nach-mittagsbetreuung nicht angewandt werden.

Anmeldung und Warteliste

Die die Katholische Grundschule Eversten besuchende Schüler/innen können für mindestens ein Schuljahr verbindlich für das Angebot der Nachmittagsbetreuung angemeldet werden – siehe die Allgemeinen Teilnahmebedingungen.

Bei Anmeldung von Kindern mit Unterstützungsbedarf bedarf es einer Einzelfallentscheidung der Bildungsmanufaktur. Ausschlaggebend ist hier, ob der Unterstützungsbedarf personell aufgefangen werden kann. Sollte der/die Schüler/in über eine Schulbegleitung unterstützt werden, kann dies in Erweiterung auch für den Nachmittag gegenüber dem Amt für Teilhabe und Soziales der Stadt Oldenburg beantragt werden.

Während der Schulferien findet die Betreuung nicht statt. 

Die Nachmittagsbetreuung kann maximal 60 Plätze vergeben.

Um einen Platz angeboten bekommen zu können, ist es notwendig, dass Sie Ihr Kind über eine Bedarfsanmeldung auf unsere Warteliste setzen lassen. Bitte geben Sie dafür die Bedarfsanmeldung zusammen mit der Erklärung zur Bedarfsprüfung an uns. Die Formulare sind auf der Homepage der Grundschule unter dem Menüpunkt `Nachmittagsbetreu-ung – Bedarfsanmeldung (Warteliste) zu finden oder kann bei uns direkt erfragt werden. (Die Wartepositionen, die Sie, solange der Förderverein der Schule für die Nachmittagsbetreuung zuständig war, erreicht hatten, wurden in Absprache mit Ihnen an uns übergeben. Es ist darüber hinaus keine neue Bedarfsanmeldung notwendig gewesen.) 

Erst mit dem Angebot eines Platzes in der Nachmittagsbetreuung durch uns können die Kinder mit den Teilnahmeformularen, die Sie unter dem Menüpunkt `Nachmittags-betreuung – Anmeldeunterlagen für die Nachmittagsbetreuung´ finden, abschließend angemeldet werden. Auch diese können alternativ bei uns erbeten werden. Bitte prüfen Sie die Notwendigkeit jedes der einzelnen Formulare wie bspw. die Abfrage zu Allergien und Unverträglichkeiten.

Bitte reichen Sie uns die Teilnahmeunterlagen ERST MIT ANGEBOT EINES PLATZES FÜR IHR KIND ein. 

Die Bildungsmanufaktur erteilt keine Absagen. 

Jederzeit können einzelne Plätze frei werden und einzelne Kinder die Möglichkeit bekommen nachzurücken. Zum neuen Schuljahr, wenn uns die Großen verlassen und auf eine weiterführende Schule wechseln, werden zeitgleich die meisten Plätze frei. Wir können mit diesen planen, sobald schulintern geklärt ist, ob einzelne Kinder den Jahrgang wiederholen, und die Personensorge- bzw. Erziehungsberechtigten der Viertklässler den Platz ihres/r Kindes/r gekündigt haben. Wir bitten darum die Personensorge- bzw. Erziehungsberechtigten den Ablauf der Schulzeit der Kinder auf der Katholischen Grundschule Eversten 3 Monate vorab schriftlich anzuzeigen.

Bereits teilnehmende Kinder, die regelmäßig fehlen oder früher abgeholt werden, können für ein Abmelden von der Nachmittagsbetreuung vorgeschlagen werden. Dies wird dann mit den Personensorge- bzw. Erziehungsberechtigten thematisiert und sie werden auf eine eventuell notwendige Änderung hingewiesen. 

Dies gilt nicht für entschuldigtes Fehlen wie Krankheit oder zeitlich begrenzte und vorher abgesprochene Angelegenheiten bspw. Kommunions- oder Konfirmationsunterricht, Schwimmkurs oder ähnliches.

Falls die Bedarfsnachfragen das Platzangebot übersteigen und eine lange Warteliste besteht, behält sich die Bildungsmanufaktur das Recht der Platzvergabe über die Bedarfsprüfung vor. Einen vorrangigen Anspruch auf die Betreuungsplätze wird den Jahrgängen der 1.-3. Schulklassen eingeräumt. Zur 4. Klasse ist in dem Fall eine Neuprüfung der Platzvergabe möglich.

Mit Fragen melden Sie sich bitte gern bei uns:

Bildungsmanufaktur kreativ lernen I individuell fördern gGmbH

  • direkt im Leitungsteam der Nachmittagsbetreuung vor Ort oder über 

nami@bildungsmanufaktur-oldenburg.de, mobil 01515 5565 711

Ihre Ansprechpartnerinnen sind hier Frau Lüßmann und Frau Schelski

  • oder im Büro der Verwaltung über

info@bildungsmanufaktur-oldenburg.de, Tel. 0441 55 97 91 08

 Ich grüße Sie herzlichst

Birgit Jenssen
Geschäftsführung

Bildungsmanufaktur
kreativ lernen I individuell fördern

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