Begabtenförderung: Werkstatt „Kreatives Schreiben“

In den letzten Jahren haben Kinder aus verschiedenen Schulen Oldenburgs zusammen Bücher geschrieben und dazu gemalt. Auch in diesem Jahr gab es wieder eine Werkstatt „Kreatives Schreiben“ an der Kinder aus den Klassen 3 und 4 teilgenommen haben. Sie hatten die Aufgabe, zu der folgenden Einleitung eine Fortsetzung zu schreiben:

Piet und Bella hatten eine tolle Ferienwoche. Gemeinsam mit ihren Eltern und Großeltern waren sie ans Meer gefahren. Das Wetter war spitze und so verbrachten sie jeden Tag am Strand. Sie bauten Sandburgen, die sie mit bunten Muscheln verzierten, lieferten sich Wasserschlachten und ruderten mit Schlauchboot aufs Meer hinaus. 

Am vorletzten Urlaubstag war es ein windiger als zuvor, dennoch machten die Kinder ihr Schlauchboot bereit. Sie ruderten bis zur letzten Boje, denn weiter war es nicht erlaubt. Da passierte es. Der Wind wurde stärker und Piet verlor ein Ruder. Mit nur einem Ruder schafften sie es nicht zur Küste zurück und die beiden Kinder bekamen es mit der Angst zu tun, als ganz plötzlich…

Wie würde die Geschichte bei euch weitergehen? Habt ihr eine Idee? Hier könnt welche Idee Josefin, Theresa und Christian hatten:

… das Boot anfing hin und her zu schaukeln. 

Es krochen glitschige Tentakel auf das Boot.

„Igitt, was ist denn das!“ kreischte Bella angewidert, denn ein roter furchteinflößender Krakenkopf schoss aus dem Meer. Seine Augen funkelten gelb wie die Sonne. Der Krake war riesig. Er hatte Tentakeln bewährt mit Saugnäpfen, die so groß waren wie  Muffins. Die Kinder sprangen vor Angst fast ins Wasser. Das Seeungeheuer erklärte den beiden sein schweres Schicksal. 

Früher war er ein gefürchteter und gieriger Pirat. Als er einmal einen Schatz von einem verstorbenen Seeräuber fand wurde er in einen Kraken verflucht. Er nahm den Schatz nämlich mit Gier und nicht in der Absicht den Schatz mit anderen zu teilen. Nun ist er zur Strafe an drei unsichtbaren Ketten gefesselt und kann sein Revier nicht verlassen. 

„Ihr könnt mich befreien, indem ihr drei Aufgaben bewältigt. Als erstes müsst ihr einen ausgefallenen Haifischzahn aus einer Haihöhle holen. Mit dem Zahn werdet ihr das erste Schloss öffnen können und ich bin vom ersten Fluch erlöst. Wenn ihr das für mich tut, werde ich euch sicher zurück zur Küste bringen.“

Da die Kinder keine andere Lösung für ihre missliche Situation finden konnten, willigten sie ein.

Doch wie sollten die Kinder unter Wasser atmen? Da pappte der Krake den Kindern je einen seiner Saugnäpfe auf die Stirn. „Damit könnt ihr unter Wasser atmen.“ Piet und Bella schwammen dem Kraken mutig hinterher. In der Haihöhle fanden sie den scharfen Zahn sofort. Als sie sich umdrehten schoss ein riesiger Tigerhai auf sie zu….

Nun ist die Geschichte ja noch nicht zu Ende. Sieben Schulen schreiben noch dazu und wir sind schon jetzt auf das Ende gespannt. Bis dahin dauert es aber noch eine ganze Weile …

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