{"id":4345,"date":"2024-06-12T14:49:28","date_gmt":"2024-06-12T12:49:28","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/?p=4345"},"modified":"2024-06-12T14:49:28","modified_gmt":"2024-06-12T12:49:28","slug":"4345-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/4345-2\/","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"<p><strong>Schulhof-Skulptur der Finkenburgschule erstrahlt in neuem Glanz<\/strong><\/p>\n<p>Die etwa 10m\u00b2 ausf\u00fcllende und \u00fcber 2m hohe abstrakte Skulptur auf dem Schulhof der Finkenburgschule war in die Jahre gekommen: Wer hinter der abgebl\u00e4tterten Farbe und den zahlreichen Rissen im Beton einst kunterbunte und fantasievolle Kunst entdecken wollte, musste wahrhaft \u00fcber eine gro\u00dfe Vorstellungskraft verf\u00fcgen. Ein Umstand, den es dringend zu \u00e4ndern galt, fand die B\u00fcrgerin Gisela Antons, die regelm\u00e4\u00dfig die Goethestra\u00dfe entlangfuhr und genauso wie Schulleiter Sebastian Schneemelcher die Sanierbed\u00fcrftigkeit erkannte.<\/p>\n<p>Gemeinsam fassten die beiden den Plan, das Kunstobjekt in neuem Glanz erstrahlen zu lassen: Gisela Antons nutzte ihre Kontakte und gewann Malermeister Thomas Schl\u00fcnder als Partner f\u00fcr das Abschleifen der alten Farbe und das Ausbessern der Schadstellen an der Skulptur. Sebastian Schneemelcher recherchierte unterdessen zusammen mit Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern im Schularchiv den Ursprung der Figur. Ein Artikel im Harlinger vom 15.07.1994 brachte die Antwort: Der Kunstlehrer Dietmar Popien schuf sie einst mit 8 Sch\u00fclern der KGS im Rahmen einer Kunst-AG in insgesamt 45 Arbeitsstunden. Die Finanzierung erfolgte damals \u00fcber ein Wittmunder Blumengesch\u00e4ft.<\/p>\n<p>Schnell wurde klar: Die Skulptur auf dem Schulhof der Finkenburgschule war nicht das einzige Kunstobjekt im Wittmunder Stadtbild, die von Dietmar Popien mit Jugendlichen geschaffen wurde. Auch im Vorgarten des JUZ und bei der KGS befinden sich weitere Exemplare in \u00e4hnlichem Zustand. Es begann ein intensiver Austausch zwischen den drei Institutionen, der in einen (leider vergeblichen) gemeinsamen F\u00f6rderantrag f\u00fcr die n\u00f6tige Finanzierung der Restauration m\u00fcndete. \u201eWir haben uns nach der Absage der Stiftung nicht entmutigen lassen und setzen das Projekt nun \u00fcber unsere Budgets bzw. die F\u00f6rdervereine um\u201c, so Schneemelcher. Es gelang auch Kontakt zu Dietmar Popien aufzunehmen, der mittlerweile im Ruhestand in einem anderen Teil Deutschlands lebt.<\/p>\n<p>An der Finkenburgschule entwickelte die Lehrerin Constanze Kalkbrenner mit Kerstin Beck und insgesamt 19 Kindern der dritten und vierten Klasse im Rahmen einer Ganztags-AG Ideen f\u00fcr die farbliche Neugestaltung. Dazu fertigten sie sogar Modelle aus Pappmache an. \u00dcber die fertigen Entw\u00fcrfe stimmten dann die Mitsch\u00fclerinnen und Mitsch\u00fcler demokratisch ab. Ein Gl\u00fccksfall f\u00fcr die Schule ist, dass die p\u00e4dagogische Mitarbeiterin Kerstin Beck als gelernte Malerin \u00fcber Fachwissen verf\u00fcgt und zusammen mit der Kunstlehrerin die richtigen Techniken an die Kinder vermitteln konnte, um die Figur gemeinsam neu zu bemalen.<br \/>\n\u201eDie Skulptur zeigt nun Motive aus dem Schulalltag und der Lebenswirklichkeit der Kinder. So symbolisiert ein gemaltes Lagerfeuer die pr\u00e4genden Erlebnisse einer Sch\u00fclerin auf der Klassenfahrt, ein kletterndes Kind steht f\u00fcr sportliche Aktivit\u00e4ten\u201c, erkl\u00e4rt Kalkbrenner. Das angedeutete Gesicht auf beiden zugewandten unterschiedlich gro\u00dfen Teilen des Kunstobjektes trifft (wie bereits 1994 ersonnen) die Kernaussage, dass die Gro\u00dfen die Kleinen besch\u00fctzen und die Schulgemeinschaft f\u00fcreinander da ist. Somit hat das Kunstwerk seine Bedeutung bewahrt und regt die Betrachtenden mit ihrer Mischung aus Konkretem und Abstraktem zum Interpretieren an.<\/p>\n<p>Gisela Antons, die engagierte B\u00fcrgerin, die den Stein mit ins Rollen brachte, f\u00e4hrt seit der Fertigstellung mit bester Laune die Goethestra\u00dfe entlang. Auch die Kinder betrachten ihr Werk mit Freude: \u201eIch bin stolz, dass unsere Namen auf der Skulptur stehen\u201c, erkl\u00e4rt Lukas.<\/p>\n<p>Die Skulpturen am Jugendzentrum und an der KGS sollen zeitnah restauriert werden. Die Beteiligten freuen sich schon auf eine Begegnung mit Dietmar Popien, den sie einladen werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4343\" src=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/files\/1-300x225.jpeg\" alt=\"\" width=\"259\" height=\"194\" srcset=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/files\/1-300x225.jpeg 300w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/files\/1-800x600.jpeg 800w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/files\/1-768x576.jpeg 768w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/files\/1-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/files\/1.jpeg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 259px) 100vw, 259px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4342\" src=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/files\/3-300x225.jpeg\" alt=\"\" width=\"261\" height=\"196\" srcset=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/files\/3-300x225.jpeg 300w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/files\/3-800x600.jpeg 800w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/files\/3-768x576.jpeg 768w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/files\/3-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/files\/3.jpeg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 261px) 100vw, 261px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-4344 alignleft\" src=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/files\/5-300x159.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"159\" srcset=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/files\/5-300x159.jpg 300w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/files\/5-800x424.jpg 800w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/files\/5-768x407.jpg 768w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/files\/5-1536x813.jpg 1536w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/files\/5.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4341\" src=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/files\/4-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"151\" height=\"201\" srcset=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/files\/4-225x300.jpg 225w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/files\/4-450x600.jpg 450w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/files\/4-768x1024.jpg 768w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/files\/4-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/files\/4-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/files\/4-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 151px) 100vw, 151px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schulhof-Skulptur der Finkenburgschule erstrahlt in neuem Glanz Die etwa 10m\u00b2 ausf\u00fcllende und \u00fcber 2m hohe abstrakte Skulptur auf dem Schulhof der Finkenburgschule war in die Jahre gekommen: Wer hinter der abgebl\u00e4tterten Farbe und den zahlreichen Rissen im Beton einst kunterbunte &hellip; <a href=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/4345-2\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":393,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-4345","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leitbild"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4345","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/wp-json\/wp\/v2\/users\/393"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4345"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4345\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4348,"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4345\/revisions\/4348"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4345"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4345"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gsfinken\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4345"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}