Sicherheit

Sicherheit in der Schule

Wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Lernen ist, dass sich jeder in unserer Schulgemeinschaft sicher fühlt. Es ist eine gemeinsame Aufgabe aller Lehrkräfte, Kinder, Eltern und an der Schule tätigen Personen, möglichen Gefährdungen zu begegnen. Dies geschieht durch Kontrollen, Absprachen, die Festlegung verbindlicher Regeln und präventive Maßnahmen. Sie sind Teile eines Sicherheitskonzepts, das immer wieder überprüft und aktualisiert wird.

Sicherheit auf dem Schulweg

Die Mauritius-Schule besuchen Kinder aus städtischen Bereichen. Es werden daher im Unterricht Verhaltensregeln erarbeitet, die diese unterschiedlichen Verkehrssituationen berücksichtigen. Hierbei nutzt die Schule die Unterstützungsangebote der örtlichen Polizei. Den Eltern sind mitverantwortlich für die Sicherheit ihrer Kinder auf dem Schulweg. Dazu gehört auch, dass sie mit ihren Kindern die häusliche Anschrift und Telefonnummer einüben.

Für die Kinder, die im Einzugsbereich der Mauritius-Schule wohnen, hat die Schule einen Schulwegeplan mit Schulwegempfehlungen. Er ist Bestandteil des Sicherheitskonzepts und wurde durch die Polizei initiiert. Die Schule rät dazu, Kinder erst ab der 3. Klasse mit dem Fahrrad zur Schule fahren zu lassen. Einmal jährlich besteht die Möglichkeit, die Fahrräder der Kinder in der Schule durch die Polizei auf ihre Verkehrssicherheit überprüfen zu lassen. In der 4. Klasse erfolgt in Zusammenarbeit mit der Polizei eine mehrstündige Radfahrerausbildung auf dem Verkehrsübungsplatz an der Steingrube.

Wichtige Elemente für die Schulwegsicherheit sind außerdem:

  • Die Kinder verlassen ihr Zuhause so, dass sie frühestens um 07.45 Uhr in der Schule eintreffen. Die für den „Bewegten Morgen“ angemeldeten Kinder treffen sich um 7.15 Uhr auf dem Schulhof.
  • Die Kinder benutzen immer den gleichen Schulweg. Sie legen den Weg zwischen Wohnung und Schule ggf. mit Mitschülerinnen und Mitschülern zügig zurück.
  • Eine Mitschülerin oder ein Mitschüler wird morgens telefonisch informiert, wenn ein Kind nicht zur Schule kommen kann, um zu Beginn der ersten Stunde die entsprechende Lehrkraft benachrichtigen zu können. Bei unentschuldigtem Fehlen nimmt die Schule telefonischen Kontakt zur Familie auf. Ist die Familie nicht erreichbar, muss gegebenenfalls die Polizei alarmiert werden. Eine aktuelle Klassenliste mit den Anschriften und Telefonnummern, darunter auch eine Notfallnummer-Liste, befinden sich im Sekretariat und bei den Klassenleitungen.
  • Das Verhalten gegenüber Fremden wird im Unterricht immer wieder thematisiert.
  • Eltern beachten bei der Autofahrt zur Schule die Verkehrsvorschriften hinsichtlich des Kindersitzes und der Anschnallpflicht.
  • Das in der Bergstraße geltende Tempo-10-Limit wird von allen Lehrkräften und Eltern eingehalten.
  • Bei extremen Witterungsverhältnissen kann behördlicherseits ein Unterrichtsausfall verordnet werden. Dies wird im Hörfunk bekannt gegeben. Kinder, die dennoch in der Schule eintreffen, werden beaufsichtigt. Die Schule regelt mit den Eltern telefonisch, wann und wie die Kinder wieder nach Hause kommen.

 

Sicherheit im Gebäude und auf dem Schulgelände

Die bauliche Sicherheit des Schulgebäudes wird fortlaufend durch den Fachbereich Gebäudemanagement der Stadt Hildesheim und durch den Hausmeister, sowie in vorgeschriebenen Zeitintervallen durch den Gemeindeunfallversicherungsverband überwacht.

 

Damit sich alle im Gebäude und auf dem Gelände sicher fühlen, gelten folgende Regeln:

  • Vor dem Unterricht und in den Pausen sind jeweils 1 bzw. 2 Aufsichten eingesetzt. Die Aufsichtsbereiche und die Aufgaben der Aufsichten sind in Dienstbesprechungen festgelegt worden. Sie sind Bestandteil des Sicherheitskonzepts.
  • Schulfremde Personen (z.B. Handwerker, Lieferanten) werden aufgefordert, sich vor der Ausführung ihres Auftrages im Sekretariat oder beim Hausmeister zu melden.
  • Personen, die Kinder vom Unterricht abholen wollen, warten auf diese auf dem Hof bzw. im Eingangsbereich.
  • Die Lehrkräfte, der Hausmeister und die Schulsekretärin fragen alle Personen, die nicht bekannt sind und die sich in den Fluren und in der Pausenhalle aufhalten, nach dem Grund ihres Aufenthalts.
  • Die Lehrkräfte achten darauf, dass die Kinder innerhalb einer angemessenen Zeit von der Toilette zurückkommen.

Sicherheit im Schulalltag

Die Sicherheit im Schulalltag wird wesentlich beeinflusst vom Verhalten aller Personen, die zur Schulgemeinschaft gehören. Aggressives Verhalten in Worten und Taten gegenüber Personen und Sachen schafft Bedrohung und erzeugt Angst. Es ist eine gemeinsame Aufgabe von Schule und Familien, dem entgegen zu wirken.

Die Mauritius-Schule hat hierzu eine Schulordnung formuliert. Sie gilt für Lehrkräfte, Eltern, Kinder und Mitarbeiter gleichermaßen. Diese Schulordnung ist Bestandteil des Sicherheitskonzepts. Die Regeln der Schulordnung werden den Kindern zum Schuljahresbeginn und im Verlauf des Schuljahres immer wieder in altersangemessener Form vermittelt und in Erinnerung gerufen. Den Eltern werden diese Regeln als Grundlage der häuslichen Erziehung nahe gelegt.

Die Schule ist bemüht, Gewaltanwendungen zunächst durch Erziehungsmittel bzw. Ordnungsmaßnahmen, wie sie im § 61 des Niedersächsischen Schulgesetzes beschrieben werden, selbst zu ahnden. Wenn diese Maßnahmen – z.B. im Wiederholungsfall oder bei gesundheitlicher Beeinträchtigung von Personen – nicht ausreichen, muss gemäß Erlass zur „Zusammenarbeit zwischen Schule, Polizei und Staatsanwaltschaft“ Anzeige erstattet werden.

Zur Gewaltprävention gehört auch, Grundschulkindern nur einen altersgerechten, kontrollierten und zeitlich begrenzten Zugang zum Fernsehen, zu Computerspielen und zum Internet zu gewähren. In kontinuierlicher Elternarbeit werden die Verantwortung und die Vorbildfunktion der Eltern herausgestellt. Die Schule hat hierzu einen Fernsehwegweiser für die Hand der Eltern erarbeitet.

Die besonderen Konzepte im Rahmen der Sicherheit in der Schule werden jährlich in den Klassen, im Schulelternrat, in der Gesamtkonferenz und im Schulvorstand thematisiert.