Sportfreundliche Schule

GS St. Franziskus bleibt ‚Sportfreundliche Schule‘

Für weitere drei Jahre darf sich die Grundschule St. Franziskus Werpeloh „Sportfreundliche Schule in Niedersachsen“ nennen. Dieses Ereignis wurde in einer kleinen Feierstunde mit der gesamten Schülerschaft, dem Kollegium und den angereisten Gästen Frau Reinert von der Niedersächsischen Landesschulbehörde und Herrn Sedlatschek vom Kreissportbund freudig begangen. Dafür präsentierten die Schülerinnen und Schüler aller Klassen ein kleines, stimmungsvolles und natürlich bewegungsfreudiges Programm mit tänzerischen, gesanglichen und gymnastischen Elementen.

Der Fachbereich Sport der Landesschulbehörde hatte dem Antrag der Grundschule St. Franziskus auf Verlängerung der Zertifizierung statt gegeben. Zuvor hatte sich das Kollegium das Sportkonzept der Schule vorgenommen, es überarbeitet und alle wichtigen neuen Inhalte eingefügt. Dazu gehörte als besonderes Highlight der jeweils halbjährlich stattfindende regelmäßige Schwimmunterricht.

Ermöglicht wurde die Finanzierung dieses Unterrichts durch das erfolgreiche Agieren des rührigen Fördervereins der Grundschule St. Franziskus. In ihrer Ansprache hob Frau Reinert das Engagement der Schule hervor und schloss mit dem Wunsch, in drei Jahren erneut eine Urkunde überreichen zu können.

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Was bedeutet „Sportfreundliche Schule“? 

Mit der Landesauszeichnung „Sportfreundliche Schule“ sollen Schulen motiviert werden, Sport und Fitness in ihr Schulprogramm aufzunehmen und mit vielfältigen Bewegungsangeboten und gesunder Ernährung die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Ferner möchten das Niedersächsische Kultusministerium und der Landessportbund Niedersachsen für ein sportfreundliches Klima an den Schulen werben und die Arbeit der Schulleitung, der Lehrkräfte sowie aller Personen würdigen, die sich in einer Schule für Sportlichkeit und Fitness der Kinder und Jugendlichen einsetzen.

Kriterien, die für die Landesauszeichnung erforderlich sind:

  • Der angestrebte sportliche Schwerpunkt muss Bestandteil des Schulprogramms sein und zur Profilbildung der Schule gehören,
  • Umsetzung des Kerncurriculums Sport in den schuleigenen Arbeitsplan,
  • Intensive Zusammenarbeit zwischen Schule und Sportverein oder Sportverband,
  • Talentsichtung und Talentförderung motorisch begabter Schülerinnen und Schüler,
  • Regelmäßige Teilnahme an Schulwettkämpfen (z.B. Sportabzeichen, Bundesjugendspiele, Jugend trainiert für Olympia), Vielfältige Angebote von Sportarbeitsgemeinschaften,
  • Durchführung des Schwimmunterrichts entsprechend den Vorgaben,
  • Erteilung des vorgesehenen Sportunterrichts gemäß Stundentafel
  • Bewegungsmöglichkeiten und Bewegungsangebote im Schulgebäude und auf dem Schulgelände,
  • Regelmäßige Teilnahme der Lehrkräfte/pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Fortbildungsmaßnahmen im Sport,
  • Auseinandersetzung mit dem Thema Ernährung, Sport und Gesundheit im Unterricht und in Projekten,
  • Gesundes Verpflegungs- und Getränkeangebot,
  • Anerkennungskultur für Leistungen und Engagement im Sportbereich,
  • Einbindung von Schülerinnen und Schülern in das Konzept „Sportfreundliche Schule“.

Weitere Informationen: Sportfreundliche Schule – Nds. Kultusministerium

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