Bleibt gesund!

Bleib gesund – eine Standardfloskel, die im Jahr 2020 plötzlich immer wieder zu hören war. Sagte man früher: „Tschüß, viel Spaß!“, verabschieden wir uns nun mit „Machs gut, bleib gesund!“ Die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig die eigene Gesundheit ist. Aber wie macht man das, „gesund bleiben“? In diesem Dossier gibt es Tipps und Tricks zum Thema Gesundheit in der Corona-Zeit.
Gefahren des Alleinseins
Geschlossene Cafés und Restaurants, Clubs und andere Orte, an denen man neue Bekanntschaften machen kann, sind geschlossen – sitzt man während des Lockdowns allein zu Hause, entsteht die Gefahr in ein tiefes Loch zu fallen und sogar Depressionen zu bekommen. Viele Freizeitmöglichkeiten werden im Lockdown gestrichen, und wenn sogar noch die Schule schließt, trifft man nicht mal mehr seine Mitschüler – dies kann negative gesundheitliche Folgen haben. Viele Aufgaben im Homelearning vor dem Bildschirm kann bedeuten, dass man seltener nach draußen kommt, sich nicht mehr so viel bewegt und einrostet. Auch durch das „Frustessen“ kann es zu Gewichtszunahme und schlechter Laune kommen.

Körperliche und psychische Gefahren

Körperliche GefahrenPsychische Gefahren
StressMan macht sich viele Gedanken, in der Angst vor dem Virus
Gewichtszunahme und -abnahme Unsicherheit
Schwächeres ImmunsystemLangeweile
Gereiztheit
Einsamkeit und Traurigkeit
Mangelnde Tagesstruktur
Nachlassen der Konzentration
Sozialer Rückzug
> dadurch innere Unruhe, Schlafstörungen, Schmerzen, Gewichtszunahme und -abnahme

Tipps und Tricks

  1. Was kannst Du für Deinen Körper tun?
  • Sport machen (Workouts findet man z.B. auf Youtube, man kann aber auch einfach eine Runde laufen oder spazieren gehen)
  • Gesunde Ernährung (man kann z.B. auch neue Gerichte ausprobieren, so vertreibt man etwas Zeit)
  • Genügend Schlaf (auch wenn der Alltag zu Hause stressig ist)
  • Das tun, was Dir Spaß macht (Entspannen ist auch ganz wichtig)
  • Genügend Trinken

Ist man weiterhin einsam, kann man auch darüber nachdenken sich ein Haustier                                  (z.B. einen Hund) anzuschaffen, dadurch kommt man öfter nach draußen, vertreibt etwas Zeit und ist nicht alleine)
Achtung! Man sollte aber auch über die Zeit nach dem Lockdown nachdenken, hat man dann immer noch so viel Zeit für ein Haustier? Wenn nicht, sollte man sich lieber keins anschaffen!

2. Was kannst Du für Deine Psyche tun?

  • Yoga machen (Man nimmt sich dadurch Zeit für sich selbst, kommt zur Ruhe und macht nebenbei sogar Sport, Meditation erzeugt einen ähnlichen Effekt
  • Wenn man keine Freunde treffen will, gibt es auch die Möglichkeit zu telefonieren oder zu skypen
  • Musik hören, lesen
  • Die Belastung bewusst wahrnehmen und versuchen positiver zu denken, etwas zu verändern (wenn man das alleine nicht schafft, gibt es auch viele Hilfen, die man per Telefon bekommen kann)
  • Sich einen festen Tagesablauf setzen (dabei sollten Pflichten und Dinge, die man gerne macht im Ausgleich zu einander stehen)
  • Dinge aufräumen oder neu gestalten/evtl. sogar renovieren:  im Nachhinein fühlt man sich wohler und ist stolz auf seine eigene Leistung

Wie kann ich anderen helfen? (Audio, 48 sec von Sarah M.)
Tipps – so hilfst Du anderen

Drei einfache Tipps für eine gesunde Ernährung während der Pandemie

Besonders jetzt, wenn uns das tägliche Radfahren zur Schule oder das wöchentliche Fußballtraining fehlen, ist es wichtig, gesund zu bleiben. Nicht nur um ein geringeres Infektionsrisiko zu haben, sondern auch, da sich der ganze Stress negativ auf unsere Psyche auswirkt. Genau deswegen habe ich drei einfach umzusetzende Tipps rausgesucht, die euch helfen werden, etwas auf eure Ernährung zu achten.

  1. Tipp: Geregelte Mahlzeiten

Bestimmt wurde euer Tagesablauf nun komplett auf den Kopf gestellt. Jetzt, da sich viele entweder im Homeoffice oder Homeschooling befinden, ist die Versuchung groß das Essen aufzuschieben, bis man alle Punkte auf seiner To-Do-Liste abgehakt hat. Aber eine vernünftige Mahlzeit gehört genauso zu dieser To-Do-Liste wie alle anderen Punkte. Also setzt euch regelmäßige Zeiten, zu denen ihr kurz den Computer verlasst und etwas esst, anstatt nur zwischendurch immer mal wieder kleine Happen zu essen, um etwas Ordnung in den Tagesablauf zu bringen. Nehmt euch Zeit, das Essen zu genießen.

  1. Tipp: Apfel statt Schokolade

Die ungesunden Snacks gegen Früchte und Gemüse auszutauschen ist immer eine gute Idee und jetzt haben wir alle mehr als genug Zeit genau das zu tun. Natürlich muss man deswegen nicht ganz auf Süßigkeiten verzichten, denn, machen wir uns nichts vor, manchmal ist ein Stück Schokolade das Einzige, was gegen den Stress hilft, aber es ab und zu gegen etwas gesundes einzutauschen schadet nie.

  1. Tipp: Kochen als neues Hobby

Viele haben durch die neuen Maßnahmen jetzt mehr Zeit, die sie für sich nutzen können, aber was kann man mit dieser neugewonnenen Freizeit anfangen?
Kochen lernen! Gesund essen macht viel mehr Spaß, wenn man selbst die Arbeit reinsteckt, ein neues Rezept zu kochen und dann am Ende mit einem leckeren Gericht für die Arbeit belohnt wird. Außerdem bin ich mir sicher, dass sich eure Eltern freuen werden, wenn ihr ihnen in der jetzigen Zeit freiwillig etwas Arbeit abnehmt.

Es gibt natürlich noch viel mehr einfache Tipps, um während der jetzigen Zeit gesund zu bleiben, aber dies sind schon mal drei einfach umzusetzende Gewohnheiten für den Alltag.                                                                                                  von Emily M., Foto: Lena R.

Sport und Corona: ein Interview mit Ida B.
Interview mit Ida Borgerding zum Thema Sport und Homeschooling in Zeiten von Corona

Ist dir Sport wichtig?
Ja, Sport ist mir wichtig, weil es meiner Gesundheit guttut und mich auch während Corona Fit hält.

Hast du im Corona Lockdown Sport gemacht?
Ja, habe ich. Als Corona anfing, habe ich auch angefangen regelmäßig Sport zu machen und ich ziehe das bis heute sogar durch.

Hast du vor Corona Sport gemacht? Hast du ein Hobby?
Ja, vor Corona habe ich auch schon Sport gemacht, allerdings nicht so viel und so regelmäßig wie jetzt.

Kannst du dein Hobby noch machen oder geht das nicht wegen Corona?
Vor Corona hatte ich einmal die Woche tanzen, das ging während des Lockdowns dann aber leider nicht mehr.

Findest du es gut von zuhause aus zu trainieren?
Ja, mir macht das Spaß und mich stört es nicht, das Training von zuhause aus zu machen.

Gefällt dir Homeschooling oder Präsenzunterricht besser?
Mir gefällt Präsenzunterricht besser, weil ich dann meine Freunde sehe und weil ich da auch besser lernen kann. Im Homeschooling kann man sich allerdings selber einteilen, wann man was macht.

Hast du einen geplanten Alltag, wenn du im Homeschooling bist?
Ja meistens schon, weil ich meistens erst meine Aufgaben mache und dann halt den Rest. Es gibt aber auch Tage, an denen ich kaum Struktur habe.
Die Fragen stellte Ida K.

Die Heimat wertschätzen – Mein Laufweg in Hunteburg

Dein Vereinssport kann nicht stattfinden und das Fitness-Studio ist geschlossen? Dann lauf einfach los. Impressionen von Robin Z.  Mein Laufweg in 12 Bildern (pdf)

#staypositive

Das Coronavirus hat nun seit einiger Zeit auch uns erreicht. Es macht uns Angst, es bringt eine Wirtschaftskrise ins Rollen, es macht einen fetten Strich durch die sonst so geliebten Veranstaltungen und den geplanten Sommerurlaub. Öffentliche Plätze sind geschlossen, Schulen und Kitas ebenfalls. Kinder fangen an, Fragen zu stellen: Wie lange müssen wir noch zu Hause bleiben? Freunde und Verwandte trifft man nur selten und auf Abstand.                Die Regeln werden immer wieder verschärft, Kontaktbeschränkungen, Homelearning, Maskenpflicht.
Also wie schafft man es, dass einem nicht die Decke auf den Kopf fällt? Diese Frage stellen sich vermutlich viele, die auch gerade zu Hause sitzen und nicht mehr wissen, wie sie sich beschäftigen können. Gibt es auch Vorteile, die das Virus mit sich bringt?
Positives
Ja, die Welt und ihr Alltag steht still. Viele Beschäftigte sind ins Homeoffice getreten und die Schüler werden durch Homeschooling unterrichtet. Man kann sich den Tag selbst einplanen, ist nur selten an einen festen Zeitplan gebunden und man kann aus dem sonst so stressigen Alltag einmal fliehen. Für die schon lange aufgeschobenen Dinge, wie die Renovierung des Hauses, dem Frühjahrsputz oder der Fahrradtour im Freien mit der Familie hat man jetzt genug Zeit. Und ja, auch das ständige „Aufeinanderhocken“ in der Familie hat seinen Vorteil. Es schweißt zusammen. Man schaut zusammen Filme, kocht zusammen oder macht einen Spaziergang. Wer außerdem sagt, dass das lange Zuhausebleiben uns nicht fit hält, hat auch nicht unbedingt immer Recht. Die Menschen fahren Fahrrad, gehen Joggen oder machen Home-Workouts. Auch dies sind Dinge, für die man vielleicht nicht immer die gewünschte Zeit hatte. Einen anderen Vorteil, den man vielleicht nicht direkt mit dem Virus in Verbindung bringt, ist, dass unsere Umwelt sich auch mal ein wenig erholen kann. Weniger Autos fahren auf den Straßen, weniger Flugzeuge verschmutzen die Luft und auch die Kreuzfahrtschiffe liegen erst einmal still. Natürlich ist man besorgt und natürlich wünscht man sich, dass bald Normalität zurückkehrt, aber dadurch sehen wir vielleicht einmal erst, wie gut es uns eigentlich geht und mit welcher Selbstverständlichkeit wir manche Dinge sehen, die eben nicht selbstverständlich sind. Abschließend kann man sich nur daran erinnern, dass wir alle zusammen in dieser Situation sind und keiner zurückgelassen wird. Man ist nicht schuld, wenn man sich mit dem Virus infiziert. Man ist nicht schuld, wenn man verantwortungsvoll gehandelt, an andere gedacht  und die Schutzmaßnahmen befolgt hat. Also #stayathome and #staypositive! (von Sarah M.)

Lachen ist gesund!
last but not least: Mit Humor kommt man am besten durch Krisen. Wir haben Memes erstellt, die uns auch in Corona-Zeiten bei Laune halten. (von Niklas W. und Simon H.)