Dammer Alltag in der Corona-Krise

Aufgrund der aktuellen Situation, wegen der Corona-Krise, während der Pandemie – diese Wortbausteine hören und lesen wir seit März 2020 immer wieder. Das Corona-Virus ist ein weltweites Thema und hat auch unseren Alltag im Landkreis Vechta verändert. Journalisten haben auch eine Chronistenpflicht, deswegen wollen wir hier einiges, scheinbar Nebensächliches, aus unserem Alltag dokumentieren. Wir beteiligen uns hiermit an der Mitmach-Aktion der Körber-Stiftung und  senden unsere Beiträge zum coronarchiv der Uni Hamburg. 
Buhaltestelle – von Klara T.

Corona verändert den Alltag und die Schule
Ein Audiobeitrag von Lucy A., Lea-Sophie A. und Anna W.

Steinschlange – von Lisa K.

Sport nur zuhause – von Finja B.

Homeschooling – ein Interview mit einer Schülerin und einer Lehrerin

Clara Brinkmeier  hat ein Interview zum Thema Homeschooling während der Corona-Zeiten geführt. Dazu wurden Anna Thobe, eine Schülerin aus der Klasse 8D des Dammer Gymnasiums, und Frau Brinkmeier, eine Lehrerin dieses Gymnasiums, befragt.
Seit einigen Wochen findet das Homeschooling an unserer Schule statt. Was halten Sie von der momentanen Situation?

Lehrerin: Ich finde die momentane Situation sehr belastend. Ich unterrichte lieber die Schüler im Klassenraum. Dann habe ich auch das Feedback, ob die Schüler das verstanden haben, was ich ihnen erkläre. Die Videokonferenz ist nur ein halber Ersatz, weil ich immer darauf angewiesen bin, dass die Schüler mir irgendwie signalisieren, dass sie mehr Informationen oder Erklärungen brauchen. Im normalen Unterrichtsgeschehen sehe ich schon an fragenden Gesichtern, dass ich nochmal nachhaken muss.

Schülerin: Am Anfang hat man sich darüber gefreut, dass man seinen Tag selber planen kann und der Unterricht per Videokonferenz stattfindet, doch ich finde, nach einiger Zeit fehlt die Motivation zum selbstständigen Arbeiten. Dadurch schiebt man die Aufgaben auch des öfteren mal auf, um sie später zu machen.

Was halten Sie von den Möglichkeiten auf IServ?

Lehrerin: Die finde ich gut. Ein positiver Aspekt am Homeschooling ist, dass wir im Moment so gut mit IServ umgehen können, wie noch nie zuvor. Man hat jetzt auch wirklich mal diese Module benutzt bei IServ, die wir bisher alle irgendwie nur ignoriert haben. Außerdem glaube ich, regelmäßig mal bei IServ nachzuschauen, ob man E-Mails bekommen hat, ist jetzt auch für die Schüler ein etablierter Weg sich mehr damit auseinanderzusetzen. Das hoffe ich, wird auch nach Corona so bleiben.

Schülerin: Ich finde dadurch, dass IServ sehr viele gute Möglichkeiten, wie das Modul Aufgaben oder die Videokonferenzen, bietet, wird es erheblich einfacher, die Aufgaben zu bearbeiten. Außerdem wird durch das Aufgaben-Modul auch eine gute Übersicht ermöglicht.

Glauben Sie, dass das Aufgaben Tool auch nach der Corona Krise noch Verwendung findet?

Lehrerin: Nein, das glaube ich eher nicht. Ich denke, wenn wir uns wieder alle in ganzen Klassen wiedersehen, wann auch immer das sein wird, dann denke ich werde ich Aufgaben wieder wie gewohnt aufgeben. Letztendlich ist es vielleicht auch zur Rückmeldung von schriftlichen Arbeitsergebnissen ganz gut, weil dann hat man relativ schnell einen Überblick, wer es schon abgegeben hat und wer nicht.

Schülerin: Ich glaube eher nicht, da wir dann wieder in der Schule sind und dort die Aufgaben wie gewohnt  bekommen. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass einige Lehrer es weiterhin in den Unterricht mit einfließen lassen, da man es vielleicht in deren Fächern noch verwenden könnte.

Wie lange arbeiten Sie durchschnittlich pro Tag, seit Beginn des Homeschoolings?

Lehrerin: Das ist natürlich von Tag zu Tag unterschiedlich, aber ich denke die Arbeit ist nicht weniger geworden. Man muss immer überlegen, dass die Zeit, die ich vorher in der Schule im Unterricht verbracht habe, jetzt mit den Korrekturen und Vorbereitungen von Videokonferenzen, Entwicklung von Arbeitsblättern und noch viel mehr verbrauche. Ich sitze mehr am Schreibtisch, als ich das vorher getan habe. Insofern fühlt sich die Arbeitszeit länger an, aber ich denke, dass es relativ gleich geblieben ist.

Schülerin: Ich arbeite seit Beginn des Homeschoolings durchschnittlich 3 Stunden pro Tag. Das hängt allerdings auch von der Menge an Aufgaben ab und kann deshalb auch mal mehr oder weniger werden.

Wie beschäftigst du dich momentan in deiner Freizeit?

Schülerin: Vormittags setze ich mich an meine Aufgaben und bin dann zum Mittagessen fertig. Danach beschäftige ich mich mit den gleichen Dingen, wie auch in der „normalen“ Schulzeit. Unter anderem lese ich gerne oder gucke Serien und Filme auf Netflix, jedoch kann ich mich natürlich nicht mit meinen Freunden treffen.

Glauben Sie, dass die Schüler dieses Jahr weniger Stoff schaffen werden?

Lehrerin: Ja, weil wir nicht mehr so intensiv unterrichten und neues Wissen vermitteln, sondern mehr wiederholen und einüben, wobei uns natürlich auch eine Menge Zeit verloren geht. Ich denke schon, dass die Schüler nicht inhaltlich das schaffen werden und nicht von der Qualität, wie sie es sonst getan hätten in diesem Schuljahr, aber da es allen Schülern gleich geht, werden diese Inhalte dann im nächsten Schuljahr wiederholt. Ich mache mir schon ein bisschen Sorge, dass die Schüler, die das Homschooling nicht besonders ernst nehmen, im nächsten Schuljahr erschrocken sein werden. Es wird dann mit gesteigerter Schnelligkeit wieder losgehen, da wir Stoff nacharbeiten müssen. Wir Lehrer werden davon ausgehen müssen, dass das, was jetzt im Homeschooling vermittelt wurde, auch angekommen ist.

Glauben Sie, dass die Noten der Schüler unter der Corona Krise leiden werden?

 Lehrerin: Nein, ich glaube ihr habt ja noch einen guten Überblick, wie ihr in welchem Facstandet, als das mit der Corona Krise losging. Wer seine Note verbessern möchte, der kann das ja auch noch auf freiwilliger Basis, aber es verschlechtert sich auch keiner mehr durch irgendeine Klassenarbeit.

Glauben Sie, dass einige Schüler mit dem Homeschooling Schwierigkeiten haben?

Lehrerin: Ja, da man sich nicht sicher sein kann, ob alle Schüler wirklich digital so gut aufgestellt sind, dass sie zum Beispiel immer die Arbeitsblätter zuhause ausdrucken können. Außerdem kann man nicht wissen, ob die WLAN und die Internetverbindungen immer so stabil sind, dass sie auch den Videokonferenzen gut folgen können. Zudem ist es momentan sehr den Schülern überlassen, wie intensiv sie sich zum Beispiel mit den Hausaufgaben auseinandersetzen und ob sie nachhaken oder es wirklich verstanden haben. Dadurch dass Klassenarbeiten auch nicht stattfinden und bei einigen Fächern oft nur für die Arbeiten gelernt wird, wird es schwieriger die Schüler zu motivieren, mehr dafür zu lernen.

Schülerin: Ich glaube, dass einige Schüler Schwierigkeiten haben werden, da es eine Umstellung ist, nun selbstständig von zuhause die Aufgaben zu bearbeiten und man manchmal den Überblick verliert oder die Aufgaben aufschiebt. Außerdem bekommt man den neuen Lernstoff ausführlicher und verständlicher erklärt, wenn man in der Schule sitzt und der Lehrer auf Fragen eingehen kann. Ich glaube auch, dass einige Schwierigkeiten haben mit den technischen Aspekten des Homeschoolings. Nicht jeder hat zuhause einen Laptop oder PC, womit das Bearbeiten von Aufgaben um einiges leichter sein würde.

Wie wird es nun weitergehen bezüglich Prüfungen und Klassenarbeiten?

Lehrerin: In den Hauptfächern sind ja üblicherweise 4 bis 5 Klassenarbeiten pro Schuljahr und die werden wir nicht mehr durchziehen können. Die meisten Fächer haben schon entschieden, dass wenn überhaupt nur höchstens 4 Klassenarbeiten im Schuljahr geschrieben werden, aber auch da werden wir uns, weil wir immer nur die halben Arbeitsgruppen haben werden, eine A und eine B Klassenarbeit überlegen müssen. Falls wir die Schülerinnen und Schüler überhaupt noch Arbeiten schreiben lassen können.
Ich glaube auch nicht, dass in sämtlichen Nebenfächern Klassenarbeiten geschrieben werden, es kann also gut sein, dass ihr dieses Schuljahr in einigen Fächern keine Arbeiten mehr schreiben werdet. Statt Klassenarbeiten werdet ihr möglicherweise Ersatzleistungen wie Referate oder umfangreiche Hausaufgaben erbringen müssen. Da müsst ihr euch mit euren Lehrern unterhalten. Falls die Vorleistungen im ersten Schuljahr vielleicht nicht so gut waren, wie ihr es euch gewünscht hättet und bisher keine Möglichkeit hattet in Arbeiten eure Note zu verbessern, dann solltet ihr eure Lehrer ansprechen und gemeinsam nach einer Lösung suchen.

Urlaub von zuhause – von Clara B.

Alltag in der Corona-Zeit: Ein Audio-Beitrag von Klara T.

 

„Homeoffice“ – von Jana D.

 

Alltag in der Corona-Zeit?-von Emily M.

Leere Bänke in der Kirche „Heilige Dreifaltigkeit“ in Hunteburg, Mai 2020 – von Gina H.

 


Händewaschen, Händewaschen, Händewaschen – Foto: Lara N.                 

Mein Alltag in der Corona-Krise
Seit Wochen sind wir schon zu Hause im „Home-Office“. Welcher Tag heute ist – keine Ahnung. Ich habe jegliches Zeitgefühl verloren. Der Tagesablauf ist der gleiche:  Nach dem Frühstück die neuen Aufgaben durchgehen. Mittagessen. Danach heißt es den ganzen Nachmittag Aufgaben bearbeiten. Zwischendurch eine kleine Pause. Dann sind wieder die Aufgaben dran. Freunde treffen ist schwierig, es gilt Kontaktverbot. Ob ich am Anfang damit gerechnet habe? Nein.

Die erste Zeit hat es sich fast angefühlt wie „richtige“ Ferien. Alle paar Tage hat man Aufgaben geschickt bekommen, aber es war noch zu schaffen. Wenig später wurden schon die Kontaktbeschränkungen verhängt. Ostern mit der ganzen Familie zu feiern, konnte ich vergessen. Aber dennoch hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt kaum etwas vermisst.                                                 
Geändert hat sich das, als beschlossen wurde, dass man noch weitere Wochen zu Hause bleiben muss. Weitere Wochen ohne direkte soziale Kontakte, dafür weitere Wochen mit täglichen Aufgaben. Morgens Deutsch und Musik, nachmittags Reli und Politik, am Abend beschäftige ich mich noch mit Mathe. Am nächsten Tag genau das gleiche. Stress. Viel Zeit für andere Dinge bleibt mir da nicht.

Auch wenn man sich an den neuen Ablauf gewöhnen kann, fehlt mir mittlerweile mein Alltag wie er vor Corona war. Ich möchte mich wieder mit Freunden treffen können und meine Aufgaben in der Schule machen. Ich möchte wieder „normal“ einkaufen gehen können. Ich möchte einen Alltag ohne Masken, ohne Warteschlangen vor jedem Geschäft, aber vor allem ohne Angst vor einem Virus.          

Doch heißt es jetzt immer noch abwarten, was passiert und wie es weiter geht. Wir können nur hoffen und das Beste aus der Situation machen.
Ein Text von Theresa M.

                                           „Dealer in der Coronazeit“: von Niklas W.

Der Alltag meiner Geschwister – das Interview führte Isabella H.

 

„Ein Thema bestimmt die Schlagzeilen“: von Oliwia B.

Kindergarten – von Marie K.
„Schatzkiste“ – von Marie K.

#stayathome – Was ist mit #staypositive?

Das Coronavirus hat nun seit einigen Wochen auch uns erreicht. Es macht uns Angst, es bringt eine Wirtschaftskrise ins Rollen, es macht einen fetten Strich durch die sonst so geliebten Veranstaltungen und den geplanten Sommerurlaub. Öffentliche Plätze sind geschlossen, Schulen und Kitas ebenfalls. Kinder fangen an, Fragen zu stellen: Wie lange müssen wir noch zu Hause bleiben? In den Lebensmittel- und Drogeriemärkten sehen wir leere Regale. Freunde und Verwandte trifft man nur selten und auf Abstand.                Die Regeln werden immer wieder verschärft. Erst landesweite Ausgangs-beschränkungen, dann die Maskenpflicht.                                    
Also wie schafft man es, dass einem nicht die Decke auf den Kopf fällt? Diese Frage stellen sich vermutlich viele, die auch gerade zu Hause sitzen und nicht mehr wissen, wie sie sich beschäftigen können. Gibt es überhaupt Vorteile, die das Virus mit sich bringt?

Ja, die Welt und ihr Alltag steht still. Viele Beschäftigte sind ins Homeoffice getreten und die Schüler werden durch Homeschooling unterrichtet. Man kann sich den Tag selbst einplanen, ist nur selten an einen festen Zeitplan gebunden und man kann aus dem sonst so stressigen Alltag einmal fliehen. Für die schon lange aufgeschobenen Dinge, wie die Renovierung des Hauses, dem Frühjahrsputz oder der Fahrradtour im Freien mit der Familie hat man jetzt genug Zeit. Und ja, auch das ständige „Aufeinanderhocken“ in der Familie hat seinen Vorteil. Es schweißt zusammen. Man schaut zusammen Filme, kocht zusammen oder macht einen Spaziergang. Wer außerdem sagt, dass das lange Zuhausebleiben uns nicht fit hält, hat auch nicht unbedingt immer Recht. Die Menschen fahren Fahrrad, gehen Joggen oder machen Home-Workouts. Auch dies sind Dinge, für die man vielleicht nicht immer die gewünschte Zeit hatte. Einen anderen Vorteil, den man vielleicht nicht direkt mit dem Virus in Verbindung bringt, ist, dass unsere Umwelt sich auch mal ein wenig erholen kann. Weniger Autos fahren auf den Straßen, weniger Flugzeuge verschmutzen die Luft und auch die Kreuzfahrtschiffe liegen erst einmal still. Natürlich ist man traurig über die noch kommenden Folgen und natürlich wünscht man sich, dass  bald Normalität zurückkehrt, aber dadurch sehen wir vielleicht einmal erst, wie gut es uns eigentlich geht und mit welcher Selbstverständlichkeit wir manche Dinge sehen, die eben nicht selbstverständlich sind. Abschließend kann man sich nur daran erinnern, dass wir alle zusammen in dieser Situation sind und keiner zurückgelassen wird. Man ist nicht schuld wenn man sich mit dem Virus infiziert. Man ist nicht schuld, wenn man verantwortungsvoll gehandelt, an andere gedacht  und die Schutzmaßnahmen befolgt hat.
Also #stayathome and #staypositive!!!                                     Ein Ratschlag von Sarah M.

                                                        „Home Office“-von Ida K.

 

Spielen verboten – Foto: Antonia S.

Maskenpflicht wirklich sinnvoll oder nicht?

Seit Wochen hält uns das Corona-Virus unter Kontrolle. Nichts ist mehr normal. Kontakte werden unterbrochen und jeder muss immer aufpassen, ob er genug Abstand hält. Viele haben Angst, auch viele Unternehmen stehen vor dem Aus. Vor allem in NRW ist die Situation der Betriebe sehr gefährdet. Auch die Politiker kommen in schwierige Situationen, da viele langsam Druck aufbauen und ihr altes Leben wieder zurück haben wollen.
                                                                              Maskenpflicht für alle?!-Foto: Katja W.

 

Seit dem 27.04.2020 gilt in allen Bundesländern Mundschutzpflicht in der Öffentlichkeit. Oft wird diese Vorgabe kritisiert und behauptet, dass dieses Konzept keinen Sinn machen würde. Es wird damit begründet, dass viele nicht wissen, wie ein Mundschutz aufgesetzt wird. Einfache selbstgemachte Masken können Viren nicht abhalten, sagen Kritiker. „Besser als nichts“, finden die Befürworter der Masken. Die Diskussion darüber wird weitergehen.
Jannis B.

 

„Leergefegte Einkaufsstraße in Damme“ – eingefangen von Benjamin K.

„Homelearning“ – von Jessica Z.

Lernen von Zuhause – Fluch oder Segen?

Für viele ist seit dem Ausbruch des Corona Virus in Deutschland Homeoffice angesagt und für die allermeisten bedeutet das eine große Umstellung. Oft werden nur die Nachteile vom Arbeiten von Zuhause aus gesehen, aber gibt es nicht auch Vorteile, die durch das ständige Zuhause sein entstehen?
Zuerst mal ist es eindeutig, dass sich durch das Corona Virus einiges verändern musste. Besonders für die Schule war es anfangs eine riesige Herausforderung, für gutes Lernen zuhause garantieren zu können. Dadurch, dass die meisten Schulen mit der Digitalisierung noch sehr am Anfang stehen, kannten sich auch viele Schüler kaum z. B. mit dem Erstellen einer Datei oder generell mit dem Schulserver IServ aus. Was ebenfalls fehlt, ist definitiv der direkte Kontakt zu den Lehrern. In der Schule dauert es nicht lange, eine Antwort auf eine Frage zu bekommen. Jetzt muss man erstmal eine E-Mail formulieren, abschicken und dann auch noch warten, bis der Lehrer antwortet.

Doch es gibt auch positive Aspekte! Dadurch, dass man alles selber erarbeiten muss, verstehen viele den Stoff viel besser, man befasst sich mehr mit dem Thema und lernt selbstständiger zu arbeiten und, wie man sich die Arbeit richtig einteilt.

Auch der Umgang mit dem PC wird immer leichter. Natürlich darf man auch nicht vergessen, dass man so, selber entscheiden kann, wann der „Unterricht“ beginnt. ( wobei man trotzdem definitiv ein wenig Struktur in seinem Tag braucht!) Auch die Zeit mit der Familie nimmt durch die Kontaktbeschränkung einen ganz neuen Stellenwert ein.

Worüber wir uns auch freuen können, ist die Tatsache, dass wir Pausen machen können so oft und so lange wir wollen. Mittendrin ein Gesellschaftsspiel mit dem kleinen Bruder spielen, am Handy sein, ein Buch lesen, schlafen oder was Essen, Dinge, die im normalen Unterricht nicht möglich waren, lassen sich jetzt zu jeder Zeit einbauen.

Zusammenfassend ist Lernen von Zuhause einer sehr spannende, interessante Erfahrung, wir alle freuen uns aber sicherlich, wenn endlich wieder der Alltag einkehrt und wir auch endlich wieder alle unsere Freunde (und natürlich auch Lehrer ?) wiedersehen können. Bis dahin sollten wir uns jedoch an die Regeln halten und abwarten.
Ida B.

                                               Schreibtisch in Corona-Zeiten von Robin Z.

Bücher-Laptop-Maske-Essen: „Corona-Stillleben“ von Lena R.

„Hygienemaßnahmen“ – von Jessica Z.