{"id":451,"date":"2020-09-30T08:41:04","date_gmt":"2020-09-30T06:41:04","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymdamme\/?p=451"},"modified":"2020-09-30T08:41:04","modified_gmt":"2020-09-30T06:41:04","slug":"auslandsjahr-mehr-als-nur-eine-erfahrung-fuers-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymdamme\/auslandsjahr-mehr-als-nur-eine-erfahrung-fuers-leben\/","title":{"rendered":"Auslandsjahr- Mehr als nur eine Erfahrung f\u00fcrs Leben"},"content":{"rendered":"<p><em>F\u00fcr eine begrenzte Zeit in ein anderes Leben eintauchen; den American-Way-of-Life kennenlernen, in Toronto Kontakte kn\u00fcpfen oder die traditionellen Feste in Spanien direkt vor der Haust\u00fcr erleben. Ein Auslandsjahr hat verschiedene Facetten. Daher entschieden sich laut einer Studie von weltweiser.de im Schuljahr 2017\/2018 15.900 Sch\u00fcler\/innen f\u00fcr mindestens drei Monate, eine Schule im Ausland zu besuchen. Meist sind es Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren, die w\u00e4hrend ihrer Schulzeit \u201eabroad\u201c gehen und im ausgew\u00e4hlten Gastland bei einer Gastfamilie wohnen, sowie dort zur Schule gehen. Von Isabella H.<\/em><\/p>\n<p><strong>Gibt es Nachteile?<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-450\" src=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymdamme\/files\/2020\/09\/Isabella-Alj-Foto-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymdamme\/files\/2020\/09\/Isabella-Alj-Foto-300x225.jpg 300w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymdamme\/files\/2020\/09\/Isabella-Alj-Foto-800x600.jpg 800w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymdamme\/files\/2020\/09\/Isabella-Alj-Foto-768x576.jpg 768w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymdamme\/files\/2020\/09\/Isabella-Alj-Foto-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymdamme\/files\/2020\/09\/Isabella-Alj-Foto-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/strong><\/p>\n<p>Ein solches High-School-Year trifft jedoch besonders h\u00e4ufig bei den Eltern der Austauschsch\u00fcler auf keine gro\u00dfe Begeisterung. Der Aufenthalt wird als sehr kostspielig und nicht von allen als sinnvoll angesehen.<\/p>\n<p>Kein Wunder: Die meisten Angebote (z.B. f\u00fcr einen zehnmonatigen Aufenthalt in den USA) starten bei 9.000 Euro. Nach oben gibt es keine Grenze. Oft kann durch einen Aufpreis auch eine Wunschregion oder ein beliebiger Staat gew\u00e4hlt werden. Dabei kosten Staaten wie Kalifornien, Hawaii und Florida deutlich mehr als welche, die im Mid-West liegen. Tats\u00e4chlich gibt es zwischen den Angeboten eines f\u00fcnfmonatigen und eines zehnmonatigen<\/p>\n<p>Aufenthalts preislich keinen gro\u00dfen Unterschied. Zus\u00e4tzlich sorgen sich die Erziehungsberichtigen um den Sicherheitsaspekt im Gastland. Diese Sorge wird manchmal verst\u00e4rkt, wenn dort Waffen erlaubt sind. Besonders, wenn sie selbst noch nie dieses Land besucht haben, kann es ihnen befremdlich vorkommen. Bei der aktuellen zeitlichen Organisation der gymnasialen Schulzeit (G9) bietet es sich besonders an, einen Auslandslandsaufenthalt in der elften Klasse zu absolvieren. Danach, wenn es auf die zw\u00f6lfte Klasse zugeht und die Kursphase beginnt, k\u00f6nnten allerdings Probleme beim Wiederholen des Stoffes des vergangenen Schuljahrs auftreten, da in den Gastl\u00e4ndern nicht derselbe Lehrplan wie zuhause vorliegt.<br \/>\nAuch die Distanz zum gewohnten Umfeld kann f\u00fcr die Sch\u00fcler zum Nachteil eines Auslandsjahrs werden. Nicht selten, nachdem die Aufregung der ersten paar Tage verschwunden ist, macht sich das Heimweh bemerkbar. Auf der neuen Schule lauter neuer Gesichter zu sehen und noch keinen von den Mitsch\u00fclern zu kennen, stellt jedermann vor eine gro\u00dfe Herausforderung. Und pl\u00f6tzlich das Abendessen nicht mit seiner eigenen Familie, sondern mit der Gastfamilie einzunehmen, wirkt befremdlich. Dazu kann es im Auslandsjahr immer wieder Phasen geben, in welchen man einen Kulturschock erlebt.<\/p>\n<p><strong>Welche Vorteile bietet der Aufenthalt?<\/strong><\/p>\n<p>Allerdings bringt ein High-School-Year auch einige un\u00fcbersehbare Vorteile mit sich.\u00a0 Die Austauschsch\u00fcler verbessern ihre Sprachkenntnisse enorm. Durch das t\u00e4gliche Lesen, Reden, Schreiben und H\u00f6ren der Fremdsprache werden neue Vokabeln sowie Grammatikstrukturen beinahe unbewusst gelernt und die eigene Aussprache perfektioniert. Zur\u00fcck daheim k\u00f6nnen sie ohne Bedenken einen Englischleistungskurs f\u00fcr ihr Abitur w\u00e4hlen und auch in der Berufswelt tun sich mit den neuen Erkenntnissen neue T\u00fcren auf. Doch nicht nur durch gute Fremdsprachenkenntnisse werden die Berufschancen verbessert, sondern auch durch soziale und interkulturelle Kompetenzen. Durch das Kennenlernen und offene Begegnen fremder Kulturen und das Kn\u00fcpfen neuer Kontakte wird der Horizont erweitert und soziale Schl\u00fcsselkompetenzen, wie zum Beispiel Weltoffenheit, Toleranz und Flexibilit\u00e4t, erworben. Au\u00dferdem wird die Pers\u00f6nlichkeit der Austauschsch\u00fcler geformt und gest\u00e4rkt. Da sie ohne ihre Eltern in einem fremden Land in einer Gastfamilie leben und sie bei Problemen auf sich allein gestellt sind, wird ihr Selbstbewusstsein und ihre Selbstst\u00e4ndigkeit gest\u00e4rkt. Somit entwickeln sie sich weiter und sammeln einmalige Erfahrungen. Von diesen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Eindr\u00fccken werden die \u201eExchange-Students\u201c auch in Zukunft profitieren.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Aufgrund der oben genannten Argumente bin ich der Meinung, dass ein Auslandsjahr eine einmalige Chance ist, seine Fremdsprachenkenntnisse und anderweitige Kompetenzen zu verbessern und pr\u00e4gende Erfahrungen zu sammeln. Besonders im Zeitalter der Globalisierung sind solche Eigenschaften unentbehrlich. Da die Kostenfrage allerdings schwer wiegt, sollten deutlich mehr Auslandsaufenthalte erm\u00f6glicht werden. Dies kann durch eine h\u00f6here Anzahl an Stipendien entstehen oder durch mehr Partnerschulen mit breiter gef\u00e4chertem Austauschprogramm.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr eine begrenzte Zeit in ein anderes Leben eintauchen; den American-Way-of-Life kennenlernen, in Toronto Kontakte kn\u00fcpfen oder die traditionellen Feste in Spanien direkt vor der Haust\u00fcr erleben. Ein Auslandsjahr hat verschiedene Facetten. 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