{"id":3262,"date":"2020-02-19T10:08:59","date_gmt":"2020-02-19T09:08:59","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymharen\/?p=3262"},"modified":"2020-02-17T10:23:18","modified_gmt":"2020-02-17T09:23:18","slug":"kinder-durch-digitalen-verzicht-staerken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymharen\/kinder-durch-digitalen-verzicht-staerken\/","title":{"rendered":"Kinder durch digitalen Verzicht st\u00e4rken"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Psychologe referiert in Haren und gibt Eltern Tipps zum Umgang mit Medien<\/h4>\n\n\n\n<p><em>Von Gerd Mecklenborg<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Haren<\/strong> Der Schulverbund Haren hat f\u00fcr Eltern und P\u00e4dagogen einen Vortrag zum Thema \u201eKindererziehung heute \u2013 eine Herausforderung\u201c veranstaltet. Facharzt und Referent Dr. Peter T\u00fclp aus Papenburg forderte dabei \u201emehr digitalen Verzicht\u201c, um Kinder  und Jugendliche zu st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p>Gut besucht war die Veranstaltung im Forum des Harener Schulzentrums, in der es um die F\u00f6rderung der sozialen Kompetenz von Kindern ging. Gro\u00dfe Themen bei Kindererziehung heute seien ADHS, eine Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivit\u00e4ts-St\u00f6rung, Zwangserkrankungen,  Depressionen, \u00c4ngste und soziale Auff\u00e4lligkeiten wie Aggressionen, sagte Peter T\u00fclp, Facharzt f\u00fcr Kinder- und Jugendpsychotherapie, in der Einleitung seines manuskriptlosen Vortrags in Gespr\u00e4chsform mit den  Zuh\u00f6rern. \u201eDas alles nimmt immer weiter zu\u201c, so T\u00fclp, der \u201eradikal\u201c die  Meinung vertrat, \u201edass viel davon durch die digitalen Medien verst\u00e4rkt wird oder entsteht\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichwohl sei er kein \u201eMedienverachter\u201c, stellte der Kinderpsychotherapeut klar. Um die genannten Auff\u00e4lligkeiten zu vermeiden und zu therapieren, sehe er aber einen wesentlichen Ansatz darin, \u201eden Umgang der Kinder mit digitalen Medien zu analysieren, zu kontrollieren und zu verbessern\u201c. Das gelte besonders bei der F\u00f6rderung von sozialer und emotionaler Kompetenz. \u201eWir m\u00fcssen unseren Kindern soziale Normen vermitteln, denn das macht die digitale Welt nun mal so gut wie gar nicht. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sind da ganz eindeutig.\u201c T\u00fclp appellierte dabei an die Vorbildfunktion der Eltern, die nach seiner Meinung \u201esich viel zu viel, auch in Gegenwart ihrer Kinder, mit dem Smartphone oder Tablet besch\u00e4ftigen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\"><strong>Alte Spiele entdecken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"343\" height=\"224\" src=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymharen\/files\/2020\/02\/vortrag.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3264\" srcset=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymharen\/files\/2020\/02\/vortrag.jpg 343w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymharen\/files\/2020\/02\/vortrag-216x141.jpg 216w\" sizes=\"auto, (max-width: 343px) 100vw, 343px\" \/><figcaption> Lebhaft referierte Peter T\u00fclp im Forum des Harener Schulzentrums. Foto: Gerd Mecklenborg<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Medienkonsum sei die Bildschirmzeit an einem Tag insgesamt. Und diese solle laut wissenschaftlichen Erkenntnissen f\u00fcr Kinder unter drei Jahren null Stunden, f\u00fcr Kinder unter zw\u00f6lf nicht mehr als eineinhalb Stunden und f\u00fcr Kinder ab zw\u00f6lf Jahren nicht mehr als drei Stunden am  Tag betragen, erfuhren die Zuh\u00f6rer. So k\u00f6nne man \u201eauch krassen F\u00e4llen von psychischen und k\u00f6rperlichen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen vorbeugend entgegenwirken\u201c. Digitale \u00dcberdosierung f\u00f6rdere Aggressivit\u00e4t, Egoismus \u201eund sexuelle Fehlentwicklungen, da viele Kids  heute nur noch per Internet ,aufgekl\u00e4rt\u2018 werden\u201c, so der Therapeut. T\u00fclp empfahl den Eltern: \u201eSpielt wieder \u00f6fter die alten Spiele aus den alten Spielesammlungen mit euren Kindern.\u201c Diese f\u00f6rderten die Feinmotorik, \u201eaber auch die soziale Kompetenz\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Reihen der Eltern h\u00f6rte der Facharzt allerdings auch Einw\u00e4nde wie: \u201eAber alle h\u00e4ngen doch am Handy, das ist der Lauf der Zeit.\u201c Ein Vater bemerkte leise: \u201eDer Doktor ist aber schon ein \u00fcberzeugter Digitalskeptiker.\u201c Dosierter Medienkonsum k\u00f6nne \u201enat\u00fcrlich auch Vorteile haben, ist auch definitiv ein Aspekt von Kindererziehung heute. Aber man muss nicht immer alles machen, was alle machen\u201c, empfahl der Referent.<\/p>\n\n\n\n<p>aus: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/lokales\/haren\">Meppener Tagespost<\/a>, Ausgabe 14.02.2020, S. 14   <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Psychologe referiert in Haren und gibt Eltern Tipps zum Umgang mit Medien Von Gerd Mecklenborg Haren Der Schulverbund Haren hat f\u00fcr Eltern und P\u00e4dagogen einen Vortrag zum Thema \u201eKindererziehung heute \u2013 eine Herausforderung\u201c veranstaltet. 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