{"id":3583,"date":"2020-06-08T07:30:23","date_gmt":"2020-06-08T05:30:23","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymharen\/?p=3583"},"modified":"2020-06-08T07:54:16","modified_gmt":"2020-06-08T05:54:16","slug":"stadtgeschichte-unter-der-lupe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymharen\/stadtgeschichte-unter-der-lupe\/","title":{"rendered":"Stadtgeschichte unter der Lupe"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Erfolg f\u00fcr Harener\nGymnasiasten bei Geschichtswettbewerb<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p><strong>pm Haren.<\/strong> Anl\u00e4sslich des Endes des Zweiten Weltkriegs\nvor 75 Jahren rief der Norddeutsche Rundfunk und die Stiftung nieders\u00e4chsische\nGedenkst\u00e4tten einen Geschichtswettbewerb aus, der sich unter dem Titel\n\u201eBefreit! Und dann?\u201c an Sch\u00fcler richtete, um der Frage nachzugehen, wie nach\nder Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten die besiegten Deutschen\nBefreiten aus Lagern und Gef\u00e4ngnissen begegneten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass der Begriff der Befreiung je nach Perspektive der\nBetroffenen nicht eindeutig zu fassen ist und viele individuelle Geschichten\neinen differenzierten Blick auf die Geschichte als solche erm\u00f6glichen,\nerarbeitete eine Projektgruppe des Gymnasiums Haren, die sich intensiv mit der\nNachkriegszeit vor Ort auseinandersetze, die als Maczk\u00f3w-Zeit in die\nStadtgeschichte einging.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbst eingespielte Orgelmusik und die Stimmen der Sch\u00fclerinnen Theresa Janssen und Vanessa Lorenz begr\u00fc\u00dfen die Zuh\u00f6rer eines Podcasts, der als Wettbewerbsbeitrag eine \u201eReise durch das historische Haren zur Maczk\u00f3w-Zeit\u201c erm\u00f6glichen soll. Auch der Zeitzeuge Stefan Sibum meldet sich zu Wort, der von seinen pers\u00f6nlichen Eindr\u00fccken im Zusammenhang mit dem Einmarsch alliierter Truppen im April 1945 berichtet. Dabei kommt auch die problematische Beziehung zwischen der Harener und der polnischen Bev\u00f6lkerung zur Sprache, die f\u00fcr knapp drei Jahre die H\u00e4user der ins Umland umgesiedelten Harener bezog. Inmitten des Emslandes entwickelte sich eine polnische Stadt mit politischen Institutionen, Bildungseinrichtungen oder einem Krankenhaus sowie ein vielf\u00e4ltiges kulturelles Leben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Podcast<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diesen Zeitraum nahmen die Harener Gymnasiasten mit dem\nZiel, den Podcast zu erstellen, unter die Lupe, indem nicht nur diverse\nZeitzeugen befragt wurden, sondern auch umfassende Dokumente wie Briefwechsel,\naber auch anspruchsvolle Fachliteratur und Expertengespr\u00e4che ausgewertet\nwurden. Dar\u00fcber hinaus waren auch Fragen der technischen Umsetzung zu kl\u00e4ren,\nwobei von Beginn an das klare Ziel formuliert wurde, einen Beitrag zu schaffen,\nder ein Thema behandelt, das als Bestandteil des Schulprogramms nachhaltig in\nden Unterricht einflie\u00dfen und sich dar\u00fcber hinaus auch an die interessierte\n\u00d6ffentlichkeit richten soll. Dies bedeutet f\u00fcr das Wettbewerbsteam unter\nLeitung von Studiendirektor Malte Schniers, dass die Arbeit mit dem Einsenden\ndes gut zw\u00f6lfmin\u00fctigen Wettbewerbsbeitrags, der ebenso wie ein NDR1-Interview\nmit Schniers auf der Website des Norddeutschen Rundfunks abzurufen ist, nicht\nbeendet sein wird. Perspektivisch sollen im Harener Stadtgebiet mehrere\nPodcast-Stationen entstehen, an denen Einwohner, Schulgruppen oder Touristen\nmit ihrem mobilen Endger\u00e4t Informationen und Eindr\u00fccke der Maczk\u00f3w-Zeit abrufen\nk\u00f6nnen. Auch eine Zusammenarbeit mit dem neu entstandenen Dokumentationszentrum\nin der Inselm\u00fchle ist bereits angebahnt.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese auf Nachhaltigkeit angelegte Gesamtleistung w\u00fcrdigte die Wettbewerbsjury mit der Nachricht, dass der Beitrag des Gymnasiums Haren, \u00fcber den bereits im Dezember vergangenen Jahres im NDR-Fernsehen berichtet wurde, zu den besten der eingereichten Materialien geh\u00f6rte. \u201eWir waren begeistert, weil sich das Projekt eindeutig mit dem Verh\u00e4ltnis der befreiten Harener mit den polnischen Befreiten in der Enklave Maczk\u00f3w besch\u00e4ftigt; weiter auch mit der Befreiung der Emslandlager\u201c, hei\u00dft es in der Mitteilung des NDR und der Stiftung nieders\u00e4chsische Gedenkst\u00e4tten. Abgesehen von der Freude \u00fcber die besondere W\u00fcrdigung der Arbeit der gesamten Projektgruppe nimmt Initiator Malte Schniers eine ganz besondere Erfahrung aus der Projektarbeit mit: \u201eBesonders begeistert hat mich, wie engagiert die Schulgemeinschaft in diesem Projekt zusammengearbeitet hat. Wir haben von vielen Eltern, Gro\u00dfeltern, Harener B\u00fcrgern, der Stadt Haren, Kolleginnen und Kollegen sowie Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern sehr viel Unterst\u00fctzung erfahren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymharen\/files\/2020\/05\/Gruppenfoto-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3550\" srcset=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymharen\/files\/2020\/05\/Gruppenfoto.jpg 1024w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymharen\/files\/2020\/05\/Gruppenfoto-188x141.jpg 188w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymharen\/files\/2020\/05\/Gruppenfoto-768x576.jpg 768w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymharen\/files\/2020\/05\/Gruppenfoto-100x75.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Die erfolgreichen Harener Sch\u00fcler. Foto: Gymnasium Haren <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p> aus: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/lokales\/haren\">Meppener Tagespost<\/a>, Ausgabe 06.06.2020, S. 17 <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erfolg f\u00fcr Harener Gymnasiasten bei Geschichtswettbewerb pm Haren. Anl\u00e4sslich des Endes des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren rief der Norddeutsche Rundfunk und die Stiftung nieders\u00e4chsische Gedenkst\u00e4tten einen Geschichtswettbewerb aus, der sich unter dem Titel \u201eBefreit! 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