{"id":6250,"date":"2023-08-08T11:41:09","date_gmt":"2023-08-08T09:41:09","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymharen\/?p=6250"},"modified":"2023-08-08T11:41:10","modified_gmt":"2023-08-08T09:41:10","slug":"mein-wundervolles-austauschjahr-in-haren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymharen\/mein-wundervolles-austauschjahr-in-haren\/","title":{"rendered":"Mein wundervolles Austauschjahr in Haren"},"content":{"rendered":"\n<p>Mein Name ist Audrey und ich habe letztes Schuljahr ein Austauschjahr mit YFU gemacht. Ich komme aus Okemos, Michigan, in den USA, und ich habe 9 Monate bei meiner Gastfamilie, den Janssens, in Haren gewohnt. <br>Am Samstag, den 10. September 2022, bin ich in Haren angekommen. In den ersten Tagen konnte ich schon viele neue Dinge ausprobieren. An diesem Samstag bin ich zu einem Handballspiel gegangen, am Sonntag zu einer Pfadfinder-Veranstaltung, und am Montag hatte ich meinen ersten Schultag. Mein Alltag in den USA war immer schon voll von Aktivit\u00e4ten, und ich finde es besonders passend, dass dieses erste Wochenende bei meiner Gastfamilie so viel los war. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"296\" src=\"https:\/\/plaene.gymnasium-haren.de\/fotos22_23\/jun23\/audrey01.jpg\" alt=\"\"><\/td><td><img decoding=\"async\" width=\"400\" src=\"https:\/\/plaene.gymnasium-haren.de\/fotos22_23\/jun23\/audrey08.jpg\" alt=\"\"><\/td><\/tr><tr><td><img decoding=\"async\" width=\"400\" src=\"https:\/\/plaene.gymnasium-haren.de\/fotos22_23\/jun23\/audrey02.jpg\" alt=\"\"><\/td><td><img decoding=\"async\" width=\"400\" src=\"https:\/\/plaene.gymnasium-haren.de\/fotos22_23\/jun23\/audrey09.jpg\" alt=\"\"><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Ich hatte zwei Jahre Deutsch in der Schule, was mich gut vorbereitet hat, aber es war immer noch eine heftige Umstellung, immer und \u00fcberall Deutsch zu h\u00f6ren und sprechen zu m\u00fcssen. Meine Gastschwestern konnten mit mir auf Englisch reden, was mir besonders half, um Schulsachen zu verstehen. Herr Hillebrand, Herr R\u00fclander und Hannah halfen mir, meinen Stundenplan zu f\u00fcllen, und ich begann zum Unterricht mit den Zw\u00f6lfern zu gehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><img decoding=\"async\" width=\"400\" src=\"https:\/\/plaene.gymnasium-haren.de\/fotos22_23\/jun23\/audrey03.jpg\" alt=\"\"><\/td><td><img decoding=\"async\" width=\"400\" src=\"https:\/\/plaene.gymnasium-haren.de\/fotos22_23\/jun23\/audrey06.jpg\" alt=\"\"><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><br>An meiner Schule in den USA war es normal, dass wir jeden Tag jedes Fach haben und deswegen maximal sechs F\u00e4cher pro Semester\/Jahr belegen konnten. Also war es neu f\u00fcr mich, dass ich pro Tag zwar 6 Stunden, aber nur 3-5 von 9 unterschiedlichen F\u00e4chern hatte. <br>Ich brauchte keine Noten f\u00fcr das Schuljahr, weil ich meinen Schulabschluss schon in den USA bekommen habe, aber ich fand Unterricht wirklich interessant und habe trotzdem viel gelernt. Ich wunderte mich, wie viel ich im Kontext der Schule verstehen konnte. Auch wenn ich nicht jedes Wort \u00fcbersetzen konnte, konnte ich immer noch dem Unterricht und den Ideen folgen oder witzige Situationen lustig finden. <br>F\u00fcr das erste Halbjahr durfte ich zwei Englisch-Leistungskurse belegen. Dass ich mich dabei auf Englisch ausdr\u00fccken konnte, half mir selbstbewusster zu sprechen und ich konnte meine Mitsch\u00fcler viel einfacher kennenlernen. Auch die F\u00e4cher, in denen wir \u00f6fter Diskussionen hatten, wie Deutsch, Geschichte und Werte und Normen, haben mir sehr gefallen, weil ich mehr \u00fcber die Meinungen und Pers\u00f6nlichkeiten meiner Mitschulern erfahren konnte. <br>Ich wusste nicht genau, was zu erwarten war, als ich an die Schule kam, aber manchmal f\u00fchlte ich mich, als ob alle schon sehr viel \u00fcber die USA wussten, und ich gar nicht mehr viel Neues erz\u00e4hlen konnte. Doch sobald ich irgendwas wie ,,In den USA hatten wir jede Woche eine Pr\u00fcfung&#8220;, oder ,,Ich musste nie ein Schwimmabzeichen f\u00fcr die Schule machen\u201d, sagte, kam ich oft ins Gespr\u00e4ch \u00fcber andere Dinge, die so selbstverst\u00e4ndlich oder normal scheinen, sich in Deutschland und der USA aber unterscheiden. <br>Nach der Schule hatte ich viel mehr Freizeit, als ich es gewohnt war, weil ich in den USA immer so viele Clubs direkt nach der Schule hatte. Dass ich zum Mittagessen mit meiner Gastfamilie zu Hause essen konnte und nur in vier Minuten wieder zur Schule fahren oder sogar zu Hause bleiben konnte, war das Sch\u00f6nste vom Sch\u00f6nen. An meiner Schule in den USA hatten wir nur 30 Minuten, um Mittag zu essen, und oft verschwendet man Zeit in der Warteschlange f\u00fcr das Schulessen, auch wenn es wirklich nicht schmeckt. <br>Nachmittags ging ich oft nach drau\u00dfen, um zu lesen und eventuell zu schlafen, oder um Fahrrad zu fahren. Ich bin in den USA oft Fahrrad gefahren, aber haupts\u00e4chlich, um zu meinen Freuden zu gehen, nicht wirklich nur zum Spa\u00df, aber ich fand die Umgebung in Haren sehr sch\u00f6n, besonders die Ems, sodass ich gerne die Gegend erkundete!! Ich durfte auch mit meinen Gastschwestern zum Handball- und Fu\u00dfball-Training der Damenmannschaften gehen. Ich hatte bisher nie Handball oder Fu\u00dfball gespielt, aber zum Gl\u00fcck kann ich laufen, werfen und meinen Fu\u00df bewegen, sodass es so wie schie\u00dfen aussieht. Alle Teams in den USA, an denen ich teilnahm, waren von der Schule und fast immer nur eine Altersgruppe, aber die Damenmannschaften haben viel mehr Altersvielfalt, was ich cool fand. Ich habe dadurch viele super Leute getroffen und viel gelernt. Ich habe auch nicht in Spielen gespielt, sondern einfach die Mannschaft angefeuert.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war neu f\u00fcr mich, so wenig Verantwortung zu haben. Ich musste auf mich aufpassen, aber so viele andere Menschen machten das auch. Niemand erwartete, dass ich alles wusste, au\u00dfer vielleicht meiner Gastoma. Wir beide sa\u00dfen nachmittags oft am Esstisch, sie las die Zeitung und ich machte meine Hausaufgaben. Weil sie kein Englisch konnte, waren die Gespr\u00e4che mit ihr eine wirklich gute \u00dcbung, um Deutsch zu verstehen und das Erkl\u00e4ren zu \u00fcben, weil ich sonst keine andere M\u00f6glichkeit hatte, um mich verst\u00e4ndlich zu machen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><img decoding=\"async\" width=\"400\" src=\"https:\/\/plaene.gymnasium-haren.de\/fotos22_23\/jun23\/audrey05.jpg\" alt=\"\"><\/td><td><img decoding=\"async\" width=\"400\" src=\"https:\/\/plaene.gymnasium-haren.de\/fotos22_23\/jun23\/audrey07.jpg\" alt=\"\"><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Ich bin so dankbar f\u00fcr jede Person, die mit mir redete, besonders als mein Deutsch noch langsam war. Ohne diese fr\u00fche \u00dcbung w\u00e4re es mir nicht m\u00f6glich gewesen, sp\u00e4ter so viele Erfahrungen voll zu genie\u00dfen. Egal ob auf Deutsch oder Englisch, ich habe so viel durch Gespr\u00e4che innerhalb und au\u00dferhalb vom Unterricht gelernt. <br>Ich bekam immer Unterst\u00fctzung und Hilfe von meinen Lehren und Mitsch\u00fclern, und ich durfte sogar einen Leistungskurs Latein w\u00e4hlen! Dieses Jahr durfte ich eine Auszeit machen. Dabei habe ich viel gelernt, besonders weil es nicht direkt zu einem Vorteil meiner Karriere z\u00e4hlt. Der Austausch in Haren hat mein Leben noch ein St\u00fcck sch\u00f6ner gemacht: Ich habe so viele tolle Leute kennengelernt und ich freue mich auf das Wiedersehen. <br>Zu erfahren, wie es ist, in Deutschland zur Schule zu gehen, war eine krasse neue Erfahrung, die durch die Leute, die mich die ganze Zeit unterst\u00fctzten stark verbessert wurde. <br>Ich w\u00fcnsche allen Sch\u00fclern des Gymnasiums Haren viel Gl\u00fcck und Erfolg und ich hoffe, dass zuk\u00fcnftige Austauschsch\u00fcler genauso gute Erfahrungen in Haren machen k\u00f6nnen! <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Audrey\u00a0<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Name ist Audrey und ich habe letztes Schuljahr ein Austauschjahr mit YFU gemacht. Ich komme aus Okemos, Michigan, in den USA, und ich habe 9 Monate bei meiner Gastfamilie, den Janssens, in Haren gewohnt. Am Samstag, den 10. September<\/p>\n","protected":false},"author":1256,"featured_media":6254,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-6250","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymharen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6250","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymharen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymharen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymharen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1256"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymharen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6250"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymharen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6250\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6255,"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymharen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6250\/revisions\/6255"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymharen\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6254"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymharen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6250"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymharen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6250"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymharen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6250"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}