{"id":6742,"date":"2023-11-21T10:00:00","date_gmt":"2023-11-21T09:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymharen\/?p=6742"},"modified":"2023-11-28T12:16:26","modified_gmt":"2023-11-28T11:16:26","slug":"bruecken-bauen-und-gemeinsam-horizonte-erweitern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/gymharen\/bruecken-bauen-und-gemeinsam-horizonte-erweitern\/","title":{"rendered":"Br\u00fccken bauen und gemeinsam Horizonte erweitern"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">13 Sch\u00fcler<em>innen des Jahrgangs 10 trafen vom 13.-17. November 2023 erneut mit ihren polnischen Partnersch\u00fcler<\/em>innen zu einem interkulturellen Austausch zusammen<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Ein Erfahrungsbericht von Maira Nortmann:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am Montag, dem 13. November 2023, begann unser Wiedersehen in der Bildungsst\u00e4tte des Deutsch-Polnischen Jugendwerks (DPJW) Dom Pojednania i Spotka\u0144 im. \u015bw. Maksymiliana M. Kolbego (Maximilian Kolbe Haus) in Danzig. Nach 14-st\u00fcndiger Fahrt im Reisebus kamen wir Harener*innen um 16 Uhr etwas ersch\u00f6pft, aber voller Vorfreude auf die gemeinsamen Tage mit den Sch\u00fcler*innen unserer Warschauer Partnerschule XLVIII Liceum Og\u00f3lnokszta\u0142c\u0105ce im. Edwarda Dembowskiego an. Nach der herzlichen Begr\u00fc\u00dfung und der Zimmerverteilung gab es zun\u00e4chst ein warmes Essen, bevor wir um 17 Uhr mit Kennenlern- und Integrationsspielen in gemischten Gruppen starteten. Au\u00dferdem tauschten wir uns zu den Themen der Woche &#8211; \u201eGeschichte\u201c, \u201eSolidarit\u00e4t\u201c und \u201eEuropa\u201c &#8211; aus. Eine Filmeinf\u00fchrung als Vorbereitung f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag vertiefte unser Verst\u00e4ndnis vom Zweiten Weltkrieg. Der erste Tag wurde relativ fr\u00fch mit einem Abendessen, gefolgt von einem gemeinsamen Spaziergang durch die Danziger Altstadt beschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Dienstag begann mit einem Warming-up und Sprachanimationen. Anschlie\u00dfend erkundeten wir die Altstadt im Rahmen einer Stadtrallye. Am Nachmittag gingen wir gemeinsam in das erst seit wenigen Jahren bestehende Museum des Zweiten Weltkrieges, wo wir uns in Gruppen die Ausstellung ansahen. Das Museum war f\u00fcr uns vor allem deswegen interessant, weil es einen Schwerpunkt auf das Erleben des Krieges aus der Perspektive der polnischen Zivilbev\u00f6lkerung und ihren Widerstand gegen die deutschen Besatzer legt. Gemeinsame Aktivit\u00e4ten in der Altstadt und ein deutsch-polnischer Abend mit typischen S\u00fc\u00dfigkeiten aus beiden L\u00e4ndern rundeten diesen erkenntnisreichen Tag ab. Dabei konnten wir unseren polnischen Partner*innen mehrere zuhause vorbereitete Referate, u. a. \u00fcber unsere Region und Schule, pr\u00e4sentieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch der Mittwoch begann wieder mit einem Warming-up und Sprachanimationen. Nach der Aufteilung in deutsch-polnische Gruppen hatten wir zun\u00e4chst viel Spa\u00df bei einem gemeinsamen Bowling. Die Mittagszeit verbrachten wir in der Altstadt, wo wir Dokumentations- und Fotoaufgaben durchf\u00fchrten. Nachmittags machten wir einen virtuellen Stadtspaziergang \u201eauf den Spuren von Solidarno\u015b\u0107\u201c. Anschlie\u00dfend vertieften wir unser Wissen \u00fcber diese einzigartige Streik- und Freiheitsbewegung gegen die kommunistische Herrschaft, die 1980 in der Danziger Lenin-Werft ihren Anfang nahm und ganz Polen erfasste. Den restlichen Abend hatten wir zur freien Verf\u00fcgung. Wir nutzten die Zeit f\u00fcr Gesellschaftsspiele und gemeinsame Aktivit\u00e4ten in Kleingruppen in der Altstadt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Donnerstagvormittag stand ganz im Zeichen historischer Biographieforschung. In gemischten Arbeitsgruppen erforschten wir arbeitsteilig die Lebensl\u00e4ufe und Perspektiven von Menschen, die durch verschiedene Ereignisse der deutschen und polnischen Zeitgeschichte gepr\u00e4gt wurden. Eine gemeinsame Pr\u00e4sentation und Auswertung der Ergebnisse rundete unsere Arbeit ab. Am Nachmittag ging es dann mit der S-Bahn nach Sopot, einem beliebtem Seebad, das an der Ostseek\u00fcste etwa 10 Kilometer nord\u00f6stlich von Danzig liegt. Leider war es f\u00fcr einen Strandspaziergang zu regnerisch, doch nutzten wir den Aufenthalt, um die zahlreichen Gesch\u00e4fte und Caf\u00e9s der Umgebung zu erkunden. Der Abend stand uns wieder zur freien Verf\u00fcgung und wir verbrachten ihn mit Gesellschaftsspielen und Freizeit in der Stadt.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Freitag hie\u00df es dann schon recht fr\u00fch Zimmer aufr\u00e4umen und sich auf die R\u00fcckreise vorbereiten. Eine Reflexion und Auswertung bildete den inhaltlichen Abschluss der Begegnung. Um 10 Uhr verabschiedeten wir uns schlie\u00dflich voneinander, um mit Lunchpaketen versorgt die jeweilige Heimreise anzutreten. F\u00fcr die Harener*innen ging es mit dem Reisebus zur\u00fcck ins Emsland, w\u00e4hrend die polnischen Sch\u00fcler*innen sich auf den Weg zum Danziger Bahnhof machten, wo sie den Schnellzug nach Warschau nahmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Woche war gepr\u00e4gt von intensiven Erfahrungen und Austauschen, der Vertiefung unserer Freundschaften und von unvergesslichen Erlebnissen in der sch\u00f6nen Stadt Danzig. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">&#8222;Diashow&#8220; von Uta M\u00f6hlenkamp<\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-video\"><video controls src=\"https:\/\/plaene.gymnasium-haren.de\/videos\/Danzig2023.mp4\"><\/video><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>13 Sch\u00fclerinnen des Jahrgangs 10 trafen vom 13.-17. November 2023 erneut mit ihren polnischen Partnersch\u00fclerinnen zu einem interkulturellen Austausch zusammen Ein Erfahrungsbericht von Maira Nortmann: Am Montag, dem 13. 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