Dita Zipfel liest in der Schulbibliothek (25. Juni 2021)

„Wenn man bedenkt, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt.“

Es ist Freitag und die Sonne scheint. Im Schulgebäude und auf dem Hof stellt der ABI-Streich die Normalität von Schule in Frage, und in der Schulbibliothek geht es auch darum, was „normal“ ist.

Dort liest nämlich – organisiert vom Jungen Literaturbüro Lüneburg – Jugendliteraturpreisträgerin Dita Zipfel aus ihrem Buch „Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte“, und die Klassen 6 E und 5 B hören zu.

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Praktische Tipps und fantastische Möglichkeiten beim Vorlesetag in der Schulbibliothek (15. November 2019)

Am 15. November war wieder bundesweiter Vorlesetag, auch in der Schulbibliothek des Gymnasiums Oedeme. Und die versammelten Zuhörer aus den 5., 6. und 7. Klassen bekamen wertvolle Antworten auf die wichtigen Fragen des Lebens: Wann werden aus Steinen Vögel? Wie überlebe ich die Schule? Was will der Kater von mir? Wie verliebe ich mich richtig? Warum darf ich ein zugelaufenes Pferd nicht mit ins Wohnzimmer nehmen? Wer stiehlt meine Zeit?

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Oma macht das Internet kaputt! Am Vorlesetag! In der Schulbibliothek! (16.11.2018)

Wie jedes Jahr am bundesweiten Vorlesetag versammelten sich alle 5. Klassen und manche der 6. Klassen in der Schulbibliothek, machten es sich gemütlich, ließen sich vorlesen und traten ihre Kopfreise an in die fantastischen Welten von „Timeless“, Ravenstorm Island und den Woodwalkers, zu Teslas Erben und zur Hexe Xan.
Sie waren dabei als Connor Reeves Bodyguard wird, als Dirk und sein Bruder umziehen, als Mrs. Braitwhistle Plumpudding kocht, als Hund Flocki den Weihnachtsmann beißt und Timi im Gepäckschließfach übernachtet. Und als Oma das Internet kaputt macht. Nur aus Versehen.

Literatur lässt alles möglich werden und erklärt uns die Welt. Es hat wieder viel Spaß gemacht zuzuhören. Vielen Dank an die tollen Vorleserinnen und Vorleser: Frau Elling, Frau Berger, Frau Wille, Frau Eilers, Frau Lieblang, Frau Becker Borrée, Frau Buchholz, Herrn Kiecksee, Frau Meßner, Frau Ohlhagen, Herrn Peper und an Lana Schuchhardt aus der 7 E!

Und diese Bücher wurden gelesen (zum Nachlesen ausleihbar in der Schulbibliothek):
Sabine Ludwig: Die fabelhafte Miss Braitwhistle
Marc-Uwe Kling: Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat
Gilian Philip: Die Geheimnisse von Ravenstorm Island
Kelly Barnhill: Das Mädchen, das den Mond trank
Chris Bradford: Bodyguard
Armand Baltazar: Timeless
Andreas Steinhöfel: Dirk und ich
Eric Elfman: Teslas unvorstellbar geniales und verblüffend katastrophales Vermächtnis
Katja Brandis: Woodwalkers
Achim Bröger: Mein 24. Dezember
Lukas Hartmann: Timi Donner im Land der Kentauren

Fotografien: Wulf Kiecksee

Bibliotheksbestände, -nutzung und -ziele

Was gibt es in der Schulbibliothek? Es gibt Kinder- und Jugendliteratur, Romane und andere Belletristik, Nachschlagewerke, Fachliteratur, Schulbücher, Comics, Zeitschriften und Zeitungen, Spiele, Musik, Filme, Hörbücher sowie das Internet. Die Bibliothek bietet verschiedene Arbeitsbereiche, Individualarbeitsplätze und Gruppenarbeitsplätze (auch für die Arbeit mit einer ganzen Klasse). Es gibt PC-Arbeitsplätze zur Informationsrecherche, einen Stillarbeitsraum und eine Präsentationsmöglichkeit mit Beamer und Leinwand. Bequeme Sitzmöglichkeiten laden zum Schmökern, Blättern und Lesen ein. Das Bühnenpodest mit Bühnentechnik im Untergeschoss steht im alltäglichen Lesebetrieb zur Verfügung, soll aber auch für Lesungen von Schülern und Buchautoren genutzt werden.

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Schulbibliothek


Recherche in den Beständen der Schulbibliothek

Auf rund 300qm Fläche finden sich in der Schulbibliothek Oedeme über 2.800 Kinder- und Jugendbücher, ca. 10.000 Sachbücher und mehr als 2.500 DVDs, CD-ROMs, Spiele, Zeitschriftenabos und Hörbücher. Für die Internet-Recherche stehen 4 PCs zur Verfügung.
Die aktuelle Landeszeitung liegt jeden Tag aus und dank freundlicher Zeitungsspender bekommen wir täglich das Hamburger Abendblatt geliefert.
Als zusätzliches Angebot, gibt es für alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit Ebooks auszuleihen. Informationen hierzu gibt es in der Bibliothek.
Unsere Bestände können über eine Internet-Suchmaske durchforstet werden. Dafür bitte oben auf „Recherche in den Beständen der Schulbibliothek“ klicken.
Frau Sonntag, Frau Löhden-Bendinger und Frau Matschuck verwalten und ergänzen die Bestände, bieten Klassenführungen an und geben verzweifelt Suchenden bereitwillig Auskunft.
Außerdem bieten Frau Sonntag und Frau Elling montags eine Bücher-AG an, in der sich alles um Bücher und Geschichten dreht.

Öffnungszeiten: Kontakt:
Mo.: 07:30 – 15:30 Uhr Tel.: 04131 7628-31
Di.: 07:30 – 15:30 Uhr E-Mail: bibliothek@gymnasium-oedeme.de
Mi.: 07:30 – 15:30 Uhr
Do.: 07:30 – 15:30 Uhr
Fr.: 07:30 – 15:30 Uhr

Bibliotheksbestände und -ziele

Was gibt es in der Schulbibliothek? Es gibt Kinder- und Jugendliteratur, Romane und andere Belletristik, Nachschlagewerke, Fachliteratur, Schulbücher, Comics, Zeitschriften und Zeitungen, Spiele, Musik, Filme, Hörbücher sowie das Internet. Die Bibliothek bietet verschiedene Arbeitsbereiche, Individualarbeitsplätze und Gruppenarbeitsplätze (auch für die Arbeit mit einer ganzen Klasse). Es gibt PC-Arbeitsplätze zur Informationsrecherche, einen Stillarbeitsraum und eine Präsentationsmöglichkeit mit Beamer und Leinwand. Bequeme Sitzmöglichkeiten laden zum Schmökern, Blättern und Lesen ein. Das Bühnenpodest mit Bühnentechnik im Untergeschoss steht im alltäglichen Lesebetrieb zur Verfügung, soll aber auch für Lesungen von Schülern und Buchautoren genutzt werden.

Was kann man in der Schulbibliothek machen?
Lesen! Man kann in den neuesten Zeitschriften und Zeitungen blättern, sich in ein tolles Buch vertiefen, sich Anregungen für die private Lektüre holen oder in Comics schmökern.
Lernen und arbeiten! Man kann sich Informationen aus dem Internet holen, in Lexika nachschlagen, Freistunden nutzen, Referate vorbereiten und für Hausaufgaben arbeiten. Man kann mit dem eigenen Notebook arbeiten und den Drucker nutzen. Man kann sich Bücher aus anderen Bibliotheken bestellen.
Unterricht! Der Stillarbeitsraum (mit Beamer und Leinwand) steht für unterrichtliche Zwecke zur Verfügung, es gibt Gruppenarbeitstische. Auf der Bühne finden Lesungen und szenische Interpretationen statt. Themenbezogene Handapparate werden auf Wunsch eingerichtet. In der Bibliothek finden curricular festgelegte Unterrichtseinheiten statt (siehe die Übersicht im Anhang).

Wann und wie kann man die Bibliothek nutzen?
Die Schulbibliothek ist an Schultagen durchgehend von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr geöffnet. Wer die Bibliothek betritt, muss die Benutzungsordnung (siehe Anhang) respektieren und sich in erster Linie leise verhalten. Wer ausleihen möchte, braucht nur seinen Schülerausweis.

Wer hilft, wenn man mal nicht weiter weiß?
Frau Sonntag, Frau Löhden-Bendinger und Frau Matschuck und helfen bei jeder Frage und bei jedem Problem: Wie finde ich das Buch, das ich suche? Wie recherchiere ich Medien zu einem Thema? Wie kann ich etwas ausdrucken? Das Bibliothekspersonal führt in die Nutzung der Bibliothek ein und hält ein Wunschbuch für Bücherwünsche bereit.

Was sind die Ziele der Schulbibliothek?
Die Bibliothek ist ein Lernort im Ganztagsbetrieb für vielseitiges Arbeiten. Sie soll sowohl Lesekompetenz als auch Lesemotivation fördern:
Förderung von Lesekompetenz: Die Bibliothek steht den Schülern für unterrichtsbegleitendes Arbeiten zur Verfügung. In der Bibliothek findet aber auch Unterricht statt. Nach einem durch die Fachbereiche erstellten Bibliothekscurriculum arbeitet jeder Schüler zweimal im Schuljahr im Rahmen des Unterrichts in der Bibliothek. Die Schulbibliothek bietet dafür einen an den Unterricht angepassten Medienbestand in allen Fächern, Arbeitsplätze, Handapparate, aktuelle Informationen in Zeitungen, Zeitschriften und Internet. Die Schüler erhalten Einführungen in die Nutzung der Bibliothek und in Recherchemethoden.
Förderung von Lesemotivation: Die Schulbibliothek ist auch ein Leseort: Sie bietet der Freude am Lesen einen Raum, sie verbreitet Leseatmosphäre. Der Bestand an Kinder- und Jugendliteratur wird planvoll aktualisiert, es gibt ein Wunschbuch. In der Bibliothek sollen kleinere Lesungen im schulischen Rahmen, aber auch Leseveranstaltungen mit Vorlesern aus anderen Bereichen und Autorenlesungen stattfinden.

F.A.Q. (Sek. I) – Antworten auf häufige Fragen zum Gymnasium Oedeme

| A-C | D-F | G-I | J-L | M-O | P-R | S-U | V-X | Y-Z |

A-C
  • Abschlüsse: Ziel ist die Allgemeine Hochschulreife. Auf dem Weg dorthin können folgende Abschlüsse erworben werden: Hauptschulabschluss (Jg. 9), Realschulabschluss (Jg. 10), erweiterter Realschulabschluss (Jg. 10) und die Fachhochschulreife (Jg. 12 & 13)
  • Anmeldegarantie: Kinder aus dem Einzugsgebiet und Geschwisterkinder haben immer Vorrang. Das Gymnasium Oedeme ist auf sechs Klassen in Jahrgang fünf festgelegt. Dies sind maximal 186 Schülerinnen und Schüler. Sollte ihr Kind nicht aufgenommen werden können, erhalten sie per Post Nachricht.  
  • Austauschprogramme: Französische Schweiz, Frankreich, Spanien und Erasmus+ Projekte (aktuell mit den Partnerländern Griechenland, Portugal, Österreich, Rumänien und Serbien)
  • BILI– und MINT-Klasse: Die Wahl findet im 2. Halbjahr der 6. Klassen statt. 
  • Busfahrkarte (HVV-Card) und Busaufsichten: Notwendige Entfernung Jg. 5 und 6: 3 km,  Jg. 7 bis 10: 4 km, ab JG 11: 5 km mit einer Zuzahlung von aktuell 15 € pro Monat;  die Beantragung erfolgt ausschließlich online über https://www.landkreis.lueneburg.de/Schülerbefoerderung . Hier finden Sie auch alle notwendigen Informationen zur Schülerbeförderung und zur HVV-Card; die Busfahrkarte erhalten die Kinder in den ersten Tagen des Schuljahres über die Schulen, bis dahin werden in den Schulbussen keine Kontrollen durchgeführt. An den ersten Tagen findet mit der Klassenleitung eine Busschulung statt; an den Haltestellen gibt es Aufsichten  und BuslotsInnen, die bei Fragen angesprochen werden können. Für jeden Bus sollte eine eigene Schlange gebildet werden, wobei Vordrängeln und das Reservieren von Plätzen mit dem Ranzen o.ä. nicht erlaubt sind.
D-F
  • Digitale Endgeräte: Die Nutzung von digitalen Endgeräten (IPADs) ist aktuell Schwerpunkt der Schulentwicklung. 
  • Einzugsgebiet: Landkreis und Stadtteil Oedeme. Eine Anmeldung aus anderen Regionen ist nachrangig bei freien Plätzen möglich.
  • Förderunterricht: Für den Jahrgang 5 wird im Rahmen unseres Ganztagsangebots Förderunterricht in den Fächern Englisch und Deutsch angeboten. Darüber hinaus können die Kinder ihre Rechtschreibfähigkeiten durch die Teilnahme am Lernserver verbessern.Für das Fach Mathematik gibt es themenorientierte Förderangebote („Mathe-Booster“), die jahrgangsübergreifend angeboten werden.
G-I
  • Ganztagsangebot: Das Ganztagsangebot ist grundsätzlich freiwillig. Wenn man sich jedoch für eine AG angemeldet hat, ist diese mindestens ein Schulhalbjahr dauerhaft zu belegen. Zum Großteil findet das AG-Angebot in der 7. und 8. Stunde statt, z.T. auch in der 9. und 10. Stunde. Eine Übersicht zu den Angeboten befindet sich auf unserer Homepage und wird am Standort Süd ausgehängt.
  • Geschwisterregelung: ja
  • Hausaufgaben und Hausaufgabenbetreuung: Hausaufgaben werden regelmäßig aufgegeben und sind Teil des Unterrichts. Über das Wochenende darf es in der Sek. I keine Hausaufgaben geben; Montags bis Donnerstags bietet die Schulbibliothek für alle 5. – und 6. Klässler eine Hausaufgabentreuung an.
J-L
  • Klassengröße: Maximal 30 Schülerinnen und Schüler pro Klasse (Profilklassen: 28)
  • Klassen- und Studienfahrten: Jg. 6 und 8: Klassenfahrt; Jg. 10: Bilifahrt nach London (Biliklasse); Kurzfahrt nach Berlin zur politischen Bildung (alle); Jg. 13: Studienfahrt 
  • Klassenleitung der 5. Jgst. (Sj. 2021/22): Herr Elling (Englisch und Geschichte), Frau Naumann (Deutsch und Französisch), Frau Rebel (Deutsch und Französisch) [Leitung der Bläserklasse mit Herrn Loheide], Herr Scheidel (Chemie und Mathematik), Herr Scheler (Deutsch, Englisch und Darstellendes Spiel), Frau Stöving (Mathematik und Wirtschaft)
  • Klassenzusammensetzung: Freundschaftgruppen werden gebildet, max. drei Wünsche können angegeben werden. Berücksichtigt wird nach Möglichkeit mindesten einer von den Wünschen; Bekanntgabe der zusammengestellten Klassen vor Einschulungstermin. 
M-O
  • Medienerziehung: In Jg. 5 und 7 findet jeweils eine zusätzliche Stunde Unterricht in IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie) statt. Dies dient als Einführung in den verantwortungsvollen und kompetenten Umgang mit digitalen Medien.
  • Notenvoraussetzungen für den Übergang von der Grundschule an das Gymnasium: Gute Aussichten bei Noten im Einser- und Zweierbereich (insbesondere in den Langfächern Deutsch und Mathematik) 
P-R
  • Paten: Zu Paten ausgebildete Neunklässler*innen stehen den Fünftklässler*innen klassenweise ab Tag 1 zur Seite, gestalten für sie einen Teil der Einführungstage, führen eine Rallye zum besseren Kennenlernen der Schule durch und organisieren Kennenlernspiele. Während des gesamten fünften Schuljahres stehen diese als Ansprechpartner zur Verfügung und besuchen die Klasse in Pausen und nach Absprache auch mal im Unterricht. 
S-U
  • Spielmöglichkeiten in den Pausen: Auf dem Pausenhof gibt es einen Kletterturm(angeschafft vom Förderverein), Hängenetze zum Chillen, mehrere Kleinfußballfelder, zwei bunte Hüpfspiele, zwei Basketballtürme und diverse Sitzmöglichkeiten.
  • Sprachfördermaßnahmen: DAF = Deutsch als Fremdsprache (Förderung durch Lehrkräfte); DAZ = Deitsch als Zweitsprache (Förderung durch Studierende der Leuphana Universität) 
V-X
  • Verpflegung: Unsere Mensa im Hauptgebäude und die große Mensa im Süden , die vom Gymnasium und der Oberschule gemeinschaftlich genutzt wird, bieten jeden Tag mehrere Gerichte zur Auswahl, darunter auch stets eine vegetarische Variante. Darüber hinaus gibt es in den ersten beiden großen Pausen im Hauptgebäude die Möglichkeit, sich in unserer Snackbar (ehrenamtlich von Eltern betrieben) mit leckeren Pausenbrötchen und weiteren Snacks zu versorgen.
Y-Z
  • Zweite Fremdsprache: Die Wahl erfolgt bei uns erst im zweiten Halbjahr in Jahrgangsstufe 5. Vorab werden die Schülerinnen und Schüler ausgiebig informiert. Zur Wahl stehen Französisch, Spanisch und Latein.

Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen (04.12.2020)

Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen – das heißt eigentlich: ein bis zum Bersten gefülltes Forum, in dem 180 – 200 Schülerinnen und Schüler zunächst lautstark durcheinanderreden, Plätze suchen, sich zuwinken und dann gespannt den Vorlesekünsten der Klassengewinner lauschen, vielleicht auch mitfiebern und sich natürlich wünschen, dass ihr Kandidat, ihre Kandidatin gewinnt.

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LeGO – Lernclub Gymnasium Oedeme

Seit Beginn des Schuljahres 2005/2006 existiert am Gymnasium Oedeme der Lernclub Gymnasium Oedeme (LeGO). Die Idee für eine solche Schülerinitiative stammt aus einem Stader Gymnasium, von wo wir auch wesentliche Elemente übernommen haben. In Kooperation mit einigen Gymnasien aus dem Bezirk Lüneburg wird dieses Projekt kontinuierlich weiterentwickelt.

Die Grundidee sieht so aus: Leistungsstarke Schüler aus den Jahrgängen 9 – 12 (im Folgenden LeGO-Lehrkräfte genannt) geben schwächeren Schülern aus den unteren Jahrgängen (Klassen 5 – 9) Förderunterricht gegen Bezahlung. Durch diesen Unterricht wird den schwachen Schülern geholfen, da sie sich in einem festen Rahmen und in einem ihnen vertrauten Umfeld verbessern können. Die Hemmschwelle, sich Hilfe zu organisieren, wird deutlich reduziert. Außerdem können diese Schüler die jeweiligen LeGO-Lehrkräfte in der Schule auf einfachem Wege kontaktieren.

Die LeGO-Lehrkräfte können in diesem System wichtige Lehrerfahrungen sammeln; sie können ihr eigenes Wissen festigen und zudem einen sinnvollen „Nebenerwerb“ betreiben (sie erhalten pro Doppelstunde 15 € bei ein bis zwei Schülern und 20 € bei drei bis fünf Schülern). Durch die Möglichkeit, mit den jeweiligen Fachlehrern ihrer LeGO-Schüler auf in der Regel kurzem Wege Kontakt aufzunehmen, können sie sich schnell ein Bild von den individuellen Schwächen ihrer Schüler machen.

Schließlich gewinnt auch der gesamte Unterricht, wenn es den schwächeren Schülern besser gelingt, dem Unterricht zu folgen, und die Kollegen werden im besten Fall durch steigende Leistungen entlastet.

Der LeGO-Unterricht wird in den Fächern Englisch, Französisch, Spanisch, Latein und Mathematik erteilt; auf Anfrage kann gegebenenfalls auch das Fach Deutsch berücksichtigt werden. Die Unterrichtszeit ist jeweils die 7. Und 8. Stunde; eine entsprechende Raumkoordination mit den dazugehörigen Einsatzplänen für die LeGO-Lehrkräfte wird von der Leitung des Lernclubs organisiert. Die LeGO-Lehrkräfte durchlaufen vor ihrem Unterrichtseinsatz eine kurze Ausbildung, in welcher Grundlagen des Lehrens vermittelt werden. Sie nehmen darüber hinaus an fachbezogenen Schulungen teil, die von den Fachbetreuern (Frau Wingert für Mathematik, Frau Holz für Latein, Frau Bruns für Spanisch und Frau Hoff für die Fächer Englisch und Französisch) durchgeführt werden. Die LeGO-Lehrkräfte verständigen sich auch mit den Fachkollegen, wenn sie Fragen haben oder Hilfe brauchen.

Der LeGO-Unterricht stellt keine reine Hausaufgabenhilfe dar, vielmehr soll der im Unterricht behandelte Stoff noch einmal vertiefend und eventuell auf andere Weise behandelt werden, dabei aber nicht über den Unterricht hinausgehen.

Konkret zum Ablauf:

  • Die Schüler, die den LeGO-Unterricht in Anspruch nehmen wollen, melden sich verpflichtend für die Zeit bis zum Ende des laufenden Halbjahres an. Grundsätzlich ist ein Einstieg zu jedem Zeitpunkt möglich.
  • Die Schüler werden unterrichtet in Lerngruppen mit maximal 5 Teilnehmern.
  • Der Unterricht findet einmal wöchentlich im Anschluss an die Mittagspause in den Klassenräumen des Gymnasiums Oedeme statt.
  • Die Bezahlung (Die LeGO-Schüler bezahlen 7 € pro Doppelstunde) erfolgt bargeldlos über ein Konto des Fördervereins.
  • Der LeGO-Unterricht wird betreut durch Lehrkräfte des Gymnasiums.
  • In der Bibliothek gibt es einen eigenen LeGO-Handapparat mit geeigneten Lehrwerken und Übungsmaterialien.
  • Die LeGO-Lehrkräfte verpflichten sich, die Stunden zu halten; bei Krankheit wird der Unterricht nachgeholt.

Anja Hoff

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten: Kontakt:
Mo.: 07:30 – 15:30 Uhr Tel.: 04131 7628-31
Di.: 07:30 – 15:30 Uhr E-Mail: bibliothek@gymnasium-oedeme.de
Mi.: 07:30 – 15:30 Uhr
Do.: 07:30 – 15:30 Uhr
Fr.: 07:30 – 15:30 Uhr

Recherche und Kurzinformation


Recherche in den Beständen der Schulbibliothek

Auf rund 300qm Fläche finden sich in der Schulbibliothek Oedeme über 2.800 Kinder- und Jugendbücher, ca. 10.000 Sachbücher und mehr als 2.500 DVDs, CD-ROMs, Spiele, Zeitschriftenabos und Hörbücher. Für die Internet-Recherche stehen 4 PCs zur Verfügung.
Die aktuelle Landeszeitung liegt jeden Tag aus und dank freundlicher Zeitungsspender bekommen wir täglich das Hamburger Abendblatt geliefert.
Als zusätzliches Angebot, gibt es für alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit Ebooks auszuleihen. Informationen hierzu gibt es in der Bibliothek.
Unsere Bestände können über eine Internet-Suchmaske durchforstet werden. Dafür bitte oben auf „Recherche in den Beständen der Schulbibliothek“ klicken.
Frau Kuhlmann, Frau Löhden-Bendinger und Frau Matschuck verwalten und ergänzen die Bestände, bieten Klassenführungen an und geben verzweifelt Suchenden bereitwillig Auskunft.
Außerdem bietet Frau Elling montags eine Bücher-AG an, in der sich alles um Bücher und Geschichten dreht.

Bericht der Projekt AG Antike (10. Mai 2019)

„Wie realistisch ist die Legionärsausbildung bei Asterix dargestellt?“
„Wie sehr ähneln sich die ägyptischen und griechischen Götter?“
„Welche antike Zivilisation war weiter entwickelt, die der Römer oder die der Chinesen?“
Mit diesen Fragen beschäftigten sich die fünf Schüler der Projekt AG Antike über 10 Wochen. Dabei sind zwei spannende Spiele und ein selbstprogrammiertes Quiz entstanden, die beim Abschlussfest des Hochbegabtenverbundes am 17.06. vorgestellt werden. 
Doch zunächst ging es in der AG darum sich mit antiken Hochkulturen zu beschäftigen, die eher unbekannt sind: die Assyrer, die Sumerer, die Haraya-Kultur und chinesische Hochkulturen. Dies diente dazu das Wissen über verschiedene Hochkulturen zu vertiefen und Ideen für Forscherfragen zu entwickeln. Nach den persönlichen Interessen entschieden sich die 6. Klässler für verschiedene Themen, in die sie sich durch eine Bibliotheksrecherche vertieften. 
Um die Fragen zu beantworten entwickelten die Schüler das Quiz und die beiden Spiele, die in der Runde der Teilnehmer immer wieder vorgestellt wurden, um Verbesserungsvorschläge zu erhalten. 
Auch in Phasen, die langweilig waren, bewiesen Peer, Jona, Erik, Sören und Juri gutes Durchhaltevermögen und arbeiteten motiviert an ihren Projekten, so dass sie tolle Ergebnisse erzielten, die von solidem Fachwissen, einer strukturierten Arbeitsmethode und guter Teamarbeit zeugen. 
C. Wehlen

Facharbeits-Dateien

Ihr findet hier Informationen zur Facharbeit – bitte sprecht die Details unbedingt mit dem Kursleiter/der Kursleiterin ab! Die Vorstellungen der verschiedenen Kollegen/-innen dürfen ruhig ein wenig voneinander abweichen – auch an der Uni macht jeder Prof. seine eigenen Vorgaben.

Homepage der Universitätsbibliothek

Online-Anmeldung für den Bibliotheksausweis, Leuphana 

Einverständniserklärung der Eltern (für nicht Volljährige, als PDF) 

LOTSE, ein Navigations- und Schulungssystem zu wissenschaftlichen Arbeitstechniken 

Download Literaturverwaltungsprogramm Citavi 

Informationen zur Wahl der 2. bzw. 3. Fremdsprache Spanisch am Gymnasium Oedeme

Vorsprung durch Spanisch?!

Wer heute darüber nachdenkt, später in einer international tätigen Firma Fuß zu fassen, sollte schon früh anfangen, sich auf deren Bedürfnisse einzustellen.
Südamerikanische Länder als Handelspartner werden immer wichtiger und somit entsprechende Sprachkenntnisse immer häufiger Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung.

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Berufliche Orientierung in Jahrgangsstufe 5-13


Jahrgangsstufe 5 | Jahrgangsstufe 6 | Jahrgangsstufe 7 | Jahrgangsstufe 8 | Jahrgangsstufe 9 | Jahrgangsstufe 10 | Jahrgangsstufe 11 | Jahrgangsstufe 12 | Jahrgangsstufe 13 |

Jahrgangsstufe 5

Schwerpunktziele in Jahrgangsstufe 5:
– sich selbst präsentieren, andere wahrnehmen
– Basiskompetenzen erwerben (auch PC-Kenntnisse)
– Erste Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt erhalten
– Interessen und Fähigkeiten entdecken

BO-Bezug im Unterricht
 
Einführungstage: Kennenlernen, Übungen zum sozialen Miteinander

Deutsch: Erstellung eines Steckbriefs, Bibliothekseinheit

Erdkunde: Verhältnis Schule – Leben – Gesellschaft; Einblick in arbeitsintensive und kapitalintensive Berufsgruppen

Geschichte: Grundlagen menschlicher Existenz/ Lebensformen; Bedeutung der Arbeitsteilung (Ägypten)

IKT-Unterricht


Methodenkonzept: „Lernen lernen“; „Informationen entnehmen und verarbeiten I“ 

individuelle Schwerpunktsetzung

Angebote des Ganztagsprogramms

Bläserklasse

Wettbewerbe

BO-Maßnahmen
 
Zukunftstag

Beratung/ Unterstützung

Gespräche mit Klassen-, Fach- und Beratungslehrkräften

Förderunterricht/ LeGO-Unterricht

Jahrgangsstufe 6

Schwerpunktziele in Jahrgangsstufe 6:
– sich selbst präsentieren, andere wahrnehmen
– Basiskompetenzen erwerben (auch Online-Kompetenzen)
– Weitere Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt erhalten
– Interessen und Fähigkeiten ausbauen

BO-Bezug im Unterricht

Kunst: Bild des Menschen: inszenierte Portraitfotografie (Selbst- und Fremdbilder)

Methodenkonzept: „Informationen entnehmen und verarbeiten II“ 
individuelle Schwerpunktsetzung

Angebote des Ganztagsprogramms


Bläserklasse

Wettbewerbe
BO-Maßnahmen

Zukunftstag

Projekt „Onlinekompetenz“

Beratung/ Unterstützung

Gespräche mit Klassen-, Fach- und Beratungslehrkräften

Förderunterricht/ LeGO-Unterricht

Jahrgangsstufe 7

Schwerpunktziele in Jahrgangsstufe 7:
– in der neuen Klasse ankommen
– Berufsfelder kennenlernen
– Basiskompetenzen ausbauen
– weitere Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt erhalten
– neue Interessen und Fähigkeiten entdecken

BO-Bezug im Unterricht

Einführungstag: Kooperation in Gruppen, Übungen zum sozialen Miteinander

Musik: Berufe im Opernhaus

Sport: Gesunderhaltung und Erhalt der Leistungsfähigkeit


Methodenkonzept: „Informationen eigenständig beschaffen und verarbeiten“
individuelle Schwerpunktsetzung

Angebote des Ganztagsprogramms


MINT-Klasse

Bili-Klasse

Wettbewerbe
BO-Maßnahmen

Zukunftstag

Projekt: „Alles, was Recht ist“

Beratung/ Unterstützung

Gespräche mit Klassen-, Fach- und Beratungslehrkräften

Förderunterricht/ LeGO-Unterricht

Jahrgangsstufe 8

Schwerpunktziele in Jahrgangsstufe 8:
– ökonomisches Grundwissen erwerben 
– sich selbst erkunden, andere wahrnehmen
– weitere Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt erhalten
– Interessen und Fähigkeiten ausbauen

BO-Bezug im Unterricht

Geschichte: Arbeitsbedingungen in der industrialisierten Welt

Politik-Wirtschaft: Einkommensquellen und -verwendung privater Haushalte; Modell der Preisbildung; Wirtschaftskreislauf

Religion: Wer bin ich? (Selbst- und Fremdwahrnehmung); prophetische Gestalten der Gegenwart

Spanisch: Schulsysteme in Europa


Methodenkonzept: „Informationen eigenständig beschaffen und verarbeiten II“
Individuelle Schwerpunktsetzung

Angebote des Ganztagsprogramms


MINT-Klasse

Bili-Klasse

Wettbewerbe

Austausch mit St. Maixent (Frankreich)
BO-Maßnahmen

Zukunftstag

Vis-a-Vis (Workshop Zivilcourage)
Beratung/ Unterstützung

Gespräche mit Klassen-, Fach- und Beratungslehrkräften

Förderunterricht/ LeGO-Unterricht

Jahrgangsstufe 9

Schwerpunktziele in Jahrgangsstufe 9:
–  Grundkenntnisse zum Bewerbungsverfahren erwerben
– ökonomische Grundkenntnisse vertiefen
– Berufsfelder recherchieren bzw. kennenlernen
– Anforderungen der Arbeitswelt kennenlernen
– tiefere Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt erhalten

BO-Bezug im Unterricht

Deutsch: Bewerbung/ Lebenslauf/ Berufsfelder

Französisch: Bewerbung/ Lebenslauf

Politik-Wirtschaft: Unternehmen; Bedeutung von Arbeit; Arbeitsbeziehungen; Anforderungen der Arbeitswelt 

Religion: Beruf, die mit Tod und Sterben zu tun haben

Spanisch: Projekt: Europa – Vereint in Vielfalt


Methodenkonzept: „Informationen eigenständig beschaffen und verarbeiten III“ 
individuelle Schwerpunktsetzung

Angebote des Ganztagsprogramms


MINT-Klasse

Bili-Klasse

Wettbewerbe

Tätigkeit als LeGO-Lehrkraft

Austausch mit Valencia (Spanien)
BO-Maßnahmen

Zukunftstag


ggf. Sozialpraktikum (in der Diskussion)
Beratung/ Unterstützung

Gespräche mit Klassen-, Fach- und Beratungslehrkräften

Informationen über iserv

Förderunterricht/ LeGO-Unterricht

Jahrgangsstufe 10

Schwerpunktziele in Jahrgangsstufe 10:
– weitere Berufsfelder recherchieren
– Kenntnisse zum Bewerbungsverfahren vertiefen
– Wege nach der 10 kennenlernen
– Informationen zum Praktikum bekommen
– Kompetenzen analysieren und mit Anforderungsprofilen von Berufsfeldern abgleichen (geplant)

BO-Bezug im Unterricht

Französisch: Reflexion individueller Fähigkeiten durch das Schreiben von Charakterisierungen; Berufsfelder und -biographien; Bewerbungsgespräch

Geschichte: Lebensbedingungen in den beiden deutschen Staaten, insbesondere Geschlechterrollen 

Kunst: Bild des Menschen: Menschdarstellungen; Erprobung von Tätigkeiten beim Film/ bei Designern

Mathematik: Allgemeinwissen-Aufgaben (Vorbereitung Einstellungstest; Assessment Center (in Planung))

Musik: Berufsfelder (Foley-Artist; Filmmusik-Komponist; Arbeit im Tonstudio)

Politik-Wirtschaft: Wirtschaftspolitik in der Sozialen Marktwirtschaft

Spanisch: Schule und Berufsausbildung; Bewerbung


Methodenkonzept: „Propädeutik für wissenschaftliches Arbeiten“
individuelle Schwerpunktsetzung

Angebote des Ganztagsprogramms


MINT-Klasse

Bili-Klasse

Wettbewerbe

Tätigkeit als LeGO-Lehrkraft

Austausch mit Genf (Schweiz)
BO-Maßnahmen

Informationsveranstaltung: Wege nach der 10

Kompetenzfestellungsverfahren (in Planung)

Praktikumscafé (in der Planung)
Beratung/ Unterstützung

Gespräche mit Klassen-, Fach- und Beratungslehrkräften

Berufsberatung/ Jugendberufsagentur

Informationen über iserv

Förderunterricht/ LeGO-Unterricht

Jahrgangsstufe 11

Schwerpunktziele in Jahrgangsstufe 11:
– eigene Interessen, Fähigkeiten und Fertigkeiten reflektieren
– die Selbsterkundung sowie die erste berufliche Orientierung
abgleichen mit praktischen Erfahrungen und Anforderungsprofilen von Berufen
– den regionalen Wirtschaftsraum erkunden
–  Kenntnisse zum Bewerbungsverfahren ergänzen und vertiefen

BO-Bezug im Unterricht

DSP: Selbstwahrnehmung, Präsenz, Körpersprache, Sprechtraining etc.

Englisch: Entscheidungsfindung

Politik-Wirtschaft: BO-Stunde; Wandel der Arbeitswelt

Spanisch: Zukunftsperspektiven/ soziales Engagement (FSJ); interkulturelle Aspekte

Wirtschaftslehre: Der Mensch im Spannungsfeld der Wirtschaft; Unternehmen
individuelle Schwerpunktsetzung

Angebote des Ganztagsprogramms
BO-Maßnahmen

Praktikum

Bewerbungstraining

BIZ-Besuch

Messebesuch
Beratung/ Unterstützung

Gespräche mit Klassen-, Fach- und Beratungslehrkräften bzw. Koordinatoren

Berufsberatung/ Jugendberufsagentur

Informationen über iserv

Förderunterricht

Jahrgangsstufe 12

Schwerpunktziele in Jahrgangsstufe 12 (geplant):
– sich auf wissenschaftliches Arbeiten vorbereiten
– ökonomisches Wissen vertiefen und in einem Planspiel anwenden
– sich selbst wahrnehmen und an Körpersprache und Präsenz arbeiten
– sich über Möglichkeiten nach dem Abitur informieren und mit dem eigenen Stand im BO-Prozess abgleichen
– eine Vorauswahl an beruflichen Alternativen treffen und sie überprüfen

BO-Bezug im Unterricht

Politik-Wirtschaft: Soziale Marktwirtschaft zwischen Anspruch und Wirklichkeit

DSP: Selbstwahrnehmung, Präsenz, Körpersprache, Sprechtraining etc.

Seminarfach: wissenschaftspropädeutisches Arbeiten

Wirtschaftslehre: Das Unternehmen; Funktion des Staates in der marktwirtschaftlichen Ordnung

individuelle Schwerpunktsetzung

Angebote des Ganztagsprogramms


Management Information Game (MIG)

Schülerstudium
BO-Maßnahmen

Tag der Berufs- und Studienorientierung

Informationsveranstaltung der Arbeitsagentur
Beratung/ Unterstützung

Gespräche mit Fach- und Beratungslehrkräften; Tutoren und Koordinatoren

Berufsberatung/ Jugendberufsagentur

Informationen über iserv

Förderunterricht

Jahrgangsstufe 13

Schwerpunktziele in Jahrgangsstufe 13 (geplant):
– sich auf Prüfungssituationen vorbereiten
– die beruflichen Alternativen prüfen
– die Eignung für die in Frage kommenden Studiengänge prüfen
– Zulassungsverfahren von Hochschulen sowie Angebote von Hochschulen kennenlernen
– sich für eine berufliche Alternative entscheiden

BO-Bezug im Unterricht

Politik-Wirtschaft: Chancen und Risiken weltwirtschaftlicher Verpflichtungen

Seminarfach: Projektarbeit

Prüfungsfächer: Umgang mit Prüfungssituationen
individuelle Schwerpunktsetzung

Angebote des Ganztagsprogramms


Schülerstudium
BO-Maßnahmen

Tag der Berufs- und Studienorientierung

Informationsveranstaltung der Arbeitsagentur 

Studienfeldbezogene Beratungstests

Hochschulinformationstag
Beratung/ Unterstützung

Gespräche mit Fach- und Beratungslehrkräften; Tutoren und Koordinatoren

Berufsberatung/ Jugendberufsagentur

Informationen über iserv

Förderunterricht

Methodenkonzept

Das Methodenkonzept am Gymnasium Oedeme hat das Ziel, die Schüler/innen zur selbstständigen Arbeit zu führen. Insbesondere sollen die Schüler/innen lernen, zunehmend eigenverantwortlich Informationen zu beschaffen, zu verarbeiten und zu präsentieren. Zu diesem Zweck übt das Konzept Methoden und Arbeitstechniken ein, die in den Kerncurricula gefordert sind. Ebenfalls den Vorgaben gemäß sind die einzelnen Methoden auf die einzelnen Jahrgänge und die Fächer verteilt worden.

Das Methodenkonzept am Gymnasium Oedeme besteht aus einer Anzahl von Arbeitsblättern, die den Schüler/innen von den jeweiligen Fachlehren ausgehändigt werden, wenn eine bestimmte Methode eingeführt wird. Die Schüler/innen sollen diese nach und nach in einer eigenen „Methodenmappe“ sammeln, die sie zu Beginn der 5. Klasse zusammen mit den ersten Methodenblättern von ihren Klassenlehrer/innen ausgehändigt bekommen. Die einzelnen Methoden werden in gewissen Abständen wiederholt oder durch zusätzliche Methodenblätter vertieft. Da mittlerweile in vielen Schulbüchern Methodenseiten enthalten sind, können diese besonders bei Wiederholungen herangezogen werden. Es liegt in der Natur von sich stets ändernden Anforderungen und Vorgaben, dass diese Sammlung von Arbeitsblättern immer wieder überarbeitet und geändert werden muss.

Das Methodenkonzept am Gymnasium Oedeme ist, seitdem es im Schuljahr 2011/12 verbindlich wurde, mittlerweile mit den Jahrgängen „hochgewachsen“ und gilt somit nun für alle Jahrgänge 5-10. Die Fachlehrer/innen dokumentieren die Einführung bzw. Wiederholung der Methoden jeweils in einem Formular, das sich in den Klassenbüchern auf S. 33 befindet und auf das die Klassenlehrer/innen mit ihrer besonderen Übersicht von Zeit zu Zeit ihr Augenmerk richten.

Eine Evaluation des Methodenkonzepts im Juni 2017 unter einer Auswahl von Schüler/innen und Lehrer/innen ergab, dass eine Mehrheit dieses Modell einer Sammlung von Arbeitsblättern beibehalten möchte.

Von Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen wurde nicht zuletzt dabei der Wunsch ausgesprochen, das Methodenkonzept der breiteren schulischen Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Am leichtesten können die Schüleri/innen und Lehrer/innen mittlerweile alle Arbeitsblätter über IServ einsehen. Man findet sie, wenn man unter dem Reiter „Dateien“ den Pfad „Öffentlich“ und dann „Methodenkonzept“ öffnet. (Für Lehrkräfte befinden sich die Arbeitsblätter zusätzlich in einer bearbeitbaren Version unter „Gruppen“, „2_Unterrichtsmaterial“ und „Methodenkonzept“.) Weiterhin kann die Übersicht über den Ablauf des Methodenkonzepts hier auf der Homepage abgerufen werden kann. Zuletzt können alle Methodenblätter in einem Ordner in der Schulbibliothek eingesehen und kopiert werden. Der Ordner im auffallenden Orange befindet sich unterhalb der Treppe in der Bibliothek bei den Sachbüchern für die Sekundarstufe I mit der Signatur „Ndl“. Ordner in derselben Farbe befinden sich in den Lehrerzimmern und enthalten neben den Methodenblätter als Kopiervorlage auch die Zusatzmaterialien.

Im Übrigen ist der Autor dieser Zeilen für jede Anregung und für jeden Hinweis bezüglich der Methodenblätter dankbar (insbesondere für Hinweise auf Methodenseiten in den eingeführten Schulbüchern)!

Dr. Tilo Altenburg, Beauftragter für das Methodenkonzept

Stand: August 2020

Förderkonzept und -angebote

Neben den Bemühungen, den individuellen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler im Fachunterricht gerecht zu werden, haben wir zehn Säulen, die eine zusätzliche gezielte Unterstützung für Schülerinnen und Schüler ermöglichen.
Ziel ist, allen Schülerinnen und Schülern eine erfolgreiche Laufbahn am Gymnasium bis zum Abitur zu ermöglichen und sie zunehmend unabhängig von Unterstützungsmaßnahmen zu machen.
Der Schwerpunkt der Förderung liegt in den Eingangsklassen des Gymnasiums sowie in der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe und dem ersten Schuljahr der gymnasialen Oberstufe.

Einen großen Stellenwert hat die DAZ- Förderung an unserer Schule.
Zum einen werden Schülerinnen und Schüler gefördert, die am Regelunterricht teilnehmen. Dazu gekommen ist der Sprachförderuntericht für Schülerinnen und Schüler, die noch nicht durchgängig am Regelunterricht teilnehmen können. Momentan erfolgt diese Förderung in Sprachförderkursen.

Die Teilnahme an Unterstützungsangeboten wird nicht im Zeugnis vermerkt. Die Teilnahme an Fördermaßnahmen wird in der Mittelstufe (5-10 G9) in den Dokumentationsbogen zur individuellen Lernentwicklung (DILL/ILE-Bogen) aufgenommen. Die Eintragungen erfolgen durch die Klassenlehrkräfte in Absprache mit den Förderlehrkräften. In der Oberstufe erfolgt keine durchgängig individuelle Dokumentation. Durch Teilnehmerlisten der Lehrkräfte (liegen der Schulleitung vor) kann die Teilnahme im Einzelfall nachvollzogen werden.

  1. Förderunterricht in den Fächern Deutsch und  Englisch sowie Französisch, Spanisch und Latein in den 5. und 6. Klassen.
  2.  Förderunterricht Mathematik in den 5. und 6. Klassen
  3. „Lernserver“ Diagnose und Begleitung bei Rechtschreibschwäche in den 5. – 10. Klassen
  4. Systematische Hausaufgabenbetreuung für die Klassen 5-7
  5. LeGO-Unterricht (Lernclub Gymnasium Oedeme; Kostenbeitrag der Schüler)
  6. „Liftkurse“ in der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe und in der Oberstufe in den Fächern Mathematik, Englisch und Deutsch.
  7. „Auffrischungskurs Mathematik“ in den Sommerferien JG 10/11
  8. „DAZ“ Deutsch als Zweitsprache fürSchüler/innen, die am Regelunterricht teilnehmen. Kooperation mit der Leuphana Universität
  9. Sprachförderunterricht für Schüler/innen, die noch nicht durchgängig am Regelunterricht teilnehmen. (Deutsch als Fremdsprache; DAF-Unterricht).
  10. Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf.

Zu 1. Förderunterricht in den Fächern Deutsch und Englisch sowie Französisch, Spanisch und Latein in den 5. und 6. Klassen.

Der Förderunterricht in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Latein wird von Schüler/innen besucht, die in diesen Fächern keine oder nur schwach ausreichende Leistungen haben. Sie werden von den Fachlehrkräften für den Besuch des Förderunterrichts benannt.

Die Größe der Gruppen sollen möglichst 4-8 Schüler/innen nicht überschreiten. Pro Fach und pro Jahrgang wird eine Förderstunde angeboten. Er wird wöchentlich einstündig erteilt.

Die Termine und Raumzuordnungen werden von Herrn Herbst in Absprache mit den Förderlehrkräften koordiniert.
Hr macht die aktuellen Termin- und Raumpläne für die Schüler/innen bekannt (Aushang und Homepage). Die Pläne sind auch im „blauen Förderordner“ (s.u.) einzusehen.

Die Teilnahme am Förderunterricht ist dringend zu empfehlen und bei Aufnahme in die Gruppe verbindlich. Die Teilnahme kann dann von den Eltern abgelehnt werden, wenn außerhalb der Schule eine vergleichbare Förderung erfolgt. Dies erfordert eine Rücksprache mit den Fachlehrkräften und der Schulleitung (vertreten durch Hr). Die Fördermaßnahme wird im DILL-Bogen (ILE- Bogen/Dokumentation der individuellen Lernentwicklung) vermerkt.
Sollte die Teilnahme am Förderunterricht aus terminlichen Gründen grundsätzlich abgelehnt werden, so wird dies im DILL-Bogen vermerkt.

Das Fehlen beim Förderunterricht wird, wie beim normalen Unterricht, durch ein Entschuldigungsschreiben der Eltern im Mitteilungsheft bzw. durch eine vorherige Beurlaubung durch die Lehrkraft geregelt. Die Förderlehrkräfte informieren die Fachlehrkräfte über unentschuldigtes Fehlen. Diese informieren umgehend die Eltern und verweisen auf die Verbindlichkeit der Teilnahme.

Der Förderunterricht ist grundsätzlich eine zeitlich befristete Maßnahme. Er ist Quartalen strukturiert. Im Idealfall endet der Förderunterricht in den Fächern für eine Schülerin/einen Schüler automatisch nach einem Quartal. Zwei Wochen vor Ende jedes Quartals fragt Herr Herbst die Notwendigkeit einer weiteren Teilnahme bei den Lehrkräften ab. Sollte der Bedarf die Anzahl der Plätze überschreiten, wird im Einzelfall durch Herrn Herbst in Rücksprache mit den Fachlehrkräften entschieden, wer teilnehmen darf.

QuartalStartEndeKlasse 5 De,  EnKlasse 6
De,  En
Klasse 6
Fr, La, Sn
1. QuartalZwei Wochen nach den SommerferienBeginn der HerbstferienX
2. QuartalNach den HerbstferienEnde des 1. HalbjahresXX
3. QuartalBeginn des 2. Halbjahresi.d.R. Beginn der OsterferienXXX
4. Quartali.d.R. Ende der OsterferienBeginn der SommerferienXXX

Die Fachlehrkräfte der Fächer De, En, La, Sn und Fr informieren Herrn Herbst (Hr) zwei Wochen vor Beginn eines Quartals darüber, welche Schüler/innen am Förderunterricht teilnehmen sollen. Hr richtet die Kurse in Absprache mit Frau Witte-Ebel (Wit) und den Förderlehrkräften ein. Sobald feststeht, dass die Schülerin/der Schüler am Unterricht teilnehmen kann, informieren und beraten die Fachlehrkräfte die Eltern (Elternbrief Anlage 1; zweifache Ausfertigung, eine geht zurück an die Schule) und geben die Information an die Klassenlehrkraft weiter. Die Eltern bestätigen durch ihre Unterschrift, dass sie die Information erhalten haben und die Teilnahme am Förderunterricht unterstützen. Die Bestätigungen werden im „blauen Förderordner“ am Standort Süd gesammelt.
Die Fachlehrkräfte erhalten von den Förderlehrkräften Rückmeldungen über unentschuldigtes Fehlen und leiten die Information an Hr weiter. Dieser bringt ein Elternanschreiben auf den Weg (Anlage 2).

Die Teilnahme am Förderunterricht (Meldung / Teilnahme / Leistungsentwicklung / Abschluss der Förderung) wird von den Fachlehrkräften verfolgt und im sog. DiLL-Bogen (Dokumentation der individuellen Lernleistung /ILE-Bogen) der Schülerin / des Schülers dokumentiert.

Die Förderlehrkräfte arbeiten inhaltlich eng mit den Fachlehrkräften zusammen. Sie dokumentieren die Teilnahme der Schüler/innen in Übersichtslisten. Sie informieren die Fachlehrkraft, wenn eine Schülerin/ein Schüler unentschuldigt nicht zum Unterricht erscheint. Am Ende des Quartals geben sie die Listen bei Hr ab. Dieser sammelt sie im „blauen Förderordner“.

Der „Förderordner“ enthält:

  • aktueller Termin- und Raumplan
  • Bestätigungen der Eltern, dass sie über den Förderunterricht informiert sind.
  • Teilnehmerlisten der abgeschlossenen Quartale
  • Vordrucke für die Anschreiben:
    • Information durch die Fachlehrer (Anlage 1),
    • Anschreiben für unentschuldigtes Fehlen (Anlage 2).

Zu 2. Förderunterricht im Fach Mathematik in den 5. und 6. Klassen.

Der Förderunterricht im Fach Mathematik wird von Schüler/innen besucht, die in diesem Fach Lücken aus der Grundschule mitbringen. Zur Feststellung dieser Lücken wird in Klasse 5 in der Zeit bis zu den Herbstferien ein geeigneter Test in allen 5. Klassen von den Fachlehrkräften durchgeführt. Nach Auswertung der Testergebnisse werden Schüler/innen von den Förderlehrkräften für den Besuch des Förderunterrichts vorgeschlagen.
Schülerinnen und Schüler, die im Verlauf der beiden Schuljahre schwach oder nicht ausreichende Leistungen im Fach Mathematik haben, werden ebenfalls von den Fachlehrkräften für den Förderunterricht vorgeschlagen.

Die Größe der Gruppen soll möglichst 4-6 Schüler/innen nicht überschreiten. Im Jahrgang 5 werden i.d.R. vier Gruppen, im Jahrgang 6 drei Gruppen angeboten. Der Förderunterricht findet einstündig wöchentlich oder zweistündig vierzehntägig statt.

Die Termine und Raumzuordnungen werden von Herrn Herbst in Absprache mit den Förderlehrkräften koordiniert.
Hr macht die aktuellen Termin- und Raumpläne für die Schüler/innen bekannt (Aushang und Homepage). Die Pläne sind auch im „blauen Förderordner“ (s.u.) einzusehen.

Die Teilnahme am Förderunterricht ist dringend zu empfehlen und bei Aufnahme in die Gruppe verbindlich für mindestens ein Halbjahr. Die Teilnahme kann dann von den Eltern abgelehnt werden, wenn außerhalb der Schule eine vergleichbare Förderung erfolgt. Dies erfordert eine Rücksprache mit den Fachlehrkräften und der Schulleitung (vertreten durch Hr). Die Fördermaßnahme wird im DILL-Bogen (ILE- Bogen/Dokumentation der individuellen Lernentwicklung) vermerkt.
Sollte die Teilnahme am Förderunterricht aus terminlichen Gründen grundsätzlich abgelehnt werden, so wird dies im DILL-Bogen vermerkt.

Das Fehlen beim Förderunterricht wird, wie beim normalen Unterricht, durch ein Entschuldigungsschreiben der Eltern im Mitteilungsheft bzw. durch eine vorherige Beurlaubung durch die Lehrkraft geregelt. Die Förderlehrkräfte informieren die Fachlehrkräfte über unentschuldigtes Fehlen. Diese informieren umgehend die Eltern und verweisen auf die Verbindlichkeit der Teilnahme.
Sollte der Bedarf die Anzahl der Plätze überschreiten, wird im Einzelfall durch Herrn Herbst in Rücksprache mit den Fachlehrkräften entschieden, wer teilnehmen darf.

Die Förderlehrkräfte arbeiten mit den Fachlehrkräften zusammen. Sie dokumentieren die Teilnahme der Schüler/innen in Übersichtslisten. Sie informieren die Fachlehrkraft, wenn eine Schülerin/ein Schüler unentschuldigt nicht zum Unterricht erscheint. Am Ende des Quartals geben sie die Listen bei Hr ab. Dieser sammelt sie im „blauen Förderordner“.

Der „Förderordner“ enthält:

  • aktueller Termin- und Raumplan
  • Bestätigungen der Eltern, dass sie über den Förderunterricht informiert sind.
  • Teilnehmerlisten der abgeschlossenen Quartale
  • Vordrucke für die Anschreiben:
    • Information durch die Fachlehrer (Anlage 1),
    • Anschreiben für unentschuldigtes Fehlen (Anlage 2).

Zu 3. „Lernserver“ Diagnose und Begleitung bei Rechtschreibschwäche in  den
Klassen 5 -10

Im ersten Quartal des 5. Schuljahres werden Schüler/innen, bei denen Rechtschreibschwächen festgestellt werden, und deren Eltern von den Klassenlehrkräften oder den Deutschlehrkräften angesprochen.

Das Fach Deutsch arbeitet in der Diagnostik und der individuellen Förderung mit einem Programm der Universität Münster („Lernserver“). Für die Diagnostik und die Erstellung des individuellen Übungsmaterials übernehmen die Eltern die Kosten. Eine Begleitung und Unterstützung der Eltern bei den häuslichen Trainingsphasen sind unbedingt notwendig, um einen nachhaltigen Erfolg zu erzielen. Den begleitenden wöchentlichen Unterricht erteilen Frau Caumanns und Herr Scheler.
Zu Beginn der Maßnahme findet ein Elternabend statt, zu dem die Frau Caumanns und Herr Scheler einladen. Der begleitende Unterricht „Lernserver“ beginnt i.d.R. nach den Herbstferien. Die Schüler/innen nehmen ein Schuljahr teil.
In Klasse 6 erfolgt die Weiterbearbeitung des Übungsmaterials mit schulischer Unterstützung in mehrwöchentlichem Abstand.

Zu Beginn des 7. Jahrgangs erfolgt die erneute Diagnostik zur Feststellung des Lernerfolgs und des aktuellen Förderbedarfs. Bei anhaltendem Förderbedarf ist eine weitere begleitete Teilnahme am Lernserver während der Schuljahre 7 und 8 möglich.

Stellt die Deutschlehrkraft zu Beginn des 9. Jahrgangs einen weiterhin bestehenden Förderbedarf fest, wird eine private Durchführung eines erneuten Tests empfohlen (z.B. Hamburger Schreib-Probe; Elternanschreiben s. Anlage 3). Nach Rückmeldung der Ergebnisse an den Deutschlehrer bzw. Klassenlehrer erfolgt die häusliche Bearbeitung der Fördermaterialien mit schulischer Beratung.


Zu 4. Hausaufgabenbetreuung

Dieses Angebot richtet sich derzeit in erster Linie an Schüler/innen der 5. – 7. Jahrgangsstufe, aber auch Schüler/innen der Jahrgangsstufen 8 – 9 können gerne teilnehmen.

Die Hausaufgabenbetreuung ist ein offenes Angebot. Die Schüler/innen müssen nicht regelmäßig teilnehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Hausaufgabenbetreuung findet jeweils montags bis donnerstags in der 6. und 7. Stunde in der Bibliothek statt. Zu Beginn des neuen Schuljahres werden die 5.-Klässler am Standort Süd abgeholt; ein gemeinsames Mittagessen in der Mensa schließt sich an.

Wir möchten unseren Schüler/innen die Möglichkeit bieten, in einer ruhigen Arbeitsatmosphäre systematisch und methodisch angeleitet die täglichen Hausaufgaben anzufertigen.
Wir wollen das eigenständige und selbstverantwortliche Arbeiten unserer Schülerinnen und Schüler unterstützen.
Wir wollen ein konzentriertes Arbeiten unserer Schülerinnen und Schüler fördern, damit nach den schulischen Pflichten noch Zeit für persönliche Interessen bleibt.

Frau Dr. Löhden-Bendinger, pädagogische Mitarbeiterin in der Bibliothek, leitet die Hausaufgabenbetreuung. Sie

  • unterstützt die Schüler/innen und leitet sie methodisch an,
  • koordiniert ggf. eine Zusammenarbeit zwischen den Schüler/innen und
  • sorgt dafür, dass die Regeln eingehalten werden.

Eine individuelle „Nachhilfe“ kann und soll nicht geleistet werden. Sollte bei der Hausaufgabenbetreuung ein besonderer Förderbedarf deutlich werden, so bespricht die betreuende Lehrkraft dies mit der Klassenlehrkraft des Kindes. Die Klassenlehrkraft bespricht in Zusammenarbeit mit den Eltern und der Fachlehrkraft weiterführende Unterstützungen (Förderunterricht, LeGO).

Bei Bedarf kann durch eine tägliche Kommunikation zwischen pädagogischen Mitarbeitern und Eltern über das Mitteilungsheft eine Verbindlichkeit bezüglich der Teilnahme an der Hausaufgabenbetreuung und/oder den zu erledigenden Hausaufgaben hergestellt werden.

Ein kurzer zeitlich befristeter Ausschluss aufgrund von Fehlverhalten kann von der Leiterin der Hausaufgabenbetreuung ohne Rücksprache mit der Schulleitung ausgesprochen werden. Diese bespricht nachhaltige Verstöße gegen die Regeln mit der Klassenleitung und ggf. mit der Schulleitung. Die Eltern werden von der Klassenlehrkraft bzw. der Schulleitung informiert.

Die pädagogischen Mitarbeiter unterstützen selbstverständlich auch außerhalb der Hausaufgabenbetreuung jederzeit Schülerinnen und Schüler, die sich mit methodischen und inhaltlichen Fragen an sie wenden.


Zu 5. LeGO-Unterricht (Lernclub Gymnasium Oedeme; Kostenbeitrag der Schüler)

Der Lernclub des Gymnasiums Oedeme (kurz: LeGO) hat es sich zum Ziel gesetzt, schwächere Schüler zu unterstützen und dabei auch den stärkeren Schülern (LeGO-Lehrer) die Möglichkeit zu geben, sich pädagogisch zu betätigen. Das Konzept dieses Unterrichts unterscheidet sich deutlich von einer reinen Hausaufgabenbetreuung, denn die LeGO-Lehrer sind angewiesen (und angelernt), einen Unterricht zu gestalten, in dem die Inhalte des normalen Unterricht noch einmal vertiefend und auf eine neue Art und Weise behandelt werden. Auf diese Weise sollen die schwächeren Schüler die notwendigen Lerninhalte noch einmal wiederholen, vertiefen und verinnerlichen. Außerdem sollen Lerndefizite aufgeholt werden und generell die Motivation der Schüler gefördert werden. Zudem sollen gerade stillere Schüler dazu ermuntert werden, sich auch mündlich zu beteiligen, was ihnen in der Regel in der Kleingruppe sehr viel leichter fällt.

Die Größe der Gruppen

Die Gruppen des Lernclubs sind unterschiedlich groß, sie umfassen aber mindestens 2 Schüler und höchstens 5 Schüler. Nur in begründeten Ausnahmefällen werden auch Gruppen mit nur einem Schüler zugelassen.

Die Termine und Raumzuordnungen

Der LeGO-Unterricht findet grundsätzlich in der 7./8. Stunde statt, nur in Ausnahmefällen können auch andere Stunden gewählt werden. Die Räume werden vom Koordinator für den Lernclub zugeteilt und auf einem Plan bekannt gegeben (Aushang im Eingangsbereich). An diesen Plan müssen sich die Schüler halten, damit jederzeit klar ist, wo und wann die Gruppe jeweils zu besuchen ist, was auch deshalb von Bedeutung ist, weil die Fachberater und die LeGO-Koordinatorin bisweilen zu einem unangekündigten Besuch in den LeGO-Unterricht hineingehen.

Die Teilnahme am Förderunterrricht

Um am LeGO-Unterricht teilnehmen zu können, müssen die Schüler, die Förderbedarf haben, sich verbindlich anmelden, dabei gehen die Erziehungsberechtigten auch die Verpflichtung ein, für den Unterricht aufzukommen (7 € pro Doppelstunde). Die Anmeldung für den LeGO-Unterricht erfolgt jeweils für ein Halbjahr. Die Schüler können nur in begründeten Ausnahmefällen aus den LeGO-Gruppen ausscheiden (z.B. bei Schulwechsel), dann bekommen die Eltern die verbleibenden Unterrichtsstunden erstattet.

Aufwandsentschädigung

Die LeGO-Lehrer erhalten pro Doppelstunde eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 15 € (für 2er Gruppen) bzw. 20 € (wenn die Gruppe mehr als zwei Schüler umfasst). Dieser „Lohn“ scheint zunächst recht hoch, die Erfahrung hat aber gezeigt, dass nur so wirklich die besten Schüler für das Projekt gewonnen werden können. Außerdem ist der Zeitaufwand für die LeGO-Lehrer durch Vor- und Nachbereitung sowie die Fortbildungen enorm, was ebenfalls die hohe Aufwandsentschädigung rechtfertigt.

Die Fachlehrkräfte

Für die Fächer Englisch, Französisch, Spanisch, Latein und Mathematik stehen den LeGO-Lehrern Lehrkräfte als Fachbegleiter zur Seite, welche Fortbildungen veranstalten, in den Unterricht gehen, Tipps und Rat erteilen und die auch jederzeit mit Material aushelfen können. Zudem sollen die LeGO-Lehrer einen engen Kontakt zu den Fachlehrern pflegen, welche die jeweiligen LeGO-Schüler im normalen Unterricht betreuen. Dadurch soll eine möglichst optimale Zusammenarbeit zwischen dem LeGO-Unterricht und dem regulären Unterricht gewährleistet sein.

Die Erfolge
In den letzten Jahren haben die Lehrkräfte, die sich am LeGO-Projekt beteiligen, in der Regel am Ende des Schuljahres eine Evaluation des LeGO-Unterrichts durchgeführt. Dabei ist deutlich geworden, dass ein großer Teil der LeGO-Schüler sich stabilisiert oder auch deutlich verbessert hat, was sich in den Noten widerspiegelte. Die dokumentierten Ergebnisse lassen den Erfolg des Projekts klar erkennen, die hohen Anmeldezahlen bestätigen zudem den gelungenen Ansatz des LeGO-Unterrichts. Auch bei den LeGO-Lehrern herrscht nach wie vor ein hoher Andrang, manche LeGO-Lehrer unterrichten nun schon seit Jahren und es gibt auch bereits ehemalige Schüler, die ein pädagogisches Studium aufgenommen haben, auch deshalb, weil sie durch die Erfahrungen im LeGO-Unterricht in ihrem Berufswunsch bestätigt wurden.

Frau Hoff ist zuständig für den LeGO-Unterricht.


Zu 6. „Liftkurse“

Die „Liftkurse“ sind grundsätzlich offen für alle interessierten Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase (Jg 10/G8) (Jg 11/G9) und der gymnasialen Oberstufe/Qualifikationsphase (Jg 11/12/G8) (Jg 12/13). Die Jahrgangsschwerpunkte der Liftkurse sind im Ganztagsprogramm ausgewiesen.

Die Liftkurse sind in erster Linie dazu gedacht, systematisch Inhalte aus der Mittelstufe, bzw. der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe (Jg 10/G8) (Jg 11/G9)  zu wiederholen, um auf diese Weise eine fundierte Grundlage für die Arbeit in der Qualifikationsphase zu schaffen. Dabei wird der Unterrichtsgang des jeweiligen Jahrgangsschwerpunktes teilweise inhaltlich begleitet und mit der Aufarbeitung der Mittelstufeninhalte verknüpft.

Im Fach Mathematik findet einmal im Monat ein vierstündiger Liftkurs am Samstag statt, in dem während des ersten Schuljahres der gymnasialen Oberstufe (Jg 11/G8) (Jg12/G9) Inhalte der Einführungsphase (Jg 10/G8) (Jg 11/G9) aufgearbeitet werden. Die Termine werden über den Ganztagsplan bekannt gegeben.
Außerdem findet im ersten Schulhalbjahr der Kurs „Taschenrechner“ für Schüler/innen Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe (Jg 10/G8) statt. Auch dieser Kurs trifft sich einmal im Monat am Samstag. Er dient dazu, Wissenslücken zu schließen, Anwendungen systematisch zu trainieren, einen Überblick zu erhalten und ein eigenes Handbuch zu erstellen. Schüler/innen, die z.B. von der Oberschule zu uns wechseln ist dieser Kurs unbedingt zu empfehlen.
Die Anmeldung erfolgt in der BIB oder bei der unterrichtenden Lehrkraft. Die Anmeldung für die Mathematikkurse kann auch für einzelne Samstage erfolgen.

Im Fach Englisch findet ein Liftkurs jeweils im 2. Halbjahr statt. Die Anmeldung dazu erfolgt in der BIB bis zum Ende des 1. Halbjahres. Der Kurs findet vierzehntägig zweistündig statt. Schüler/innen der Jahrgänge (9)10 und11 haben hier die Gelegenheit, systematisch Grammatik, Wortschatz und Ausdrucksfähigkeit zu verbessern.
Eine Ergänzung für geübte Schüler/innen stellt der Kurs „Cambridge Certificate“ des Ganztagsprogrammes dar.

Im Fach Deutsch findet der Liftkurs „Schreiben“ zweistündig wöchentlich statt. Er richtet sich vornehmlich an Schüler/innen der Jg 10 (G9) aber auch des Jg 11(G9), die das Verfassen verschiedener Textformen systematisch erlernen, vertiefen und trainieren wollen. Ziel ist, die Schreibkompetenz grundsätzlich (mit Relevanz für alle Fächer) zu verbessern. Die Teilnahme ist jeweils für ein Vierteljahr verpflichtend. Eine Empfehlung erfolgt i.d.R. durch die Deutschlehrkräfte.

Eine gute Ergänzung für alle ist das Angebot „Handwerkliches Schreiben“, das Herr Elling als vierstündigen Block samstags im Forum der Schule anbietet. Die Themen der jeweiligen Veranstaltung (akademisches Schreiben / Klausuren / Bewerbungsschreiben / Präsentationen / Korrespondenz etc.) werden vorher bekannt gegeben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Termine sind dem Ganztagsangebot zu entnehmen. Nach Absprache kann die Arbeit auch in kleineren Gruppen fortgesetzt werden.

Die Teilnehmer/innen der Liftskurse verpflichten sich durch ihre Anmeldung zur Teilnahme. Ein Fehlen muss, genau wie beim Pflichtunterricht, durch eine Eintragung im Mitteilungsheft entschuldigt werden. Sollte die Teilnahme nicht regelmäßig sein, wird keine Teilnahmebescheinigung am Ende des Halbjahres ausgestellt. „Liftkurse“ werden nicht auf dem Zeugnis vermerkt.

Wir empfehlen die Kurse ausdrücklich für Schülerinnen und Schüler, die im vorangegangenen Schuljahr Lücken in den entsprechenden Fächern rückgemeldet bekommen haben oder von sich aus „fühlen“. Auch die Schülerinnen und Schüler, die von der Oberschule auf das Gymnasium gewechselt haben, sollten die Angebote gezielt nutzen.

Diejenigen Schüler und Schülerinnen die eine stärker ausgeprägte individuelle Förderung wünschen, können dies durch eine Teilnahme am LeGO-Unterricht erreichen.


Zu 7. „Auffrischungskurs Mathematik“ in den Sommerferien JG 10/11

Der Kurs richtet sich in erster Linie an Schüler/innen, die aus dem Ausland zurückgekommen sind und sich für den Start im kommenden Schuljahr wieder auf den Stand in Mathematik Ende Klasse 10 (G8)  bzw.  Klasse 11 (G9) bringen möchten. Sollten Plätze frei bleiben, können alle Schüler/innen teilnehmen, die ihre Kenntnisse systematisch festigen wollen oder die Defizite aufarbeiten möchten bzw. müssen.

Der Kurs findet an fünf Tagen in der letzten Woche der Sommerferien täglich vormittags statt. Die verbindliche schriftliche Anmeldung erfolgt zu einem angegebenen Stichtag vor den Sommerferien im Sekretariat. Schüler/innen, die sich im Ausland aufhalten, werden durch die Fachobfrau Mathematik, Frau Dumjahn, in Zusammenarbeit mit dem Sekretariat informiert.
Der Kurs findet statt, wenn sich vor den Ferien mindestens 12 Schüler/innen anmelden. Die max. Teilnehmerzahl beträgt 20. Um die Verbindlichkeit der Anmeldung zu erhöhen, müssen die Eltern die Kenntnisnahme der Anmeldung unterschreiben. Außerdem wird mit der Anmeldung die Bitte um eine zweckgebundene Spende (Anschaffungen für den Mathematisch/naturwissenschaftlichen AG-Bereich) über €50,- an den Förderverein der Schule verknüpft.


Zu 8. „DAZ“ Deutsch als Zweitsprache

Ziel des DAZ-Unterrichts ist, Schüler/innen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, die zweisprachig aufwachsen oder die einen Migrationshintergrund haben, durch gezielte Förderung ihrer individuellen sprachlichen Kompetenz bezogen auf die Unterrichtssprache Deutsch zu unterstützen.

Die Schule arbeitet dabei seit 2010 mit der Leuphana Universität Lüneburg zusammen. Die DAZ-Lehrkräfte sind Studierende des Faches „Deutsch als Fremdsprache“. Sie unterrichten in der Regel als Tandem kleine Schülergruppen; mitunter erteilen sie auch Einzelunterricht.

Der DAZ-Unterricht findet i.d.R. zwischen den Herbst- und Osterferien eines Schuljahres statt, da die Studierenden 30 Unterrichtsstunden nachweisen müssen. Eine Fortsetzung des Unterrichts ist im gegenseitigen Einvernehmen möglich und wird ausdrücklich begrüßt. Die Studierenden dokumentieren Ihren Unterricht. Sie arbeiten eng mit den Deutsch- und Klassenlehrkräften ihrer DAZ- Schüler/innen zusammen.

Die Anmeldung zum DAZ-Unterricht erfolgt durch die Klassen- und Fachlehrkräfte oder durch die Tutoren nach Rücksprache mit den Eltern im Sekretariat des Haupthauses bis zu einem gesetzten Termin kurz vor den Herbstferien. Schüler/innen können sich auch selbständig anmelden. Die Anmeldung muss jedes Jahr neu erfolgen.
Am Ende der ersten Woche nach den Herbstferien findet ein Treffen aller angemeldeten Schüler/innen und DAZ-Lehrkräfte statt, bei dem die Gruppen eingeteilt und die Termine für den Unterricht zwischen den Lehrkräften und den Schüler/innen abgesprochen werden.

Der Förderverein unterstützt den DAZ-Unterricht durch eine jährliche Spende an die Schule. Die Studierenden erhalten daraus eine geringfügige Aufwandsentschädigung für ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Die Koordination des DAZ-Unterrichts erfolgt durch Frau Witte-Ebel und Herrn Elling.


Zu 9. Sprachförderunterricht für Schüler/innen, die noch nicht durchgängig am Regeluntericht teilnehmen (Deutsch als Fremdsprache; DAF-Unterricht).

Unsere Schule ist offen dafür, Flüchtlingskinder aufzunehmen und damit einen wichtigen Beitrag zur Integration dieser Kinder und Jugendlichen in das Bildungssystem zu leisten. Den interkulturellen Austausch erleben wir als Herausforderung, aber vor allem auch als große Bereicherung.

Generell nehmen wir Kinder und Jugendliche auf, bei denen sich eine Eignung für eine gymnasiale Laufbahn abzeichnet. Dies gilt insbesondere für Schülerinnen und Schüler (SuS) der Unter- und Mittelstufe.

Die Einordnung in einen bestimmten Jahrgang geschieht mit Blick auf das Alter der SuS, ihre sprachliche Kompetenz und schulischen Vorerfahrungen. Im Zusammenwirken mit den Lehrkräften, den SuS, den Eltern und ggf. den Betreuern kann die Zuordnung zu einem Jahrgang auch während eines Schuljahres in beide Richtungen verändert werden.

Bei SuS, die an der Schnittstelle zur Oberstufe stehen, wird in jedem Einzelfall die Möglichkeit geprüft, ob durch intensive und zeitlich konzentrierte Förderung die Voraussetzungen geschaffen werden können, damit sie erfolgreich in der Oberstufe mitarbeiten und perspektivisch einen Abschluss erreichen können. Die Schule unterstützt die SuS dabei, auch in den Ferien den Sprachförderunterricht in anderen Institutionen fortzusetzen. Entscheidend sind die sprachliche Kompetenz und die Lernentwicklung vor allem im schriftlichen Bereich.

Die Schule unterstützt die SuS dabei, die Verpflichtung zur 2. Fremdsprache durch eine Sprachanerkennungsprüfung in der Muttersprache zu ersetzen.

Selbstverständlich wird im Rahmen der Bewertung der rechtliche Rahmen zur Gewährung des Nachteilausgleichs im Sinne der SuS ausgeschöpft, wie auch die Möglichkeit eines „Notenschutzes“ in den ersten zwei Jahren des Schulbesuchs. Auf einer Klassen-Dienstbesprechung wird jeweils für ein Halbjahr festgehalten, in welchen Fächern noch keine Benotung erfolgt, bzw. welche Form des Nachteilsausgleichs gewährt wird und in welchen Fächern bereits eine Zeugnisbenotung möglich ist. In den nicht benoteten Fächern findet eine Lernstandsbeschreibung statt. Außerdem wird eine unterrichtsbegleitende Sprachbeobachtungsanalyse im DILL-bogen (ILE-Bogen) dokumentiert- Die DAF-Lehrkraft nimmt beratend an dieser Klassen-DB teil.

Bezüglich der integrativen Förderung im Regelunterricht von SuS nichtdeutscher Herkunft legen wir großen Wert auf wertschätzende Kommunikation aller am Schulleben Beteiligten.
Im Regelunterricht bekommen alle SuS eine regelmäßige Rückmeldung zur Lernentwicklung. Bei den SuS mit nichtdeutscher Herkunftssprache erfolgt mit Blick auf den Sprachstand eine differenzierte Rückmeldung (s. oben zur Leistungsbewertung entsprechend der Punkte 6.2. und 6.3. des RdErl. zur Förderung von SuS nichtdeutscher Herkunftssprache vom 1.7.2014). Zwischen der Klassenlehrkraft, der Deutschlehrkraft und der/dem DAF-Unterrichtenden findet ein Austausch über die sprachliche und fachliche Lernentwicklung des Schülers/der Schülerin statt. Ergebnisse werden in der Sek I auf dem DILL-Bogen (ILE-Bogen) dokumentiert. Dies dient der Evaluation und eventuellen Nachjustierung der bereits ergriffenen Maßnahmen.

Alle Fachlehrer/innen achten auf einen sprachsensiblen Unterricht, insbesondere auf die Klärung von Fachbegriffen und Fachkonzepten. Bei Bedarf erhält die Schülerin/der Schüler einfachere oder annotierte Texte. Unterrichtsergebnisse werden schriftlich an der Tafel festgehalten, um der Schülerin/dem Schüler in besonderem Maße Sicherheit über das Gelernte zu geben.

In unserer Schule finden additive Fördermaßnahmen schwerpunktmäßig im DAF-Unterricht statt. Dieser wird von dafür qualifizierten Kolleginnen in Förderkursen erteilt. Unterrichten mehrere Kolleginnen einen Schüler/eine Schülerin, sprechen sie sich eng ab und dokumentieren ihre Arbeit. In den ersten zwei Jahren wird nach Maßgabe des einschlägigen Erlasses teilweise eine Befreiung von Regelunterricht zugunsten von DAF-Unterricht vorgenommen, insbesondere in Fächern des B-Bereichs, die hohe sprachliche Anforderungen stellen. So wird sichergestellt, dass der Schüler/die Schülerin zeitlich und kognitiv nicht überfordert wird und eine optimale Sprachentwicklung erfolgen kann. Die Festlegung des Stundenplanes erfolgt durch die unterrichtenden Lehrkräfte in Rücksprache und Abstimmung mit der Schulleitung und unter Einbeziehung der SuS sowie deren Eltern.
Zusätzlich zum DAF-Unterricht haben die SuS Gelegenheit weitere allgemeine Förderangebote und Arbeitsgemeinschaften zu besuchen. Dies wird gerne angenommen, da auf diese Weise eine jahrgangsübergreifende Vernetzung möglich ist.

In der Sekundarstufe II prüft der Tutor/die Tutorin die Notwendigkeit weiterer fachunterrichtlicher Unterstützung gemäß Punkt 4.2.1 des Erlasses sowie eine Fortführung des DAF-Unterrichts; dies erfolgt in enger Absprache mit dem Schüler/der Schülerin und den entsprechenden Fachkollegen.
Darüber hinaus ist ein Nachteilsausgleich in den einzelnen Fächern zu prüfen. Dies erfolgt auf der Nachteilsausgleichskonferenz in der zweiten Woche nach den Herbstferien eines jeden Schuljahrs (s. Leitfaden zum Nachteilsausgleich des Gymnasiums Oedeme)

Die Schule macht die Eltern auf die Möglichkeit aufmerksam, über das Bildungs-und Teilhabepaket zusätzlich Nachhilfe in einzelnen Fächern zu beantragen. Ggf. berät die Schule sie bezüglich der erforderlichen fachlichen Unterstützung und hilft bei der Beantragung.

Unsere Schule wurde für ihre gute Berufsorientierung ausgezeichnet. Diese ist in besonderem Maße für SuS nichtdeutscher Herkunft bedeutsam, da im Herkunftsland häufig ganz andere Ausbildungs- und Berufsstrukturen existieren. Die Schule übernimmt hier eine bedeutsame Rolle bei der weiteren (Aus)Bildungs- und Berufsfindung.

Die Koordination des DAF-Unterrichts erfolgt durch Frau Witte-Ebel und Frau Baren-Friedrich.


Zu 10. Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderungsbedarf

Bedarf:

Einer sonderpädagogischen Förderung bedürfen SuS mit Behinderung oder drohender Behinderung, bei denen zu erwarten ist, dass sie aufgrund der bestehenden oder drohenden Behinderung die Bildungsziele der Schulform oder die individuellen Bildungsziele nicht oder nur mit sonderpädagogischer Unterstützung erreichen können.
Im Vorfeld einer sonderpädagogischen Förderung müssen grundsätzlich Förderschwerpunkte, Art und Umfang der nötigen Förderung bzw. deren individuell angepasste Maßnahmen (z.B. Einsatz einer Schulbegleitung, individueller Förderunterricht, räumliche Änderungen o.ä.), unter Berücksichtigung der Ausstattung des Gymnasiums Oedeme geklärt werden.

Fördergutachten:

Wenn bei einer Schülerin oder einem Schüler Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung besteht, dieser begründet vermutet wird oder sich ein festgestellter Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung geändert hat, so ist dies nach Rücksprache mit dem Klassenkollegium dem Schulleiter (Stp) zur Kenntnis zu bringen. Dieser veranlasst, dass eine Lehrkraft der Schule, die mit dem betreffenden Kind aus dem Unterricht vertraut ist, und eine extern heranzuziehende Förderschullehrkraft einer öffentlichen Schule ein individuelles Fördergutachten erstellen. Dieses basiert insbesondere auf der Dokumentation der schulischen Entwicklung, aber auch auf vorschulischen und außerschulischen Berichten sowie Angaben der Erziehungsberechtigten. Wird ein Fördergutachten veranlasst, so werden die Erziehungs­berechtigten darüber unverzüglich durch den Schulleiter (Stp) oder die für Inklusion zuständige Lehrkraft (Ell) schriftlich unterrichtet.

Förderkommission:

Der Schulleiter (Stp) setzt zudem eine Förderkommission ein, der er selbst oder in seinem Auftrag die für Inklusion zuständige Lehrkraft (Ell) vorsitzt. Weitere Mitglieder der Förderkommission sind die Lehrkräfte, die das Fördergutachten erstellt haben, sowie die Erziehungsberechtigten der betroffenen Schülerin/des betroffenen Schülers oder von ihnen ernannte Vertreter. Sie dürfen ggf. auch eine Person ihres Vertrauens heranziehen. Das Vorsitzende Mitglied der Kommission kann zudem nach eigenem Ermessen weitere Mitglieder berufen. Alle persönlichen Angelegenheiten der Erziehungsberechtigten und des Kindes sind vertraulich zu behandeln.

Die Förderkommission empfiehlt der Landesschulbehörde auf dem Dienstweg, ob ein Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung oder die Änderung eines festgestellten Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung festgestellt werden sollte. Grundlage der Empfehlung ist das Fördergutachten. Die Förderkommission kann zudem weitere Unterlagen hinzuziehen und Auskünfte einholen.
Kommt die Förderkommission nicht zu einer einstimmigen Empfehlung, so teilt das vorsitzende Mitglied die unterschiedlichen Auffassungen der Landesschulbehörde mit.

Feststellung

Die endgültige Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung oder der Änderung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung trifft grundsätzlich die Landesschulbehörde, der auf dem Dienstweg zuvor das aktuelle Fördergutachten sowie die Empfehlungen der Förderkommission zuzustellen sind.
Stellt die Landesschulbehörde fest, dass Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung besteht, so werden die beschlossenen individuellen Maßnahmen so schnell wie möglich implementiert.

Die Koordination der sonderpädagogischen Förderung erfolgt durch Herrn Elling.