{"id":859,"date":"2021-05-04T15:49:31","date_gmt":"2021-05-04T13:49:31","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/hittnews\/?p=859"},"modified":"2021-05-04T15:50:05","modified_gmt":"2021-05-04T13:50:05","slug":"faszination-oder-doch-zwang-der-social-media-effekt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/hittnews\/2021\/05\/04\/faszination-oder-doch-zwang-der-social-media-effekt\/","title":{"rendered":"Faszination oder doch Zwang? Der Social Media Effekt"},"content":{"rendered":"\n<p>Ein Beitrag von Deborah, Jahrgang 11<\/p>\n\n\n\n<p>Soziale Medien sind eine in der heutigen modernen Jugendzeit stark vertretende Freizeitaktivit\u00e4t! Sie spielen nicht nur eine wichtige Rolle im Leben der Jugendlichen, auch sind sie ein essentieller Bestand unserer Kultur geworden. Der h\u00e4ufige Zugriff auf diverse Soziale Plattformen wird immer st\u00e4rker von der neuen Generation priorisiert, sodass ein Leben ohne Social Media kaum noch vorstellbar ist. Doch warum sind die Sozialen Medien so begehrt? Und vor allem welche Gruppen sind am st\u00e4rksten vertreten? Spricht man bei manchen schon von Sucht? Wo sind die Grenzen? <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Mithilfe der verschiedensten Plattformen ist das Kommunizieren mit den unterschiedlichsten Menschen problemlos machbar, im Grunde sind alle \u00fcberall und jederzeit erreichbar. Beg\u00fcnstigt wird somit der Austausch vielerlei Daten, Erfahrungen, Meinungen als auch Dateien.<br>Zweifellos liegt der Reiz darin, sich neu und fehlerfrei online zu pr\u00e4sentieren, dadurch ist das Erlangen der Likes ein Zeichen der Beliebtheit und des Lobs, denn dadurch best\u00e4tigen andere, teilweise Fremde, dass die ver\u00f6ffentlichte Darbietung exzellent vollbracht worden ist. Auch k\u00f6nnen sie sich durch die Netzwerke erneut definieren anhand virtueller Werte, sodass sie diese Vernetzung als eine Entfaltungsm\u00f6glichkeit ansehen und ihre Grenze austesten. Die Werte k\u00f6nnen ganz unterschiedlich sein, zum Beispiel sind in den Augen der Jugendlichen die Influencer Vorbilder und sie lassen sich somit von ihnen inspirieren.<br>Doch vor allem f\u00fcr die pubertierenden Jugendlichen ist das Internet eine Art Zufluchtsort vor ihren Eltern, sie k\u00f6nnen sich ein wenig Freiraum schaffen und sich durch die virtuelle Welt gleiten lassen. Vergleichbar ist dies auch mit der angewandten Jugendsprache, bekannterma\u00dfen dient diese Art von Sprache, um die nachkommenden Generationen zu kennzeichnen und zu individualisieren. Neben der bereits erw\u00e4hnten Kommunikationsm\u00f6glichkeit treibt viele Jugendliche auch der Gruppenzwang an.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch welche Plattformen sind am begehrtesten und bei wem?<br>YouTube: Grunds\u00e4tzlich ist YouTube kein soziales Netzwerk, doch da der Gebrauch inzwischen \u00fcberaus g\u00e4ngig geworden ist wird hier eine Ausnahme gemacht. 2017 wurde die Videoplattform von den 12-17j\u00e4hrigen als das liebste Onlineangebot eingestuft. 55% der M\u00e4dchen und 69% der Jungen hatten dieser Annahme zugestimmt. Im Allgemeinem sind Plattformen wie YouTube als auch Netflix eine Alternative zum Fernsehen f\u00fcr die Jugendlichen geworden, da hierbei die jungen willk\u00fcrlich gew\u00fcnschte Videos sowie Filme selektieren k\u00f6nnen.<br>WhatsApp: Ein Instant-Messenger, welcher von 50% der M\u00e4dchen und 30% der Jungen als zweitliebstes Internetangebot favorisiert worden ist. 88% der Jugendlichen ordnen diesen Messenger sogar als die wichtigste App ein. Zudem wird WhatsApp t\u00e4glich oder zumindest einmal pro Woche von 94% der Jugendlichen genutzt. Zwar weckt der Datenschutz in diesem Chatdienst bei vielen den Zweifel, da sie von Facebook 2014 \u00fcbernommen worden ist und somit als die Tochter von Facebook bezeichnet wird. Wie bereits bekannt herrscht beim Aspekt Datensicherheit bei Facebook noch gro\u00dfes Aufholbedarf, wegen dem Ausspionieren individualisierter Daten eines jeden Nutzers.<br>Facebook: Trotz seines Datenskandals wurde indes neue Regeln programmiert, die mehr Sicherheit garantieren sollten, nichtsdestotrotz bleibt der kritische Blick bez\u00fcglich der Daten bei den diversen Nutzern erhalten. Wobei noch nennenswert ist, dass die Nutzung vorzugsweise von \u00c4lteren appliziert wird. Sodass bei den Jugendlichen diese Platform an f\u00fcnfter Stelle der Lieblings- Onlineangbote angesehen wird, die Beliebtheit sinkt jedoch tendenziell weiter.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem die Attraktivit\u00e4t der Medien erl\u00e4utert wurde, widmen wir uns nun den Gefahren zu. In vielerlei Hinsicht k\u00f6nnen &#8222;Nebenwirkungen&#8220; auftreten zum Beispiel nicht nur auf das pers\u00f6nliche Wohlbefinden der Jugendlichen sondern auch auf die langfristige Weiterentwicklung.<br>Denn laut Studien verbringen Jungen und M\u00e4dchen im Alter von 12-17 Jahren t\u00e4glich rund zweieinhalb Stunden mit sozialen Medien. Die Folgen im schlimmsten Fall w\u00e4ren die mangelnde R\u00fccksichtnahme auf die Gesundheit sowie die Entstehung sozialer Defizite als auch Schaden an dem Familienleben. Probleme wie Depressionen, Realit\u00e4tsflucht als auch der fehlende Schlaf k\u00f6nnen eine resultierende Konsequenz sein.<br>In Folge dessen wurde das Suchtproblem von der DAK-Studie minuzi\u00f6ser analysiert, das entstandene Ergebnis ist erschreckend. Rund 2,6% der Befragten sind bereits nach Social Media s\u00fcchtig- so w\u00e4ren umgerechnet auf alle lebenden Jugendlichen in Deutschland, welche der Altersgruppe 12-17 angeh\u00f6ren 100.000 davon betroffen.<br>All diese Defizite veranlassen diverse Suchtexperten unter anderem dem Prof. Dr. Rainer Thomasius dazu folgende Aussage zu pl\u00e4dieren \u201eEltern, Lehrer und Erzieher brauchen Unterst\u00fctzung, damit sie Kinder auf ihrem Weg zu medienkompetenten Anwendern begleiten. Au\u00dferdem muss der Jugendschutz durch strenge Regeln f\u00fcr die Anbieter sozialer Medien gest\u00e4rkt werden. Auch technische L\u00f6sungen zur Selbstbeschr\u00e4nkung sind sinnvolle Instrumente, um das Konsumverhalten besser zu kontrollieren.&#8220; Anhand dieser Formulierung wird der richtige Umgang mit den sozialen Medien als auch die Wichtigkeit der Online Balance deutlich, es sollte den jungen unterrichtet werden wie ein gesundes<br>Gleichgewicht zwischen reellen und virtuellem erschaffen wird, um pr\u00e4ventiv Probleme zu beheben.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Beitrag von Deborah, Jahrgang 11 Soziale Medien sind eine in der heutigen modernen Jugendzeit stark vertretende Freizeitaktivit\u00e4t! Sie spielen nicht nur eine wichtige Rolle im Leben der Jugendlichen, auch sind sie ein essentieller Bestand unserer Kultur geworden. Der h\u00e4ufige Zugriff auf diverse Soziale Plattformen wird immer st\u00e4rker von der neuen Generation priorisiert, sodass ein &#8230; <a title=\"Faszination oder doch Zwang? 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